Musterbrief einer Kündigung

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Wer zur Rente mit 63 kündigen will, kann sich an dem Musterbrief von kuendigungsschreiben.co orientieren. Der Musterbrief einer Kündigung könnte so aussehen:

Musterbrief einer Kündigung

Max Mustermann
Musterstraße 1
12345 Musterstadt

Leinsamen GmbH
Lummersbüttler Weg 7
33477 Luttersbüttel

Musterstadt, tt.mm.jjjj

Kündigung des bestehenden Arbeitsvertrages

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich mein Rentenalter erreicht habe, kündige ich meine Stelle als (Bitte Job einsetzen) fristgerecht zum XXX (Datum einsetzen). Meinen Resturlaub möchte ich vor dem Kündigungsdatum nehmen, somit wäre mein letzter Arbeitstag der … 

Aber, wie gesagt, der Muster-Kündigungsbrief kann von der Seite kuendigungsschreiben.co herunter geladen werden.

Nur so viel: Die Kündigung muss natürlich schriftlich erfolgen und unterschrieben werden. Es ist sinnvoll, sie persönlich abzugeben und sich das quittieren zu lassen. Es geht natürlich auch per Post mit Rückschein, um etwas in der Hand zu haben.

Übrigens, der Deutschen Rentenversicherung ist es egal, ob ein Aufhebungsvertrag geschlossen wurde oder ob der Rentenversicherte ordentlich gekündigt hat. Für die Rentenansprüche ist das irrelevant.

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

16 Comments

  1. elke hanselmann 3. Dezember 2017 at 11:04

    wann ist die gesetzliche rente? nach 45 beitragsjahren od. mit 65j und 9 monate

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    1. Wer 63 Jahre alt ist und 45 Beitragsjahre hat, kann als besonders langjährig Versicherter ohne Abschläge in Rente gehen. Wobei das nur die halbe Wahrheit ist, denn ab Jahrgang 1952 steigt diese Grenze um jeweils zwei Monate. So kann Jahrgang 1954 erst mit 63 + 4 Monate ohne Abschlag gehen. Wer die 45 Jahre nicht zusammen bekommt, kann zwar auch mit 63 plus … gehen, aber nur mit Abschlägen. Wer keine Abschläge in Kauf nehmen will, arbeitet bis zur Regelaltersgrenze von 65 plus (abhängig vom Geburtsjahr).

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  2. […] dennoch mit 63 in Rente gehen will und die erforderlichen 45 Beitragsjahre nicht zusammenbringt, muss mit Abschlägen rechnen. […]

    Antworten

  3. […] rund acht Milliarden Euro um 26 Prozent). Es wirkt sich mittlerweile aus, dass immer mehr mit 63 Jahren in Renten gehen […]

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  4. […] eingeschränkt wurde und das Renteneintrittsalter sich in Richtung 67 Jahre verschiebt. Dem wirkt die abschlagsfreie Altersrente ab 63 Jahren entgegen. Aber auch dieser Effekt dürfte sich bald verflüchtigen. Der Jahrgang 1951 ist der […]

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  5. […] kommen die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter – und viele werden die Möglichkeit nutzen, mit 63 Jahren aufzuhören. Gleichzeitig erodiert die Zahl der Beitragszahler wegen der demografischen […]

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  6. […] Artikel von vorunruhestand.de informiert über das Thema Kündigung bzw. Aufhebungsvertrag im Zusammenhang mit dem […]

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  7. […] Wer bekommt was? Was wird alles angerechnet? Wann können wir in Rente gehen? Wie geht Ent-Beruflichen? Mit wie viel dürfen wir rechnen? Alles Fragen im […]

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  8. […] Ex-Wiso-Moderator glaubt nicht an eine Altendiktatur. Ob er damit nicht daneben liegt? Wie ist es denn mit der Rente mit 63? Eigentlich kann sich das Rentensystem dieses Zuckerl für eine bestimmte Klientel nicht leisten – […]

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  9. bei mir wurde die Ausbildungszeit angerechnet. Die Lehrlingszeit wird sogar besser bewertet – bis zu drei Jahre allerdings nur bis zu drei Jahren. Anders sieht es mit einer Hochschulausbildung aus, die wird leider nicht berücksichtigt

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    1. Hannelore Petzold 11. November 2015 at 10:20

      ….danke für die Antwort…..was ich aber trotzdem nicht verstehe ist: seit 1974 im Berufsleben, wenn die Ausbildungszeit von 2 Jahren mit eingerechnet wird , bin ich seit 1972 berufstätig , Erziehungszeiten von 3 Kindern mit berücksichtigt , dann hätte ich logischer Weise 2017 meine 45 Jahre voll ,ich wäre dann 61 Jahre alt…..und darf nicht in Rente gehen? Muss ich bis zum 63.+ 10 Monate .Lebensjahr warten, ehe ich in Ruhestand gehen darf?
      MfG

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      1. das ist sehr spezieller Fall. Ich fürchte allerdings, dass du gekniffen bist, weil der Gesetzgeber den Renteneintritt für besonders langjährig Versicherte mit 63 plus vorsieht. Dazu ein Bemerkung aus dem Beck Blog: Am 1.7.2014 tritt das RV-Leistungsverbesserungsgesetz in Kraft. Damit besteht für besonders langjährig Versicherte (45 Versicherungsjahre) die Möglichkeit, die Rente abschlagsfrei bereits mit 63 Jahren in Anspruch zu nehmen. Zeiten der Arbeitslosigkeit in den letzten zwei Jahren vor dem Eintritt in die Rente sollten nicht zur Erfüllung der Wartezeit mitzählen (außer bei Insolvenz oder vollständiger Geschäftsaufgabe des Arbeitgebers). Das Ziel war, eine Frühpensionierungswelle zu verhindern. Das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben sollte erst mit 63, nicht schon mit 61 Jahren möglich sein.

        Jetzt enthüllt der DGB, dass das Gesetz eine hübsche Lücke aufweist: Bereits seit 1.1.2013 besteht in Minijobs (450-Euro-Jobs) Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Rentenversicherung. Auch mit einer solchen Beschäftigung kann daher die Wartezeit erfüllt werden. Ein solcher Minijob kann auch während der Arbeitslosigkeit ausgeübt werden, allerdings nur unter 15 Stunden wöchentlich und bis zu einem Einkommen von 165 Euro monatlich.

        Damit kann ein Arbeitnehmer faktisch doch schon mit 61 in die Rente: Er gibt sein Arbeitsverhältnis auf (zur Vermeidung einer Sperrzeit besser: er lässt sich betriebsbedingt kündigen) und nimmt irgendwo einen Minijob in dem beschriebenen Maximalumfang an. Für 24 Monate hat er Anspruch auf Arbeitslosengeld. Der Rentenzugang mit 63 wird nicht gefährdet.

        … aber willst du das?

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        1. ich würde dir raten, zum Rentenberater zu gehen, am besten zu einem unabhängigen

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  10. Hannelore Petzold 10. November 2015 at 10:39

    …danke habe mit Interesse gelesen….eine Frage dazu noch….ich habe am 1.9.1972 meine 2jährige Ausbildungszeit begonnen und zum 31.8.1974 beendet.Zählt diese Zeit mit ?
    MfG

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