Über den Blog

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Was gibt es über den Blog zu sagen? 60, 61, 62, 63 … die Rente oder Pension rückt näher. Es bleiben vielleicht nur noch wenige Monaten bis zum Ruhestand, bis die gesetzliche Rente fließt. Vorruhestand heißt diese Zwischenphase. Zeit, darüber nachzudenken, was dann passiert. Das gilt für Finanzen, Zeit, Beziehungen, Gesundheit und Lebenswandel. Die Einen fühlen sich erleichtert, die Anderen fallen in ein Loch. Was tun? Wie verhalten? Mit wem darüber reden? Genau diese Themen greift dieser Blog auf. Das schließt Themen ein wie Gesundheit & Beauty, Reisen & Kultur, Essen & Trinken, Unterhaltung & Partnerschaft, Finanzen & Vorsorge, Fitness & Wellness, Kreativität, Muße & Humor, Wohnen & Einrichten. Viel Spaß beim Lesen!

Über mich

Helmut Achatz, Macher von vorunruhestand.de

Helmut Achatz, Macher von vorunruhestand.de

Jahrgang 1954, aufgewachsen in Schongau an der sprachlichen Grenze zwischen Bayern und Schwaben – so viel zu den  Basics. Kaufmann von Beruf und Wirtschaftsingenieur, wobei dieser Weg eher das Entrée für meine journalistische Laufbahn vorbereitete. Ich habe das Innenleben von Redaktionen kennengelernt wie das der Wochenzeitung „Produktion“ , von „w&v“ und „Markt&Technik“ sowie der „PC-Woche“ . Ich war Chefredakteur des Online-Magazins „com!“ und voll dabei, als das Internet in Deutschland seinen Einzug hielt. Der Online-Auftritt von FOCUS- MONEY (heute FOCUS Online Finanzen) geht auf mich zurück. Ich bin dann 2008 wieder in die Print-Redaktion von FOCUS-MONEY eingegliedert worden, aber im Grunde bin ich ein Onliner. Mein Hauptthema war und ist die Börse. Nicht von ungefähr habe ich 1997 den cic! Cyber Investmentclub gründete, der auch heute noch gemeinschaftlich investiert. Wir haben turbulente Zeiten hinter uns, was uns cicler zusammengeschweißt hat. Ich setze mich im Vorstand der Volkshochschule Olching für Erwachsenenbildung ein, bin bei den Münchner Ironbloggern, im Verein der Direktversicherungsgeschädigten und gehöre zu den 50plus-Bloggern.

10 Comments

  1. Klaudia aus Köln 7. Juni 2018 at 16:09

    Jetzt kommt der neueste Clou der Koalition; ENTLASTUNG DER BEITRAGSZAHLER !!!!
    Ich habe es noch nicht ausgerechnet, aber ich zahle 1,3% Zusatzbeitrag..davon soll ich dann zur Hälfte befreit werden???????
    Welche Entlastung bringt mir das als „kleine Rentnerin“? Ist das ein Witz?
    Also…..
    Keinen zusätzlichen Rentenpunkt bei der Mütterrente – es ist leider nur ein Kind geworden!
    Doppelverbeitragung meiner hart erarbeiteten Betriebsrente
    jetzt aber…. 0,65% Riesenersparnis meines Zusatzbeitrages von 1,3% zur Krankenversicherung
    Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich lachen oder zynisch anmerken, dass die nächste Wahl ja auch wieder anstehen wird!

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  2. Die SPD Wahlschlappe ist wohl auch auf die enttäuschten „Bestandsrenter“ zurükzuführen, welche 2014 eine „Rente mit 63“ versprochen wurde, aber von Amt und Gericht verweigert wurde.

    Zu dieser Angelegenheit gibt es einen sehr interessanten Artikel, welcher des lesens Wert ist.

    http://7551.test-my-website.de/Rente-mit-63/

    Vielleicht können die anderen Leser hier deren Meinung kundtun.

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  3. Lieber Herr Maybaum, vielleicht helfen meine Erfahrungen , die ich um die Verschlossenheit, um das Aufschieben der Gedanken an die Zeit nach dem aktiven Arbeitsleben mit meinen Klienten mache.
    Ich betreue Silver-Ager, vornehmlich Unternehmer des Mittelstandes zu diesem Thema. Die nach wie vor in Saft – und Kraft stehenden Oldies tun sich schwer mit dem Loslassen und somit mit dem Blick nach vorne. Es geht um schlichte Angst. Angst vor dem Ungewissen einerseits andererseits vor der Konfrontation mit dem letzten Lebensdrittel oder-viertel. Diese Konfrontation hat was mit Altern, mit Schwächer werden, mit nicht mehr so „sexy“ im übergeordneten Sinne zu tun. Sie hat auch etwas damit zu tun: Siechtum, Unbeweglichkeit, gar „mein eigenes Ende“. Diese Ängste blockieren die rechte Hirnhälfte, dort wo wir Visionen entstehen lassen, wo wir Träume wahrwerden lassen. Meist befinden sich Menschen am Ende des Erwerbslebens in einem Loch. Sie lassen ab von bekanntem Terrain, von Kolleginnen, von Chefinnen, von ihrem Know How aus dem Beruf. Dann kommt der berühmte Blumenstrauß, ein Orden für vierzig Jahre treue Dienste für das Unternehmen, das Glas Sekt und weg!
    Das ist Belastung pur! Vielleicht muntern wir uns zuvor noch auf durch Action oder „Nicht-Action“ wie ….endlich ausschlafen können, endlich die Zeitung von A bis TZ lesen, endlich Tennis spielen bis die Seiten reißen, endlich die Weltreise etc….. Dann aber setzt auch irgendwann der Alltag ein und somit die oben beschriebene Konfrontation mit dem letzten Drittel. Was tun? Möglichst schon zu Zeiten im Erwerbsleben ein „Leben danach“ aufbauen. Ein Studium nachholen, was mir vergönnt war, eine Hobby so ausbauen, dass möglicherweise daraus noch ein „Minijob mit Freude“ werden kann. Sich in der heimischen Gemeinde umschauen, wer gebraucht wird: z.B. bei der Bewältigung von Flüchtlingsaufgaben, Deutsch lehren, Seniorenbeirat etc….Alles führt zu einem guten Ziel, sofern wir Silver Ager kapieren, dass das Ende des offiziellen Arbeitslebens der Startschuss für „was Neues“ sein wird. Denken wir an all die Größen aus der Geschichte, die dank Weisheit und Know How erst im „Rentenalter“ so richtig ihre Erfüllung und somit den Weg zu Sinn und Erfolg fanden.

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    1. Hallo Herr Möller,
      vielen Dank für Ihre Rückmeldung. So ist es. Im Übergang in die Nacherwerbsphase sehe ich eine eine der größten Herausforderungen, ähnlich der Pubertät. Es geht um Loslassen, Bilanzieren, Anerkennung der Endlichkeit und das Erkennen einer großen Chance für die verbleibende Zeit. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es ein langer und mühsamer Weg sein kann. Die Neujustierung kostet Kraft und Ehrlichkeit. Ich finde, der Aufwand lohnt sich.

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  4. Hallo Herr Achatz,
    ich bin einer von bisher leider nur zwei Autoren des Blogs „Im Übergang – Männer auf dem Weg ins Nacherwerbsleben“ http://www.im-übergang.de. Die Resonanz ist bisher sehr verhalten. Vielleicht können wir die Bekanntheit dieses Blogs durch Aufnahme in Ihre Verknüpfungen steigern. Ich würde mich freuen, wenn auf diesem Weg ein vermehrter Austausch entsteht, denn die Bedeutung des Themas wird allein bei der Vielfalt Ihrer Seite sehr deutlich.
    Mit freundlichen Grüßen
    Rolf Maybaum

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    1. Lieber Herr Maybaum,
      ich habe die Seite bereits in meiner Linkliste aufgenommen. Wir könnten auch in Zukunft enger zusammenarbeiten. Meine Seite ist finanzlastig – und ich würde gern auch andere Themen in den Vordergrund rücken. Umgekehrt könnten Sie natürlich auch den einen oder anderen Gastbeitrag von mir übernehmen.
      Beste Grüße
      Helmut Achatz

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  5. So, lieber Helmut, es ist so weit! Es ist mir Ehre und Vergnügen, dir den ersten „LiebstenAward50plus“ verleihen zu dürfen!! Wir 50plus-Blogger sind (noch) nicht viele, werden aber immer sichtbarer. Und das ist toll! Alles Weitere zu diesem neu-alten Award hier: http://unruhewerk.de/liebsteraward50plus/
    Lass dir ruhig Zeit – ich begleite euch, egal, wann ihr in das „Spiel“ einsteigt, was so ein „Award“ natürlich auch ist…. Aber ich würde das Spiel gern zu „unsrer Sache“ machen. Und bin sehr gespannt auf alles, was da noch kommt….
    Herzlichen Gruß
    Maria

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  6. Ich bin richtig froh, lieber Herr Achatz, dass Sie den Faden des „quo vadis“ nach dem aktiven Arbeitsprozess aufgenommen haben. Da gibt es in der Tat eine stattliche Anzahl an „Altersruhegeld-Empfängern“, die sich kolossal auf die Rente gefreut haben: endlich nicht mehr morgens um 6.00 Uhr Uhr „raus“, endlich in Ruhe mit der Partnerin gemeinsam frühstücken, endlich die Zeitung von A-z durchlesen. endlich reisen, wann und wohin und wie oft ich will usw. Dann gibt es aber auch die andere Spezies, die ordentlich Bammel hat, fortan auf dem Abstellgleis „zwischengelagert“ zu werden.
    Was soll ich denn nur den ganzen Tag machen? Ich kann doch nicht den ganzen Tag nur in meinem Gärtchen pusseln! Ich bin völlig einsam ohne meine Kolleginnen „uff Arbeit“ etc. Was haben wir aber alle gemeinsam? Eine Riesenchance!
    Mal angenommen, es ist uns gegönnt, noch zwanzig, ja vielleicht sogar noch dreißig Jahre diesen Trabanten zu bevölkern, da stellt sich doch die Frage, was ich denn mit dem letzten Lebensdrittel!!!!- in Worten: ein Drittel!! noch anstelle. Die Voraussetzung für ein aktives, abwechslungsreiches Leben nach dem Arbeitsleben ist doch mit dem Hausbau zu vergleichen:
    …auf welches Grundstück… „wo will ich leben“
    …mit welchem Architekten…“wie soll mein „Haus“ aussehen (wo von träume ich?)
    …welche Bauweise….“will ich nochmal studieren, will ich aktiv z.B. Kindern, Flüchtlingen helfen oder will ich als Aktiv-Senior meine berufliche Expertise an Jüngere weitergeben, werde ich im Seniorenbeirat meiner Gemeinde aktiv oder, oder, oder
    …welche Voraussetzungen….Finanzlage, zeitlicher Aufwand, genaue Zieldefinition
    …wer „baut mit mir“….. mit wem will ich gemeinsam mein drittes Lebensdrittel aktiv gestalten?
    …wann ist Einzug…..wann werden meine Planungen Wirklichkeit
    Also: aktiv sein, ist unsere Aufgabe.
    So halten wir uns fit: im Körper und im Kopf.
    Schauen Sie mal auf: http://www.lifekinetik.de Echt klasse!
    Herzlichst Georg-w.Moeller

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  7. Das ist ja ein Zufall, ich wohne in Olching … ist ja nur ein Katzensprung. Lieber Herr Moeller, vielleicht hätten Sie Lust, hier im Blog einen Gastbeitrag zu schreiben? Es würde mich sehr freuen. Das Thema hat so viele Facetten, die ich allein nicht abdecken kann.

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  8. richtig gut, lieber Herr Achatz, genauso sollte es uns Grau-Melierten anstehen, uns auf das nächste, wahrscheinlich letzte Lebensdrittel!!! vorzubereiten. Was halten Sie davon, wenn wir genau diese Phase der Planung und des Vollzuges auch für Unternehmer mal genauer beleuchten. Ich begleite mittelständische Unternehmer als Business Coach , IHK, auf dem zähen, holprigen Weg der Unternehmernachfolge und mache jeden Tag die Erfahrung, dass diese meist Alphatiere nur äußerst schwer loslassen können, loslassen von Macht, Einfluss, Ansehen. Warum? weil sie echte Sorgen haben, was später, nach der Übergabe an die jüngere Generation, erfolgen soll. Lassen Sie mal lesen, ob diese Spezifizierung, den Unternehmer in diesem Altersabschnitt zu bedenken, in Ihren Rahmen passt. Schönen Feierabend und viele Grüße aus Gröbenzell, Georg-W.Moeller

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