Rente oder Beamtenpension? Fakten, Vorurteile, Modellrechnung

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Beamte auf Wolke 7

Soweit Schindlbecks Argumente. Übrigens bringt die Broschüre des Deutschen Beamtenbunds die gleichen Argumente ins Spiel. Dabei leben die Beamten „auf Wolke sieben“, wie es FOCUS Online formuliert und vorrechnet.

Was Pensionären so bekommen – das Gros liegt über 2000 Euro

 Inflation in %Kaufkraft     
1992100
19934.595.5
19942.693
19951.891.3
19961.490.1
1997288.3
1998187.4
19990.686.9
20001.485.6
2001283.9
20021.482.8
20031.181.8
20041.680.5
20051.679.2
20061.578.1
20072.376.3
20081.575.1
20090.374.9
20101.174.1
20112.172.5
2012271.1
20131.570
20140.969.4
20150.369.2
20160.568.8

Quelle: Versorgungsbericht des Bundesministeriums des Innern

Ich meine, diese Argumente in punkto Pensionen und Renten sind nicht stichhaltig Dazu muss ich allerdings weiter ausholen – und werde es auch. Es gibt Vergleichsrechner, Beispiele und andere Hilfsmittel.

Der Vergleich:

  1. Angestellter

Ich habe mir im Dezember 2014 eine Kurzauskunft bei der Deutschen Rentenversicherung geben lassen. Nach 42 Versicherungsjahren, in denen auch Pflichtbeitragszeiten als Wehrdienstleistender und ein Monat Arbeitslosigkeit dabei sind, bekomme ich bei meinem Ausscheiden mit 63 Jahren annähernd 1900 Euro Rente. Wenn ich bis zur Regelaltersgrenze weiter arbeiten würde, wären es 2248,80 Euro. Regelaltersgrenze bedeutet in der Rentenversicherung für alle des Geburtenjahrgangs 1954 genau 65 Jahre plus acht Monate. Von den knapp 1900 Euro gehen die Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung weg – das sind etwa 198 Euro. Das heißt, unterm Strich bleiben knapp 1700 Euro netto. Sorry, da kommt ja noch die Steuer: Abhängig vom Jahr des Renteneintritts ist ein Teil der Rente zu besteuern. Der Freibetrag liegt bei 8004 Euro für Singles und 16 007 Euro für Verheiratete. Bei einem Renteneintritt 2017 müsste ich 72 Prozent meiner Rente versteuern. Übrigens, die Rente mit 63 ist für alle mit Studium eine Utopie, weil sie nie die nötigen 45 Beitragsjahre zusammenbekommen. Langer Rede, kurzer Sinn: nach 42 Beitragsjahren beträgt die Rente 1900 Euro.  

Soweit die Nabelschau, jetzt zur Pension eines vergleichbaren Beamten mit ähnlicher Ausbildung und ähnlichem Versicherungsverlauf.

  1. Beamter

Ein Wirtschaftsingenieur steigt in den gehobenen Dienst ein und darf berechtigt hoffen, nach A 11 besoldet zu werden, wie das im Beamtendeutsch heißt. Wer sich schlau machen will, was der Bund so anbietet, schaut am besten auf der Seite bund.de vorbei. Ok, zurück zum Vergleich. Wäre ich 1980 zum Start nach dem Studium statt in die private Wirtschaft zum Staat gegangen, wäre meine Leben sicher anders verlaufen. Was dürfte ich jetzt zu Beginn meiner Pension erwarten?

Dank Internet kann das jeder ausrechnen – auf der Seite vdata.de.

Ok, bei meinen Daten:

  • Jahrgang 1954, Geschlecht männlich, verheiratet
  • Vier Kinder
  • West
  • Berufseinstieg 1980
  • Besoldungsordung: A
  • Besoldungsgruppe: 11
  • Besoldungsstufe: 5

Es ergäbe sich ein Altersruhegehalt mit 63 Jahren von: 2182 Euro. 

Unterschied Rente und Beamtenpension. 2182 minus 1900 = 282 Euro.

Das letzte Bruttogehalt eines Beamten läge mit 63 Jahren bei 3543 Euro. Da Beamte weder Arbeitslosen-, noch Rentenversicherung zahlen müssen, ist das Nettogehalt bei annähernd 3000 Euro. Angestellt, die ja sowohl Kranken-, Arbeitslosen-, Pflege- und Rentenversicherung zahlen müssen, kommen in der Privatwirtschaft kaum drüber. Um mit 3000 Euro netto nach Hause zu gehen, muss ein Angestellter in der Privatwirtschaft mittlerweile weit mehr als 6000 Euro brutto verdienen. Übrigens bekommen Pensionäre auch noch Weihnachtsgeld, anders als Rentner, so steht es zumindest in der Besoldungstabelle.

Anders als Beamte können Angestellte in der freien Wirtschaft meist keine durchgängige Erwerbsbiographie vorweisen. Mal ehrlich, in welcher Branche gibt es das heute noch: Bei den Medien sicher nicht, in der Gastronomie – ih wo, in der Finanzbranche schon lange nicht mehr, im Handel, von wegen, in der Automobilbranche – vielleicht,  in der Logistikbranche – schön wär’s. Also gehen Beschäftigten in der Privatwirtschaft auch noch Monate oder sogar Jahre ab, in denen sie nichts oder deutlich weniger verdient haben. Anders als Beamte, die eine durchgängige Erwerbsbiografie vorweisen können. Gut, sie müssen sich nach dem Dienstherrn richten und vielleicht auch mal eine Versetzung einkalkulieren – aber, wer in der freien Wirtschaft muss das nicht. Ich habe den Arbeitgeber mehrmals gewechselt – und auch den Einsatzort.

Soweit die übergeordnete Situation.

Deswegen fordert Linken-Chef Dietmar Bartsch „Beitragspflicht als Signal an die Bürger“. Titel der Artikels in der „Ostsee-Zeitung“: „Eine für alle: Auch Abgeordnete müssen in die Rente einzahlen“.

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40 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

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    • Die Höhe der Beamtenpensionen ist im Vergleich zu Renten sehr ungerecht und zwar nicht deswegen weil die Pensionen zu hoch sind, sondern weil die Renten zu niedrig sind. Schauen wir mal nach Frankreich, Österreich, Holland, Italien, dort sind die Renten im Vergleich zum Bruttolohn wesentlich höher als in Deutschland. Die Deutschen wehren sich zu wenig gegen diese Reformeinschnitte der letzten 30 Jahre. Und immer mehr mutet die Politik den Rentenversicherungspflichtigen zu, zum Beispiel die Mütterrente. Sollte sich nicht die gesamte Gesellschaft daran beteiligen wenn es darum geht, den Müttern, die unsere Kinder erziehen, einen Ausgleich für diese Arbeit zu geben? Deutsche wehrt euch, schaut nach Frankreich wo man mit 62 in Rente gehen kann bei höheren Renten. Lasst euch nicht für blöd verkaufen von der Politik, die zum Großteil von Beamten gemacht wird, deshalb gab es für Beamte auch deutlich weniger Einschnitte.

      Antworten
  • Helmut Achatz
    19. Oktober 2015 10:15

    Sammy Morgane: nicht zu vergessen sei, dass Beamte für Arzt- u. Medikamentenkosten bis zu 200 € in Vorlage treten müssen weil Beamte erst ab 200 € bei der Krankenkasse einreichen können. Die Rückerstattung erfolgt nicht immer binnen einer Woche, Erstattungsabzüge hat es auch oft u. die GOÄ ist kompliziert.
    Für Beamte im gehobenen u. höheren Dienst mag das bezahlbar sein.

    Beamte im mittleren Dienst denen bei Versetzung in den Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen bis zu 67 % des Einkommens abgezogen werden können ist das ein Riesenproblem.

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  • Laßt uns für das arme Beamtenpack sammeln, damit diese am eigenen Reichtum und Selbstmitleid erstickt – denn nur so werden wir dieses wieder los!

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  • Ich finde es eine Frechheit von Beamtenpack zu sprechen. Jeder kann Beamter werden, wenn er will. Meist reicht aber der Kopf nicht dazu aus.
    Nicht zu vergessen wäre auch, dass man als Ingenieur in der freien Wirtschaft viel mehr verdient, als ein vergleichbarer Beamter.
    Wenn du zu deiner Zeit in A 11 Beamter geworden wärest, dann hast du bestimmt auch gesehen, was A 11 ist. Verschwindend wenig im Vergleich zu dem, was ein Ingenieur in der freien Wirtschaft verdient. Ja, und dann kommts halt bei der Rente dicke.

    Beamtenpack, das ist schon ziemlich unverschämt. Es gibt überall Beamte, sogar in Schweden, da sind es die Ärzte und die lassen Punkt Feierabend den Löffel fallen.

    Bei uns wird von einem Beamten ab einer bestimmten Besoldungsgruppe Überstunden erwartet.

    Du solltest vielleicht auch mal schreiben, warum du damals nicht Beamter geworden bist? Lage es am Kopf, lag es am Verdienst oder wollten sie dich bei Staat einfach nicht haben.

    Ist doch alles lächerlich.

    Antworten
    • Helmut Achatz
      24. Mai 2016 13:20

      „Beamtenpack“ ist despektierlich, wohl wahr.
      Ansonsten habe ich in dem Beitrag sehr wohl Äpfel mit Äpfeln verglichen – und A11 mit einer entsprechenden Anstellung in der freien Wirtschaft. Entscheidend ist aber nicht der Bruttolohn, sondern was unterm Strich übrigbleibt – und da sind die Unterschiede nicht mehr so groß, da der Angestellte neben Renten-, Kranken- auch noch Arbeitslosenversicherung zahlen muss.

      Antworten
    • Das tut wahrlich weh, Überheblichkeit und Arroganz – damit kann man das Beamtentum nicht verteidigen

      Antworten
    • Ihre Argumente sind lächerlich und fasst nicht zu kommentieren!
      Ich habe als verantwortlicher Bauleiter (Betontechnologe BII) Jahrzehnte in halb Deutschland in verantwortlicher Position gearbeitet (gependelt), wenn Ihnen das etwas sagt!
      Rente: 1200 Euro
      Von der freien Wirtschaft haben Sie augenscheinlich Null-Ahnung!
      Was mich jedoch am Meisten ärgert ist die Unverfrorenheit der Einforderung und die Suche nach Berechtigung dieser weit überhöhten B.-Pensionen!!!

      Antworten
      • Helmut Achatz
        18. August 2021 11:11

        Beamte pochen darauf, dass ihr Lebensstandard in der Pension nicht allzu niedrig ausfallen darf im Vergleich zum aktiven Dienst, übersehen dabei allerdings, dass sie damit privilegiert sind im Vergleich zu Angestellten und Arbeitern in der Wirtschaft

        Antworten
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  • […] Beamtenpension – Fakten, Vorurteile, Modellrechnung […]

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  • Man sollte mit diesem ganzen System endlich aufhören und eine Staatliche Höchstgrenze von 4000,00€ einführen und wer mehr haben will sollte es privat machen.Zum Beispiel Rister die haben ja dann das Geld es zu tun.Die sowieso kein Geld haben können auch nicht Ristern .

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  • […] Rente oder Beamtenpension – Fakten, Vorurteile, Modellrechnung […]

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    • Mit Halbwissen sollte man keine Artikel schreiben. Vom Nettogehalt und dem Nettoruhegehalt der Beamten geht noch die private Krankenversicherungsbeitrag ab und dann kommt bei der obigen Vergleichsberechnung im Ergebnis etwa das Gleiche heraus. Außerdem gibt es in der privaten Krankenversicherung keine Familienversicherung. Das heißt der Beamte muß für alle nicht beruflich tätigen Familienmitglieder extra Krankenversicherungsbeiträge bezahlen.

      Antworten
      • Noch eine Ergänzung. Bei der Berechnung müßte auch noch für alle Berufsjahre die höhere Arbeitszeit der Beamten abgezogen werden. Aktuell beträgt die Arbeitszeit der Beamten in Baden-Württemberg nach der Arbeitszeitverordnung durchschnittlich 41 Stunden in der Woche.
        Dann ist bei der obigen Vergleichsberechnung die Pension des Beamten im Verhältnis sogar deutlich niedriger.

        Antworten
        • Helmut Achatz
          10. Oktober 2016 10:08

          Noch nichts davon gehört, dass in vielen Arbeitsverträgen in der privaten Wirtschaft der Passus steht „Gelegentlich anfallende Mehrarbeit ist mit dem Gehalt abgegolten“?

          Antworten
          • Hier gehts um die Regelarbeitszeit, nicht um Mehrarbeitszeiten !
            Ferner, ich habe im mittleren Dienst der Bundespost angefangen. Vergelicgbar einem Industriemeister Elektrohandwerk. Mein Gehalt zu Beginn: ca. 250,- DM über Sozialhilfesatz. Dafür durfte ich dann aber auch jeden Tag 100 km zur Arbeit fahren.
            Ich will wahrlich nicht jammern. Aber dieses Beamtenbashing geht einem so langsam auf den Keks.

      • Helmut Achatz
        10. Oktober 2016 10:04

        Von den 1900 Euro Rente gehen übrigens ebenfalls noch Kranken- und Pflegeversicherung ab, insofern sind hier sehr wohl Äpfel mit Äpfeln verglichen worden. Den Pensionärshaushalt möchte ich sehen, der noch kleine Kinder hat.

        Antworten
  • Liebe Beamte wechselt!

    Wenn denn die hier schreibenden Beamten – sie sind sofort erkennbar, da sie jammern, um ihren wahren Wohlstand zu vertuschen – im Ruhestand so schlecht da stehen, kommt doch bitte alle freiwillig in unser Rentensystem, bei dem die Masse aller Arbeitnehmer keine Betriebsrente erhält, so wie ihr uns vorgaukelt! Wir nehmen euch gerne in unser Sozialsystem auf und das sogar zu den gleichen Konditionen, auch wenn ihr eine Arbeitsplatzsicherung habt, die wir leider nicht haben und deshalb nach dem Verlust des Arbeitsplatzes z. B. durch eine Insolvenz des Unternehmens oder aufgrund von Entlassung wegen fehlender Aufträgen gezwungen sind, Arbeitslosengeld zu beantragen oder einen zweiten Wohnsitz zu unterhalten, um an anderer Stelle als Wochenendpendler zu unseren Familien einen neuen meist weniger gut bezahlten Job anzunehmen. Das ist unsere Freiheit, die ihr natürlich nicht habt und ihr dürft noch nicht einmal streiken – welche Einschränkungen ihr alle ertragen müsst, darum wollen wir euch helfen: Kommt in die gesetzliche Rentenversicherung!!!!!

    Wir warten schon auf euch!!!!!

    Der sozialpolische Dreisatz, den ich nach ca. 45 Jahren Berufsleben gelernt habe lautet:

    1. Satz – vor 50 Jahren in der Schule gelernt:
    Das Volk ist der Staat und im Staat gibt es Staatsdiener, die also dem Staat – also dem Volk – dienen.
    2. Satz – heute also 50 Jahre später:
    Der Staat das sind die Minister, Abgeordneten und Beamte, der Rest ist das Volk.
    3. Satz- das Ergebnis:
    Wir – das Volk – hassen euch Beamte also den Staat!

    Herzlichen Glückwunsch an die Regierung und ihr Personal!!!!

    Mein Rat: Kehrt zurück zu dem 1. Satz und wir werden alle glücklich miteinander leben!

    Antworten
    • Finde ich gut. Als Beamter mit fast 40 Berufsjahren kann ich das nur begrüßen, das wir (Beamte) in die Rentenversicherung aufgenommen werden. Doch halt, dann müßte der Staat, also alle Bürger, auch die Beiträge in die RV abführen. So läufts ja auch bei den Steinzeitkommunisten in Österreich und der Schweiz (Steinzeitkommunisten = Ironie, zur Klarstellung).
      Mal schauen wie dann die Modellrechnung aussieht. Ich weiß es ehrlich nicht, wäre aber mal gespannt.
      Und mit Begriffen wie „hassen“ können wir keine Probleme lösen.
      Die meisten Beamte sind im übrigen nicht in der Gestaltungsverantwortung für Gesetze ! Wir, die Masse, sind Beamte des mittleren und gehobenen Dienstes. Da wird man garantiert nicht reich. Arbeitsplatzsicherheit – stimmt. Wenn ich keine goldenen Löffel klaue passiert mir nichts. Das erkaufe ich mit aber mit einem geringen Einstiegsgehalt, kaum Beförderungsmöglichkeiten, höhere Arbeitszeiten …
      Ich will nicht meckern, aber es nervt langsam dieses Rumkloppen auf Beamte.
      Ferner: wir Beamte haben einen Lohnsteueraufschlag zu zahlen ! Das ist eigentlich für die Rücklagen für Pensionen gedacht. KV tragen wir komplett allein. Macht allein bei mir im Monat 330,- € aus ! Nur mal so. Da bekomme ich NICHTS vom Staat dazu, falls es danach riechen sollte. Und meine Kinder sind dabei schon rausgerechnet. Ferner, Rechnungen für Ärzte, Krankenhaus … bekomme ich selbst erst mal und darf dann ggf. vorstrecken, zahlen, bevor ich dies von der KKS und der Beihilfe erstattet bekomme ! Das kann schon mal 4-6 Wochen dauern.

      Antworten
      • Kurze Ergänzung, laut Rentenauskunft habe ich eigentlich Anspruch auf 290, € Rente, aktuell. Ich habe ja mal als Arbeiter angefangen. Bekomme ich aber nicht, da ich mal eine Pension beziehen werde. Ich finde dies ehrlich gesagt auch nicht o.k. Aber wie gesagt, ich will nicht meckern.

        Antworten
        • Verstehe ich nicht ganz. Ich beziehe auch Witwer-Pension (sorry, blödes Wort) und werde ab 63 meine gesetzliche Rente beziehen. Wer in die gesetzliche Rente einzahlt und die nötigen Wartezeiten beieinander hat, bekommt auch – Äquivalenzprinzip – auch etwas ausbezahlt. Es gibt übrigens Rentenberater und den VdK als Interessenvertreter der Rentner. Ich denke, es wäre wohl das beste, die eine oder andere Stelle aufzusuchen und sich beraten lassen.

          Antworten
      • finde es insgesamt etwas schwierig, hier eine angemessene diskussion zu führen:
        a. die zahlen scheinen irgendwie nicht alle zu stimmen, es gibt probleme dabei, eine komplette vergleichende rechnung zu führen
        und
        b. hier wird aus dem bauch heraus diskutiert: mit beamten verbindet man im alltag oder durch persönliche erfahrungen positive und negative gefühle. allerdings ist ein trend auszumachen: zum angestelltenverhältnis. Beispielsweise werden kaum noch lehrer verbeamtet. und das trotz jahrelanger ausbildung und der wesentlichen aufgabe, kinder und heranwachsende zu erziehen. (nach möglichkeit so zu erziehen, dass sie wissen, ob sie gerade mit ihren gefühlen oder mit fakten argumentieren).

        Im akademischen bereich siehts nicht anders aus und jenseits dessen, was viele vielleicht als elfenbeinturm betrachten würden, wird es auch nicht gerade rosig für arbeitnehmer. stellenabbau in der polizei, feuerwehr, im öffentlichen nahverkehr usw. dabei entsteht für beamte ein mehraufwand und gleichzeitig schlechtere arbeitsbedingungen für arbeitnehmer in privatunternehmen, die hinzugezogen werden. hier geht dann gleichfalls das interesse einer staatlichen ordnung verloren und arbeitnehmer müssen – wie fast immer – die bittere medizin schlucken…

        guter text dazu findet sich hier: https://beamten-infoportal.de/ratgeber/studie-entkraeftet-vorurteile-gegenueber-behoerden-und-beamten/
        mit aktuellen zahlen und zahlen der letzten jahre im vergleich. also so blumig leben beamte nicht (mehr) und reines „die da oben“ schreien ist kompletter blödsinn. dann lieber gucken, ob man sich nicht im betriebsrat engagieren kann, um letztlich arbeitsbedinungen für die kollegen und sich zu schaffen, die der arbeit und dem leben gerecht werden.

        beste grüße, Patrick

        Antworten
  • Es fehlen zwei wichtige Argumente .1 Beamte bekommen alle Versicherungen 10/20% günstiger.2. Beamte bekommen kein Krankengeld sondern immer ihre vollen Bezüge deswegen sind sie auch im Schnitt viel öfters krank als zB. Angestellte oder der Arbeiter.Kenne einige Beamte die sind von 25 Jahren arbeiten die Hälfte krank.Alles zusammen haben Beamte viele Vorteile und sollen aufhören zu jammmern

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