Inflation frisst Rente

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Inflation kommt ins Laufen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete stiegen die Großhandelspreisindex für den Monat März 2022 um +22,6 Prozent zum Vorjahresmonat. Dies war der höchste Anstieg seit Beginn der Datenreihe im Jahr 1962! Das sind schlechte Nachrichten für den Verbraucher, denn sie werden sich auf eine noch höhere Inflation einstellen müssen. Aus den 7,3 könnten bald zehn Prozent werden.

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Headline der „tz“ am 31. August 2021 – und es nichts besser, sondern alles noch schlimmer geworden.

Lohn-Preis-Spirale beginnt

Damit kommt auch die Lohn-Preis-Spiral in Gang. Die Lokführer – und auch andere Branchen – fordern Lohnerhöhungen und werden sie auch durchsetzen. Das wiederum schlägt sich über kurz oder lang in höheren Preisen nieder. Dazu kommt, dass die Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge erhöht und damit die Kosten im Gesundheitswesen nach oben treibt.

Schwere Zeiten für Rentner

Auf Rentner kommen schwere Zeiten zu, denn ihre Renten stagnieren 2021 – von einer minimalen Erhöhung der Ost-Renten abgesehen. Die Rentner können den Kaufkraftverlust auch nicht durch höhere Zinsen ausgleichen, denn die Europäische Zentralbank (EZB) fährt schon seit Jahren eine Nullzinspolitik für Verbraucher und eine Negativzinspolitik für Banken. Die wiederum wälzen die Negativzinsen auf die Verbraucher ab in Form höherer Verwahrentgelten für Giro-Konten. Die Rentenerhöhung am 1. Juli 2022 kann die Inflation bei weitem nicht ausgleichen.

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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