FDP will Rentnern Energiegeld vorenthalten

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Per Trick zum Energiegeld

Wer den Staat austricksen will, nutzt einen Trick. Es gibt einen Trick, um als Rentner doch noch an die von der Bundesregierung beschlossene 300-Euro-Energiepreispauschale zu kommen. Dafür müssen Rentner tricksen. Wie das geht, hat CDU-Finanzexpertin Antje Tillmann in „Bild“ verraten. Denn, das Energiegeld sollen nur einkommensteuerpflichtigen Erwerbstätigen bekommen.

Wie funktioniert nun der Trick der CDU-Finanzexpertin?  Antje Tillmann rät Rentnern, sich beispielsweise als Minijobber wieder anstellen zu lassen – und wenigsten einmal im Jahr für einige Stunden zu arbeiten.

Mit einer Stunde 300 Euro verdienen

Die Kinder könnten Oma oder Opa beispielsweise als Minijobber anmelden – und Oma oder Opa betreuen für einige Stunden die Enkelin oder den Enkel. Das könnte auch die Nachbarin oder der Nachbar sein, der die Rentnerin oder den Rentner kurzzeitig beschäftigt. Rentner könnten sie sich auch selbstständig melden und das beim Finanzamt anmelden, um so in den Genuss des Energiegelds zu kommen. Diese „Einkünfte“ geben Oma oder Opa in der Steuererklärung für 2022 an.  Damit sei der Anspruch auf das Energiegeld dokumentiert und die Rentnerin oder der Rentner bekommt die Energiepreispauschale ausbezahlt, so Tillmann. Im Anschluss gibt er diese Einkünfte in der Steuererklärung an, bekommt die Energiepreispauschale im Mai 2023 ausbezahlt

Entgelt per Kontoauszug bestätigen

Laut Finanzministerium sei es ausreichend, nur einen Tag eine Beschäftigung auszuüben, um auf der Liste der Begünstigten zu landen, so „ntv“. Nach dem Regierungsentwurf würden auch „alle in diesem Jahr geringfügig Beschäftigten von der Energiepreispauschale – sowohl die 455-Euro-Minijobber wie auch kurzfristig (geringfügig) Beschäftigte – unabhängig von der genauen Art der Besteuerung“, so der Nachrichtensender. „Ein Dienstverhältnis kann auch eine geringfügige Beschäftigung sein; Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung eines Arbeitsverhältnisses zwischen Angehörigen ist aber in jedem Fall, dass es ernsthaft vereinbart und entsprechend der Vereinbarung tatsächlich durchgeführt wird“, so das Finanzministerium „Bild“ gegenüber. Am besten ist es, das Entgelt wird überwiesen, damit haben die Rentner mit dem Kontoauszug einen Beleg.

Um an das Energiegeld zu kommen, ist laut „Welt“ allerdings „einiger Aufwand notwendig: Es braucht nicht nur einen zivilrechtlich wirksamen Dienstvertrag, sondern auch eine Steuererklärung im kommenden Jahr.“

Protest gegen Ungleichbehandlung

Das Rentenportal Rentenbescheid24 hat ein Protestschreiben ins Internet gestellt. Den können Rentner an den Bundestagsabgeordnete ihres Wahlkreises schicken. Darauf wird verwiesen, dass sie eine gesetzliche Rente beziehen und von der Ampelkoalition von der Energiepauschale ausgeschlossen werden. „Die Bundesregierung lässt Millionen Rentnerinnen und Rentner im Stich! Ich kann diese Ungleichbehandlung nicht nachvollziehen! Wie Sie sicher wissen,  Ihnen dürfte die massive Inflation seit 2021 und verstärkt 2022 (auch ausgelöst durch den Ukrainekrieg) nicht entgangen sein, werde ich von der Rentenerhöhung 2022 nichts haben.“

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4 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Eugen Dinkel
    11. Juni 2022 17:50

    Irgendetwas mache ich verkehrt – anscheinend fahren in Deutschland die Rentner kein Auto mehr und bezahlen keine Heizkosten.
    Aber wo kämen wir denn da hin, wenn in diesem Land, „in dem wir gut und gerne leben“, mit den höchsten Steuern, den höchsten Strompreisen und beschämend niedrigen Renten, auch noch diejenigen unterstützt, die am meisten ausgebeutet werden.

    Antworten
    • Gamz richtig! Hauptsache die sich
      hochgeschmierte „Elite“ hat alle
      Möglichkeiten an den Pfründen zu bedienen! Fakt ist, die Renten wurden
      von der SPD UNTER SCHRÖDER und
      seinem Intimus Clemens um 48%
      gekürzt um die exorbitanten Beamtenpensionen ungekürzt
      weiterzahlen zu können.

      Antworten
  • Warum wartet mein kommentar auf
    Freischsltung? Ist die freie Meinungsäußerung abgeschafft?
    Im Übrigen ist das alles nachlesbar!

    Antworten
  • Gamz richtig! Hauptsache die sich
    hochgeschmierte „Elite“ hat alle
    Möglichkeiten an den Pfründen zu bedienen! Fakt ist, die Renten wurden
    von der SPD UNTER SCHRÖDER und
    seinem Intimus Clemens um 48%
    gekürzt um die exorbitanten Beamtenpensionen ungekürzt
    weiterzahlen zu können.

    Antworten

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Helmut Achatz

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