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Gesundheit

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Was ist die Radon-, Heilstollen-, Kneipp-Kur?

Was ist die Radon-Therapie?

„Bei Atemwegsbeschwerden, Hautproblemen oder rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparats hilft möglicherweise eine Radon-Therapie“, schreibt VdK Bayern. Radon wirkt bei Rheuma, Bechterew, chronischer Polyarthritis und Weichteilrheumatismus. Radon ist auch gut gegen Bronchial-Asthma und chronische Bronchitis, ferner gegen Schuppenflechte und Sklerodermie (harter Haut). Radon, eine natürliches radioaktives Gas, nimmt der Körper auf beim Baden oder Trinken von radon-angereichertem Quellewasser. In Bad Kreuznach und Bad Gastein können sich Patienten auch in einen Radonstollen setzen und Radon einatmen. Das Bayerische Staatsbad Bad Steben beanwortet auf seiner Internetseite die zehn wichtigsten Fragen zur Radonkur.

Was ist die Heilstollen-Therapie?

Eine Klimatherapie der besonderen Art ist die Heilstollenkur. Dabei liegen die Patienten mehrere Stunden in stillgelegten Bergwerken oder Höhlen warm eingepackt. Die Luft ist vergleichsweise rein, da das Gestein wie eine Art Filter wirkt und die restlichen Staub- und Allergenpartikel durch Nebeltröpfen gebunden werden – ideal bei Asthma, chronischer Bronchitis, Heuschnupfen, Keuchhusten und Entzündungen der Nasennebenhöhlen. Das Höhlenklima stärkt zudem das Immunsystem und hilft beim Entspannen. Der Deutsche Heilstollenverband hat die wichtigsten Fragen dazu beantwortet.

Was ist die Kneipp-Kur?

Der Wasserdoktor Sebastian Kneipp kreierte eine ganzheitliche Therapiemethode. Seine Kur basiert auf den Säulen Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Lebensordnung. Er wirkte in Bad Wörishofen, deswegen entwickelte sich der Kurort zu einer Art Mekka für Kneippianer. Das Kneippianum – gegründet von Kneipp vor 120 Jahren, heute eine Vier-Sterne-Hotel – hat auf seiner Webseite alles zum Thema Kneipp zusammengefasst. Natürlich bietet das Kneippianum mehr als nur Kur – ohne Wellness läuft heute nichts mehr. Die Angebote reichen von der Craniosacraltherapie über Akupunktmassagen bis zu Lomi-Lomi und Softpack. Kneipps Grundgedanke:

„Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“

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5 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Erwarten? Erwarten tu ich schon mal gar nichts. Es kommt wie es kommt und meist ist es mit den Vorsätzen so eine Sache. Ich gehe die Dinge an, die ich erledigen und machen will und gut ist. Ich bin 66 Jahre alt und freue mich an jeden Tag, den der liebe Gott mir gesund schenkt
    Ich freue mich und bin dankbar, dass ich einen Enkel bekommen hat, der ebenfalls gesund ist und ich hoffe, und wünsche mir, dass ich noch viele glückliche Jahre mit ihm verbringen darf.

    Erwarten setzte ich jetzt mit „ich wünsche mir“ gleich.
    Reisen, das habe ich hinter mir, das muß nicht mehr sein.

    Lieben Gruß Eva

    Antworten
    • Helmut Achatz
      11. Januar 2016 14:04

      Hallo Eva,
      danke für deinen Kommentar. Das ist eine resiliente, sprich gelassene Sichtweise, die das Leben vereinfacht – c’est la vie sagen die Franzosen.
      Viel Glück für 2016
      Lg
      Helmut

      Antworten
  • […] Wellness, Kur, Reha, Anti-Aging – Trend zum Kur-Urlaub […]

    Antworten
  • […] nicht mal im Sommer in die Therme gehen. Wenn’s mal wieder zwickt und knirscht, wird es Zeit, in die Therme zu fahren und sich zu restituieren, sprich, sich wieder herzustellen. Da hilft ein Schwefel-, Selen, Lithium- […]

    Antworten
  • […] Für viele Menschen gehört es zum modernen Lebensstil dazu, sich mit heißen und kalten Temperaturen kaum noch auseinandersetzen zu müssen. Im Winter heizen wir die Wohnungen ordentlich auf, im Sommer wird die Klimaanlage voll eingeschaltet. Mit beidem tut wir Umwelt und Geldbeutel jedoch keinen Gefallen. Noch dazu lassen Klimaanlagen die Luft sehr trocken werden, was zu Erkältungen und Atemwegsinfekten führen kann. Wir Menschen sind von Natur aus dazu gemacht, den Temperaturen zu trotzen. Eine regelmäßige kalte Dusche zum Beispiel fördert die Abwehrkräfte und trainiert den Körper, sich an die Kälte anzupassen. […]

    Antworten

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Helmut Achatz

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