Zum Törggelen nach Südtirol – Kurzurlaub mal anders

LebenReisen

Werbung

Mal kurz raus aus dem Trott, Abschalten von der Arbeit, Auszeit mit Freunden – und der Stress ist erst einmal vergessen. Wie? Das muss jeder selbst für sich herausfinden. Ich war am Wochenende mit Freunden beim Törggelen in Südtirol – für Bayern, speziell für Münchner kein großes Problem. Von München nach Meran sind es nur ein paar Stunden Autofahrt.

Aber, warum mit dem eigenen Auto fahren? Gerade als Gruppe ist es mit dem Bus viel geselliger – kein Stress, keine Parkplatzsuche, genug Zeit, sich zu unterhalten oder ein Buch zu lesen. Deswegen hat sich die Genießerrunde, der ich auch angehöre, entschlossen, sich kutschieren zu lassen.

Was ist Törggelen?

Wie so eine Törggelenfahrt abläuft? Wir haben uns schon um sieben Uhr am Isartor getroffen, dann ging’s Richtung Süden über Innsbruck und den Reschenpass ins Vinschgau, weiter nach Meran – und schließlich nach einem Bummel durch die Stadt weiter Richtung Nonstal.

Törggelen? Das war der Aufhänger für unseren Trip nach Südtirol. Die Hof- und Buschenschänke Südtirols laden zum Törggelen ein – und da kredenzen sie neben gutem Wein typisch Südtiroler Gerichte wie Schluzkrapfen, Speckknödel und natürlich geröstete Kastanien.

Wein, Maroni und Speckknödel

Zwischen Anfang Oktober und Ende November pilgern gerade viele Bayern nach Südtirol, um neben dem Wein vor allem vor allem Wärme zu tanken. Übrigens, Törggelen „leitet sich von der Weinpresse, der Torggl ab“, wie der Vinschgauer Tourismusverband erklärt. „Ursprünglich wurde beim Törggelen die Verkostung von jungem Wein, dem „Nuien“, einfach mit kleinen Häppchen wie Käse, Speck und Schüttelbrot oder gebratenen Kastanien verbunden; heute sieht der Brauch eine ganz besondere kulinarische Abfolge lokaler Spezialitäten vor, von Gerstsuppe und Schlutzkrapfen über Hausplatte oder Knödeln“. Ein absolutes Muss zum Schluss sei die gebratenen Kastanien und die traditionellen Bauernkrapfen mit Marillen-, Mohn- oder Kastanienfüllung.

Stadtbummel in Meran und Bozen

Zurück zu unserer Reise: Die Fahrt im Bus zieht sich dann doch. Um sieben Uhr sind wir gestartet und waren schließlich um 13 Uhr in Meran. Aufenthalt bis 15 Uhr, dann weiter zum Albergo Bucaneve ins Val di Non. Abends gibt’s dann bei solchen Reisen „geselliges Törggelen“ bei Musik und Essen sowie einem Schoppen Wein, wobei’s bei einem nicht bleibt. Die Wirtsleute gaben sich alle Mühe, allerdings erinnerte das Ambiente nicht an Buschenschenke oder Weinkeller.

Am nächsten Tag setzt sich der Trupp wieder in Bewegung: Wir kurvten über Lana nach Bozen, wo wir einige Stunden zum Stadtbummel hatten. Die Rückfahrt schafften wir in vier Stunden.

Ich habe die Fahrt per Foto dokumentiert, um euren Appetit aufs Törggelen anzuregen.

Bilder von der Törggelen-Fahrt nach Südtirol

Weiterführende Links:

Wie ist es euch ergangen beim Törggelen? Habt ihr Tipps oder eine Empfehlung? Freue mich auf Kommentare.

#Törggelen als Tradition und Lebenskunst: https://t.co/NDlbLlOwIr pic.twitter.com/KghYnyvyh0

— HIKE+BIKE MAGAZIN (@HikeandbikeDE) October 26, 2015

 

Du kannst den Artikel teilen:

Werbung

Das könnte dich auch interessieren

5 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

null

Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

Weitere Inhalte

Werbung
Tour de France für alte Knacker: Buch Cover
Tour de France für alte Knacker –  Raus aus dem Job, rein in die Rente

Der Rad-Ratgeber für Best-Ager – von Helmut Achatz
Anregung und Ansporn für alle in einer ähnlichen Situation

Werbung

Menü
Cookie Banner von Real Cookie Banner