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Am heutigen 3. November wird Gerd Müller 70 Jahre alt. Allerdings dürfte die Geburtsfeier des „Bombers der Nation“ eher bescheiden ausfallen, leidet der Ex—Torjäger schon seit Jahren an Alzheimer. Gerd Müller gilt als bester Stürmer, den Deutschland je hatte. Er wurde in den 70er-Jahre gefeiert, ja gerade zu verehrt. Dann 1981 Karriereende.

Sein Geburtstag ist Anlass, mal über den Lieblingssport der meisten Männer nachzudenken. Diese Aufgabe hat der „Senior-Ratgeber“ übernommen und sich in der aktuellen Oktober-Ausgabe (10/2015), die in den meisten Apotheken ausliegt des Themas Sport im Alter gewidmet. Dabei geht das Magazin auf Fußball ein und verweist auf eine Studie der Universität Kopenhagen, die Senioren begleitete, die das Fußballspielen wieder anfingen. Das Ergebnis nach einem Jahr: Die Fußballer hatten der Studie zufolge ein größeres Lungenvolumen und bessere Ausdauer. Vorunruheständler und Rentner, die lange Zeit keinen Fußball mehr gespielt haben, sollten allerdings einige Regeln beachten, damit es nicht gleich zum Fiasko wird.

Nicht zu ehrgeizig beim Alten-Fußball

Die Alt-Sportler sollten ein paar Dinge beachten, rät das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“, denn ältere Amateurfußballer haben ein ähnlich hohes Verletzungsrisiko wie Profisportler. Das ergab eine aktuelle Studie der Universität des Saarlandes. Die Muskeln, Bänder und Sehnen älterer Menschen sind weniger belastbar. Ein guter Trainer verkleinert das Spielfeld, verkürzt Spielzeiten, verbietet Grätschen und Stollenschuhe, bremst übertriebenen Ehrgeiz – und zeigt Übungen, die Verletzungen vorbeugen. Der Spaß, und nicht Leistung, sollte im Vordergrund stehen.

Sport als Jungbrunnen

Mit regelmäßigem und vielleicht nicht ganz so ambitioniertem Sport lässt sich nachweislich beispielsweise eine beginnende Herzschwäche verzögern. Der Allgemeinzustand bessert sich und das Immunsystem wird gestärkt. Alles Binsenweisheit – aber heißt es so schön „Es gibt nichts gutes, außer man tut es“. Das gilt ebenso für den Sport für Best Ager. Dem „Senioren Ratgeber“ zufolge ist Bewegung die beste Medizin. Ob es unbedingt Fußball sein muss, sei dahin gestellt. Das Magazin listet die positiven Folgen von gemäßigtem Sport auf. So beugt Bewegung beispielsweise auch Diabetes vor – und bei einer Depression ist Sport ähnlich wirksam wie Medikamente.

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Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

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