Vertrauen in Altersvorsorge lädiert

FinanzenSoziales

Werbung

Das Vertrauen in die Altersvorsorge schwindet – das gilt vor allem für die betrieblichen und private Altersvorsorge. Im Alter werden viele kleinere Brötchen backen müssen.

In die gesetzliche Rente haben Deutsche noch das meiste Vertrauen, was die betrieblich und private Rente betrifft, so ist das Vertrauen in den vergangenen Jahren deutlich geschwunden, wie der Deutschland-Trend Vorsorge des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) zeigt. Die gesetzliche Rente kommt danach auf einen Wert von 5, 4 (0 = völlig unsicher, 10 = ganz sicher), private und betriebliche nur auf jeweils 4,5.

Meistes Vertrauen in gesetzliche Rente

Der Vertrauenswert der gesetzlichen hat sich zwar zum Vorjahr leicht verbessert, er ist aber niedriger als 2017 (5,7). Noch stärker mehr Vertrauen haben die Deutschen in die betriebliche und private Altersvorsorge verloren: 2017 lag der Vertrauenswert der privaten noch bei 5,9, 2023 nur noch bei 4,5; ähnlich lief es bei der betrieblichen Altersvorsorge, die 2017 noch auf 5,7 kam, 2023 nur noch auf 4,5. Verlässlich sieht anders aus.

vertrauen altersvorsorge

In gesetzliche Altersvorsge haben viele noch das größte Vertrauen      Quelle: DIA

 

Den meisten ist mittlerweile klar, dass sie ihren Lebensstandard im Alter im Vergleich zu heute werden „deutlich senken müssen“ – immerhin sind das 36 Prozent. Nur 22 Prozent glauben, dass sie den Lebensstandard „beibehalten können“.

Ausreichend vorgesorgt? Eher nein!

Und, ziehen die Befragten daraus Konsequenzen? Eher nicht. Die erwarteten Einschränkungen führen aber nur bei einem Drittel zu einer zusätzlichen Altersvorsorge, wie das DIA feststellt. 36 Prozent der Befragten räumen ein, dass sie nicht ausreichend vorgesorgt haben, wollen aber aus diesem Grund in den nächsten zwölf Monaten weitere Rücklagen fürs Alter anlegen; 29 Prozent sehen ihre Altersvorsorge als ausreichend an; ein Drittel weiß heute schon, dass im Alter das Geld nicht reichen wird, plant aber in den kommenden zwölf Monaten keine weitere Vorsorge.

Wir brauchen einen Schubs

Warum tun wir uns bloß so furchtbar schwer damit, fürs Alter entsprechend vorzusorgen? Wir bräuchten jemand, der uns anschubst, auf Neudeutsch heißt das „Nudging“. Wir wissen zwar, dass wir etwas fürs Alter tun sollten, es fehlt aber der entscheidende Schubs. Dabei könnte es so einfach sein. Wie wäre es denn mit einem simplen ETF-Sparplan auf den MSCI World. ETF steht für Exchange Traded Fund und ist ein börsennotierter Index, beispielsweise auf den marktbreiten und weltweiten Index MSCI World. Damit kann jeder schon mit 25 oder 50 Euro im Monat anfangen. Aber den Schubs muss sich jeder selbst geben – und das ist das Problem.

Du kannst den Artikel teilen:

Werbung

Das könnte dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

null

Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

Newsletter

Erhalte regelmäßig News, Tipps und Infos rund um’s Thema Rente und Co. Du erhältst 14-tägig einen Newsletter.

Weitere Inhalte

Rentenplaner für Dummies

Werbung

Menü