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Wie gelingt ein original Augsburger Zwetschgendatschi am besten? Zwetschgen sind keine Pflaumen und ein Zwetschgendatschi kein Pflaumenkuchen, soviel vorweg. Der süß-säuerliche Geschmack eines Zwetschgendatschi ist was ganz Besonderes – und die Krönung von Spätsommer und Frühherbst.

Zwetschge oder Pflaume? Nicht egal

Zwetschge oder Pflaume – was ist der Unterschied? „Worlds of Food“ beschreibt es ganz treffend: „Zwetschgen sind länglich, Pflaumen eher gleichmäßig rund. Zudem sind Zwetschgen zumeist von einer dünnen weißen Schutzschicht aus natürlichem Fruchtwachs überzogen. Pflaumen verfügen dagegen über eine durchgehende Furche oder Naht im Fruchtfleisch. Das Fruchtfleisch der Zwetschgen ist prinzipiell fester und trockener als das von Pflaumen und auch der Kern ist länglich. Auch geschmacklich bestehen Unterschiede zwischen Zwetschgen und Pflaumen: Während Zwetschgen einen süß-säuerlichen Geschmack haben, ist das saftigere Fruchtfleisch der Pflaumen süßer.

Zwetschgen eignen sich dank ihres festen Fruchtfleisches besser zum Backen – und die Krönung ist der Zwetschgendatschi. Das „Datschi“ soll von den Augsburgern kommen wie auch eines der ältesten Rezepte für Zwetschgenkuchen. Er muss offensichtlich so beliebt gewesen sein – und ist es immer noch -, dass Augsburg den Spitznamen „Datschiburg“ hat.

Genug der Vorrede – hier das Rezept für ein Blech Zwetschgendatschi. Übrigens, es macht auch nichts, wenn etwas übrigbleibt. Ein Datschi schmeckt auch kalt lecker – und wer will, kann ihn kurz in der Mikrowelle aufwärmen. Ansonsten gilt – am besten noch warm schnabulieren.

Guten Appetit!

Das beste Rezept für Zwetschgendatschi

Yields1 Serving

 500 g Mehl
 20 g Hefe (kann auch Trockenhefe sein)
 ¼ l lauwarme Milch
 80 g Butter
 50 g Zucker
 1 Prise Salz
 1 geriebene Zitronenschale
 1,50 kg Zwetschgen

1

- Das Mehl auf ein Nudelbrett sieben
- in das gesiebte Mehl eine Grube machen
- die Hefe in die Grube bröckeln
- einen Teelöffel Zucker zugeben
- etwas von der lauwarmen Milch zugießen
- alles zu einem Vorteig verrühren

Zwetschgendatschi

Der Teig
Stehen lassen
2

- An einem warmen Ort 30 Minuten zugedeckt gehen lassen

Weiterverarbeitung
3

- Butter zerlassen, aber nicht erhitzen
- Zucker und
- Salz
- die restliche Milch
- geriebene Zitronenschale zum Vorteig geben
- und mit dem restlichen Mehl zu einem trockenen Teig verarbeiten
- den Teig schlagen bis er Blasen wirft bis er sich von der Schüssel löst

Teig gehen lassen
4

- Teig 60 Minuten an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen, bis er das doppelte Volumen hat

Zwetschgen vorbereiten
5

-Zwetschgen waschen
- entsteinen, am besten mit einem Zwetschgenentkerner
- Zwetschgen sollten halbiert und zweimal längs eingeschnitten werden

Teig ausrollen
6

- ein Bachblech mit Backpapier auslegen
- Teig ausrollen
- Teig auf das Backpapier auslegen
- und mit der Gabel mehrmals einstechen

Zwetschgen auslegen
7

- Zwetschgen nebeneinander in dichter Reihe auf den Hefeteig legen
- die Zwetschgen der zweite - und folgenden Reihen - sollten die vorhergehende Reihe überlappen

Backen
8

- den Zwetschgendatschi noch mal 15 Minuten gehen lassen
- den Backofen auf 200 Grad vorheizen
- den Zwetschgendatschi auf mittlerer Schiene 30 bis 45 Minuten backen

Wer will, kann den Zwetschgendatschi noch mit Kristall- oder braunem Zucker bestreuen

Ingredients

 500 g Mehl
 20 g Hefe (kann auch Trockenhefe sein)
 ¼ l lauwarme Milch
 80 g Butter
 50 g Zucker
 1 Prise Salz
 1 geriebene Zitronenschale
 1,50 kg Zwetschgen

Directions

1

- Das Mehl auf ein Nudelbrett sieben
- in das gesiebte Mehl eine Grube machen
- die Hefe in die Grube bröckeln
- einen Teelöffel Zucker zugeben
- etwas von der lauwarmen Milch zugießen
- alles zu einem Vorteig verrühren

Zwetschgendatschi

Der Teig
Stehen lassen
2

- An einem warmen Ort 30 Minuten zugedeckt gehen lassen

Weiterverarbeitung
3

- Butter zerlassen, aber nicht erhitzen
- Zucker und
- Salz
- die restliche Milch
- geriebene Zitronenschale zum Vorteig geben
- und mit dem restlichen Mehl zu einem trockenen Teig verarbeiten
- den Teig schlagen bis er Blasen wirft bis er sich von der Schüssel löst

Teig gehen lassen
4

- Teig 60 Minuten an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen, bis er das doppelte Volumen hat

Zwetschgen vorbereiten
5

-Zwetschgen waschen
- entsteinen, am besten mit einem Zwetschgenentkerner
- Zwetschgen sollten halbiert und zweimal längs eingeschnitten werden

Teig ausrollen
6

- ein Bachblech mit Backpapier auslegen
- Teig ausrollen
- Teig auf das Backpapier auslegen
- und mit der Gabel mehrmals einstechen

Zwetschgen auslegen
7

- Zwetschgen nebeneinander in dichter Reihe auf den Hefeteig legen
- die Zwetschgen der zweite - und folgenden Reihen - sollten die vorhergehende Reihe überlappen

Backen
8

- den Zwetschgendatschi noch mal 15 Minuten gehen lassen
- den Backofen auf 200 Grad vorheizen
- den Zwetschgendatschi auf mittlerer Schiene 30 bis 45 Minuten backen

Wer will, kann den Zwetschgendatschi noch mit Kristall- oder braunem Zucker bestreuen

Zwetschgendatschi

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

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