Mit Gartenarbeit im Alter fit bleiben

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Gartenarbeit macht glücklich, bringt Farben in unser Leben und hält uns fit im Alter – und mit ein bisschen Planung, hält sich die Arbeit im Rahmen.

Für viele ist der Garten die persönliche Wohlfühloase. Er lädt uns ein, die Natur zu genießen, die frische Luft – und uns zu bewegen, weil gepflanzt werden muss oder abgefallene Blüten aufgesammelt werden müssen. Mit dem Garten kommen wir auch mit anderen automatisch ins Gespräch und sammeln neue Erfahrungen.

Aber, mit dem Alter kann Gartenarbeit auch mühsam werden, vor allem, wenn wir einen großen Garten haben. Spätestens dann sollten wir unseren Garten neugestalten – und zwar so, dass er pflegeleichter wird.

Was ist ein pflegeleichter Garten?

Der Garten sollte so gestaltet werden, dass wir damit weniger Arbeit haben – und dabei spielt die Wahl der richtigen Pflanzen eine entscheidende Rolle. Einige Arten brauchen mehr Pflege, andere weniger; einige sind genügsamer als andere. Bei Senioren sind daher Stauden sehr beliebt (das gilt auch für Menschen, die im Beruf voll eingespannt sind und wenig Zeit haben). Selbst innerhalb einer Pflanzenart, Rosen beispielsweise, gibt es Unterschiede: eine Unterart braucht mehr Pflege als eine andere.

Kirschlorbeer kaufen ist eine weitere Möglichkeit, um sich weniger Arbeit zu machen. Kirschlorbeer ist eine Heckenpflanze, die sich mittlerweile immer größerer Beliebtheit erfreut. Hier fällt die Arbeit beispielsweise geringer aus als bei anderen Heckenpflanzen. Beliebt ist auch der Bambus.

Für weniger Arbeit sorgen durch Vorsorge

Wo müssen wir die meisten Arbeiten im Garten investieren? Sicher trifft das auf Unkraut zu. Mit dem Zupfen des Unkrauts ist jeder, mit einem großen Garten, mehrere Stunden beschäftigt. Wie sich das vermeiden lässt? Beispielsweise mit einer flächigen Bepflanzung. Hier haben sich die Bodendecker bewährt.

Hecken müssen geschnitten werden, was Arbeit macht, gerade, wenn es sich beispielsweise um Hainbuchenhecken handelt. Sie sind zwar schön, verlangen aber regelmäßige Pflege – für uns Ältere nicht immer ganz einfach. Mindestens zwei oder dreimal im Jahr ist das Schneiden nötig – deswegen, wie wäre es denn mit einem Dienstleister, der diese Arbeit übernimmt oder mit einem Zaun, so dass der Beschnitt entfällt?

Hilfe annehmen

Wer stolz auf seinen Garten ist, wird die vorhandenen Blumenbeete wahrscheinlich nicht freiwillig zurückbauen oder pflegeintensivere Pflanzen gegen weniger pflegeintensive austauschen. Es ist aber keine Schande, Hilfe für den Garten anzunehmen. Gartenhelfer aus der Familie oder Dienstleister aus der Umgebung können das eine oder andere Problem schnell lösen.

Werkzeug ersetzen

Bestehendes Werkzeug muss ersetzt werden, da damit im Alter nicht mehr problemlos hantiert werden kann. Es gibt rückenschonendes Werkzeug, wodurch etwa eine gesunde Körperhaltung ermöglicht wird. Ebenso gibt es auch die Möglichkeit eines Werkzeuggurtes, womit das Werkzeug stets am Körper getragen werden kann – das verhindert ständiges Bücken.

Generell ist das Bücken keine gute Idee, denn Schmerzen können sich daraus entwickeln, ebenso steigt die Sturzgefahr. Die Gartenarbeit ist auf den Knien einfacher zu verrichten und entlastet den Rücken generell erheblich. Ebenso sind Pflanzentische auf Hüfthöhe, auch in Form von Hochbeeten, meistens eine optimale Lösung.

Gartenarbeit im Alter ist gesund und gut für die Lebensfreude – sie verlängert das Leben. Es kommt darauf an, uns nicht zu überfordern. Es liegt eben ganz an uns, wie wir unseren Garten einrichten und wie wir unsere Gartenarbeit gestalten. Dann ist er keine Plage, sondern Wohlfühloase.

 

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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