Ist das Altersvorsorge-Modell gescheitert?

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Die ESMT European School of Management and Technology und Inforadio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg laden ein zur Podiumsdiskussion zum Thema Altersvorsorge – „Altersvorsorge: Ist das deutsche Modell gescheitert?“. Schade, dass ich nicht dabei sein kann – dürfte sicher interessant werden. Die Podiumsdiskussion ist am 17. November, Beginn 18.00 Uhr in der ESMT European School of Management and Technology, am Schlossplatz 1 in Berlin.

Vier Profis aus der Verbraucherecke, von einer Versicherung und der Wissenschaft gehen folgende Themen ein: „Immobilienblasen, Finanzkrisen, Börsencrashs, Bankenpleiten, Niedrigzinsen, Verschuldungskrisen, wankende Staaten – trotz größter Umwälzungen in der Welt sollen die künftigen Rentner klug und weitsichtig über dreißig bis vierzig Jahre im Voraus ihre Altersvorsorge planen. Denn mit der Rentenreform 2001 wurde das Niveau der gesetzlichen Rente abgesenkt. Diese Lücke soll durch die betriebliche und private Altersvorsorge geschlossen werden. Doch – funktioniert das eigentlich? Können die Versicherungsnehmer sicher sein, ihren Lebensstandard im Alter durch Betriebsrente, Riester- oder Rürup-Versicherung und privater Altersvorsorge zu halten? Viele Wissenschaftler und Experten haben da ihre Zweifel und warnen vor einer neuen Altersarmut. Schuld seien die anhaltend niedrigen Zinsen, meinen die einen, andere geißeln die Riesterrente und die Lebensversicherungen, die mit sinkenden Garantiezinsen wohl zum Auslaufmodell der privaten Altersvorsorge werden. Ist das Drei-Säulen-Modell – gesetzliche Rente, Betriebsrente, private Vorsorge – in Deutschland gescheitert? Muss die Altersvorsorge in Deutschland reformiert werden?“

Die Profis sind:

  • Kornelia Hagen, verbraucherpolitische Expertin des DIW Berlin
  • Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz-Gruppe
  • Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Instituts und ehemaliger „Wirtschaftsweiser“
  • Jörg Rocholl, Präsident der ESMT European School of Management and Technology

Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Ute Holzhey, Leiterin der Inforadio-Wirtschaftsredaktion (rbb).

Das Gespräch wird übrigens aufgezeichnet und am 22. November 2015 um 11.05 Uhr (Wdh. um 20:05 Uhr) im Rahmen der Sendereihe „Forum“ im Programm von Inforadio (93,1 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Sendung verpasst hat, kann sie sich auch unter inforadio.de herunter laden.

In dem Zusammenhang verweise ich noch mal auf meinen Beitrag „Rentner werden jobben müssen“. Die Headline war gar nicht so abwegig. Erschreckend ist die allgemeine Ignoranz – nicht nur bei den Jungen, sondern auch bei den Alten. Vielleicht bringt diese Podiumsdiskussion etwas Leben in die Bude. Leider findet die Diskussion auf einem Spartenkanal und nicht in den Mainstream-Medien statt. Hier noch mal zur Erinnerung aus einem früheren Blog-Beitrag:

Rentner werden jobben müssen – die Aussichten für Rentner und Ruheständler sind alles andere als rosig. Viele deutsche Rentner sitzen bereits in der Armutsfalle. Ihre “Armutsgefährdungsquote” ist sogar höher als für den Durchschnitt der Bevölkerung. Leider ist das kein Problem der Gegenwart – in den kommenden Jahren wird sich das Problem eher verschärfen. (aus meinem Beitrag „Rentner werden jobben müssen“)

Wie viel Vertrauen habt ihr denn in unsere Altersvorsorge? Freue mich auf Kommentare 😉

„Das Forum mit #UteHolzhey“ zum Thema: #Altersvorsorge – Ist das deutsche Modell gescheitert? https://t.co/A147beSgFA @rbbinforadio #Event

— ESMT Berlin (@esmtberlin) November 4, 2015

"Draghis Geldschwemme: Wer gewinnt wer verliert?" Diskussion mit #UteHolzhey @rbbinforadio pic.twitter.com/YMAbU7Unib

— ESMT Berlin (@esmtberlin) May 12, 2015

NRW-Regierung stellt Umsetzung des #DreiSäulen-Modells der #Altersvorsorge in Frage https://t.co/r4loxfP4YS

— ihre-vorsorge.de (@ihre_vorsorge) November 4, 2015

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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