Rentenzeit ist Reisezeit

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Geschafft – endlich Rente! Endlich haben wir Zeit, für alles, was wir schon immer machen wollten und bislang wegen der Arbeit verschieben mussten. Dazu gehört beispielsweise auch die lang geplante Reise in die USA. Deswegen: Rentenzeit ist Reisezeit.

Drei Wochen Urlaub sind einfach zu wenig, um die USA mit ihren großen Entfernungen zu erkunden. Jetzt in der Rente haben wir Zeit für eine längere Reise. Kein knapp bemessener Jahresurlaub steht uns noch im Weg. Besonders das erste Jahr in Rente bietet sich an, um entspannte, ausgedehnte Reisen zu unternehmen und sich richtig viel Zeit für die Erkundung des faszinierenden Landes zu machen. Allerdings muss eine USA-Reise sorgfältig geplant werden, denn es herrschen strenge Einreiseregelungen für Deutsche.

Die USA-Reise richtig planen

Egal ob Sie eine organisierte Rundreise in der Gruppe machen oder vor Ort ein Wohnmobil mieten wollen, was Ihnen ein sehr individuelles Reiseerlebnis ermöglicht. Die USA können Sie auf viele unterschiedliche Arten entdecken. Allerdings sollten Sie Ihre Reise in die USA sorgfältig planen, damit der Traumurlaub ein voller Erfolg wird. Die Einreise in die USA unterliegt festen Regelungen, die nicht umgangen werden können. So muss zum Beispiel der Pass noch wenigstens ein weiteres Jahr gültig sein und für die Einreise braucht man eine spezielle Einreiseerlaubnis, die das frühere Visum ersetzt hat. Deutsche, Österreicher oder Schweizer brauchen für ihre Einreise in die USA entweder eine gültige elektronische Einreisegenehmigung (ESTA – Electronic System Travel Authorization), oder ein gültiges Visum, wenn sie länger als drei Monate in den USA bleiben wollen. Für die Zeit unter 3 Monaten gilt die ESTA Einreisegenehmigung, die Bestandteil ist von dem sogenannten Visa Waiver Programm, das Einreisenden aus ausgewählten Ländern eine gesicherte Einreise ermöglicht. Gewöhnlich beträgt die Bearbeitungszeit für die Reisegenehmigung maximal 72 Stunden. Sie sollten aber dennoch rechtzeitig daran denken, die Bescheinigung zu beantragen, damit nichts schiefgehen kann.

Kaum ein anderes Land kann mit den USA mithalten, wenn es um Komfort, außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten und facettenreiche Landschaften geht. Die USA bieten alles von Canyons über Wüsten, von Traumstränden bis hin zu aufregenden Weltmetropolen. Ein Abstecher nach Hawaii toppt die Reise und lässt sie zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden. So eindrucksvoll, dass nicht wenige Rentner gleich dableiben wollen und vom Auswandern träumen. Wer jedoch von den USA derartig begeistert ist, dass er gleich in die USA auswandern möchte, der braucht hierfür jedoch nach wie vor eine Greencard.

Greencard für längeren Urlaub

Die USA sind gleich aus mehreren Gründen das Lieblingsreiseziel von Rentnern, denn das Reisen durch die Staaten gilt als ausgesprochen angenehm. Dazu verfügen die USA über eine ausgezeichnete Infrastruktur, eine überschaubare Verkehrsdichte und auf den Straßen herrscht ein angenehmes und überschaubares Tempo. Insgesamt sind das alles gute Voraussetzungen für einen herrlichen Urlaub.

Wer länger als sechs Monate in den USA bleiben möchte, der sollte im Besitz einer Greencard sein, wenn er kein Einreiseverbot riskieren will. Das Einreiseverbot droht auch dann, wenn das Touristenvisum missbraucht wird, zum Beispiel weil man kurz ausreist und dann erneut wieder einreisen möchte. Die amerikanischen Behörden verstehen da wenig Spaß und die Konsequenzen lassen nicht lange auf sich warten.

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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