Last Updated on 24. Juli 2020 by Helmut Achatz

Deutschland macht Urlaub in Deutschland – und mit dem Wohnmobil. „Stellplatz statt Stillstand“ heißt die Devise. Ein Wohnmobil-Urlaub ist da genau das Richtige für Ruheständler. Das gilt gerade in Corona-Zeiten.

Trips mit einem Reisemobil gewinnen an Beliebtheit. Schließlich boomte diese Urlaubsform bereits, bevor Abstandsregeln etwa einen Hotelbesuch kompliziert machten. Über 60 Prozent der Bundesbürger können sich vorstellen, mit dem Wohnmobil zu verreisen, jeder Zehnte kann sich vorstellen, eines zu kaufen und jeder Zweite interessiert sich für den Camper-Verleih, so eine  repräsentative Umfrage im Auftrag von Autoscout24.

Wohnmobil hoch im Kurs

Die Reise im Wohnmobil zählt seit Jahren zu den beliebtesten Urlaubsformen und steht bei Senioren hoch im Kurs.

3 Gründe fürs Wohnmobil

Flexibilität

Bei keiner anderen Urlaubsform können sich Reisende ihre Zeit so flexibel einteilen und an einem schönen Ort nach Belieben verweilen wie beim Camping. Es ist der Inbegriff des Entschleunigens: Wir sind frei, das zu unternehmen, was uns gefällt und wozu wir noch in der Lage sind.  Wir halten dort, wo es uns am besten gefällt und bleiben solange es uns gefällt. Wir kaufen vor Ort ein und lassen uns vom Lokalkolorit inspirieren – das können Austern in der Bretagne sein oder Cassoulet in Toulouse.

Alternative mit Abstand

Camper-Reisen sind gerade während der Corona-Pandemie eine gute Alternative, um “mit Abstand” zu anderen Menschen Urlaub machen zu können. Allerdings müssen angesichts der geltenden Vorschriften in diesem Jahr auch Campingplätze im Regelfall im Voraus gebucht werden. Ein Reisemobil sollte auf die persönlichen Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sein: Singles reisen anders als Paare – und Familien mit Kindern stellen andere Ansprüche an ihren Wohnwagen als ältere Reisende.

Modelle für jeden Wunsch

Um die verschiedenen Wünsche zu erfüllen, lassen sich die Hersteller immer wieder etwas Neues einfallen: So ist von kleinen Caravans und kompakten Reisemobilen über Familienmobile bis hin zu Luxusfahrzeugen alles erhältlich.

Miete oder per Abo statt Kauf

Nicht jeder will und kann ein Wohnmobil kaufen. Auch dafür gibt’s Lösungen wie Miete oder Abo. Die Höhe der Flatrate beim Abo beispielsweise richtet sich nach dem Modell und enthält bereits alle anfallenden Kosten wie Versicherung, Pannenschutz, Wartung und Reifenwechsel. Die Laufzeiten liegen zwischen sechs und zwölf Monaten, sodass ein Camper-Abo daher eine gute Alternative zur Miete oder Kauf eines eigenen Campers sein kann. Ähnliches gilt für die Miete.

Wer sich inspirieren lassen will und Orientierungshilfe braucht: Hier ein Literaturtipp.

“Wohnmobil für Einsteiger”
Aus der Praxis für die Praxis

von Petra Lupp und Martin Klug

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

One Comment

  1. Von den Alpen bis ans Meer – das ist alles Nahverkehr. Wer einmal die USA – von Küste zu Küste bereist hat der macht sich mit Fernverkehr bekannt. In Europa kann man damit anfangen. Wie wäre es mit einer Reise von Berlin nach Lissabon – oder von München nach Pozzallo? Als Rentner sollte man Zeit haben und die Fahrt genießen. Der Weg ist das Ziel. Einfach beim ADAC den Camping Reiseführer besorgen und auf geht es.

    Antworten

Kommentar verfassen