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Murks und Mogelpackung – zu keinem anderen Urteil kommt, wer sich die Vorschläge der Union in punkto Mütterrente genauer anschaut. „Mütterrente wieder Murks“ ist dazu nur zu sagen. Da wird unterschieden zwischen Frauen mit einem Kind, zwei und drei oder mehr Kindern.

Die Logik dahinter ist klar. Es soll sozial und fürsorglich klingen, die „Mütterrente II“, so die neue Bezeichnung in den Sondierungspapieren, ist aber nur Augenwischerei. Da steht: „So sollen Mütter, die ihre Kinder vor 1992 auf die Welt gebracht haben, künftig auch das dritte Jahr Erziehungszeit in der Rente angerechnet bekommen“. Um es noch mal klar zu sagen: Mütter mit Kindern, die vor 1992 geboren wurden bekommen drei statt wie bisher zwei Rentenpunkten, aber nur dann, wenn sie drei und mehr Kinder haben. Eine Mutter mit einem Kind oder zwei Kindern bekommt auch künftig nur zwei Rentenpunkten angerechnet. Für sie soll sich also nichts ändern, alles bleibt beim ungerechten Alten. So sieht es zumindest das Sondierungspapier von CDU/CSU und SPD vor.

Mehrkindfamilien die Ausnahme

 

Mütterrente wieder Murks

Mehrkindfamilien in Deutschland

Die Union weiß ganz genau, dass nur wenige Frauen drei und mehr Kinder haben. Dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BFSFJ) zufolge gibt es in Deutschland aktuell elf Prozent Mehrkindfamilien mit drei und mehr Kindern. Nur sie könnten von der angekündigten Mütterrente II profitieren. Tatsächlich werden es aber noch weit weniger sein, denn einige Mütter mit Kindern, die vor 1992 auf die Welt kamen, sind bereits gestorben. Trotzdem kommt die Deutschen Rentenversicherung von RP Online zufolge auf Mehrausgaben im Jahr 2019 von 3,7 Milliarden Euro.

 

 

 

 

Die Rechnung:

Geburt des Kindes 1992/Alter heute: 26 Jahre
Alter der Mutter bei Geburt:                24 Jahre
_____________________________________

Alter der Mutter heute:                        50 Jahre

Übrigens, 1970 war eine Frau laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 24 Jahre alt, wenn ihr erstes lebendes Kind zur Welt kam; 2017 war sie schon 29,3 Jahre alt.

Mütterrente wieder Murks

Ok, falls das Kind früher geboren wurde und sie vielleicht noch älter war zur Geburt, ist diese Mutter heute schon 55 oder gar 60 Jahre alt. Das heißt, es leben einige schon nicht mehr, die davon profitieren könnten. Die Union heftet sich den Vorschlag trotzdem als soziale Großtat ans Revers. Die Frage ist auch immer noch, wer das bezahlen soll: die Rentenversicherung oder der Staat?

Wenige profitieren von Mütterrente II

„Die von der CDU/CSU in den Sondierungsgesprächen geforderte Mütterrente erweist sich zunehmend als Mogelpackung für den Bürger“, wird Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender der Freien Wähler, vom „Bundesfinanzportal“ zitiert. Aiwanger sieht „hierin eine bewusste Irreführung durch die Unionsparteien“. Er fordert, dass „Erziehungsleistungen bei der Rente deutschlandweit gleichrangig berücksichtig werden müssen“. Die Weigerung der Anpassung der Mütterrente für vor 1992 geborene Kinder sei ein beschämender Zustand und sollte schnellsten abgeschafft werden.

Klar ist, dass von der Mütterrente II nur wenige Mütter profitieren, da die meisten eben keine drei und mehr Kinder haben. Dabei sind Mütter, die Kinder haben, die vor 1992 auf die Welt kamen, ja eh schon benachteiligt, da sie nur zwei Jahre in der Rente gutgeschrieben bekommen. Wo bleibt da der Gleichheitsgrundsatz?

Was bislang gilt

Zum 1. Juli 2014 wurde die Mütterrente nachgebessert. Seit dem bekommen Mütter (oder Väter), deren Kinder vor 1992 geboren wurden, zwei Jahre statt nur einem Jahr Kindererziehungszeiten in der Rentenversicherung angerechnet. Pro Kind und Monat liegt die Rente dadurch um 31,03 Euro (West) beziehungsweise 29,69 Euro (Ost) höher, das ist entspricht einem Rentenwert.

Petition gegen Diskriminierung von Müttern

Gegen diese Diskriminierung hat Monika Descharmes aus Pforzheim die Petition „Rentengerechtigkeit für alle Mütter – weg mit der geplanten ‚Mehrwert-Mütterrente'“ gestartet. Dieser Kompromiss sei ein fauler, so Descharmes, und setze der bisher praktizierten Ungerechtigkeit (Mütter, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben erhalten zwei, Mütter, deren Kinder danach geboren wurden drei Rentenpunkte) eine weitere hinzu.

Anstatt also die Rentenlücke in der „Mütterrente“ nun endlich zu schließen, schaffe man stattdessen eine neue Ungerechtigkeit, in dem man zwar die Gruppe der „Gewinner-Mütter“ vergrößere, den Rest aber nun endgültig zu „Verlierer-Müttern“ stemple, weil offensichtlich Gebären und Erziehen von ein bis zwei Kindern keinen zusätzlichen Rentenpunkt rechtfertige oder deutlicher: Mütter mit drei und mehr Kindern sind ganz offensichtlich „mehr wert“.

Mehr zur Petition von Descharmes auf der Seite von Change.org.

Mütterrente auf Grundsicherung angerechnet

Wie auch bisher, wird wohl die Mütterrente II auch auf die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit angerechnet. Bei Frauen und Männern, die wegen ihrer geringen Altersbezüge auf Grundsicherung angewiesen sind, verringert sich dem VdK zufolge so der Anspruch auf Sozialhilfe oder geht ganz verloren. „Unter Umständen können sogar Rückzahlungsforderungen auf sie zukommen“, so der Sozialverband. Allerdings, rät der VdK, „könnte es für diese Betroffenen jedoch einen Weg geben, dies abzumildern“. Eventuell hätten diese Rentnerinnen und Rentner durch den Wegfall der Sozialhilfe Ansprüche auf Wohngeld. In dem Fall empfehle es sich, schnell zu reagieren und umgehend einen Wohngeldantrag zu stellen, damit keine Lücke entsteht. Die Sozialhilfe werde auf ihre Kosten entlastet und Steuermittel werden eingespart.

 

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

15 Comments

  1. Mütterrente:
    So soll die Mütterrente erweitert werden. Müttern, die ihre Kinder vor 1992 bekommen haben, soll künftig auch das dritte Erziehungsjahr angerechnet werden. Laut Sondierungsvereinbarung soll das aber nur für Mütter gelten, die drei und mehr Kinder vor 1992 zur Welt brachten. Ganz offensichtlich sind Mütter die weniger als 3 Kinder geboren haben, weniger wert als solche, die 3 und mehr Kindern geboren haben. Es gibt also in Deutschland nach dem Verständnis der Politiker Mütter 1. Klasse und Mütter 2. Klasse. Das ist nur noch menschenverachtend und diskriminierend. Haben Politiker eigentlich keine Mütter? Jede Mutter die ein Kind gebärt, bringt einen künftigen Beitragszahler zur Welt, der später. auch die überdimensionierten Diäten von Politiker mit finanziert. Wann kapieren unsere Politiker endlich, dass Mütter Menschen sind und keine Gebärmaschinen, die je nach Produktivität beurteilt werden? Das ist Fakt. 2,8 Millionen Frauen profitieren von Mehrwertrente Rund 30 Euro mehr Mütterrente – das haben Union und SPD in Sondierungsgesprächen ausgehandelt. Laut Medien würde dieses Vorhaben allerdings nur einen Viertel der Rentnerinnen mit vor 1992 geborenen Kindern zugutekommen. Demnach haben zwar insgesamt 9,7 Millionen Rentnerinnen Kinder vor 1992 geboren, aber nur 2,8 Millionen von ihnen haben drei oder mehr Kinder vor diesem Jahr zur Welt gebracht. Nur sie könnten mit der von CDU/CSU und SPD geplanten Erhöhung ihrer Renten um rund 31 Euro im Monat rechnen. Alle anderen Mütter gingen dagegen leer aus. 30 Euro lachhaft und da brüsten die sich. Man merkt das in den Altparteien nur Kinderlose stecken wenn man überlegt wie schmerzhaft eine Geburt sein kann dann ist es nur Hohn und diese Mütter sollen noch vor dieser Regierung auf die Knie fallen wegen 30 Euro mehr Rente. Haben
    die sich schon überlegt wie viel Steuern diese Kinder bezahlt haben, selbst im Kindesalter. Bestimmt nicht, Hauptsache die Diäten stimmen und die Flüchtlinge bekommen ohne was eingezahlt zu haben genug Geld aber der Deutsche darf schuften soweit es ihm halbwegs gut geht oder sich mit dem Mindestlohn ab Mühen muss. CDU und SPD feiern sich und denken dass sie ihre Wähler wieder bekommen. So nicht und das ist gut so. Veräppeln kann ich mich alleine.

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  2. Für mich … Verzeihung!!! ist das das Letzte! Wie oben Erika bereits geschrieben hat, auch in den 80ern war es noch schwer überhaupt einen Betreuungsplatz zu bekommen. Wir sind immer noch die Mütter 2. Klasse. Was ich nicht verstehe, ich versuche seit das bekannt wurde, Mütter zusammen zu trommeln, weil wir uns SOWAS nicht gefallen lassen dürfen, leider ohne Erfolg. Im Moment wird ja so viel von der „sachgrundlosen Befristung“ gesprochen. Ich möchte das Wort „sachgrundlos“ aufgreifen und behaupten, diese Einschränkung für Mütter mit „nur“ zwei beziehungsweise einem Kind ist sachgrundlos. Ich habe an die CSU geschrieben, einen Grund konnte ich aus der Antwort nicht heraus lesen – ich gehe davon aus, es war eine Standardantwort. Aber wenigstens habe ich eine Antwort erhalten – noch 2 Mails gingen an die SPD – bis heute, nach fast einer Woche, keine Antwort. Und wie hier bereits erwähnt wurde, über den „kleinen“ Zusatz, dass den zusätzlichen 3. Punkt für vor 1992 geborene Kinder nur die Mütter erhalten, die 3 oder mehr Kinder haben, wird kaum berichtet.

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    1. Edith Tumminelli 10. Februar 2018 at 16:52

      Ach, die SPD antwortet anscheinend grundsätzlich nicht auf mails. Die sind besonders bürgerfreundlich. Und ja, CSU hat geantwortet, CDU gleichfalls, sie meinten, dass sie mit der verhandelten „gerechten“ Mütterrente einen großen Schritt getan haben. Da habe ich gelacht!

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  3. Bisher waren wir Mütter, die den Mut hatten, in einer Zeit Kinder zur Welt zu bringen, als uns dafür noch nicht die Füße geküsst wurden, Mütter 2. Klasse, nun werden wir zur 3.klassigen Müttern zurückgestuft.
    Ich habe zwei Kinder, beide haben studiert, haben Familie, selbst zusammen 5 Kinder und verdienen heute einen Haufen Geld, den sie natürlich brav versteuern. Dafür habe ich 12 Jahre darauf verzichten müssen, in meinem eigenen, ebenfalls sehr ordentlich dotierten Job zu arbeiten – während der damaligen Kindergarten-Öffnungszeiten von 8 – 11.45 (!): keine Chance! In den Siebzigern war es nur äußerst schwierig, eine vernünftige Kinderbetreuung zu organisieren, wenn man nicht gerade ein absoluter Sozialfall war. Und die Kosten für eine private Betreuung waren üblicherweise so hoch, dass die Mütter „gleich zu Hause bleiben konnten“. Wir lebten damals durch den Job meines Mannes bedingt in einem anderen Bundesland als unsere Familien, die dadurch für die Betreuung unserer Kinder nicht zur Verfügung standen und mein Mann glänzte als Wochenend-Papa unserer zwei hyperaktiven Kinder. Ich hatte keine andere Wahl als „nur Hausfrau und Mutter“ zu sein.
     
    Als Dankeschön kommt jetzt für mich und zigtausende anderer betroffener Mütter die Ohrfeige der Groko. Haben sich die Herren Politiker eigentlich mal überlegt, wie sich die Mütter von vor ’92 fühlen?! Zumindest die, die es lediglich zu einem oder zwei Kindern gebracht haben? Und wie wir im Artikel lesen, sind diese Mütter in der Mehrzahl. Halt – da gibt es natürlich noch eine Ausnahme: Ausländerfamilien verfügten schon zu dieser Zeit meist über eine größere Kinderschar. Ist den Damen und Herren in Berlin eigentlich klar, welcher Zündstoff das beinhaltet?! Unsere Gesellschaft ist ohnehin mehr und mehr ausländerfeindlich eingestellt, wollen Sie AfD und Pegida-Bewegung noch mehr Hass-Potential an die Hand geben? Ich möchte betonen, dass ich jeder Mutter, egal welcher Nationalität, die gleiche Mütterrente, gestaffelt nach Anzahl des Nachwuchses, von Herzen gönne, natürlich als gesamt-gesellschaftliche Angelegenheit aus Steuermitteln finanziert. Hätten wir damals unsere Kinder nicht bekommen, erzogen und für ihre Ausbildung eingestanden, stünde es jetzt schlecht um die Wirtschaft, die ohnehin händeringend nach Fachkräften sucht.

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    1. Danke für den Kommentar. Das habe ich mir so ähnlich auch gedacht, als ich las, dass die Mütterrente für Mütter mit Kindern vor 92 gestaffelt nach Kinderzahl eingeführt. Die Politiker haben einfach die Bodenhaftung verloren.

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      1. Moin Herr Achatz, ich habe 3 Kinder allerdings eines 1992 geboren und die älteren 88 und 89. So wie ich das verstehe, bekomme ich keine Erhöhung weil nur 2 kinder vor 92 geboren wurden. Ist das richtig? Lieben Gruß

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        1. Hallo Malice, ich gehe davon aus, dass es für alle drei Rentenpunkte gibt. Für das ’92 geborene Kind bekommst du sowieso drei Punkte und für die anderen sehr wahrscheinlich auch, denn für die beiden anderen gab es ja schon bisher zwei Punkte. Ausschlaggebend ist der Groko wohl, dass auch die bislang benachteiligten Mütter mit einem Punkt mehr besser gestellt werden.

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          1. Ich bekomme Erwerbsminderungsrente und habe das Glück genau an der Grenze zur Mindestsicherung zu liegen, daß heißt das Erhöhungen tatsächlich ankommen wenns denn welche gibt. Danke Ihnen für die schnelle Antwort und ganz liebe Grüße 🙂

          2. Brigitte Deschner 16. Februar 2018 at 2:45

            Glauben Sie das wirklich? Ich denke da immer noch an an die letzte von Frau Nahles so in Szene gesetzte Änderung – nach 45 Beitragsjahren, kein Rentenabzug – haha, stellte sich dann auch nur für ein paar zufällig? ausgewählte Jahrgänge heraus. Da so gut wie kein Politiker mehr aus dem normalen Arbeitsleben kommt, haben sie wohl jegliche Realität verloren und kommen auf die irrwitzigsten Ideen. Man kann ja alles noch undurchsichtiger und komplizierter gestalten. Den Politikern ist ja eine Pension sicher, von der ein Pflichtversicherter nicht mal träumt.

  4. einfach jetzt sch auf den tisch hauen

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  5. Leider berichten die Medien sehr ungenau..Ich lese meist „Ein Rentenpunkt für drei Kinder ,die vor 1992 ggeboren wurden“…So in den Textnachrichten der Öffentlich -Rechtlichen Sender..Bedeutet das nun im Ernst einen einzigen Punk für drei Kinder? Oder ein Punkt PRO Kind? Und-wird die Erhöhung noch 2018 in Kraft treten?

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    1. Es müsste heißen: ein Rentenpunkt mehr für Kinder, die vor 1992 geboren wurden. Das gilt indes nur, wenn eine Frau drei und mehr Kinder hat. Für eine Frau mit nur einem Kind oder zwei Kindern, die vor 1992 geboren wurden ändert sich nichts. Sie werden auch künftig nur zwei Rentenpunkte pro Kind bekommen, so zumindest sieht es das Sondierungspapier vor. Für Kinder, die nach 1992 geboren wurden, gibt es drei Rentenpunkte pro Kind.

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      1. Vielen Dank für die Antwort..gestern berichtete dies einzig und allein der Focus..Also,drei Punkte PRO Kind ,das ist ein warmer Regen..ich bin in dieser priviliegierten Lage,finde es aber höchst ungerecht den Müttern mit weniger als drei Kindern gegenüber..Ich muss aber auch sagen.dass wir keinerlei Protestkultur pflegen.GERADE wir Frauen dieser Generation. Wir sollten massenhaft auf die Straßen gehen. Aber noch nichtmal eine Online-Petition findet viele Unterzeichner..Leider..Und so wissen die Politiker,mit wem sie es machen können.

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        1. Genau hier haben Sie recht! Mir scheint, dass es die Betroffenen z. Teil ziemlich gleichgültig lässt. Das muss in der Politik bekannt sein, deswegen tun sie auch für uns gar nichts.

          Vor ein paar Tagen, ich denke es war der 08.02., da hat der Kabarettist Andreas Rebers bei Schleich-Fernsehen, den Nagel auf den Kopf getroffen. Das muss man sich ansehen (Alte Frauen raus, junge Männer rein). Es ist eine Schande, dass in einem so reichen Land die Frauen komplett im Regen stehen gelassen werden. Zudem glaube ich, dass das diskriminierend ist. Müssen wir uns wirklich alles gefallen lassen? Ich zumindest zeichne jede Petition gegen diese unglaubliche Regelung.

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  6. NOCH MEHR MURKS ist, dass im Sondierungspapier steht:
    „Diese Verbesserungen bei der Mütterrente durch einen 3. Punkt sollen für Mütter gelten, die drei und mehr Kinder vor 1992 zur Welt gebracht haben.“
    Wenn das Absicht ist und nicht nur einfach „Sprachschlamperei“, dann heißt das: „Wenn das dritte Kind am 1. Januar 1992 oder später geboren wurde, dann fallen die ersten beiden Kinder bei der MR II wieder unter den Tisch!“, weil dann NUR ZWEI Kinder VOR dem 01.01.92 geboren wurden.

    Man mag das jetzt für spitzfindig halten, aber meiner Erfahrung nach argumentieren Politiker und urteilen Richter später so etwas buchtabengetreu.

    Von der Gleichstellung der Adoptivmütter ist weiterhin keine Rede. Die Punkte bekommt die Frau, die die Kinder GEBOREN hat und leider nicht die, überwiegend die die ERZIEHUNGSARBEIT geleistet hat.

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