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Sommer, Sonne, Süden – der Wunsch nach Abstand vom Alltag wächst. Warum nicht mal eine Rundreise in den Süden oder an die Ostsee?  Warum nicht mal mit dem eigenen Auto? Der Vorteil liegt auf der Hand. Als Autofahrer sind Reisende flexibler und können sich Pausen selbst einteilen. Ganz abgesehen davon, dass sie nicht auf einen Koffer beschränkt sind wie beim Flug. Sie bleiben dort länger, wo es ihnen gefällt, besuchen vielleicht Freunde auf dem Weg zum Urlaubsziel und gönnen sich einen Abstecher, um gepflegt einzukehren. Wer Zeit hat, was ja gerade für Ruheständler zutrifft, verwandelt so den Weg schon zum Erlebnis.

Doch bevor es losgeht, sollten einige Tipps beherzigt werden, damit der Urlaub mit dem Auto nicht zum Albtraum wird. Was für den Menschen im Idealfall Erholung und Entspannung ist, ist fürs Auto eher Stress. Deswegen empfiehlt sich vor dem Start ein Technik-Check.  Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ), die Organisationen Dekra und KÜS sowie der ADAC haben einige Tipps zusammengestellt.

Lange Fahrten sind Stress fürs Auto Quelle: ©istock.com/delectus

Lange Fahrten sind Stress fürs Auto Quelle: ©istock.com/delectus

Auto fit für die Rundreise machen: So klappt‘s

Vor Fahrtbeginn gilt es, das Auto auch technisch auf die große Reise vorzubereiten. Nicht selten kommen bei einer Autorundreise etliche tausend Kilometer zusammen. Daher muss das Auto einwandfrei funktionieren. Ein rechtzeitiger Blick in das Serviceheft gibt Auskunft, ob vor dem Urlaub noch ein Ölwechsel anfällt. Liegt die nächste Hauptuntersuchung während des Urlaubs, muss der Termin unbedingt vorgezogen werden.

Ist kein Werkstattbesuch fällig, sollten Autofahrer zumindest die wichtigsten Dinge selbst an ihrem Auto überprüfen, das gilt vor allem für die Reifen, schließlich werden sie durch die lange Fahrt stark belastet. Schwachstellen sind Risse und andere sichtbare Mängel. Auch die Profiltiefe ist wichtig. Zwar schreibt der Gesetzgeber nur eine Tiefe von 1,6 Millimeter vor, aber je weniger Profil vorhanden ist, umso größer ist die Gefahr für Aquaplaning. Ist der Reifen schon zu weit abgefahren, empfiehlt sich ein Reifenwechsel. Dank Internet ist es ja heute kein Problem mehr, Reifenanbieter zu vergleichen und so den richtigen Reifen finden. Das Angebot in punkto Ausstattung und Preis ist riesig. Fündig werden Autofahrer beispielsweise bei reifendirekt.

Ok, Reifen sind das eine, Wischwasser das andere. Was Urlauber vor Fahrantritt prüfen sollten:

  • Kühlwasser
  • Wischwasser
  • Batterie
  • Bremsflüssigkeit
  • Scheibenwischer
  • Lichtanlage
  • Reifendruck

… und das gehört ins Auto rein:

Nicht nur der technische Zustand des Autos ist wichtig, sondern auch der Inhalt muss überprüft werden. Ins Auto gehören eine Warnweste, ein Warndreieck und ein Verbandskasten. Beim Verbandskasten für das Auto sollte vor dem Urlaub überprüft werden, ob die einzelnen Inhalte noch haltbar sind. Sind Teile abgelaufen, sollten sie ersetzt werden.

Auch ein Ersatzreifen muss mit an Bord. Ist hierfür kein Platz, muss zumindest ein Reifenpannenset eingepackt werden. Dabei hat es sich bewährt, die Sicherheitsausstattung erst nach dem Beladen ganz oben einzupacken. Denn so ist sie im Ernstfall schnell zugänglich.

Infos und Anregungen zu den unterschiedlichen Reiseländern gibt es bei Vorunruhestand.de/Reise.

Bon voyage!

 

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

3 Comments

  1. Tolle Tipps,
    vielleicht sollte auch beachtet werden, dass man die Telefonnummer der eigenen Versicherung dabei hat. Für den Fall der Fälle.
    Zur Winterjahreszeit oder in Fahrten in bestimmte Gebiete, sollten evtl. auch Schneeketten eingepackt werden.
    Am Besten vorher darüber bei den jeweiligen Touristenbüros informieren!
    Ich packe auch gerne eine Decke mit ins Auto, falls es mal eine Vollsperrung gibt und man länger ausharren muss, wird es nicht kalt.

    Antworten

    1. Danke für die Hinweise

      Antworten

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