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Wie lässt sich die Versorgungslücke im Alter schließen, die sich bei den vielen Rentnern auftut? Was heißt Versorgungslücke überhaupt? Die Versorgungslücke ist der Unterschied zwischen dem letzten Gehalt und den Bezügen in der Rente. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen oder diesen Umstand einfach ausblenden – gesetzlich Rentenversicherte merken im Alter, dass auf ihrem Konto am Monatsende deutlich weniger eingeht.

Viele wissen nicht, was sie erwartet

Das Erschreckende an der Versorgungslücke ist, dass viele Deutsche gar nicht wissen, was sie im Alter an Geld erwarten dürfen. Sie verlassen sich immer noch weitgehend auf die gesetzliche Rente. Der CDU-Sozialexperte Karl Schiewerling (CDU) fordert deswegen einen Altersvorsorge-Pass, der ausweist, wie viel jeder Einzelnen an privater und betrieblicher sowie gesetzlicher Rente zu erwarten hat und was ihm nach Abzug von Sozialversicherung und Steuern netto noch übrig bleibt. Den Altersvorsorge-Pass wird es allerdings so schnell nicht geben auch das Rentenkonto für alles und alle. Viele sind da ziemlich ahnungslos. 

Dass wir gesetzlich Rentenversicherten eine Versorgungslücke haben, ist ohne Zweifel. Wie die Versorgungslücke schließen? Bestimmt nicht mit Tages- und Festgeld, mit den Zinsen aufs Sparbuch schon gleich gar nicht. Bundesanleihen sind ebenfalls kein probates Mittel, um die Versorgungslücke zu schließen. Als einzig rationale Alternative bleibt nur die Aktie – oder besser gesagt: die Aktien.

Wie die Versorgungslücke schließen?

Dass ein Anleger sein Vermögen nicht nur auf eine Aktie setzen sollte, versteht sich von selbst. Nicht von ungefähr stammt die alte Börsianerweisheit „Nie alle Eier in einen Korb“. Um es noch mal klipp und klar zu sagen: Wer in Aktien investiert, muss diversifizieren, sprich, sein Vermögen verteilen. Aber damit hat er gute Chancen, die Versorgungslücke zu schließen.

Diversifizieren, aber richtig

Wie lässt sich die Versorgungslücke mit Aktien schließen? Klingt leichter gesagt als getan. Wie diversifizieren? In deutsche Aktien, in europäische Aktien oder Dividendenpapiere aus den Schwellenländern? Jein. Angesichts der  Turbulenzen an der Börse dürfte es wohl jedem klar sein, wie risikoreich Einzelinvestments sind. Manche Werte verlieren an nur einem Tag gleich zehn, zwölf und mehr Prozent. Kann ja sein, dass sie den Verlust schon bald wieder aufholen. Diese Schwankungen stressen allerdings und halten viele davon ab, in Dividendenpapiere zu investieren.

Entgegen der landläufigen Meinung gilt die Losung „no risk, no fun“ bei der Vermögensanlage eben nicht. Es muss besser „less risk, more fun“ heißen. Wie verschiedene Studien belegen, werfen weniger riskante Investment meist mehr Rendite ab.

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

12 Comments

  1. […] das Vermögen deutscher Sparer Monat für Monat – das sie im Alter so dringend bräuchten, um die Versorgungslücke zu schließen, die sich durch die Absenkung des Rentenniveaus immer weiter […]

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  2. […] „Finanzen“ an. Da geht es um den Börsenguru Warren Buffett genauso wie um die Versorgungslücke oder was Rentner bei der Steuererklärung beachten sollten, sprich, das Spektrum der Themen ist […]

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  3. […] Fairerweise muss ich erwähnen, dass er Anlegern rät, auf einen Index zu setzen, was „auf Dauer möglicherweise mehr bringt“. Und wenn „dein aktiv geführtes Depot drei Jahre in Folge hinter dem Index oder hinter einer simplen ETF-Anlage liegt, dann überdenke bitte deine Strategie“. Ist sei keine Schande, aus der Tatsache, dass die Benchmark (der Index oder eine simple Indexfonds-Kombination) den Anleger schlage, den Schluss zu ziehen, „dass eine andere Anlagestrategie dir mehr einbringt“. Deswegen: „If you can’t beat ‘em, join ‘em“, sprich, wenn du den Index nicht schlagen kannst, setzt auf ihn. Wer sich an Megatrends orientiert, findet dazu auf meinem Blog eine kleine Auswahl. […]

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  4. […] mit 63 beziehen will, muss Abschläge in Kauf nehmen. Die Rente mit 63 anzutreten, muss sich ein Rentenversicherter schon leisten können. Wer mit 63 Jahren in Rente gehen will, muss Abschläge von 9,6 Prozent akzeptieren: 0,3 Prozent […]

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  8. […] vorunruhestand: Wie sich die Versorgungslücke schließen lässt […]

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  9. […] So lässt sich die Versorgungslücke schließen: vorunruhestand.de […]

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  10. Liebe Leser das obige wichtige Thema kann nur gelöst werden indem man versucht an einigen Stellen Geld ein zu sparen und in Anlagen investiert die eine garantierte Auszahlung beinhalten. Wenn Ihr zocken möchtet geht direkt ins Casino.

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  11. […] Startseite » Blogosphäre » Versorgungslücke schließen […]

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