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Tanken ist gerade teuer – Wie lässt sich trotzdem sparen? Wie finde ich die günstigste Zapfsäule und wann lohnt sich ein Tankausflug über die Grenze?
Gelobt sei die Digitalisierung! Per digitalem Spar-Assistenten lässt sich richtig sparen. Denn die Zeiten, in denen wir Senioren auf gut 🍀 Glück die nächste ⛽️Tankstelle ansteuern, sollten vorbei sein. Da die Preise wegen des 💣 Irankriegs innerhalb eines Tages um bis zu 20 Cent pro Liter schwanken können, ist ⏱️Timing alles. So lassen sich mit ein paar Tricks pro 🚘 Füllung leicht fünf bis zehn Euro sparen.
So wie es aussieht, wird die Lage für Verbraucher nicht besser – im Gegenteil. Selbst die Freigabe von Ölreserven durch die Internationale Energieagentur hat keine Entspannung gebracht. Seit Beginn des Iran-Kriegs ist der Ölpreis auf den höchsten 📈 Stand seit Sommer 2022 gestiegen. Am 9. März 2026 durchbrach die Notierung für ein Barrel 🛢️ Öl deutlich die 100-Dollar-Marke, ist danach aber wieder gefallen. Das heißt, Verbraucherinnen und Verbraucher werden auch künftig noch viel stärker auf den Preis schauen müssen – und 🧾 vergleichen.
Und das ist heute einfacher als jemals zuvor. Per 📱Smartphone und App lässt sich ganz schnell die günstigste Tankstelle im Umkreis ausmachen. Nachfolgend einige nützliche Apps.
Digitaler Preisvergleich: Smartphone als Spar-Assistent
- ‼️ Nutzen Sie Apps: Programme wie
– Clever Tanken,
– Mehr Tanken,
– ADAC Spritpreise
– Google Maps
- 🕖 Die goldene Uhrzeit: Statistisch gesehen tanken Sie in Deutschland zwischen 18:00 und 19:00 Uhr sowie zwischen 20:00 und 22:00 Uhr am günstigsten. Vormittags sind die Preise meist am höchsten. Die Apps zeigen auch an, wann der günstigste Zeitpunkt fürs Tanken wahrscheinlich ist.
- 🚗 Autobahnen meiden: Ein Umweg von nur wenigen Kilometern abseits der Raststätte kann pro Tankfüllung 10 bis 15 Euro sparen.
- ⛽️ Freie Tankstellen sind häufig günstiger als Tankstellen großer Marken.
Alle Apps greifen auf dieselben offiziellen Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) zu. Der Unterschied liegt vor allem im Komfort und in den Zusatzfunktionen. Es gibt übrigens noch mehr Tank-Apps als die aufgelisteten. Wer sich einen Überblick verschaffen will, surft zur MTS-K-Seite.
Tanken im Ausland: Das „Tanktourismus“-Check-up
Für viele Grenzgänger oder Urlauber stellt sich die Frage: Lohnt sich die Fahrt ins Nachbarland?
- Österreich & Polen: Hier ist der Sprit (insbesondere Diesel in Polen) oft deutlich günstiger als in Deutschland.
- Schweiz & Dänemark: Hier liegen die Preise meist auf deutschem Niveau oder sogar darüber – ein gezielter Umweg lohnt sich selten.
- Die 15-Kilometer-Regel: Kalkulieren Sie ehrlich. Wenn Sie für 10 Cent Ersparnis pro Liter einen Umweg von 30 Kilometern (hin und zurück) fahren, fressen die Verschleiß- und Spritkosten des Autos den Gewinn oft wieder auf.
-
Wieviel Liter Sprit dürfen steuerfrei eingeführt werden? Privatpersonen können zwar Benzin oder Diesel in einem anderen Mitgliedstaat der EU kaufen und steuerfrei nach Deutschland mitbringen, jedoch nur für den Eigenbedarf und nur in einer bestimmten Menge – und zwar in einem Reserverkanister mit maximal 20 Litern. Unbedingt den Tankbeleg aufbewahren!
Zusatz-Tipp
Rentnerinnen und Rentner nutzen am besten die Flexibilität ihres Alltags! Wer nicht zu den Pendler-Stoßzeiten (morgens und spätnachmittags) an die Zapfsäule muss, kann die Preistiefs am frühen 🌇 Abend optimal ausnutzen.
Mit Apps, Timing und etwas Planung lässt sich in Deutschland zuverlässig sparen. Ein Tankstopp im Ausland kann sich lohnen – aber nur, wenn Preisvorteil, Entfernung und mögliche Zusatzkosten zusammenpassen. Für viele lohnt sich der Blick aufs Smartphone mehr als der Blick über die Grenze.
Einmal‑am‑Tag‑Regel für Treibstoffpreise
Die Bundesregierung will die Einmal‑am‑Tag‑Regel für Treibstoffpreise nach dem Vorbild Österreichs „so rasch wie möglich“ einführen, allerdings ohne ein konkret genanntes Startdatum. Die jüngsten öffentlichen Aussagen stammen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), die die Maßnahme offiziell ankündigte. Jetzt hat das geplante Gesetz einen Namen: das Kraftstoffpreisanpassungsgesetz (KPAnG).
Betreibern öffentlicher Tankstellen, die Verbraucherinnen und Verbrauchern Kraftstoffe anbieten, sowie Unternehmen, die über die Preissetzungshoheit an diesen Tankstellen verfügen, wird es in Zukunft nur noch einmal am Tag um 12:00 Uhr gestattet sein, die Kraftstoffpreise zu erhöhen. Gleichzeitig sollen beliebig viele Preissenkungen erlaubt bleiben, um den Preiswettbewerb zu erhalten.
🛢️ Was bisher feststeht
- Regelungsinhalt: Tankstellen dürfen ihre Preise nur einmal täglich erhöhen, Preissenkungen bleiben jederzeit erlaubt. Quelle: auto motor und sport
- Vorbild: Das österreichische Modell, bei dem Preisänderungen nur zu einem festen Zeitpunkt (12 Uhr) erlaubt sind. Quelle: zdfheute.de
- Ziel: Dämpfung kurzfristiger Preissprünge und bessere Vergleichbarkeit für Verbraucher. Quelle: klarfocus.de
- Rechtliche Voraussetzung: Anpassung des Kartellrechts. Quelle: auto motor und sport
Wann tritt die Regel in Kraft?
Die Bundesregierung arbeitet derzeit mit Hochdruck an der gesetzlichen Umsetzung (Anpassung des Kartellrechts). Ziel ist es, die Regelung noch vor Ostern 2026 an den Start zu bringen. Geplant ist zunächst eine befristete Testphase von einem Jahr.
Was bedeutet das konkret?
Sollte die Regelung wie geplant kommen, ändert sich die Strategie für den günstigsten Tankzeitpunkt:
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Vormittags tanken: Da die Erhöhung erst um 12 Uhr erfolgt, könnten die Stunden davor (ca. 10 bis 12 Uhr) besonders attraktiv sein, bevor der neue „Tageshöchstpreis“ festgesetzt wird.
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Abends bleibt günstig: Da Preissenkungen weiterhin erlaubt sind, wird es voraussichtlich dabei bleiben, dass die Preise zum Abend hin (wenn die Tankstellen sich gegenseitig unterbieten wollen) wieder fallen.
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Planbarkeit: Die extremen Sprünge innerhalb weniger Minuten („Eben war es noch 5 Cent billiger!“) sollen damit der Vergangenheit angehören.
📅 Warum es noch kein konkretes Datum gibt
Die Einführung hängt von mehreren Faktoren ab:
- Gesetzgebungsverfahren: Die Änderung des Kartellrechts muss dem Bundestag und Bundesrat passieren.
- Abstimmung mit Marktakteuren: Tankstellenbetreiber und Mineralölwirtschaft müssen technische und organisatorische Anpassungen vornehmen.
- Krisenbedingter Zeitdruck: Wegen der stark gestiegenen Preise im Zusammenhang mit dem Iran‑Konflikt drängt die Regierung auf schnelle Umsetzung, nennt aber keinen Stichtag. Quelle: Allgemeine Zeitung
Der Fall Österreich
Ab 16. März 2026 dürfen die Spritpreise in Österreich nur noch montags, mittwochs und freitags angehoben werden. Keine Änderungen gibt es bei Preissenkungen, diese bleiben jederzeit erlaubt. Derzeit (Stand 12. März 2026) ist eine Erhöhung der Spritpreise einmal am Tag um 12.00 Uhr erlaubt. Geregelt ist das mit der Anfang 2011 in Kraft getretenen Spritpreisverordnung.
🔍 Einordnung
Für Verbraucher bedeutet das: Die Einmal‑am‑Tag‑Regel kommt definitiv, aber der Starttermin steht noch nicht fest. Politisch ist der Wille klar, und angesichts der aktuellen Preisvolatilität dürfte das Verfahren beschleunigt werden.
Aber ist die zeitliche Begrenzung von Preiserhöhungen an Tankstellen wirklich verbraucherfreundlich? Preise spiegeln in einer Marktwirtschaft Knappheit und Erwartungen wider, sie steuern Nachfrage und Angebot. Die Kunden reagieren bereits darauf und fahren weniger oder tanken ganz bewusst bei den günstigsten Tankstellen. Das ist Ausdruck funktionierenden Wettbewerbs. Wenn jetzt die Preis-Anpassungsfrequenz staatlich reglementiert wird, könnten die Betreiber die Preise vorsorglich höher ansetzen, um sich gegen spätere Sprünge abzusichern. Ferner könnte sie die Preise zögerlicher senken, als sie es momentan tun. Die Österreicher haben nicht gerade die besten Erfahrungen mit ihrer Einmal‑am‑Tag‑Regel gemacht. Jetzt gehen sie auf eine Dreimal-pro-Woche-Regel über. Möglich, dass das die höheren Preise verstetigt. Wer glaubt, den Markt auszutricksen, erlebt nicht selten ein Desaster.
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Wie lässt sich Sprit sparen
Ob es die Fahrt zum lang ersehnten Wanderurlaub ist oder der spontane Besuch bei den Enkeln – wir haben jetzt etwas, das uns früher oft fehlte: Zeit. Warum also noch mit Bleifuß über die Autobahn jagen? Ein gelassener Fahrstil schont nicht nur die Nerven, sondern lässt auch den Geldbeutel. Hier eine kurze Liste, wie sich der Benzinverbrauch senken lässt:
🟢 Checkliste: Entspannt fahren, clever sparen
Kurz & knapp für Ihr Handschuhfach
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Vorausschauen: Fuß vom Gas, wenn die Ampel vorne rot wird. Rollen lassen statt Bremsen!
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Früh Schalten: Spätestens bei 2.000 Umdrehungen hochschalten.
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Gleitmodus: Im höchstmöglichen Gang durch den Ort (oft im 5. oder 6. Gang).
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Tempo-Check: Auf der Autobahn sind 110–120 km/h der „Wohlfühlbereich“ für den Geldbeutel.
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Ballast abwerfen: unnötige Getränkekisten oder schwere Dachboxen ausladen.
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Reifendruck prüfen: 0,2 bar über der Herstellerangabe senken den Widerstand, ohne den Komfort zu mindern.
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Technik nutzen: Tempomat auf freien Strecken einschalten, Klimaanlage nur an, wenn nötig.
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