Mit Kassenwechsel Geld sparen

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Die AOK Sachsen-Anhalt streicht den Zusatzbeitrag komplett, einige andere Kassen belassen ihn auf niedrigem Niveau. Mit Kassenwechsel lässt sich 2020 richtig Geld sparen.

Die Krankenkassen schwimmen im Geld – Zeit, die Versicherten etwas weniger zu schröpfen. Die AOK Sachsen-Anhalt ist Vorreiter. Ab Januar verzichtet sie  ganz auf den Zusatzbeitrag. Das heißt, statt 0,3 Prozent zahlen die Versicherten 0,0 Prozent Zusatzbeitrag. Somit liegt der gesamte Beitrag bei 14,6 Prozent. Sie ist damit die günstigste Krankenkasse überhaupt. Leider können sich nur Beschäftigte und Rentner in Sachsen-Anhalt bei der dortigen AOK versichern.

Mit Kassenwechsel Geld sparen

Wer zur AOK Sachsen-Anhalt wechseln kann, spart im besten Fall 1,5 Prozentpunkte, denn die teuersten Ersatzkassen DAK und KKH beispielsweise verlangen von ihren Mitgliedern wie 2019 weiterhin 1,5 Prozent zum normalen Krankenkassenbeitrag. Der „Tagesspiegel“ hat’s ausgerechnet: Das mache bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3000 Euro immerhin einen Unterschied von 540 Euro im Jahr. Bei 4500 Euro beläuft sich die Differenz sogar auf 810 Euro.

„Wir wollen Versicherte und Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt finanziell entlasten“, sagt Susanne Wiedemeyer, Vorsitzende des Verwaltungsrates der AOK Sachsen-Anhalt und Vertreterin der Versichertenseite. Die AOK Sachsen profitiere zum einen, so der „Tagesspiegel“ von der besseren Infrastruktur im Gesundheitswesen in diesem Bundesland, zum anderen vom Risikostrukturausgleich (RSA).

HKK günstigste bundesweite Kasse

Wer nicht in Sachsen-Anhalt wohnt, kann aber zu einer günstigen bundesweit geöffneten Krankenkasse wechseln, beispielsweise zur HKK (Handelskrankenkasse): Einschließlich Zusatzbeitrag von 0,39 Prozent zahlen Versicherte einen Gesamtbeitrag von 14,99 Prozent. Damit ist die HKK laut eigener Aussage zum sechsten Mal in Folge die günstigste deutschlandweit wählbare Krankenkasse. Der HKK-Beitrag liege erheblich unter dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag aller gesetzlichen Krankenkassen, der für 2020 gegenüber dem Vorjahr von 0,9 auf 1,1 Prozent steigt.

Wer sich einen Überblick verschaffen will, konsultiert am besten die Seite „Krankenkassen Deutschland“, wo die Kassen und ihre Beiträge 2019 und 2020 aufgelistet sind. Mit dem Krankenkassen-Beitragsrechner den Beitrag 2019 errechnen.

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Differenzierug der Zusatzleistungen bei möglichem Krankenkassenwechsel mit berücksichtigen.

    Am Besipiel der Audi BKK

    Unser Zusatzbitrag in Neckarsulm, usw. 0,7% in 2020
    AOK Heilbronn: 0,9%

    Bruttorente: Mein Kollege mit 11.760€
    davon 0,7%: 82,32€

    Leider nicht die Hälfte mit 50% AG oder Rentenkassenanteil, da ja das KV Zuzahlungsgesetz eine weitere frühere Abzocke war und immer noch ist.

    KV Kassensäcke sind tatsächlich aktuell überall voll gefüllt.

    Die SPD hat dies in der Groko Zeit so wenig wie Hartz IV bis jetzt wieder abgeschafft.

    Zusatzleistungen die mein Kolege immer beansprucht:

    Mindestens 4 verschiedene Vorsorgepakete Arztbesuche und Sport: 4X 20€ ergbit: 80€ p.a
    Zuschuss professionelle Zahnreinigung: 40€ p.a.
    Plus weitere, sonstige örtliche Vergünstigungen, Vorträge der Audi BKK und teilweise auch der Krankenversorgung natürlicher Arzneien, etc.

    Jeder der rechnen kann, sieht, das sich bei meinem Kollegen ein Wechsel nicht lohnen würde.
    Büro vor dem Wohnort: kurzer Weg, super Erreichbarkeiten
    schnelles Abrechnungssystem oder Kostenzusagen.

    Fazit:

    Ein Wechsel ohne die Zusatzleistungen, dem Gesundheitszustand und den Service abzuwägen muss sehr wohl überlegt werden.

    Grüße

    Egon Seiss

    Kalauer:

    Hat man aber eine Bruttorente von ca. 28.000€ oder noch höher und zusätzlich noch eine DV mit einer Auszahlung von 150.000€ für 10 Jahre Beiträge zu bezahlen ist der Kassenwechsel für 10 Jahre zur günstigeren Krankenkasse ohne- oder mit sehr geringen Zusatzbeiträgen eine mögliche Sparvariante.
    Plus der Variante: gesund, keine Arztbesuche notwenig

    Der Beitrag zur PV ist ja überall gleich, aber Kontrolle ob der ermäßigte Satz für Kinder berücksichtigt ist.

    In Spanien hat man nur 1 Krankenkasse: Social Seguridad und dann auch nur einmal Vorstandsgehälter zu bezahlen.
    In Spanien erhält man im Sommer und an Weihnachten die doppelte Rente:
    d.h.: so eine Art Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld:
    das kurbelt den Binnenkonsum an.

    Der Witz: In Deutschland müsste man dann 14 mal p.a. als Direktversicherungsgeschädigter KVdR Beiträge bezahlen!

    Bei uns noch nicht mal Erreichung der Grundrente:
    Lohn- & Grundrentenaufstockung durch uns Steuerzahler und Mindestlohn in der Armutsgrenze bis jetzt ein Leben lang.

    Antworten

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Helmut Achatz

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