Zeitumstellung auf Sommerzeit

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Jedes Jahr erleben wir die Zeitumstellung auf Sommerzeit, die immer am letzten Sonntag im März stattfindet. 2025 war diese Umstellung in der Nacht vom 29. auf den 30. März. Die Uhren wurden um 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt. Das bedeutet, dass der Sonntag um eine Stunde kürzer wird. Viele fragen sich: Muss ich die Uhr vor- oder zurückstellen? In diesem Fall stellen Sie die Uhr eine Stunde vor.

Ursprünglich war geplant, die Zeitumstellung 2021 abzuschaffen, jedoch wurde dieser Plan nicht umgesetzt, und eine Einigung in der Europäischen Union (EU) ist nach wie vor nicht in Sicht.

Wichtige Termine zur Zeitumstellung:

  • Sonntag, 26. Oktober 2025: Wechsel auf Winterzeit
  • Sonntag, 29. März 2026: Wieder Wechsel auf Sommerzeit
  • Sonntag, 25. Oktober 2026: Nächster Wechsel auf Winterzeit

Der Sonntag wird eine Stunde kürzer, denn um 2:00 Uhr in der Nacht rückt der Zeiger um eine Stunde auf 3:00 Uhr vor. Eigentlich sollte 2021 die Zeitumstellung abgeschafft werden. Daraus ist aber nichts geworden und wird wohl so schnell auch nicht. Also Essig mit dem Plan der Europäischen Union (EU), die Zeitumstellung abzuschaffen.

In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag, sprich vom 25. auf den 26. Oktober 2025 gewinnen wir dann eine Stunde. Es wird dann nachts allerdings noch früher dunkel. Das wird mit Sicherheit nicht die letzte Umstellung sein, so viel dürfte jetzt schon klar sein. Die Umstellung auf Sommerzeit findet immer am letzten Sonntag im März statt und auf Winterzeit oder Normalzeit im letzten Sonntag im Oktober.

Ärgernis Zeitumstellung

Normalzeit – oder doch Sommerzeit?

Europas Länder können sich nicht einigen, was die Zeitumstellung betrifft, so wird der gegenwärtige Zustand wohl noch auf Jahr so bleiben, denn die Präferenzen in Europa gehen auseinander. Länder im Norden Europas wie Dänemark und die Niederlande wollen die Winterzeit, die eigentliche Normalzeit, die Deutschen wollen laut Statista überwiegend die Sommerzeit. Damit wird es schwierig, denn einen Flickenteppich von Sommer- und Normalzeit will niemand. Eingeführt wurde die Regelung übrigens bereits 1996, das heißt, wir leben schon seit 29 Jahren mit der Zeitumstellung.

Flickenteppich in der EU?

Wie geht’s jetzt weiter? Die einzelnen Staaten in der EU müssen sich festlegen, ob sie die halbjährliche Zeitumstellung abschaffen wollen und welche Zeit sie haben wollen.

Übrigens, eingeführt wurde die Sommerzeit in Deutschland Ost und West im Jahr 1980. Damit sollte Energie eingespart werden – ein Trugschluss, wie mittlerweile jeder weiß. Wegen der Zeitumstellung wird nicht weniger Strom verbraucht.

Das Redaktionswerk Deutschland hat noch mehr interessante Fakts über die Uhrumstellung zusammengestellt:

  • Erfinder ist ein Brite: Als Erfinder der Sommerzeit gilt der Brite William Willet – der Ururgroßvater von Coldplay-Sänger Chris Martin. Er prägte den Begriff der „Daylight Saving Time”, als er 1907 vorschlug, die Uhren im Frühjahr um eine Stunde vorzustellen.
  • Es gab sogar eine Hochsommerzeit: Zwischen 1947 und 1949 – vor der Gründung der beiden deutschen Staaten – gab es eine Hochsommerzeit: Jeweils vom 11. Mai bis zum 29. Juni wurden die Uhren um eine weitere Stunde vorgestellt. Abends war es also noch länger hell. 1950 wurde die Zeitumstellung in Deutschland wieder abgeschafft. Erst seit dem Jahr 1980 werden wieder alle sechs Monate die Uhren umgestellt.
  • Etwa 25 Prozent der Deutschen leiden: Jeder vierte Mensch in Deutschland über 14 Jahren hat gesundheitliche Probleme durch die Zeitumstellung. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der Krankenkasse DAK. Die meisten davon klagten allgemein über Müdigkeit. Mehr als die Hälfte der Betroffenen erklärte, sie leide unter Schlafproblemen.

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Zeitumstellung außerhalb Europas

Es gibt auch heute noch Statista zufolge zahlreiche Länder und Regionen, die die Zeit nicht mehr umstellen oder sie nie umgestellt haben. Besonders markant ist das Fehlen der Sommerzeit auf dem afrikanischen Kontinent. Mit Ägypten praktiziert derzeit nur ein Land eine jahreszeitgebundene Zeitumstellung, und das auch erst seit vergangenem Jahr. Eine Zeit lang wurde eine Zeitumstellung vor allem in Nordafrika und im äußersten Süden des Kontinents durchgeführt. Zuletzt wurde die Umstellung in Syrien, dem Iran und Jordanien abgeschafft. Letzteres Land bedient sich einer dauerhaften Sommerzeit. Marokko hingegen nutzt einen anderen Fixpunkt zur Zeitumstellung: Obwohl im Land dauerhafte Sommerzeit gilt, werden die Uhren während des Ramadan um eine Stunde zurückgestellt.

Zeitumstellung

Infografik: Statista

 

Hier die komplette Liste:

Nicht davon betroffen sind unter anderem diese Länder:

  • Ägypten
  • Argentinien
  • Brasilien
  • China
  • Georgien
  • Indien
  • Indonesien
  • Iran
  • Island
  • Japan
  • Mexiko
  • Russland
  • Saudi-Arabien
  • Südafrika
  • Türkei
  • Ukraine

Quelle: web.de

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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