Wenn der Körper nicht mehr so will

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Je älter wir werden, desto schwieriger wird es irgendwann, bestimmte Dinge noch selbst zu erledigen. Das fängt beim Schnüren der Schuhe an und hört beim Treppensteigen auf – kein Grund, sich dem Schicksal zu ergeben.

„Was Mäxchen nicht lernt, lernt Max nimmer mehr“ – der Spruch gilt nicht allein fürs geistige Lernen, sondern auch für den Körper. Im Alter mobil zu bleiben, verdanken wir verantwortungsbewussten Lebensweise, einer guten Ernährung und regelmäßiger Bewegung. Je früher wir damit anfangen, desto leichter fällt es uns im Alter. Mobilität ist die Voraussetzung für ein autonomes und vor allem selbstständig geführtes Leben im Alter.

Ist leichter gesagt als getan. Viele im reiferen Alter schränken ihre tägliche Bewegung ein, weil sie zum einen chronisch krank sind und beispielsweise an Arthritis, Osteoporose, Rheuma oder Arthrose leiden, zum anderen aus Angst, sich zu verletzen. Wer sich schon einmal ein Bein, den Arm oder die Hüfte gebrochen hat, ist eher skeptisch was „Bewegung“ betrifft. Die Folge, wir bauen ab, unser Gleichgewichtsorgan degeneriert, uns wird schnell schwindlig – und wir schränken uns noch mehr.

Hilfsmittel für mehr Mobilität

Wenn irgend möglich, sollten wir dem entgegen wirken. Manchmal gibt es Gründe, die dem  Betroffenen keine Wahl lassen. Diese Einschränkung schicksalshaft hinnehmen? Nein. Es gibt Optionen auf ein Stück individueller Mobilität. Wer etwa Probleme mit einer Treppe im Haushalt hat, kann auf einen speziellen Lift zurückgreifen. Selbst den Treppenlift für schmale Treppen gibt es. Stufen müssen kein Hindernis bleiben. Ein Treppenlift hilft, selbstbestimmt zu leben und mobil zu bleiben, ohne dafür umziehen zu müssen oder teuer zu sanieren.  Längst werden auch Treppenlifte aus zweiter Hand angeboten. Dabei handelt es sich im Regelfall um generalüberholte und absolut funktionsfähige Hilfen, die, da gebraucht, entsprechend preiswerter sind.

Selbstbestimmt leben als Ziel

Aktiv zu bleiben ist gerade im Alter wichtig. Wem das nur unter Schmerzen gelingt, braucht einen Arzt, mit dem zusammen er eine Therapie erarbeitet, die trotz Einschränkungen eine gewisse Mobilität schafft. Denn Fakt ist, je weniger wir uns bewegen, desto immobiler werden wir, desto eingeschränkter unsere Selbstbestimmung. Nutzen wir jede Chance, etwas für den Körper zu tun. Warum nicht mit dem Fahrrad zum Einkaufen fahren, statt mit dem Auto? Oder den Müll rauszubringen, ohne den Aufzug zu nutzen? Regelmäßiges Spaziergehen ist Training.

Wem selbst das schwer fällt, fängt mit regelmäßigen Kreisen von Händen, Schultern, Füßen und Beinen an. Auch das An- und Entspannen von Körperpartien hilft, die Muskeln zu aktivieren und aufzubauen. Oder wie wäre es mit Qigong? Qigong ist eine Mischung aus Bewegung und Meditation – und ideal geeignet, um zu mehr Gelassenheit zu finden. Qigong schult die Konzentration, verbessert die Selbstwahrnehmung, fördert Gleichgewichtssinn und Beweglichkeit. Vielleicht hilft Qigong auch, unser Leben zu verlängern.Über die Regelmäßigkeit werden dann wiederum neue Bereiche ermöglicht, auf die die tägliche Bewegung ausgeweitet werden kann. Zudem können Erkrankungen so vermieden oder zeitlich verzögert werden.

 

Image by MiVargof from Pixabay

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Helmut Achatz

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