Zuletzt aktualisiert am

Wir Männer leiden heute an mehr Krankheiten denn je. Wir leben kürzer als Frauen. Zu Übergewicht und Diabetes kommt im Alter die nachlassende Männlichkeit.

Nennen wir es ruhig beim Namen: Impotenz und erektile Dysfunktion sind längst keine Seltenheit mehr – im Gegenteil, rund 15 Prozent aller Männer zwischen 40 und 70 Jahren leider an einer erektilen Dysfunktion.

Die Ursachen und die Folgen: Manche Männer bekommen keine Erektion oder sie fällt schnell in sich zusammen. Ein Orgasmus wird schwierig bis unmöglich. Auf Dauer dürfte der Partner unzufrieden werden, wenn es Dauer zu gar keiner Vereinigung mehr kommt. Dafür kann es viele Ursachen geben. Aber zu welchem Arzt gehen Männer? Frauen haben es da einfach – sie haben ihre Frauenärztin oder Frauenarzt. Außerdem haben sich die Frauenmagazine auf Wechseljahre eingeschossen. Aber Männer? Entweder zum Urologen oder zum Hausarzt. Wichtig ist, sich untersuchen lassen und auch intime Fragen ehrlich zu beantworten.

Schlecht für die Männlichkeit

Mehr als die Hälfte – bis zu 90 Prozent – aller Erektionsstörungen haben körperliche Gründen. Das haben Forscher aus der Analyse von vielen Studien herausgefunden. Dazu zählt unter anderem eine Störung der Blutversorgung oder der Nervenbahnen. Aber neben diesen körperlichen Gründen können auch psychologische Ursachen ein Problem beim Geschlechtsverkehr darstellen. Stress, private Probleme oder gar Depressionen wirken sich negativ aus.

Potenzstörung im Alter

Wer als Mann seltener oder gar nicht mehr kann, sollte unbedingt erst mal zum Arzt gehen. Er ist die erste Anlaufstelle. Ausgehend von den Gründen Ihrer Potenzstörung kann es verschiedene Mittel und Möglichkeiten geben, wie sich die Potenz wieder steigern lässt. Die Palette reicht von natürlichen Potenzmitteln über rezeptpflichtigen Mitteln bis hin zu gesünderer Lebensweise – und  mehr Sport. Manchmal hilft auch eine Therapie – und eine Kombination aus Therapiestunden und Medikamenten. Manchmal ist es auch die Routine in einer Beziehung, die die Lust einschlafen lässt. Wichtig ist das Gespräch mit dem Arzt.

Geht’s auch ohne Arzt?

Klar, der Gang zum Arzt ist die erste Wahl, um Potenzstörung zu identifizieren und zu heilen. Aber wir Männer schämen uns manchmal. Das Gefühl von Scham und Erniedrigung kann für jeden Mann eine ungemeine Belastung sein. Deshalb scheuen viele Männer den Weg zum Arzt, um peinliche Momente zu vermeiden. Die Befreiung von Prüderie in den vergangenen Jahrzehnten hat bei Männern einen gewissen Leistungsdruck aufgebaut. Ein Mangel an Begehren und die ausbleibende Reaktion beim Mann können durchaus zum Problem werden. Nicht von ungefähr kam 1998 Viagra auf den Markt, ein Präparat, das die Männlichkeit „anstellt“.

Der Wirkstoff ist Sildenafil. Was genau steckt hinter Sildenafil? Ist Sildenafil verschreibungspflichtig? Es gibt Produkte mit dem Wirkstoff Sildenafil – zu kaufen auch per Internet, diskret und ohne Probleme per Post geliefert. Um was genau geht es dabei? Sildenafil ist wie viele andere Potenzmittel ein Wirkstoff, der innerhalb kurzer Zeit für eine Erektion sorgt. Dabei hält diese Erektion wenige Stunden an und vergeht danach wieder.

Ursprünglich war das Medikament eigentlich zu Blutdrucksenkung gedacht, doch das Produkt zeigte andere Wirkungen, ebene die Erektion als Nebenwirkung. Die Wirkung tritt binnen einer Stunde ein, danach hält die Wirkung bis zu vier Stunden an.

Nebenwirkungen von Erektionsmitteln?

Sildenafil fördert nicht nur die Durchblutung im Genitalbereich, sondern im gesamten Körper. Aus diesem Grund kann die Einnahme dieses Potenzmittels einige Nebenwirkungen hervorrufen, die jedoch in den meisten Fällen leicht oder gar nicht auftreten. Eine verstopfte Nase, Hautrötungen oder Bauchschmerzen können manchmal auftreten, vergehen aber auch wieder nach einigen Stunden.

In selteneren Fällen können schmerzhafte Erektionen auftreten. Problematisch wird’s, wenn die Erektion länger als vier Stunden anhält und es schmerzt. Dann gilt es, umgehend einen Arzt aufzusuchen und künftig die Dosierung zu korrigieren.  Ansonsten ist Sildenafil im Vergleich zu anderen Potenzmitteln unproblematisch.

Mit einem Potenzmittel wie Sildenafil richten Männer ihre Männlichkeit wieder auf.

Bild von Brandon Roberts auf Pixabay

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

One Comment

  1. Erwin Tischler 14. März 2020 at 18:14

    Lieber Helmut, jetzt, wo aufgrund Coronavirus fast alle Veranstaltungen abgesagt werden, hast Du Dir wahrscheinlich die Frage gestellt, was mach ich in der Zeit – und für viele Deiner Geschlechtsgenossen sehr kreativ beantwortet. Viel Spaß dabei!

    Antworten

Kommentar verfassen