Ende meiner Tour de France

Letzter Tag meiner Tour de France – mein Rad-Navi zeigt 1752 Kilometer an, 19 574 Meter Steigung, 147 Stunden total, maximale Höhe 1351 Meter, 87 897 verbrauchte Kalorien und 87 Stunden im Sattel – und weil ich das Navi versehentlich aus- statt abgeschaltet habe, darf ich noch 98 Kilometer addieren. Das heißt, ich habe insgesamt 1848 Kilometer zurückgelegt – in vier Wochen, mit zwei Pausen.

3640 Kilometer in drei Monaten

Ehrlich gesagt, ich war selbst über mich erstaunt, soweit gekommen zu sein. Ich hatte in der Planungsphase mal grob errechnet, dass die Gesamtstrecke der Tour de France von 1955 rund 3640 Kilometer maß. Die Cyclisten von damals brauchten dafür rund drei Wochen – ich hatte drei Monate eingeplant. Ok, ich bin 63 Jahre alt, die Fahrer damals meist jünger als 23. Ich hatte keinen Wasserträger, Masseur und Entourage. Dazu noch Gepäck – und musste mich sogar um die Übernachtung und das Essen kümmern. Die ersten Etappen durch die Alpen waren richtig hart. Die Waden zuckten, der Atem rasselte, der Rücken schmerzte und der Hintern brannte. Zwischendurch zählte ich die Straßenstriche, um mich zu motivieren. Das Navi zeigte die verbliebenen Höhenmeter an. Aber ich wollte ja unbedingt möglichst nah am Verlauf der Tour de France von 1955 bleiben.

Schwindeln gehört dazu

Das erst mal griff ich dann in Cannes zu unerlaubten Mitteln – und nahm den Zug. Die Anfahrt hatte mich derart demotiviert, dass ich mir die Strapazen ersparen wollte. Denn ist strapaziös, auf der Nationalstraße von dicken Lastern an die Wand gedrückt zu werden, Auspuffschwaden zu inhalieren und dazu noch gegen die Schwerkraft zu kämpfen. Also, ab zum Bahnhof, ein Ticket gelöst – und schon erhöhte sich meine Maximalgeschwindigkeit rasant. Mein Rad-Navi zeigt jetzt 159 Kilometer pro Stunde an. Was für ein Tempo! Das schafft kein weder Eddy Merckx noch Jan Ullrich.

Im Schnitt 14 km/h

Dafür kam streckenweise gerade mal auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 14 Kilometer pro Stunde. Manche Berge kroch ich mit acht oder neun km/h hoch – und war oben trotzdem fix und alle. Einmal musste ich sogar absteigen, weil meine Waden flatterten – und ich schob. Welche Schande! So ganz allein unter der sengenden Sonne, eine Kehre nach der anderen ohne Aussicht auf ein Ende – da steigen ganz eigenartige Gedanke auf, konzentrieren sich auf Einzelheiten wie die Abmauerung am Straßenrand, lassen den Geist auf Wanderschaft gehen. „Bist du hier überhaupt richtig?“ Louison Bobet, der die Tour de France 1955 gewonnen hat, soll sich vor einem Ölfleck auf seinem Reifen gefürchtet haben. Dir fällt jedes komische Geräusch auf. „Da schleift doch etwas?“ „Was knirscht da?“ Ok, das läuft teilweise unterbewusst ab, begleitet dich aber von Meter zu Meter, von Kilometer zu Kilometer.

Hunger und Durst

Dann Durst und Hunger – das nächste Dorf liegt noch 14 Kilometer entfernt, dazwischen nur ein paar Weiler. Und es ist schon bald halb zwei Uhr. Um 14 Uhr verrammeln französische Restaurants ihre Türen, denn dann ist der Mittag gelaufen. Wehe, wer nach 14 Uhr noch essen will. A propos Essen, obwohl ich am Tag bestimmt 5000 Kalorien oder mehr verbrannte, hätte ich um alles in der Welt keinen Schweinsbraten verdrücken können. Es gab deswegen oft nur Salade niçoise mit Menthe à l’eau. Ok, ich geb’s zu, später bin ich dann auf Panaché umgestiegen. Auf Dauer schmeckt Menthe à l’eau doch etwas fad. Dafür gab’s dann abends immer ein komplettes Menü – und ich ließ mir meist auch noch einen zweiten Brotkorb bringen, um mit dem Brot den Teller auszuwischen und auch nur ja jede Kalorie aufzusaugen.

In Bordeaux dann das Aus

Ja, das alles war dann in Bordeaux vorbei. Schon Tage vorher ereilte mich die Nachricht, dass meine Schwiegermutter im Krankenhaus liegt und wohl dringend Hilfe braucht. Innerlich wehrte ich mich noch dagegen, meine Tour abzubrechen, unterbewusst dämmerte mir jedoch, dass von mir erwartet wird, mich darum zu kümmern. Ich überlegte hin und her, wie ich von Bordeaux nach Straßburg komme. Mit dem Zug, mit dem Bus – oder mit dem Flieger? Glücklicherweise war noch ein Platz im Radabteil des TGV frei, so dass ich den Zug um 7.23 Uhr nahm.

Ich hab’s ja schon geschrieben – ein bisschen Wehmut beschlich mich doch. Soweit gekommen – und jetzt einfach aufhören.

Adieu – und vielleicht gibt’s ja eine Fortsetzung der Tour

 

 




Tag 27 meiner Tour de France

Tag 27 meiner Tour de France – was ist ein Brückenkanal? Auch eine Kanalbrücke. Ein Brückenkanal ist eine Brücke, über die ein Kanal fließt – und diese Kanalbrücke spannt sich über die Garonne und die Autobahn. Die französischen Wasserbauingenieure können mit Recht stolz auf diesen Abschnitt des Canal de Garonne sein. Als ich mein Rad über den Brückenkanal schiebe, spricht mich eine Gruppe älterer Herren an. Ob ich den von weit herkomme und ob ich schon so etwas gesehen habe. „De Munich“, antworte ich – und „non“. Ja der Pont-canal d’Agen sei der Stolz der Ingenieure. Offensichtlich wurde der Brückenkanal auch gerade renoviert, denn die Wege sind neu, die Brüstung poliert. „Fierté des Ingenieurs“, meint einer der Herren. Vielleicht ein paar Fakten: Der Brückenkanal oder die Kanalbrücke ist 539 Meter lang – und der Kanal selbst hat eine Tiefe von 2,70 Meter. Seit 1849 befahren Schiffe den Kanal – also schon eine ganze Weile. Imposant der Bau.

Übernachten in Marmande

Auch heute radle ich den ganzen Tag am Kanal entlang – und beschließe am Mittag, die Etappe etwas kürzer zu halten. Nach dem Essen logge ich mich bei Tripadvisor ein und suche nach Hotels in Marmande. Ich lande schließlich bei Ibis Budget, auch mein Reisebudget etwas zu schonen. Die Nacht kostet 53 Euro, ohne Frühstück. Das Hotel liegt etwas außerhalb von Marmande – aber ich habe ja das Rad dabei und bin schnell in der Stadtmitte. 

Wenig Interesse an Deutschland

Im Laufe des Tages erfahre ich, dass Altbundeskanzler Helmut Kohl im Alter von 87 Jahren gestorben ist. Die deutschen Medien bringen Sondersendungen und die Zeitungen füllen sich mit Nachrufen auf den „Kanzler der Einheit“. Ich schalte den Fernseher im Hotelzimmer ein in der Hoffnung etwas aus den französischen Nachrichten zu erfahren: „rien“. Nichts. Für die Franzosen ist das keine Nachricht. Auch am Morgen danach kommt Kohl erst an vierter Stelle vor. Hauptmeldung ist die Hitze im Süden. In Marseille hat es 35 Grad. Anschließend geht es um die Parlamentswahlen – am Sonntag ist ja der zweite Gang. Die Nachricht über Kohls Tod fällt auch ziemlich kurz aus. Offensichtlich interessieren sich die französischen Medien nicht sonderlich dafür, was im Nachbarland passiert. 

   

 

Bonne journée et à demain!




Tag 19 meiner Tour de France

Tag 19 meiner Tour de France – jeder Tag steht irgendwie unter einem speziellen Motto: Heute ist es „mûrier“, der Maulbeerbaum. Dazu bedarf einer längeren Erklärung – und etwas Anlauf. Wir starten am besten von Narbonne-Plage, radeln über Gruissan an der Saline vorbei und biegen den Damm Richtung Porte-La-Nouvelle ein.  Auf der Karte ist ein Radweg eingezeichnet, der sich jedoch schnell als besserer Feldweg entpuppt. Neun Kilometer weichen wir Steinen aus und umfahren Grasnarben, konzentrieren uns auf Sandstreifen und zählen die Biegungen  – in der Hoffnung, dass der Pfad möglichst schnell endet. Irgendwie hatte ich es ja im Hinterkopf, dass diese Tour nicht ohne Panne abgeht.Tatsächlich hole ich meinen Schwiegersohn nach einer Weile ein, der schon dabei ist, den Fahrradschlauch zu wechseln. Irgendein Stein hat den Reifen geschrotet. 

Der erste Platten

Bei der Gelegenheit schieße ich ein Foto vom Etang de l’Ayrolle. Kiefern umsäumen den See, in dem Reier und Flamingos herum stacksen. Der Schlauch ist schnell gewechselt – und es geht weiter Richtung Saline: „Salin de Sainte-Lucie“. Auf dem Weg bis zum nächsten Ziel passieren wir einen weiteren „Etang“ und rollen auf Leucate zu, wo wir, sprich meine Schiegersohn und ich, uns mit meiner Tochter treffen wollen. 

Unterm Maulbeerbaum

Wir entdecken eine Tapas-Bar „La Cantina“. In Leucate ist eine Austernzucht, deswegen ist es gar keine Frage mehr, was ich bestelle: Austern natürlich, genauer gesagt einen Fischerteller, uns assiette du pecheur mit Austern, Shrimps und Meerschnecken. Wir sitzen unter einem Maulbeerbaum, ohne es zu wissen. Ich frage den Wirt, was das denn für ein Baum sei. Er sagt „mûrier“,  auf deutsch „Maulbeerbaum“. Ich kannte den Baum bis dato auch noch nicht. Aber wozu gibt es das Internet und „Leo“. Da die Meerschnecken fehlen, deute ich an, dass der Wirt das Fehlende durch einen Café ausgleichen könnte.  

Wir radeln weiter und treffen uns mit Nicole und Roger Deterville am Campingplatz Tamaris, wo die Beiden ein Mobile Home besitzen. Wir haben uns ebenfalls am gleichen Campingplatz eingemietet. Es gibt viel zu erzählen, schließlich haben wir uns schon seit Jahren nicht mehr gesehen. 

Bonne nuit et à demain!




Tag 3 meiner Tour de France

Tag 3 meiner Tour de France – der Tag fängt schon mal perfekt an. Das Fahrradgeschäft öffnete schon kurz vor zehn Uhr. Allerdings war der Meister umlagert von Kunden, die ihr Velo ganz schnell repariert haben wollen. Ich mogle mich dazwischen, schließlich will ich „nur“ ein Paar Mountainbike-Schuhe. Der Meister merkt schon, dass ich ein einfacher Kunde bin und sucht mir passende Schuhe raus, drückt mir ein Werkzeug in die Hand und lässt mich allein. Ich kann ihm begreiflich machen, dass ich nicht nur die Schuhe brauche, sondern auch die Cleats, sprich die Klick-Einsätze für die Schuhe. Na ja, wir haben uns dann schon verständigt, weil er merkte, was ich meinte. 

Okay, er drückt mir einen Imbus-Schlüssel in die Hand und ich installiere die Cleats. Passt auch alles ganz prima. Ein halbe Stunde später verlasse ich den Fahrradladen und schlüpfe gleich in meine Mountainbike-Schuhe. Es ist 10.30 Uhr – vergleichsweise spät für den Start. Wie auch immer. 

Grenoble hat ein Herz für Radler

Von Crolles Richtung Gap – Klingt so einfach Die französischen Alpen haben’s aber in sich. Durch Grenoble komme ich noch ganz gut durch. Die Stadt hat die Fahrradweg vorbildlich ausgeschildert. Überhaupt, haben die Stadtväter Radlern viel Platz eingeräumt. Da könnten sich viele deutsche Städte eine Scheibe abschneiden. Ich quere die Stadt von Nord nach Süd ziemlich problemlos. 

Es ist schon kurz nach zwölf und mein Magen meldet sich. Warum nicht mal im Supermarkt einkaufen – „Casino“ war grad auf dem Weg. Deswegen habe ich einen Ziegenkäse, eine Ziegenwurst, ein Baguette und Tomaten mitgenommen. Kurz drauf fand ich ein nettes Plätzchen zum Brotzeitmachen – „casse-croutte“ heißt das ja auf französisch. 

Anstiege können grausam sein

Ich wusste noch nicht, was mir bevor stehen würde – ein kilometerlanger Anstieg von Champ-sur-Drac bis Monteynard. Das müssen gefühlt tausend Höhenmeter gewesen sein. 

Die Landschaft ist spektakulär, irgendwie könnte ich sie leider nicht so genießen. Ab und an überholen mich Radrennfahrer und machen ihre Späße: „die bisschen Satteltaschen“. Na ja, ich hechelte nach oben und irgendwann stieg ich dann ab und schob mein Rennrad (welche Schande) sogar. Dann warn auch noch die beiden Flaschen leer und ich fühlte mich wie ausgedörrt. In dem Moment verfluchte ich meinen Entschluss, mich auf die Tour de France einzulassen. Zeitweise zeigte der Tacho noch 6,5 oder knapp 8 Kilometer an. Mich hielt nur noch ein Gedanke am Weitermachen – irgendwann muss doch La Mure kommen, da gibt’s sicher ein Hotel. Als ich den Ort mit letzten Kräften erreichte, suchte ich bei Tripadvisor nach Hotels. Zuerst fragte ich bei „Chez Pat et Ghis“ nach, bekam aber eine abweisende Antwort. Der Patron empfahl mir ein anderes Hotel, das aber schon lange geschlossen war. Also blieb mir nur „Logis Murtel“, wo ich dann auch die Nacht verbringe. Und weil das Hotel auch mit einem Restaurant gekoppelt ist, aß ich auch gleich zu Abend. Das Menü: Terinne de La Maison, ein Grillhühnchen mit Pommes Dauphin und Broccoli-Soufflé, zum Dessert dann eine Ile flottante. 

La Mure – abgehängt

Mein Verdauungspaziergang führte mich in den Ort, der seine beste Zeit lange hinter sich hat. Bars und Hotels geschlossen, Fensterläden zugeklappt und kaum ein Mensch auf der Straße. Selbst das Rathaus kann sich nur dank Sponsoren halten. Häufig begegnete mir das Schild „A vendre“, zu verkaufen. Erstaunlich, selbst eine öffentliche Toilette hat der Ort – und sogar richtig nobel. Da hat der Staat wohl sein Fühlhorn ausgegossen. 




Viva, Victoria & Co. – 50plus-Magazin im Kommen

 

Sie heißen „Viva“, „Brigitte Wir“ und „Victoria50“ – die neuen Magazine für die 50plus-Generation. Wobei sich „Brigitte Wir“ und Victoria50″ eher an Babyboomerinnen wendet und eigentlich nur „Viva“ auch gezielt Männerthemen aufgreift. Das jüngste Mitglied dieser neuen Kategorie ist „Victoria50“, das vom amerikanischen Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (Oral-B, Always, Gilette, Lenor, Head & Shoulders, Charmin, Pantene, Ariel) herausgegeben und von der Düsseldorfer Werbeagentur BBDO gestaltet wird. Bei „Victoria“ dreht „sich alles um Ihre Interessen – die Interessen der wunderbaren Frauen um und über 50“. Die Macher gestehen den Frauen um die 50 zu „los zu leben“, weil „sie neugierig, selbstbewusst, abenteuerlustig und leidenschaftlich sind“ (O-Ton Victoria).

„Victoria“ von Procter & Gamble

P&G sieht vor allem eine wachsende Zielgruppe, die das Geld und die Bereitschaft mitbringt, es auch auszugeben. „Entspanntes Genießen, ein gemütliches Zuhause, sorgfältige Pflege, erstklassige Qualität“ stehen im Vordergrund der Themen – ganz nach dem Motto, „Lebenslust ist zeitlos“. „Schönheit & Stil“, „Gesundheit & Fitness“, „Familie & Zuhause“ sowie „Leben & Genuss“, die Rubriken, stehen im Vordergrund, weil P&G dafür auch die entsprechenden Produkte hat. Natürlich geht es um Haare, Mundhygiene, Epilierer und Feuchtigkeitscremes. Was wirklich zähle, sei die Erkenntnis „Wir sind nicht falsch, wir sind echt“, so Regina Först, Expertin für Ausstrahlung und Persönlichkeit. Das sei im wahrsten Sinne Selbstbewusstsein. „Die neue Einstellung zum Ich und zum Körper sorgt dafür, dass sie sich alles andere als unsichtbar fühlen: Sie bestimmen den Stil, der ihnen gefällt. Sie fühlen sich gut, bewundert und alles andere als geschlechtslos. Sie empfinden Glück und Leidenschaft, sie flirten und lieben. Der so genannte ‚Sex der Erfahrung’ ist eine von Psychologen immer häufiger beobachtete Erscheinung“, heißt es bei Victoria.

„Viva“ von Gruner + Jahr

Victoria ist von Werbern gemacht, Viva von Redakteuren aus dem Haus Gruner + Jahr – der Unterschied wird schnell deutlich. Das fängt mit dem Editorial von Thomas Osterkorn an und hört mit der Themenauswahl auf. Übrigens Osterkorn hat treffend formuliert, was die Generation 50plus umtreibt, nämlich „das Geheimnis des gesunden und gelassenen Älterwerdens“, das darin besteht, „niemals in den ‚Ruhestand’ zu gehen, weder geistig noch körperlich“. Es gehe darum, „sich auch von privaten Krisen nicht aus der Bahn werfen zu lassen“. Titelgeschichte ist ein Porträt von Marianne Koch, die den Ehrenpreis für besondere Verdienste rund ums Alter bekam. Viva hat den „ttt“-Moderator Max Moor interviewt, spricht mit Fräuleinwunder Elke Sommer und zelebriert die Liaison John Lennons mit dem Mädchen May Pang. Viva lässt sich auch auf so heikle Themen ein wie das komplizierte Verhältnis von Schwiegereltern und Schwiegerkindern. Natürlich darf das Thema „Essen & Trinken“ nicht fehlen mit drei festliche Menüs.

Meins – Frauen wie wir! Bauer Media Group

Neu dazu gekommen ist „Meins – Frauen wie wir“. Und das schreibt der Bauer Verlag über sein 50plus-Magazin: „Meins ist das erste Frauenmagazin für Frauen 50plus, deren Lebensgefühl positiv und voller Energie ist, und Frauen so zeigt, wie sie sich selbst sehen wollen – ohne Diktat. Meins bedient eine attraktive und kaufkräftige Zielgruppe, die ihr Potenzial aus über 17 Millionen Frauen 50plus in Deutschland schöpft. Mit seinem eigenständigen und für das Frauenzeitschriftensegment neuen Konzept für Frauen ab 50 sichert die Zeitschrift sich mit einer verkauften Auflage von 135.849 Exemplaren (IVW III/2016) einen festen Platz im Markt. Die drei Kernsäulen Service und Ratgeber, Geschichten über Prominente und andere Menschen sowie die Café Meins Leser-Community sind in dieser Mischung einzigartig und geprägt von einem besonderen „Wir-Gefühl“.

Lobenswert, dass Viva auch über „Arbeit & Geld“ schreibt und erklärt, was zu beachten ist, wenn Rentner sich etwas dazu verdienen.

Ist doch toll, dass die Auswahl an Titeln für Babyboomer langsam wächst.

Weiterführende Links:

https://twitter.com/sul_luna/status/661807050045972480

https://twitter.com/na_presseportal/status/818801826753638401

 

 




Angst vor der Rente? Absturz im Alter? Filme zum Thema

„Ihr solltet hier wirklich interessante Filme einstellen“, schreibt Jürgen Scheffler als Kommentar unter meine „Filme“-Seite mit Senioren- und Alten-Filmen. Recht hat er! Er hat auch gleich einen Link drangehängt zu einer YouTube-Übersichtsseite mit Filmen über Rente, Pension, Armut und Niedriglohn, Alter und Riester.

Angst vor der Rente – Absturz in die Armut

Und diese Liste enthält:

  • So brachte „Phoenix“ am 18. August eine Dokumentation über „Angst vor der Rente – Absturz in die Armut“, in der die Filme-Macher erklären, warum die gesetzliche Rente geplündert wird, warum das Rentenniveau weiter sinkt, warum es zu Riester kam und Norbert Blüm vielleicht doch nicht ganz so daneben liegt. Er wirft seinen Politikkollegen vor, dass die „Brandstifter Feuerwehr spielen“ und echauffiert sich über das Kartell der Lobbyisten, die seiner Meinung nach „Gehirnwäsche“ betrieben hätten. Für Blüm ist es die „Bild“, die Rentenlügen verbreitet – was ihm ja vorgeworfen wird. Die „Alterskatastrophe“ sei für ihn nur eine Medienkampagne – erfunden, um die gesetzliche Rente abzuwickeln und den Versicherungen neue Kunden zuzuführen. Ingo Blank und Dietrich Krauß schauen auch mal hinter die Kulissen und zeigen auch, was passiert, wenn einmal ein Finanzinstitut wie die Göttinger Gruppe pleite geht und Hunderttausende ihre Altersvorsorge verlieren. Zugegeben, ein krasser Fall.
  • „37°“ brachte ebenfalls im August die Sendung „Schuften bis zum Schluss – arme Rentner im reichen Deutschland“. „37 Grad begleitet Rentner, die ums tägliche Überleben kämpfen“, heißt es in der Info dazu.
  • Im „ZDF“ kam im März 2015 „Arm trotz Rente – Niedriglöhne und die Folgen“. Es gibt viele solcher Beispiele, darunter die Doku „zum Leben zu wenig: Wenn die Rente nicht reicht“, „Die Wahrheit über die Armut in Amerika“, „Obdachlos trotz Rente – Niedriglöhne und die Folgen“ und „Pension schlägt Rente“.
  • Bei „Maischberger“ kam am 15. September „Rente ist schrecklich! Die Lüge vom glücklichen Ruhestand“

Es lohnt sich, einfach mal reinzuschauen. Das Dauer-Thema Rente ist angesichts der Flüchtlingskrise etwas in den Hintergrund gerückt. Schade.

Übrigens, „Flüchtlinge“ ist zum Wort des Jahres gekürt worden, nach „Je suis Charlie“ und „Grexit“.

 

https://www.youtube.com/watch?v=y9ljukCR2sU

Weiterführende Links:




Mach dir deinen Alltag schön!

Der Alltag vor dem Ruhestand ist ausgefüllt mit Pflichten und Aufgaben, Besorgungen und Notwendigkeiten. Da bleibt wenig Zeit für sich selbst und Achtsamkeit. Im Ruhestand mag das alles anders werden. Bis dahin bleiben noch Wochen oder Monate. Aber warum nicht schon heute damit beginnen, die Achtsamkeit zu schärfen und dem Alltag andere Seiten abzugewinnen.  Anregungen dafür liefert Anja Neuberg in ihrem Blog lebenistansteckend. Sie hat ihre Ideen in einem Gastbeitrag zusammengefasst.


Gastbeitrag von Anja Neuberg

 

„Alltag“ – hmmm, das klingt irgendwie unspannend, trist und ein wenig farblos. Und für Viele hat der Begriff das gewisse NICHTS. Das finde ich schade. Wirklich schade…

Denn der Alltag kann ja schließlich nichts dafür, dass viele ihm keine Chance geben, ihn nicht gestalten, sondern einfach so an sich vorbeiziehen lassen. Mit all den negativen Assoziationen. Und deshalb hier und heute mein JA zum Alltag – verbunden mit dem Aufruf: Mach dir deinen Alltag schön!

Was das bedeutet? Nun, in regelmäßigen Abständen gibt es zukünftig auf meinem Blog www.lebenistansteckend.de ganz persönliche Ideen und Tipps, wie du dir deinen Alltag schön machen kannst. Praxiserprobt und für gut befunden. Und wenn dir etwas davon gefällt, dann probiere es einfach aus und teile deine Erfahrungen. Egal, ob über einen Kommentar auf diesem Blog, eine Nachricht auf Facebook, eine E-Mail oder oder oder… Also dann, los geht`s:

  • Raus aus den Federn und ab an die frische Luft.

Vielleicht rollst du jetzt mit den Augen. Aber Tipp Nummer 1 ist: Stehe zehn Minuten vor allen anderen in der Familie auf, ziehe dir eine dicke Jacke über und geh direkt nach draußen. So müde, so verpeilt, so muffelig du vielleicht auch noch bist. Mache es. Atme ein. Atme aus. Beobachte. Laufe. Oder auch nicht. Genieße. Diese zehn Minuten. Nur für Dich.

  • Stelle etwas her – mit deinen eigenen Händen.

Vielleicht kennst du das? Häufig fehlt uns in unserer digitalisierten Welt am Ende des Tages das Gefühl, nicht nur etwas geschafft, sondern etwas „geschaffen“ zu haben. Mein Tipp: Nimm dir am Abend Zeit dafür. Bei den Naturkindern findest du eine wunderschöne Idee, die einfach umsetzbar ist. Neugierig? Dann einfach hier entlang.

  • Tue jemandem etwas Gutes.

Diese Idee ist ganz einfach umzusetzen und macht gleich zwei Menschen glücklich… probiere es aus. Ganz spontan. Dir fällt nix ein? Eine kleine Geschichte dazu von mir: Vor kurzem saß ich frühmorgens im Wartezimmer einer Arztpraxis. Ich war nicht selbst Patient, sondern begleitete jemanden. Neben uns saß eine ältere Dame mit ihrer Tochter. Wir warteten und warteten… Plötzlich stand die Tochter auf: „Ich hole mir nebenan beim Bäcker einen Kaffee. Mögen Sie auch einen haben?“ Ja, sie meinte tatsächlich mich. Oh, das war …! Denn es war noch so früh und ich war müde und hatte noch nicht gefrühstückt und und und. Tolle Frau.

  • Plane einen Genuss-Abend pro Woche.

Nimm dir deinen Kalender. Gleich jetzt. Sofort. Und dann trage dir bitte in jede kommende Woche einen „Genuss-Abend“ ein. Als festen Termin. Nur für dich. Was du dann machst, ist ganz allein deine Entscheidung. Vielleicht ein schönes Essen kochen, einen Abend mit Freuden verbringen, eine Yogastunde nur für Dich, einen fernsehfreien Abend mit dem Partner genießen, einen Abend für Dein Hobby, eine gute Flasche Wein, einen Spaziergang im Dunkeln… Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

  • Lass jeden Tag eine Sache weg.

Mit diesem Tipp geht es deiner To-do-Liste an den Kragen. Und glaub mir, sie wird sich dagegen wehren. Also, sei stark und konsequent und lasse pro Tag eine Sache weg, die zwar dringend erscheint, aber nicht wichtig ist. Das macht pro Woche sieben (!) Dinge weniger…

Und jetzt warten wir ganz gespannt auf dein Feedback.


Über die Autorin

Anja Neuberg war viele Jahre lang Marketingfrau mit Leib und Seele. Heute bloggt sie auf ihrem Blog lebenistansteckend über die Lust am Leben, ihre Erfahrungen mit dem Thema Achtsamkeit und den ein oder anderen ganz persönlichen Aha-Moment im Alltag. Nimm dir Zeit  – für dich und ihr Blog… Es lohnt sich.


Es ist ein Vergnügen, die Ideen eines Anderen hier auszubreiten. Anjas Gastbeitrag weist neue Wege, die Wirklichkeit zu sehen. Ihr Blog „Leben ist ansteckend“ steckt an, über sich und seine Gewohnheiten nachzudenken. 

https://twitter.com/newsbreak/status/674294789651701760




Was „Brigitte Wir“ dazu gelernt hat

Die zweite Ausgabe von „Brigitte Wir – das Magazin für die dritte Lebenshälfte“ liegt am Kiosk. Gruner + Jahr will’s also wissen und die Zielgruppe der 55plus-Generation abdecken. Ich will meine Eindrücke schildern, die mir so beim Durchblättern gekommen sind.

Nur so viel vorweg, die aktuelle Ausgabe ist deutlich schlüssiger, redaktionell und auch visuell besser gemacht und geht stärker auf die Generation der Babyboomerinnen ein, die „weltoffenen, lebensklugen älteren Frauen“ (O-Ton „Brigitte Wir“). Mit Anzeigen für diese Klientel sieht es allerdings mau aus. Die wenigen sind auch nicht alle für Babyboomerinnen maßgeschneidert, denn ob ein junges Dessous-Model von Chantelle die Zielgruppe anspricht, wagen ich zumindest zu bezweifeln.

„Es gibt im Leben viele erste Male – Altwerden gehört dazu“

Ok, das sind Petitessen, insgesamt wirkt das Heft und vor allem die Mischung weit weniger abstrus als die Premierenausgabe. Die Frauschaft von Herausgeberin Brigitte Huber findet langsam zu einer eigenen Handschrift. Gelungen das Porträt von Hannelore Elsner und sehr einfühlsam mit Text von Evelyn Holst und Bildern von Sammy Hart. Treffend der Satz: „Sie war lange ein deutscher Star, der lieber ein französischer gewesen wäre“.

Ein bisschen abseitig erscheint die Reportage über eine Frau „Mutter Zivilcourage“, die Roma-Kindern den Weg in die Integration weist. Aber vielleicht kommt es auch nur mir so vor. Die pensionierte Lehrerin bringe Roma-Kindern Benimm und Schreiben bei, so Autor Mathias Becker. Kann schon sein, dass sich Babyboomerinnen mit Hermine Jinga-Roth identifizieren können.

„Brigitte Wir“ auch für Männer

Auch für Männer ist „Brigitte Wir“ lesenswert – und zwar der Artikel über „Das neue Wir-Gefühl“, sprich über „Paare und das Geheiminis ihrer langen Liebe“. Das Magazin geht der Frage nach, warum es einige Paare schaffen, „auch nach Jahren noch glücklich miteinander zu sein“. Diese Kunst lasse sich lernen, meint Autorin Birgit Schönberger. „Paare, die nach vierzig gemeinsamen Jahren noch leidenschaftlich miteinander diskutieren, Erotik versprühen, sich zu neuen Entdeckungen und Entwicklungen verführen, ihre Liebe mit allen Aufs und Abs als Geschenk und den Partner als Wunder betrachten, haben nicht einfach nur das große Los gezogen“, formuliert Schönberger griffig. Zu einer langen Liebe gehöre, sich immer wieder gemeinsam neue Stufen von Nähe, Reife und Sinnlichkeit zu erobern, so die Brigitte-Wir-Autorin.

Ein wenig „unbeschwertes Planschen“

Natürlich darf auch ein bisschen Gesellschaftskritik nicht fehlen: Dem Thema Meerverschmutzung widmet „Brigitte Wir“ zwei Seiten mit der Headline „Unbeschwertes Planschen“. Schade, dass es nur zwei Seiten sind – so ein bisschen mehr hätte es schon sein können. Aber vielleicht ist das ja Männersicht. Wir Vorruheständler, aufgewachsen in der Öko-Bewegung, sollten wieder stärker Verantwortung übernehmen. Unser Engagement ist eingeschlafen – Zeit, es wieder zu reaktivieren, allen schon unseren Enkeln zuliebe.

Was steckt noch in dieser zweiten Ausgabe? Die Rubrizierung „Vorwärts“, „Rückwärts“, „Seitwärts“, „Ran“ hat die Redaktion beibehalten.

Inhaltsverzeichnis:

Unter „Vorwärts“ stehen Artikel wie

  • die Reportage über Rumänien,
  • eine Kolumne über das undemokratische Alter und die Ungerechtigkeit der späten Jahre,
  • ein Gespräch mit der Soziologin Ruth Westheimer über Lust im Alter und
  • das Planschen in sauberen Meeren
  • das neue Wir-Gefühl und über
  • Mode – very british und very stylisch, eine Britin mit Schloss zeigt Abendmode

„Rückwärts“ enthält Themen wie

  • Frauen, die bewegen, weil sie sich selbst bewegen: der Lebensweg von Jane Goodall
  • Reise: New York – im Taxi durch Manhattan
  • Sätze, die wir lieben

„Seitwärts“ enthält mit Themen wie

  • Dem Porträt von Hannelore Elsner
  • Geschenk für die Enkel
  • ein bisschen Kultur
  • ein Porträt über Christian Brückner, dem Mann mit der berühmtesten Stimme

„Ran“ enthält die Themen

  • Psychologie – Sehnsucht nach Berührungen
  • Fotografie – Mutter-Tochter-Porträts
  • Gesundheit – Naturheilmittel gegen Gelenkentzündungen
  • Kosmetik – was Make-up kann
  • Porträt – von Irmgard Wegener
  • Flüchtlinge – wie Hamburgerinnen helfen
  • Das Letzte – Vera Sandberg über Fitness-Armbänder

Als besonderes Goody liegt dem Magazin ein Extra-Heft „Immunsystem“ bei, das viele nützliche Tipps enthält wie beispielsweise „Selbsthilfe bei Erkältungen“ und wie sich die Abwehr stärken lässt.




Vision Board – was sind deine Träume und Ziele für 2016?

Träume visualisieren? Warum nicht! Wie das funktioniert erklärt die Reisebloggerin Renate Stenshorn anhand ihres eigenen Vision Boards. Die Idee ist nachahmenswert – oder? Gerade für Vorruheständler, die sich auf die Zeit nach dem Beruf vorbereiten. Ihnen könnte so ein Vision Board helfen, sich über ihre Wünsche und Ziele klar zu werden. Vielleicht entdecken sie ja ganz neue Perspektiven. Renate Stenshorn hat sich im wahrsten Sinn des Wortes in die Karten schauen lassen und ihre Träume visualisiert. Das Vision Board eines Vorruheständlers wird natürlich ganz anders aussehen – Renates kann da nur Anregung sein. So jetzt genug der Vorrede …

Gastbeitrag von Renate Stenshorn

 

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu, die richtige Zeit, um das Leben Revue passieren zu lassen und sich dem neuen zuzuwenden. Ein Vision Board, eine Tafel deiner Visionen, hilft dir, deinen Träumen näherzukommen. Was sind deine Ziele für das nächste Jahr? Ist es eine Traumreise? Ein besserer Job, mehr Erholung oder Kultur?

So erstellst du ein Vision Board

Im Zeitungsladen habe ich mir einen Fotokarton in meiner Lieblingsfarbe besorgt. Du benötigst noch eine Schere, einen Kleber und Zeitschriften. Mach dir eine Tasse Tee oder Kaffee und nimm dir einen Stapel Zeitschriften und Urlaubskataloge. Vielleicht magst du angenehme Musik im Hintergrund. Blättere die Hefte durch und schneide alles aus, was dir gefällt. Sind es Bilder, Sprüche, Gedanken oder Wortstellen. Stell dir das nächste Jahr vor.

Was bringt mir ein Vision Board?

Durch das Vision Board fokussierst du dich auf deine Träume und Ziele. Du hast sie als Bild jeden Tag vor Augen. Häng dein Vision Board an einen besonderen Platz, den du regelmäßig im Auge hast. Das kann neben deinem Bett sein oder über deinem Schreibtisch. So kannst du deine Wünsche nicht mehr aus den Augen verlieren. Das macht etwas mit dir. Du fängst an, daran zu arbeiten. Das Gesetz der Anziehung soll dir dabei helfen. Probiere es doch einfach mal aus!

Meine Träume und Ziele für 2016:

Ich erkläre dir meine Ideen für nächstes Jahr im Uhrzeigersinn:

#1 Über allem steht Ganesha

Ich war mehrmals in Indien. Da ist mir diese kleine, dicke Gottheit mit dem Elefantenkopf aufgefallen. Er wird in Indien sehr verehrt. Ganesha wacht über alle Wünsche, Träume und Bedürfnisse. Er gilt als Glücksbringer und Überwinder der Hindernisse. Und an Steinen, die uns in den Weg gelegt werden, fehlt es eher selten. Ganesha ist ein fröhlicher Gott, der auch gerne Streiche spielt. Mit seinen kleinen Augen entgeht im nichts. Mit den großen Ohren kann er, ähnlich des Wolfes im Märchen Rotkäppchen, besonders gut hören – auch die Wünsche seiner Gläubigen. Eine kleine Holzfigur des Ganeshas steht auf meinem Schreibtisch. Schadet ja nichts!

#2 Kleine Luxusbedürfnisse und großer Segen

Die einen träumen von einem schicken Auto, die anderen von Schmuck. Du darfst die alles wünschen, sei ohne Scham! Ich hätte gerne eine Putzfrau. Die putzende Fee mit dem Staubwedel könnte bei mir loslegen. Ich gebe es zu, ich hasse Hausarbeit. Andere können das viel schneller und besser.

Elefanten über Elefanten – in einem Tempel in Südindien segnet der Tempelelefant die Gläubigen mit seinem Rüssel. In Asien gelten Elefanten als Glücksbringer, weiße Elefanten als heilig. Schau dir mal die geschnitzten Souvenirs an und achte auf den Rüssel. Richtet sich der Rüssel nach oben, ruft er das Glück herbei. Ist er nach unten, schützt er das Heim vor Eindringlingen.

#3 Balance ist wichtig!

Die Work-Life-Balance ist wichtig. Neben der Arbeit will ich Ruhepunkte in Urlaub und Freizeit setzen. Da liege ich nicht nur und träume. Ich bin kreativ, denn ich würde gerne ein Buch schreiben. Außerdem muss ich mich auf das Loslassen konzentrieren. Das ist nicht immer einfach und will geübt werden. Reisen bringt mich auf neue Gedanken und erdet mich.

#4 Der Wandel ist möglich!

Der Wandel ist möglich

Der Wandel ist möglich

In diesem Jahr hat schon der Beginn eines großen Wandels stattgefunden. Mein Arbeitsplatz wurde wegrationalisiert.
Ich bin auf der Suche nach sympathischen Kollegen und einem netten Chef.
Die Arbeit sollte sinnvoll sein und am Monatsende soll das Geld stimmen.
Da geht noch was!

 

 

#5 Laos – das Land der Millionen Elefanten.

Laos - das Land der Elefanten

Laos – das Land der Elefanten

Reisen ist mir ein wichtiger Lebensinhalt. In 2016 würde ich gerne wieder nach Asien fahren. Mich reizt das Land der Millionen Elefanten (Lane Xang). So wurde Laos früher genannt.
Genauer gesagt Luang Prabang. Die alte Hauptstadt des Königreiches liegt im grünen Dschungel.
Ruhig fließt der Mekong vorbei.
Es gibt viele Tempel und Elefanten.
Die Stadt soll noch nicht so vom Tourismus überlaufen sein, eher ruhig und klein.

 

 

 

 

Nun bist du an der Reihe – mach dein Vision Board.

  • Lass dich von deinen Träumen und Wünschen leiten.
  • Das kann eine weite Reise nach Hawaii, ein neues Hobby oder mehr Freizeit sein.
  • Schränke dich dabei nicht selbst ein.
  • Du darfst dir alles wünschen.
  • Warte ab, was passiert!

Über die Autorin

Renate Stenshorn hat viele Jahre in der Touristik gearbeitet. In ihrem Reiseblog Raus ins Leben möchte sie dich informieren und inspirieren. Die Kinder sind aus dem Haus, du hast mehr Zeit für dich und möchtest hinaus in die Welt. Schau dir ihre Tipps für Städte- und Erlebnisreisen an oder stelle ihr gerne Fragen.


Ich freue mich über zahlreiche Kommentare hier im Blog oder via Twitter an https://twitter.com/dineros Ich bin auch gespannt, wie eure Träume und Ziele aussehen. Schreibt doch einfach!

 


Es ist ein Vergnügen, die Ideen eines Anderen hier auszubreiten. Renates Gastbeitrag weist neue Wege, die Wirklichkeit zu sehen. Nomen est omen – ihr Blog Raus ins Leben ist wirklich die Tür zum Raus ins Leben




Arm im Alter statt reich in Rente

Wer sich auf die gesetzliche Rente verlässt, ist verlassen. Statt reich in Rente werden viele arm im Alter sein. Das ist immer noch nicht ins Bewusstsein vieler Betroffenen gesickert und wird beflissentlich ignoriert. Das besagen mittlerweile mehrere Studien, wie schon mehrfach hier im Blog erwähnt. Und – das ist neu – Rentner in Deutschland haben offensichtlich ein deutlich höheres Armutsrisiko als Ruheständler in anderen EU-Ländern wie Frankreich, den Niederlanden oder Dänemark. Fast jeder zehnte Rentnerhaushalt liege in Deutschland bei weniger als 50 Prozent des Durchschnittseinkommens, schreibt die „Welt“. Damit liege das Armutsrisiko der Älteren hier aber immer noch unter dem OECD-Durchschnitt. Aber, wie heißt es so schön, „traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“. Denn danach ist die Wahrscheinlichkeit für Schweizer größer im Alter zu verarmen als für Deutsche. Mit Recht fragt Twitterer „Betablogger“, „welche Zahlen wurden (für) die Schweiz verwendet?“. Ob die „sowohl AHV als auch Pensionskassengelder und die dritte Säule eingerechnet“ wurde? AHV steht für Alters- und Hinterlassenenversicherung. Auch Twitterer Markus Schär zweifelt an der Datenbasis. „In DE werden Geringverdiener künftig so wenig Rente beziehen wie in kaum 1 anderen OECD Land“, twittert @OECDStatistik – das allerdings scheint der Realität doch näher zu kommen.

Urheber dieser Studie ist die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sie hat die Rentensysteme der Mitgliedstaaten verglichen. Danach liegt das Armutsrisiko der Rentnerhaushalte in Deutschland liegt bei 9,4 Prozent, in den Niederlande sind es zwei, in Dänemark 4,6 Prozent – der Durchschnitt liegt bei 12,6 Prozent.

Weil das so ist, müssen die Alten in Deutschland jobben, um ihre Rente aufzubessern.

Klar dürfte sein, dass das Risiko der Altersarmut hoch ist – und eher noch steigt, selbst für die Mittelschicht. „Wer heute 2000 Euro brutto verdient, wird, wenn er 2030 in Ruhestand geht, eine Rente unterhalb der Grundsicherungsgrenze erhalten“, schreibt die „Landeszeitung“. „Das heutige Rentensystem ist eine Armutsgarantie“, urteilt die Zeitung.

Das Thema wird uns also noch für die kommenden Jahre verfolgen, im wahrsten Sinn des Worts.

Wie sieht das Rentnereinkommen im Vergleich zum Durchschnittseinkommen aussieht

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Weiterführende Links:

https://twitter.com/bamf4G/status/671635250531971072

https://twitter.com/mferberNZZ/status/671964556785295360