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Was tun in der Rente? Warum nicht einen Hund anschaffen, der einen zwingt, jeden Tag Gassi zu gehen? Ein Hund bringt Leben in die Bude und Struktur in den Alltag. Hunde sind Stimmungsaufheller und geben Rentner das Gefühl, gebraucht zu werden – gut für Psyche und Körper.   

Mal ehrlich, wer geht schon bei schlechtem Wetter nach draußen? Freiwillig nur die wenigstens. Der innere Schweinehund ist meist übermächtig. Wer aber einen Hund hat, muss raus, weil der Vierbeiner Bewegung braucht. Hunde halten, so viel steht fest, ihr Herrchen und Frauchen fit. Das ist gut für die Gesundheit. Ganz abgesehen davon, sind Hunde sowas wie Kuppler. Mit einem Hund an der Leine lassen sich leichter Kontakte knüpfen.

Mit Hund fit bleiben

Wer sich im Alter einen Hund zulegt, bleibt lebendig und ist weniger rückwärts gewandt als Senioren ohne Hund. Herrchen und Frauchen kommen auch einfacher ins Gespräch mit anderen Hundehaltern – wie oft hören sie doch von Anderen, was ihr Jimmy oder ihre Susi doch für ein netter Hund sei. Mal ehrlich, wem passiert das schon ansonsten im Alltag.

Welcher Hund passt zu mir?

Nun zur Frage, wer passt zu wem? Nicht jeder Hund eignet sich für 60plus. Manche Hunde überfordern ältere Herrchens und Frauchens. Ein australischer Shepherd dürfte wohl eher nichts für Ältere sein. Diese Rasse braucht Aufmerksamkeit und viel Raum zum Spielen. Sie sind dafür gezüchtet, eine Herde zusammen zu halten, wenn sie das nicht können oder dürfen, wollen sie Fangen spielen – ob das aber das Herrchen oder Frauchen will? Also eher nichts für Senioren und Ruheständler.

Welchen Hund habt ihr?

Über das Ob und Wie soll hier nicht gesprochen werden, denn ein Tier kostet natürlich Geld, braucht das entsprechende Umfeld und lebt nur eine bestimmte Zeit. Deswegen meine Fragen an euch:

  • Welcher Hund passt zu wem?
  • Welchen Hund habt ihr?
  • Wie seid ihr dazu gekommen?
  • Wie heißt er?
  • Was ist das Besondere daran

Schickt ein Bild von Hund und Herrchen

Schickt mir ein Bild von eurem Liebling. Gern stelle ich Frauchen und Herrchen sowie Hund vor. Bild und einen Satz, wer wer ist – an info@vorunruhestand.de

Übrigens, der Hund auf dem Bild ist „Danjo“ oder „Danilo“, ein Russe

… und hier schon mal die ersten Hundefotos

Sammy – ein Shylti

Sammy von Knut Poczka

Sammy von Knut Poczka

Pantra

Pantra Langhaardackel-Dame vor 6 Wochen aus dem Tierheim geholt ... 14 Jahre alt von Wolfgang Raven

Pantra Langhaardackel-Dame vor 6 Wochen aus dem Tierheim geholt … 14 Jahre alt von Wolfgang Raven

Eddy

Eddy - 17 Jahre lang Begleiter von Regina Mireider

Eddy war 17 Jahre lang Begleiter von Regina Mireider

Felipa

Felipa, Spanierin, 6 Jahre schon bei Dagmar Zim

Felipa, Spanierin, 6 Jahre schon bei Dagmar Zim

Maxi

Maxi - Hunde-Omi von Feldkamp Sonja

Maxi – Hunde-Omi von Feldkamp Sonja

Burek, Gombi, Emma

15 Jahre alter Burek (schwarz), der braune Gombi (12 Jahre) und Kater Emma von Elke Henga

15 Jahre alter Burek (schwarz), der braune Gombi (12 Jahre) und Kater Emma von Elke Henga

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

2 Comments

  1. Lieber Georg-W Moeller,
    vielen Dank für die Einschätzung. Ich denke, das ist für den einen oder anderen interessant, der sich einen Hund zulegen will. Ich kann mir nur vorstellen, dass gerade die älteren unter uns, mit einem australischen Shepherd überfordert sind. Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren.

    Antworten

  2. Toll, dass Sie dieses Thema „Hund“ aufgreifen. Mit Hunden groß geworden und meist „sie“ an meiner Seite, kann ich nur bestätigen, was Sie vor allem Menschen 60+ empfehlen. Erstaunt bin ich über Ihre Einschätzung, dass ein Aussi nix für Senioren ist. Tatsache ist, dass ein Aussi wirklich viel Bewegung, -Langstrecke- braucht. Man nehme ein Radl und los geht´s. Dh. einmal um den Block gehen und dann den Hund unter dem Tisch liegen lassen, ist sicherlich nichts für dieses gescheite Tier. Anmerkung: für keinen Hund! Aber: den Aussi bereits im frühen Welpenalter an die Grundkommandos heranführen: Komm, Bleib, Platz, Sitz, Steh etc. und diese dann „bis zur Vergasung üben…“ hilft, den gescheiten Aussi mühelos überall ohne Leine laufen zu lassen. S-Bahn, Restaurant, Straße etc. Die besonderen Vorzüge des Aussis: extrem gescheit: dh. wenn Herrchen oder Frauchen auch noch etwas für den eigenen geistigen Austausch mit dem Hund tun will, ist diese Rasse geradezu prädestiniert. Aussi fragt geradezu danach, was Herrchen oder Frauchen noch so an Kommandos parat hat, die man üben, einstudieren kann. Aussi hat ein Gedächtnis wie ein Hochleistungs PC. Wenn der Aussi ein Kommando kapiert hat, das geht ziemlich ratzfatz, dann kann dieses immer wieder in Kombination mit andren Kommandos abgerufen werden. Man(n) oder Frau kann einen Hindernisparcours aufbauen und Aussi beliebige Formationen abarbeiten lassen. Aussis eignen sich extrem zur Spruensuche, z.B. für den Fall, dass der Senior auch noch etwas für die Gesellschaft tun will. Aussis sind Hütehunde. Sie reißen nicht aus. Auch nicht im hochgradigen Läufigkeitsmodus. Aussis haben ihre Herrchen, Frauchen ständig im Blick, nehmen sofort wahr, wenn mit ihnen etwas nicht stimmt und „kümmern“ sich. Z.B. im Trauerfalle. Aussis haben eine äußerst angenehme Größe, dh. sie passen locker in jedes Auto. Es gibt Sicherheitsgurte für Hunde. Sie sind im Regelfalle, wenn sie gut erzogen sind, der Hingucker und Anlass zum Ratsch´n, wenn man anderen Menschen im öffentlichen Verkehr begegnet.
    Ansonsten gilt bei der Wahl des Hundes vorab:
    „wer bin ich und wenn ja: wie viele“, soll heißen: genaueste Vorinformationen sind nötig, welche Rasse zu mir persönlich passt.
    Nie einen Hund zulegen, wenn auch nur einer in der Familie keinen Bock auf Hunde hat.
    Dann die Fragen:
    will ich mich bedingungslos für die nächsten 13-15 Jahre an einen Hund binden?
    will ich tatsächlich zweimal pro Tag für genügend Auslauf für den Hund sorgen? min 2x 45 min>?
    bin ich bereit, immer und überall im ortsnahen Bereich, Hundis Hinterlassenschaften aufzusammeln und zu entsorgen?
    bin ich bereit, aktive Kommunikation mit dem Hund zu betreiben?
    verstehe ich das jederzeit richtig, dass Hundeerziehung mind. so konsequent wie die eigene Kindererziehung erfolgen soll, wenn ich wirklich nachhaltig Freude am Zusammenleben mit meinem neuen Lebenspartner haben will?
    bin ich bereit, mein Leben auch in Sachen Reisen, Urlaub, Freizeit nach dem Hund auszurichten, was nicht heißt, dass bei guter „Führung“ der Hund auch mal locker eine Woche bei lieben Menschen „geparkt“ werden kann?
    Ist mir klar, dass meine Grundängste oder -agressionen 1:1 blitzschnell vom Hund auf andere Hunde und auch Menschen übertragen werden?
    Wenn diese Fragen uneingeschränkt positiv beantwortet werden, steht dem Glück mit Hund nichts mehr im Wege.

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