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Ruhestand – das bedeutet, endlich die freie Zeit nach den eigenen Vorstellungen zu verbringen und sich vielleicht lange gehegte Wünsche zu erfüllen. Allerdings dürfen diese für viele Frührentner nicht zu teuer werden, denn bei vielen sieht die neue finanzielle Situation weniger rosig aus. Immerhin müssen alle, die vor dem Erreichen des gesetzlichen Rentenalters in den Ruhestand gehen, mit Rentenabschlägen leben. Gut, wer beizeiten an private Vorsorge gedacht hat.

Wer allerdings mit weniger auskommen muss, kommt nicht umhin, im Alltag zu sparen. Folgende Tipps helfen dabei.

Augen auf beim Kleiderkauf

Die ersten Sonnenstrahlen kommen heraus, der Sommer steht vor der Tür – und das Bild in den Schaufenstern der Fußgängerzone ändert sich. Dicke Winterjacken müssen luftigen Shirts auf der Kleiderstange weichen – die restliche Wintermode wandert mit satten Rabatten über den Ladentisch. Daher lohnt es sich, jetzt auf die Jagd nach Winterkleidung zu gehen. Bei Yoox beispielsweise finden Schnäppchenjäger hochwertige Kleidung zu vergleichsweise niedrigen Preisen mit einer großen Auswahl an Herrenmänteln; das gleiche gilt für Damen-Winterjacken. Wer seine Winter-Garderobe erneuern will oder muss, ist damit bestens beraten. Mit zeitlosen Schnitten und Farben ist nichts falsch zu machen.

Überblick über Verträge behalten

Strom, Telefon, Versicherungen – muss das alles so viel kosten? Es lohnt sich, bestehende Verträge zu durchforsten und sich einen Überblick über seine Finanzen zu verschaffen. Welche monatlichen Fixkosten gehen vom Konto ab und welche davon sind eventuell schon überflüssig? Lohnt sich die Handy-Versicherung für fünf Euro im Monat bei einem vier Jahre alten Handy überhaupt noch? Es lohnt sich auch für die meisten Haushalte, den Anbieter für Strom, Gas oder Internet regelmäßig zu wechseln, da viele Versorger nach ein oder zwei Jahren die Beträge deutlich erhöhen.

Lebensmittelkauf besser planen

Selbst zu kochen ist günstiger als außer Haus essen zu gehen, so viel vorweg. Aber auch beim Lebensmitteleinkauf lässt sich sparen. Auf den ersten Blick ist der Preisunterschied zwischen Supermärkten und Discountern bei den meisten Produkten kaum sichtbar, wer aber genauer hinschaut, stellt gerade bei Obst und Gemüse erstaunlich Unterschiede fest. Das liegt unter anderem daran, dass viele Discounter eine etwas kleinere Auswahl haben und sich eher auf saisonale Lebensmittel beschränken – gut für den Geldbeutel und die Umwelt. Das heißt, es lohnt sich auf, saisonal einzukaufen. Warum müssen es immer unbedingt Markenartikel sein? Gerade bei Nudeln, Spülmittel und Frischkäse ist die Hausmarke (Eigenmarke, No-name) meist deutlich günstiger. Häufig verstecken sich hinter No-Names bekannte Markenhersteller; meist kommen die Produkte sogar aus derselben Fabrik und unterscheiden sich kaum voneinander. Es lohnt sich, vor dem Einkaufen immer einen Einkaufszettel zu schreiben, um nur das zu kaufen, was auch tatsächlich benötigt wird. Wer außerdem die Woche im Voraus plant, statt täglich kleine Mengen an Lebensmitteln zu kaufen, kann auch hier bares Geld sparen. Doch Vorsicht, nicht jede Familienpackung ist auch automatisch günstiger. Ein Blick auf den Kilo-Preis der unterschiedlichen Produktpackungen verschafft hier Klarheit.

Bild: Flickr Loan HAMZA BUTT 

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

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