Dinge, die vor dem Tod geklärt sein sollten

Leben

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Wenn ein geliebter Mensch geht, ist das schwer. Auch wenn wir uns nur ungern damit auseinandersetzen wollen, ist es wichtig, noch zu Lebzeiten einiges zu klären – um uns und unsere Angehörigen zu entlasten.

Der Tod ist oft nur schwer zu verkraften. Wir schieben das Thema meist weit weg – und doch sollten wir uns schon zu Lebzeiten damit beschäftigen, was danach passiert und vieles regeln, wie es dann weiter gehen soll.

Der Tod tut immer weh

Stirbt ein uns nahe stehender Mensch, ist nicht nur die Trauer groß – für die Angehörigen stehen in kurzer Zeit viele Entscheidungen an. Hinzu kommen die Formalitäten, um die sich gekümmert werden muss. Nicht selten müssen viele Stunden Zeit aufgebracht werden, bis der geliebte Mensch eine angemessene Ruhestätte hat. Wie wäre es, das beizeiten zu regeln? Von den Laufereien einmal ganz abgesehen, geht es auch um die Finanzen. Wir können es den Hinterbliebenen einfacher machen, beispielsweise mit einer Sterbegeldversicherung.

Aufbewahrung von Dokumenten

Alle wichtigen Unterlagen sollten an einem zentralen Ort, der Wichtigkeit und des Datums entsprechend sortiert, abgelegt werden. Bankverbindung, Mietverträge, Hypotheken, Versicherungen, ärztliche Untersuchungsberichte, Geburtsurkunde und vieles mehr dürfen hier nicht fehlen. So stehen alle wichtigen Daten griffbereit und ohne großes Suchen zur Verfügung. Zudem können umgehend sämtliche Stellen informiert werden.

Schon ans Testament gedacht?

Mit dem Testament wird für eine klare Regelung gesorgt. Nicht nur lassen sich Streitereien vermeiden sowie der „Kampf“ um die Erbmasse, sondern ebenfalls die Art und Weise der Beerdigung kann hier als letzter Wille definiert werden. Hätte der Erblasser lieber eine Einäscherung mit anschließender Verwahrung in einer Schmuckurne samt Urnenwand als eine klassische Bestattung mit Sarg und Grabstelle, ist das Testament der perfekte Ort, um dies festzuhalten. Diese Entscheidung sorgt zudem dafür, dass sich die Angehörigen im Anschluss an das Ableben nicht mit der Frage quälen müssen, was der Verstorbene wohl am liebsten gehabt hätte. Zudem lässt sich ein solches Testament notariell beurkunden und dort verwahren. Da im Regelfall die Einwohnerkontrolle bei einem Todesfall die Notariate in der Umgebung informieren, können diese, wenn das Testament dort hinterlegt ist, umgehend aktiv werden.

Digitale Zugänge vererben

Im Zeitalter der Smartphones und der damit zu erreichenden virtuellen Welten ist es wichtig, sämtliche Zugangscodes und Account-Informationen entweder im Testament festzuhalten oder diese als Beispiel in einer Cloud verschlüsselt zu speichern und diese den Hinterbliebenen dann nach dem Ableben über den letzten Willen freizugeben. So verfallen auch digitale Produkte nicht. Denn Angehörige haben immer häufiger das Problem, das sich Anbieter im Internet nicht bereit erklären, Zugänge zu Konten verstorbener Menschen zu ermöglichen.

Liste der Wertsachen

Wer viele Dinge hat, die einen gewissen Wert haben, sollte hierüber eine Liste führen und sie  zu Dokumenten legen. So wissen Hinterbliebene, welche Wertgegenstände der Verstorbene hatte und wo sich diese befindet. Schließlich sollen mögliche Verstecke nicht beim Entsorgen von Möbeln & Co. für immer verschwinden.

Vorsorge für Haustiere treffen

Nicht immer überlebt der Mensch seinen tierischen Begleiter. Auch für solche einen Fall ist schon zu Lebzeiten eine Vorkehrung zu treffen. Entweder findet sich ein Familienangehöriger, der sich um das Haustier kümmern würde oder aber man setzt sich mit dem hiesigen Tierheim in Verbindung und trieft bereits Absprachen.

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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