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Die Blümchenfliesen sind aus der Mode, die Wandfarbe blättert ab und auch die Sanitäranlagen haben ihre besten Tage hinter sich – höchste Zeit für einen frischen Anstrich! Das Bad ist schließlich mehr als nur Mittel zum Zweck: Es ist unser persönlicher Wellnesstempel und genau so soll er auch aussehen. Mit diesen 5 Tipps wird das Retro-Badezimmer zu Wohlfühloase.

5 Tipps fürs Bad

1. Frische Akzente für die Wand

„Mut zur Farbe“ lautete das Motto in den Sechzigern – und das sieht man dem Retro-Badezimmer auch an. Ob Zitronengelb, Quietschbunt oder Froschgrün: Alles war erlaubt, Hauptsache bunt und schrill. Doch die Zeiten ändern sich. Irgendwann ist uns das Neonorange oder das Knallrot ein Dorn im Auge. Da hilft nur ein Tapetenwechsel.

Ein neuer Anstrich macht gleich einen neuen Raum. Wer genug von auffälligen Retro-Designs hat, setzt auf schlichte Farbtöne wie Creme, Hellgrau oder Beige. Auch in zartem Pastell wie Flieder, Mint oder Limettengelb wirkt das Badezimmer gleich wie neu. Wer kräftige Farben mag, liegt mit satten Blaunuancen richtig. Von lebhaftem Türkis über edles Königsblau bis zu weichem Aqua – die Farben des Wassers sind wie für das Badezimmer gemacht. Mit farblich abgestimmten Deko-Elementen lassen sich an einfarbigen Wänden markante Akzente setzen.

2. Rutschfeste Bodenfliesen geben Halt

Mit 35 sind wir noch sicher auf den Beinen, ab 60 lässt die Mobilität oft nach. Trotzdem müssen wir im Alter nicht auf einen sicheren Stand im Badezimmer verzichten. Rutschfeste Bodenfliesen erhöhen die Standsicherheit. Speziell in der Duschwanne sowie im Bereich von Waschbecken und WC, wo sich hin und wieder Wasser auf dem Boden sammelt, sind die Anti-Rutsch-Fliesen Gold wert. Ein kleiner Wohlfühl-Tipp: Mit Fußbodenheizung sorgen diese Fliesen nicht nur für sicheren Stand, sondern auch für angenehm warme Füße.

3. Licht schafft Wohlfühlatmosphäre

Die grelle Deckenlampe mit veralteter Glühbirne hat ihre Schuldigkeit getan. Es ist Zeit für eine neue ästhetische Beleuchtung. Hier kommen indirekte Lichtquellen ins Spiel. Kleine Lampen, über dem Badezimmerspiegel oder im Regal versteckt, verbreiten ein einladend warmes Licht – perfekt für eine kleine Auszeit. Übrigens: Auch Kerzen, auf dem Fensterbrett oder auf der Badewanne, sorgen für eine entspannte Atmosphäre im Bad.

4. Barrierefrei duschen

Eigentlich ist Duschen eine alltägliche Selbstverständlichkeit – im Alter kann es in einer engen Duschkabine oder hohen Duschwanne aber zur Herausforderung werden. Die heimische Nasszelle darf kein Hindernis darstellen, weswegen gegebenenfalls der Einbau einer ebenerdigen, barrierefreien Duschkabine zu erwägen ist. Sie erhöht die Sicherheit und lässt das Badezimmer zudem geräumiger und luftiger wirken. Zusätzliche Sicherheit schaffen ein rutschfester Duschhocker, Gleitschutzeinlagen und/oder ein Badewannensitz.

5. Spiegel als Deko-Objekt

Er ist der Mittelpunkt des Badezimmers – der Wandspiegel. Doch auch an ihm geht die Zeit nicht spurlos vorüber. Rost, blinde Stellen und abgeschlagene Kanten rauben ihm viel von seiner Eleganz. Ein neuer Spiegel muss her.

Mit einem rahmenlosen Spiegel – ob viereckig oder rund – zieht eine schlichte Schönheit ins Bad ein. Starke Kontraste schafft ein gerahmtes Modell. Konturen in Gold, Silber oder Bronze bringen ein wenig Extravaganz und Opulenz ins Badezimmer. Wer es gerne modern und puristisch mag, wird an einem LED-Spiegel seine Freude haben. Die einladende Rundum-Beleuchtung taucht den Waschbereich in weiches Wohlfühllicht.

Bildrechte: Flickr UrbaneApts / Two Bedroom / Maple Urbane Apartments CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

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