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Beim Festgeld kommt es auf die Konditionen an – und Festgeld scheint für viele Deutsche immer noch erste Wahl zu sein, wenn es ums Geldanlegen geht. Ganz nach dem Motto „Vergleich macht reich“ sollte jeder Anleger die Konditionen verschiedener Banken nebeneinander halten.

Dank Internet ist der Vergleich von Konditionen beim Festgeld ja mittlerweile kein Problem mehr. Wer mit dem Gedanken spielt, ein Festgeldkonto zu eröffnen, der sollte zunächst einen Festgeldkonten-Vergleich anstellen. Denn attraktive Konditionen sind wichtig, um angemessene Rendite zu erzielen. So ist vor allem auf die Mindest- und Maximalanlagesumme sowie auf die Mindest- und Maximallaufzeit der verschiedenen Angebote zu achten.

Je länger desto lukrativer

Sowohl Mindest- und Maximalanlagesumme als auch Mindest- und Maximallaufzeit sind sehr flexibel gestaltet – variieren also von Bank zu Bank. So liegt etwa bei einigen Online-Anbietern die Mindestanlagesumme für Festgelder bei nur 500 Euro. Bei klassischen Banken ist diese hingegen höher und beläuft sich meist auf 2500 bis 5000 Euro. Je höher die eigene Festgeldanlage ist, desto langfristiger sollte diese ausgelegt sein, da die Zinsen bei einem etwas höheren Betrag deutlich lukrativer sind.

Wer auf der Suche nach einem Angebot ohne Mindestanlagesumme ist, der sollte ebenfalls nach einiger Zeit fündig werden. Allerdings bieten nur wenige Banken Festgeldkonten ohne Mindest- und Maximalanlagesumme an, wie die Plattform Festgeld Deutschland schreibt.

Festgeld auch bis zehn Jahre

Die kürzeste Frist für Festgelder liegt bei einem Monat. Bei dieser Mindestgrenze, insofern sie nicht überschritten wird, spricht man von einem Parkkonto. Die Maximallaufzeit ist wiederum bei den verschiedenen Banken unterschiedlich geregelt. So liegt sie üblicherweise zwischen drei und zwölf Monaten. Wer für sich ein Anlagekonzept entwickelt, das über einen längeren Zeitraum läuft, der kann je nach Anbieter auch eine Maximallaufzeit zwischen 60 und 120 Monaten wählen. Festgelder können also maximal zehn Jahre angelegt werden. Die Zinsen werden einem meist am Ende der Laufzeit ausgezahlt. Anleger können sich die Zinsen allerdings auch am Ende eines Kalenderjahres gutschreiben lassen.

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Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

One Comment

  1. Günstige Festgeldanlagen in € Währung sind nur noch selten zu finden. Auch bei uns in Malta liegen die günstigsten Geldanlagen für 4 Jahre nur noch bei 3,25 % Zinsen. Besser sind Festgeldanlagen in GBP , Schweizer Franken oder Norwegischen Kronen.

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