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Der Ruhestand eröffnet neue Freiheiten, auch beim Reisen. Wer flexibel plant und einige einfache Regeln beachtet, kann deutlich günstiger verreisen.
Endlich bestimmen nicht mehr Urlaubstage, Schulferien oder der Kalender des Arbeitgebers, wann die nächste Auszeit beginnt. Insofern fühlt sich der erste freie Montag vielleicht wie ein surrealer Urlaubstag an – ohne Rückkehr ins Büro am Dienstag und ohne Resturlaubstage, die zum Jahresende verfallen könnten. Auch ums Geld müssen wir uns nicht mehr kümmern: Die Rente wird pünktlich zum Monatsende überwiesen. Allerdings ist sie nicht mehr so hoch wie das letzte Gehalt, weswegen viele jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Reisen im Ruhestand folgt anderen Regeln als früher.
Nebensaison statt Ferienstau
Rentner haben die freie Wahl beim Reisedatum – anders als Berufstätige: Wer nicht mehr an Schulferien gebunden ist, kann im Mai losfahren, wenn andere noch auf den Sommer sparen, oder im Oktober, wenn die Strände sich leeren und die Zimmerpreise fallen. Zwei, drei Wochen früher oder später zu buchen kann je nach Ziel mehrere hundert Euro Unterschied machen, bei Flug und Unterkunft gleichermaßen. Wer azyklisch verreist, hat mehr vom Leben – und von seinem Geld, denn außerhalb der Schulferien sind viele Destinationen deutlich billiger.
Auch der Wochentag zählt
Der Wochentag zählt dabei mehr, als viele denken. Dienstag- oder Mittwochanreisen sind bei vielen Airlines und Hotels günstiger als das klassische Freitag-Samstag-Muster, einfach weil dort weniger Nachfrage herrscht. Kombiniert mit einer Nebensaisonreise ergibt sich ein Unterschied, der sich über mehrere Reisen im Jahr summiert und dabei hilft, die Rente ein Stück weiter zu strecken.
Viele angehende Senioren möchten ihren neuen Lebensabschnitt nutzen, um versäumte Traumreisen nachzuholen, müssen dabei jedoch ihr monatliches Budget im Blick behalten. Neben der Nutzung von Nebensaison-Rabatten lässt sich vor allem bei den Übernachtungskosten spürbar sparen, wenn wir Unterkünfte systematisch vergleichen. Mithilfe von neutralen Vergleichsplattformen wie Cozycozy finden Urlauber im Ruhestand im Handumdrehen die günstigsten Preise für Hotels, Pensionen und private Ferienhäuser, ohne Dutzende von Internetseiten manuell durchsuchen zu müssen.
Preisalarm fürs Wunschziel
Wer dazu noch einen Preisalarm für das Wunschziel einrichtet und die Filterfunktion für kostenlose Stornierung nutzt, bucht früh, ohne sich festzulegen, falls sich Pläne noch ändern. Gerade beim längeren Vorausplanen, wie es im Ruhestand eher die Regel als die Ausnahme ist, macht dieser eine Filter oft den Unterschied zwischen einer verlorenen Anzahlung und stressfreiem Umbuchen.
Bahncard, Vorteilscard & Co
Die Deutsche Bahn hat für Senioren ab 60 eigene Ermäßigungen, die ÖBB genauso, und wer regelmäßig zwischen zwei Wohnorten oder zu Kindern und Enkeln pendelt, für den zahlt sich eine Bahncard 50 oft schon nach wenigen Fahrten aus.
Das Reisebudget planen
Zwanzig oder dreißig Euro im Monat wirken auf den ersten Blick klein, ergeben nach einem Jahr aber schon eine ordentliche Grundlage für ein Flug- oder Bahnticket.
Bei der Unterkunft selbst hilft es, auf eine Wohnung mit eigener Küche statt auf Halbpension zu setzen. Frühstück und ein einfaches Abendessen selbst zuzubereiten kostet an den meisten Zielen einen Bruchteil dessen, was das Hotelrestaurant verlangt. Kurze Städtereisen über ein verlängertes Wochenende summieren sich oft günstiger als eine einzige lange Reise: Nebenkosten wie Parken oder teure letzte Umbuchungen häufen sich dabei seltener an.
Auch beim Bezahlen sparen
Und dann ist da noch die Zahlung selbst, bei der sich noch etwas herausholen lässt. Kreditkarten ohne Fremdwährungsgebühr sparen bei jeder Buchung im Ausland ein paar Prozent, die sonst einfach so verschwinden, und manche Banken bieten dafür sogar kostenlose Zweitkarten ohne Jahresgebühr an. Über mehrere Buchungen im Jahr hinweg kommt da mehr zusammen, als viele beim ersten Blick auf den Kontoauszug vermuten würden.
Bild: Unsplash | Matteo Tiraboschi
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