ETF-Sparplan: So klappt’s mit dem Vermögensaufbau

Finanzen

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Immer mehr Deutsche tauschen das Sparbuch gegen ETFs. Warum sich der Einstieg in Indexfonds auch für die private Altersvorsorge lohnt und worauf zu achten ist.

ETFs statt Sparbuch: Der Trend zum klugen Investieren

Das klassische Sparbuch hat ausgedient. Laut einer aktuellen Postbank-Umfrage investieren mittlerweile 21 Prozent der Deutschen in ETFs – ein deutlicher Zuwachs innerhalb von nur zwei Jahren. Wertpapiere werden damit immer mehr zum Werkzeug für den langfristigen Vermögensaufbau und die private Altersvorsorge, statt nur ein Instrument für Spekulanten zu sein.

Warum eigentlich ETFs?

Der große Vorteil von Exchange Traded Funds (ETFs) liegt in ihrer Struktur: Sie bilden einen Index – wie den MSCI World oder den Dax – eins zu eins nach. Das macht sie deutlich kostengünstiger als aktiv gemanagte Fonds. Mit einem einzigen Produkt investieren Sie in rund 1.300 Unternehmen weltweit und streuen so Ihr Risiko über verschiedene Länder und Branchen.

Die Macht des Zinseszinses

Viele unterschätzen die Renditechancen: Historisch gesehen erzielte der MSCI World im Schnitt 6 bis 8 Prozent pro Jahr. Wer monatlich 100 Euro in einen ETF-Sparplan steckt, kann nach 15 Jahren bei einer soliden Rendite auf ein Endkapital von rund 30.000 Euro blicken. Besonders effektiv sind dabei thesaurierende ETFs, die Gewinne automatisch wieder anlegen und so den Zinseszinseffekt maximal nutzen.

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5 Regeln für Ihren ETF-Einstieg

Damit der Weg zum Zusatzvermögen gelingt, sollten Sie diese Grundsätze beachten:

  1. Breit streuen: Setzen Sie auf Welt-Indizes wie den MSCI World. Das minimiert das Risiko gegenüber einzelnen Branchen-Wetten.
  2. Langer Atem: Planen Sie einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren ein, um Marktschwankungen gelassen auszusitzen.
  3. Regelmäßigkeit: Nutzen Sie den Sparplan-Automatismus. Schon kleine Beträge ab 25 Euro helfen beim Vermögensaufbau.
  4. Kosten kontrollieren: Achten Sie auf die Verwaltungsgebühr (TER) und wählen Sie Broker mit günstigen oder kostenlosen Sparplan-Konditionen.
  5. Disziplin bewahren: Kursverluste gehören dazu. Wer in Panik verkauft, realisiert Verluste. Bleiben Sie Ihrer Strategie treu.

 Fazit:

Wer realistisch kalkuliert, breit streut und geduldig bleibt, kann ETFs als stabilen Baustein nutzen, um die Rentenlücke Stück für Stück zu schließen.

 

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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