Essen um 20 Prozent teurer

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Essen wird langsam zum Luxus. Die Nahrungsmittelpreise sind im Oktober 2022 um 20,3 Prozent gestiegen. Die allgemeine Teuerungsrate liegt bei 10,4 Prozent gestiegen. Schlechte Zeiten für Rentner, denn ihre Renten sind deutlich weniger gestiegen.

Gerade für Rentner mit kleinem Geldbeutel – und das sind Millionen – ist die Inflation der Nahrungsmittelpreise ein Desaster, weil ihre Rente immer weniger wert ist. Die jüngste Rentenerhöhung zum 1. Juli kann die Teuerung auch nicht annähernd ausgleichen. Besonders trifft sie die zweistellig Teuerungsrate bei Lebensmitteln.

10,4 Prozent Inflation bundesweit

Bundesweit hat die Inflation im Oktober die Zehn-Prozent-Marke geknackt, wie das Statistische Bundesamt meldet. Von April bis Oktober legte die Inflation von 7,4 auf jetzt 10,4 Prozent zu. Inflationsraten auf diesem Niveau gab es im wiedervereinigten Deutschland zuvor nicht. In den alten Bundesländern muss man in der Zeitreihe bis in den Winter 1973/1974 zurückgehen, um ähnlich hohe Werte zu finden. Damals waren die Mineralölpreise infolge der ersten Ölkrise stark gestiegen. Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine sind insbesondere die Preise für Energie merklich angestiegen und beeinflussen die hohe Inflationsrate erheblich. So stiegen die Energiepreise im Oktober 2022 um 43,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Nahrungsmittel Inflation

Entwicklung der Verbraucherpreise bei Nahrungsmitteln von Januar 1960 bis Oktober 2022 Quelle: querschuesse

Inflation Desaster für Rentner

Besonders für Rentner im Westen ist diese Entwicklung ein Desaster, mussten sie doch 2021 eine Nullrunde hinnehmen und sich dieses Jahr mit 5,35 Prozent Rentenerhöhung begnügen. Sie bekommen jetzt die verfehlte Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) zu spüren. 2022 kommt es knüppeldick – die Rentenerhöhung 2021 blieb aus, dafür beginnt die Inflation an, zu traben. Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucher­preis­index (VPI) zum Vorjahresmonat – betrug im April 2022 dem Statistischen Bundesamt zufolge 7,4 Prozent, jetzt sind es schon zehn Prozent. Der Preisauftrieb verstetig sich.

Damit erreicht die Inflation im April 2022 einen neuen Höchststand seit der Deutschen Vereinigung. Im früheren Bundesgebiet hatte es ähnlich hohe Inflationsraten zuletzt im Herbst 1981 gegeben, als infolge des Ersten Golfkrieges zwischen dem Irak und dem Iran die Mineralölpreise deutlich gestiegen waren.

Mit dem persönlichen Inflationsrechner des Statistischen Bundesamtes können Verbraucherinnen und Verbraucher ihre monatlichen Konsumausgaben
 für einzelne Güterbereiche entsprechend des eigenen Verbrauchsverhaltens anpassen und eine persönliche Inflationsrate berechnen.

Was tun gegen Inflation? Wie sparen?

Die Inflation macht uns alle ärmer, umso wichtiger wird sparen. Wie und wo lässt sich sparen? Das fängt beim Brot an und hört bei der Krankenkasse auf. Die besten Spartips.

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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