Altern ist scheiße – nicht altern aber auch

GesundheitLeben

Werbung

„Altern ist scheiße, aber die Alternative ist noch viel weniger verlockend, meint die Liedermacherin Ulla Meinecke. Recht hat sie. Altern ist ein Privileg, gesund Altern eine Daueraufgabe.

Manche merken es schon, andere erst später – aber irgendwann stellen sich bei jedem die Zipperlein ein. „Altwerden ist eben nichts für Feiglinge“ fand schon Schauspieler Joachim Fuchsberger und schrieb ein Buch darüber. So wie ihm geht’s auch der Liedermacherin Ulla Meinecke, die vom „Senioren Ratgeber“ dazu interviewt wurde. Manches sei quälend, doch das Älterwerden hat für die Sängerin auch Vorteile: „So spüre ich eine zeitweilige Gelassenheit; in bestimmten Situationen denke ich dann – das kenne ich schon, das muss ich nicht noch mal haben.“

Altern kann schon scheiße sein

In ihrem Lied „Ich bin zu alt“, hat sie diese Erkenntnis lustvoll und witzig verarbeitet. Einfach mal anhören und schmunzeln. „Mein Gesicht ist was für Arte, aber nichts für MTV“, so einer ihrer Sätze – und davon gibt’s noch mehr.

Meineckes Lied „Ich bin zu alt“

Musik hilft

Musik macht das Altwerden allerdings ein bisschen erträglicher, deswegen gehöre Musik „in jede Hausapotheke“. Denn an Tagen, an denen nichts geht und alles wehtut, wirke sie wie Medizin. „Dann kann ich nur sagen: Legen Sie sich etwas von Aretha Franklin auf! Das ist eine große, heilende Stimme. Die steigt in den Himmel, da sinken die Schultern, die Brust öffnet sich, Sie können wieder tief atmen. Lassen Sie Aretha eine Weile für sich singen, dann sieht alles viel besser aus.“

Aretha Franklin zum Durchatmen

Was Corona ans Licht bringt

Gerade Künstler hat der Lockdown teilweise aus der Bahn geworfen oder zumindest ausgebremst. Ulla Meinecke geht es genauso. Deswegen trägt sie seitdem eine Kapitänsmütze – und setzt sie erst wieder ab, wenn die Pandemie vorbei ist. „Als wir Künstler nicht auftreten durften, fand ich das so schockierend, dass ich sie mir aufsetzte und seitdem trage“, so Meinecke gegenüber dem Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Sie vergleicht die Corona-Situation mit „einer gnadenlosen Röntgenaufnahme, die bis auf die Knochen zeigt, wer wir sind und wo wir sind, was unserer Gesellschaft wichtig ist und was nicht.“

Bild: Wort & Bild Verlag | Senioren-Ratgeber

Du kannst den Artikel teilen:

Werbung

Das könnte dich auch interessieren

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

null

Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

Weitere Inhalte

Rentenplaner für Dummies

Werbung

Menü
Cookie Consent mit Real Cookie Banner