Beim Umzug auf alles vorbereitet sein

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Im Alter noch umziehen? Manchmal ist das nötig. Gerade deshalb ist es wichtig, an alles zu denken, um nicht unter Druck zu kommen.

Die Gründe für einen Ortswechsel können unterschiedlich sein – wir wollen näher zu den Enkel ziehen oder die jetzige Wohnung ist zu groß und zu teuer. Ein Umzug sollte gut geplant sein, denn im Alter sind wir nicht mehr so flexibel wie noch vor einigen Jahren. Aber gut vorbereitet, lässt sich auch ein Umzug wuppen – und das ohne allzu viel Stress. Wer an wesentliche Punkte denkt, gerät nicht so schnell ins Schwitzen und kann einige häufige Fehler umschiffen.

Drei bis vier Monate vor dem Umzug

Auch schon einige Monate vor dem Umzug sollte man sich schon konkret Gedanken machen. Wer zum Beispiel neue Möbel benötigt, etwa weil die alten nach mehreren Jahren oder Jahrzehnten Nutzung nicht mehr gut aussehen, sollte dies schon zeitig tun. Oft gibt es lange Lieferfristen und in der neuen Wohnung ein provisorisches Bett aufstellen zu müssen – oder das alte, das man eigentlich entsorgen wollte, mitnehmen müssen – ist ärgerlich. Auch eine etwaige Renovierung früh zu planen lohnt sich. Schließlich wäre es ärgerlich, wenn die Kaution nicht reibungslos zurückgezahlt wird.

Ebenfalls frühzeitig kann man die Anbieter für Gas, Strom, Telefon und anderes kontaktieren und über den Umzug informieren bzw. die Verträge kündigen oder ummelden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das kostenlose Erfragen der Angebote von Umzugsunternehmen. Zwar kann man den Umzug auch mit Freunden und Bekannten absolvieren, aber wenn diese schon etwas älter sind, ist ein Profiunternehmen oft die bessere Wahl, um schwere Möbel zu schleppen. Um unter den verschiedenen Unternehmen eine Auswahl treffen können, sollten Sie rechtzeitig Preise vergleichen und Angebote einholen, denn der Vergleich von Umzugsfirmen lohnt sich.

Sechs Wochen vor dem Umzug

Etwa anderthalb Monate vor dem Umzug sollte man Einzugsermächtigungen für neue und alte Miete und weitere regelmäßige Zahlungen ggf. ändern. Zudem sollte der Haushalt ausgemistet werden, damit man keinen überflüssigen Kram, der in den vergangenen Jahren angesammelt haben kann, mitnimmt.

Vier Wochen vor dem Umzug

In dem Monat vor dem Umzug sollte man bei der Post einen Nachsendeantrag stellen. Auch kann es nicht schaden, bereits jetzt die Heizkostenabrechnung mit dem Vermieter zu klären. Da man auch schon ein, zwei Wochen vor dem eigentlichen Tag mit dem Packen der Umzugskartons beginnen sollte, ist es ratsam, sich bereits jetzt um die entsprechenden Kartons und Packmaterial wie Zeitungspapier zu kümmern. Sollte man nicht genügen bekommen, ist noch Zeit, um anderweitig welche zu bestellen. Von Vorteil ist es, wenn man schon den Schlüssel für die neue Wohnung hat, um dort bereits einiges vorzubereiten.

Der Umzugstag

In den Tagen vor dem Umzug sollten die letzten Kartons gepackt werden, damit am Tag selbst kein Stress aufkommt. Jetzt sollten nur noch Dinge des täglichen Bedarfs eingepackt werden. Die Treppenhäuser zur alten und neuen Wohnung sollten vor dem Umzug überprüft werden, damit diese nicht später einem selbst angelastet werden. Vor der Übergabe sollten die Zählerstände von Strom, Gas, Wasser etc. abgelesen werden. Findet diese am Umzugstag statt, muss noch die Reinigung erfolgen. Ein Übergabeprotokoll ist wichtig.

Nach dem Umzug

Ganz wichtig: Beim entsprechenden Einwohnermeldeamt muss man sich zeitnah ummelden. Wenn nicht schon geschehen, müssen auch der Arbeitgeber, Banken, Versicherungen, Krankenkasse und andere wichtige Stellen spätestens jetzt informiert werden.

Bild: iStock

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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