Gelenkschmerzen in den Wechseljahren – das hilft

Gesundheit

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So wie jeder Körper einzigartig ist, nimmt auch jede Frau die Wechseljahre anders wahr. Wenn die Eierstöcke langsam ihre Funktion einstellen und die Hormone im Körper sich verändern, kann es zu vielfältigen Symptomen kommen. Während manche Frauen kaum Probleme haben, leiden andere unter Hitzewallungen, Haarausfall und Stimmungsschwankungen. Was dagegen hilft.

Ein weiteres Indiz für den abfallenden Östrogenmangel sind Gelenkschmerzen, da die Gelenke schlechter durchblutet werden. Zudem wirkt das Sexualhormon entzündungshemmend. Fehlt es im Körper, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass entzündliche Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Arthritis auftreten. Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, sich auf sanfte Weise selbst zu helfen und die Schmerzen zu lindern. Auch wenn diese keinen Gang zum Arzt ersetzen, ist es dennoch ratsam, sie vorab alternativ zu einer risikobehafteten Hormontherapie auszuprobieren.

Gelenkschmerzen vorbeugen

Die Naturheilkunde bietet eine Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe, die den Körper in seiner Selbstheilung unterstützen. So kann bei entzündlichen Prozessen eine Ernährung hilfreich sein, die zu einem großen Teil auf entzündungshemmende Lebensmittel setzt. Dazu zählen beispielsweise Kurkuma, Spinat, Ingwer und Mangold. Grundsätzlich werden mit einer basischen oder basenüberschüssigen Ernährung, die das Säuren-Basen-Verhältnis ins Gleichgewicht bringt, oft gute Resultate erzeugt.

Auch Mittel wie Gelencium, die ausschließlich pflanzliche Arzneistoffe beinhalten, können Linderung verschaffen. Gelencium kombiniert mehrere wichtige Gelenkpflanzen miteinander, die eine hohe Wirksamkeit bei Gelenkbeschwerden besitzen. Wir sollten außerdem bei der Ernährung auf eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren. Diese sind vor allem in Fischöl und Algen enthalten und spielen eine wichtige Rolle bei der Gelenkgesundheit.

In Bewegung bleiben

Auch wenn es bei Schmerzen schwer ist – Bewegung hilft. Regelmäßige, gelenkschonende Bewegung ist sogar extrem wichtig, da sie die Gelenke schmiert. Empfehlenswert sind Sportarten wie Schwimmen, Yoga, Pilates oder Radfahren. Nicht nur wird dadurch die Muskulatur gestärkt, was zusätzlich die Gelenke schont. Sport hilft außerdem dabei, überschüssiges Gewicht zu verlieren. Viele Frauen nehmen während der Wechseljahre unfreiwillig an Gewicht zu. Übergewicht sorgt jedoch leider auf Dauer dafür, dass die Gelenke zusätzlich belastet werden.

Stressabbau und Entspannungspausen

Bei langanhaltendem Stress und Überlastung wird im Körper vermehrt das Hormon Cortisol produziert. Das wiederum kann sich negativ auf sämtliche Entzündungsprozesse auswirken – so auch in den Gelenken. Nehmen Sie sich daher regelmäßige Auszeiten, in denen Sie schöne Erlebnisse im Alltag schaffen. Auch spezielle Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und eine regelmäßige Meditationspraxis reduzieren innere Anspannung. Dies ist nicht nur bei bereits bestehenden Gelenkbeschwerden hilfreich.

Auch auf andere Symptome der Wechseljahre, wie Gereiztheit, Stimmungsschwankungen oder Depressionen, können diese Übungen einen positiven Einfluss haben. Zuletzt sollten nämlich auch die psychischen Ursachen von Gelenkschmerzen nicht unterschätzt werden. Leiden wir unter Stress, nehmen wir oft eine eher vorgebeugte Körperhaltung ein. Diese unergonomische Haltung führt auf Dauer zu einer Fehlbelastung der Gelenke. Kommen dann Schmerzen hinzu, schlägt das wiederum erneut auf die Stimmung – ein Teufelskreis. Umso wichtiger ist es, sich regelmäßig Pausen zu nehmen, um zu entspannen und zu regenerieren.

 

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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