image_pdfimage_print

Rückenschmerzen? Das lässt sich ändern. Was hilft bei Rückenschmerzen? Akupunktur, dynamisches Sitzen, Sport &  Co – am besten eine Kombination. Die besten Hilfen bei Rückenschmerzen.

Hilfe bei Rückenschmerzen – Tipps zur Schmerzlinderung

Wenn uns der Alltag stresst oder wir längere Zeit in einer ungünstigen Position sitzen, macht sich der Rücken meist durch unangenehmes Ziehen bemerkbar – die Rede ist von Rückenschmerzen. Kaum einer bleibt davon verschont. Rückenschmerzen sind mittlerweile fast schon ein Volkskrankheit. Wer von den Schmerzen im Kreuz geplagt wird, sucht nach Linderung. Doch welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Akupunktur als Hilfe gegen Rückenschmerzen

Akupunktur hat sich bei vielen Betroffenen als Hilfe bei Rückenschmerzen erwiesen. Diese Therapieart zählt zu den Alternativen Heilmethoden und stammt aus China. Ziel ist es, den Körper wieder in sein Gleichgewicht zu bringen, Energieblockaden zu lösen, die für verschiedene Schmerzen verantwortlich gemacht werden. Der Akupunkteur sticht dünne Nadeln aus verschiedenen Materialien in die Haut und stimuliert somit Akupunkturpunkte, die auf Energieleitbahnen (Meridiane) liegen. Diese durchziehen den ganzen Körper und weisen Verbindungen auf, von denen vielen oft nichts ahnen.

Ein kleiner Überblick der Akupunkturpunkte, die durch Stimulierung eine geeignete Hilfe bei Rückenschmerzen sind:

  • Ohr: Hier befinden sich Akupunkturpunkte für die Lendenwirbelsäule oder den Ischiasnerv.
  • Oberschenkel: Auf der Rückseite des Oberschenkels, etwa mittig zwischen Gesäß- und Kniegelenkfalte, gibt es Akupunkturpunkte, die in Verbindung mit dem Ischiasnerv stehen.
  • Stirn: Akupunkturpunkte an der Stirn wirken auf die Schmerzleitung sowie auf Verspannungen im Bereich der Kopf- und Halswirbelsäule und den Schulterpartien.
  • Fuß: In der Mitte zwischen dem äußeren Fußknöchel und der Achilles-Sehne sind Akupunkturpunkte, die bei Aktivierung gegen Verspannungen, Nackensteifheit oder verkrampfte Schulterpartien helfen können.

Das sind nur einige Punkte von unzähligen. Wer Angst vor langen spitzen Nadeln hat, kann als Hilfe bei Rückenschmerzen auch auf Akupressur zurückgreifen. Diese Heilmethode bezieht sich auf die gleichen Leitbahnen wie die Akupunktur, verwendet zur Stimulierung der Punkte statt Nadeln jedoch Daumen, Handballen, Ellenbogen, Knie oder Füße.

Sport gegen Rückenschmerzen?

Ja, Sport und ausreichend Bewegung sind grundsätzlich immer gut, auch als Hilfe bei Rückenschmerzen. Besonders geeignet sind Sportarten, die fließende und rhythmische Bewegungen enthalten und den gesamten Körper beanspruchen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Schwimmen und Wassersport
  • Entspannungssport wie Yoga und Pilates
  • Nordic Walking
  • Radfahren

Schnelle ruckartige Aktivitäten wie beim Fußball oder Golfen belasten den Rücken hingegen und sind daher keine Hilfe bei Rückenschmerzen.

Darum hilft Sport bei Rückenschmerzen

Regelmäßiger Sport kräftigt und aktiviert unsere Muskulatur. So erhalten die Gelenke besseren Halt und entlasten die Wirbelsäule. Auch die Durchblutung wird durch regelmäßigen Sport verbessert. Das führt zu weniger Verspannungen.

Faszienbehandlung gegen Rückenschmerzen

Faszien sind das netzartige und elastische Bindegewebe, das einzelne Muskelfasen, – stränge, -gruppen sowie Organe, Sehnen und Knochen umgibt. Verklebte Faszien sind oftmals der Grund für Rückenschmerzen, denen Fachärzte keine eindeutige Ursache zuordnen können. Daher hat sich eine Faszienbehandlung als eine gute Hilfe bei Rückenschmerzen bewährt. Wer seine verklebten Faszien behandeln möchte, kann sich zum Beispiel an einen Osteopathen oder Physiotherapeuten wenden. Mit einer speziellen Rolle können Betroffene auch von zu Hause aus eine Faszienbehandlung durchführen. Damit diese auch wirklich bei Rückenschmerzen hilft, ist es jedoch empfehlenswert, die richtige Handhabung vorher unter fachlicher Anleitung zu erlernen.

Erste-Hilfe-Tipps bei Rückenschmerzen

Vor allem wer lange sitzt, leidet häufig an Rückenschmerzen. Diese Tipps können helfen, damit Sie möglichst lang vor den Schmerzen verschont bleiben:

  • regelmäßige Bewegung: Es ist wichtig, dass Sie am Tag zwischendurch immer wieder aufstehen und sich bewegen. Machen Sie doch nach dem Mittagessen einen kleinen Spaziergang oder besuchen Sie Ihre Bekannten persönlich, statt Sie anzurufen.
  • richtiges Sitzen: Für Betroffene eignet sich als Hilfe bei Rückenschmerzen ein ergonomisch geformter Stuhl/Sessel oder spezielle Sitzkissen oder -bälle, um die Wirbelsäule beim Sitzen zu entlasten. Am besten wechseln Sie zwischendurch sowohl Ihre Sitzposition als auch Ihre Sitzmöglichkeiten.
  • Stufenlagerung: Hierbei handelt es sich um eine Entspannungsübung für den Rücken, die im Liegen durchgeführt wird. Sie benötigen dafür eine Decke, eine niedrige Ablage wie etwa einen Hocker oder einen Sessel und ein Kissen. Breiten Sie nun die Decke vor der Ablage aus, positionieren Sie das Kissen passend für Ihren Kopf und legen Sie sich auf die Decke. Platzieren Sie jetzt Ihre Unterschenkel im 90-Grad-Winkel auf die Erhöhung. Nun atmen Sie entspannt ein und aus und verharren etwa fünf Minuten in dieser Position. Diese Übung entlastet die Bandscheiben und löst Verspannungen.

Diese Tipps sind nicht nur eine geeignete Hilfe bei Rückenschmerzen, sondern beugen diesen auch gezielt vor.

Fazit: Es gibt viele Tipps, Tricks und Behandlungsmöglichkeiten – Die Therapie gibt es jedoch nicht, schließlich ist jeder Rückenschmerz individuell. Welche Hilfe bei Rückenschmerzen am besten ist? Einfach ausprobieren.

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

One Comment

  1. Täglich 20 min Yoga! Keine Odteopotose, total fit ubd beweglich eie eine alterslose Göttin😍👍

    Antworten

Kommentar verfassen