Erschreckende Rentenlücke

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Schon mal den Rentenbescheid, sprich die aktuelle Rentenauskunft angeschaut? Auf den ersten Blick sieht’s vielleicht gar nicht mal so schlecht aus, aber nur auf den ersten Blick. Denn verglichen mit dem Nettogehalt ergibt sich doch ein ziemliche Differenz – und die Rentenlücke wird noch größer, weil Ruheständler ja auch noch Kranken- und Pflegeversicherung zahlen müssen.

Dazu kommt, dass der Staat die Renten mittlerweile besteuert. Nur wer weniger als den Grundfreibetrag von 9408 Euro für Alleinstehende und 18 816 Euro für Verheiratete bezieht, geht steuerfrei aus. Das sind auf den Monat bezogen 696 Euro oder 1392 Euro. Alle anderen zahlen, wenn sie denn keine Werbungskosten geltend machen können. Dann kommt es natürlich noch darauf an, ab wann ein Rentner seine Rente bezieht. Wer ab 2014 in Rente gegangen ist, muss 68 Prozent versteuern, ab 2040 sind 100 Prozent zu versteuern. Ach ja, und da ist ja noch der Altersentlastungsbetrag. Rentner, die über 64 Jahre alt sind, können mit dem Altersentlastungsbetrag das zu versteuerndes Einkommen um 1900 Euro im Jahr reduzieren. Auch dabei ist wieder entscheidend, wann der Rentner geboren ist. Wie hoch der Altersentlastungsbetrag für Sie ausfällt, hängt von Ihrem Geburtsjahr ab. Mehr dazu auf der Seite des Finanzministeriums.

Die Finanzberatung Bierl nennt Zahlen: So sind von der Rente noch abzuziehen

  • 8,2 Prozent Krankenversicherung
  • 2,05 oder 2,3 Prozent Pflegeversicherung
  • 10 bis 15 Prozent Steuern – einschließlich Solidaritätsbeitrag, die Kirchensteuer kommt auch noch dazu
  • Und dazu kommt natürlich noch der Verlust an realer Kaufkraft durch die Inflation. Lange stagnierten die Verbraucherpreise, jetzt ziehen sie aber wieder an.

Klar, das angesichts dieser Rentenlücke jeder am besten schon frühzeitig anfängt, privat vorzusorgen.

Davon aber in einem anderen Beitrag

Übrigens hat die Finanzberatung-Bierl auch auf ein aufschlussreiches Video von plusminus verwiesen – unbedingt sehenswert

Umfrage zur #Altersvorsorge: Worauf sollte ich achten? (via @Metallrente) http://t.co/63jHiQGEZz #rente #vorsorge (ER)

— R+V Versicherung (@ruv_de) June 26, 2015

Ich bin dagegen und es bringt einen um den Verstand,die #Rente wird unterbewertet.

— Ruby (@2fast2talk) June 27, 2015

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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