Wie Spiele das Gedächtnis trainieren und Spaß machen

Alter, älter, Demenz – muss nicht sein. Dass unser Gedächtnis beim Älterwerden nachlässt, ist leider so. Wir können es aber trainieren. Wir können eine neue Sprache lernen oder neue Spiele. Schon als Kind haben wir spielend die Welt erlernt. Warum nicht im Alter spielend das Gedächtnis schulen?

Auch das Gehirn will trainiert werden. Mit Training bleibt es fit. Mit Training können wir den Alterungsprozess entgegenwirken. Denn, schon früh im Erwachsenenalter beginnt der Abbau. Seine Fähigkeiten lassen mit 30 Jahren bereits ab. Aber keine Sorge!

Keine Demenz, oft Depression

Manchmal ist Gedächtnisverlust allerdings ein Zeichen von Demenz oder kann durch seelische Belastung entstehen. Wer sich sorgt, dement zu werden, sollte sich schon ab 50 Jahren untersuchen zu lassen, erklärt Oliver Peters, Leiter der Gedächtnissprechstunde der Charité. 42 Prozent der Untersuchten in seiner Sprechstunde hätten tatsächlich Demenz. Bei 33 Prozent sei der Grund allerdings eine Depression.

Spiele gegen die Demenz

Wie dem entgegenwirken? Unser Gehirn will beschäftigt werden. Ok, Sprachen sind das eine, aber warum nicht auch unseren natürlichen Spieltrieb nachgeben. Spiele eignen sich, um das Gedächtnis zu trainieren und dabei auch etwas Spaß zu haben. Beim Spielen vergessen wir für eine Zeitlang unsere Sorgen. Zum Spielen braucht es übrigens nicht immer einen oder mehrere Mitspieler. Es gibt auch Spiele, die jeder alleine spielen kann. Beispiele gefällig?

Spiele – allein oder in der Gruppe

Bridge

Bridge ist eines der beliebtesten Spiele – besonders in Europa. In Polen gilt das Spiel sogar als Nationalspiel. Bridgespielen macht Spaß und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Bridge trainiert Konzentration, Gedächtnis und Geduld. Bridge schult im Umgang mit anderen. Bridge ist gut fürs Immunsystem, denn es soll angeblich die Anzahl der weißen Blutkörperchen erhöhen. Bridge ist ein Kartenspiel für vier Personen. Die Regeln scheinen auf den ersten Blick etwas kompliziert. Bridge ist aber erlernbar. Bridge trainiert das Gedächtnis. Bridge-Spieler müssen sich den Spielablauf so gut wie möglich einprägen – das schult das Gedächtnis. Es lohnt, auf die Karten, die der Partner im Spiel abgibt (Gebote) zu achten, um eine Idee davon zu bekommen, welche Karten er oder sie in der Hand hält. Profi-Bridge-Spieler raten daher, sich beim Spielen Zeit zu nehmen. Bei zu viel innerer Unruhe oder Zeitdruck ist es schwer, sich etwas zu merken.

Buchstaben streichen

Wie Spiele das Gedächtnis trainieren und Spaß machen. . Fürs Buchstaben streichen braucht jeder nur eine alte Zeitung oder ein Magazin. Wir nehmen uns eine Seite vor uns streichen dann mit einem Stift einen bestimmten Buchstaben auf der gesamten Seite oder in einem Absatz durch.

Wie Spiele das Gedächtnis trainieren und Spaß machen

Buchstaben streichen? Auch eines der Spiele, das Gedächtnis zu trainieren. Das ist eine simple Übung, die aber die Konzentration schult.  Wir müssen uns dabei konzentrieren, was das Gedächtnis schult. Fürs Buchstaben streichen braucht jeder nur eine alte Zeitung oder ein Magazin. Wir nehmen uns eine Seite vor uns streichen dann mit einem Stift einen bestimmten Buchstaben auf der gesamten Seite oder in einem Absatz durch. Das kann ein „e“ sein oder ein „s“ – egal. Wer will, kann seine Zeit messen – und beobachtet aller Voraussicht nach Verbesserungen. Ideal für diese Übung ist eine Uhr mit Sekundenanzeige.  Wer will, setzt sich ein Limit oder Ziel – beispielsweise bis Ende der Woche eine bestimmte Zeit zu erreichen. Wir sollten dabei aber realistisch bleiben. Unter Druck gelingt die Aufgabe schlechter als ohne.

Roulette

Roulette? Positive Auswirkungen aufs Gehirn? Ja! Wie das? Roulette ist ein altes Spiel. Roulette gibt es schon seit dem 17. Jahrhundert. Ein Grund ist vermutlich der Kick, den wir beim Kreisen der Kugel spüren. In diesen Momenten entscheidet sich, welche Zahl und Farbe gewinnt. Der Kick, das ist das Gefühl, das Schicksal erraten zu können. Genau dieser Kick ist es, der viele Spieler reizt. Da kommt freilich noch etwas Anderes dazu. Manche Spieler glauben, sie könnten errechnen, wo die Kugel liegen bleibt. Sie erarbeiten sich eine Strategie. Sie nutzen die Wahrscheinlichkeitsrechnung – auch ein gutes Training fürs Gehirn. Wer den ganz besonderen Kick sucht, platziert eine Wette. Es gibt eine Reihe von Strategien beim Roulette, aber eine beliebte ist die D’Alembert-Methode. Dabei wird auf Farbe, Gerade/Ungerade Zahlen oder auf 1-18/19-36 gesetzt und bei jedem Verlust der Einsatz um 1 erhöht. Der Sinn dabei ist es, eine Balance zwischen Verlusten und Gewinnen herzustellen und dadurch am Ende einen Gewinn einzustreichen. Da sich der Einsatz erhöht, erhöht sich auch die Gewinnsumme und vorausgegangene Verluste werden ausgeglichen. Es macht natürlich genauso viel Spaß, Roulette mit Spielgeld zu Hause mit Freunden oder im Internet zu spielen.

Solitaire

Solitaire ist ein Kartenspiel, das jeder für sich auch alleine spielen kann. Solitaire ist auch als “Patiencen legen” bekannt. Ein Solitaire-Spiel entspannt und trainiert das Gedächtnis. Wer entspannt ist, kann sich besser konzentrieren und Dinge leichter aus dem Gedächtnis abrufen. Beim Solitaire werden jeweils entweder eine Karte und drei Karten vom Stapel gezogen. Diese müssen dann in die richtige Reihenfolge (von 2 bis Ass) auf den Tisch gelegt werden. Es ist also eines dieser Spiele, in denen Karten organisiert werden. Organisieren und andere Aufgaben, bei denen nicht viel Nachdenken erforderlich ist (wie Geschirrspülen oder auch das Arbeiten im Garten zum Beispiel) können entspannend wirken und eine “Auszeit” bieten.

Spielen trainiert das Gehirn – so viel dürfte klargeworden sein. Das wirkt sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus.

Was spielt ihr? Wie haltet ihr euer Gehirn auf Trab? Bin gespannt auf eure Antworten.




Zehn Bücher, die Babyboomer und Bestager lieben werden

Babyboomer, Bestager – wir alten Knacker und alten Schachteln sind noch jung geblieben. Höchste Zeit, sich dessen wieder bewusst zu werden. Wenn uns das schon die Anderen nicht zugestehen, dann braucht’s Selbstmotivation. Warum nicht per Buch. Zehn Bücher, die Babyboomer und Bestager lieben werden.

Übrigens, diese Bücher sind auch prima Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke. Ideal zum Verschenken. Zu Weihnachten empfiehlt vorunruhestand zehn Bücher für die 60plus-Generation – von Opoczinski bis Prosinger.

Top-Ten Bücher für Babyboomer und Bestager

  1. Michael Opoczinski: „Aussortiert und Abkassiert, Altwerden in Deutschland“,
    19,99 Gütersloher Verlagshaus, 2016

    Michael Opoczynski Aussortiert und Abkassiert

    Was heißt es, in Deutschland alt zu werden? Dieser Frage ist Michael Opoczynski in seinem Buch „Aussortiert und Abkassiert“ nachgegangen und kommt zu erstaunlichen Erkenntnissen. Was passiert heute mit den Alten? Werden sie von „skrupellosen Finanzberatern ausgenommen, in unzumutbaren Pflegeheimen entsorgt, ausgegrenzt bei der Arbeitssuche, diskriminiert wegen ihres Alters“? Ist das wirklich so? Der Blick fällt auf die anderen Alten, die ihr Leben aktiv leben, reisen, studieren, ihren Enkeln helfen, sich in der Integration von Flüchtlingen engagieren und ein Ehrenamt mit Elan ausfüllen. Wie fühlt sich Altwerden in Deutschland an?

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  2. Christiane Northrup:„Göttinnen altern nicht“, Arkana, 24,99 Euro

    Älterwerden ist nicht gleichbedeutend mit dem Verlust der Gesundheit, Schönheit oder dem Abgleiten in kulturelle Bedeutungslosigkeit. Niemand könnte das eindringlicher, überzeugender und leidenschaftlicher postulieren als die weltweit renommierte Gynäkologin und Bestsellerautorin Christiane Northrup.

  3. Holger BalodisDagmar Hühne:„Die Vorsorgelüge – Altersarmut durch private Vorsorge“, Ullstein Verlag, 7,99 Euro

    [amazon asin=B00885SDH6&template=iframe image]Private Altersvorsorge muss sein, so das Mantra der Politik. Doch schützen
    die Versicherungen wirklich vor Altersarmut? Holger Balodis und Dagmar
    Hühne decken auf, dass Riester, Rürup und Co. für mehr als 80 Prozent
    der Beitragszahler ein Verlustgeschäft ist – und womöglich der erste Schritt
    in die Altersarmut. Die großen Profiteure sind Versicherungen
    und der Staat. Ein Buch, das alle künftigen Rentner dieses Landes
    interessieren muss.

  4. Rainer Hellstern:Das Handbuch zur Rente im Ausland“, Books on Demand, 12,99 Euro als E-Book, 19,99 Euro als Taschenbuch

    [amazon asin=B013SSRR9C&template=iframe image1]Hellsterns Buch ist fast so eine Art Bibel für auswanderungswillige Rentner.
    Deswegen lohnt sich mehr als nur ein Blick in das 204-Seiten starke Werk,
    das übrigens von seinem Blog Auswandern-Handbuch begleitet wird.
    Er geht auf die Gründe ein, warum manche Rentner auswandern wollen.
    Er dringt bis zu den Feinheiten des deutschen Sozialversicherungsrechts
    vor und klärt über den Geldtransfer ins Ausland auf

  5. Wolfgang Prosinger: In Rente – der größte Einschnitt unseres Lebens, 9,99 Euro,

    Walter Prosinger - "In Rente"

    Nichts bedeutet eine größere Veränderung für unser Leben als der Renteneintritt. Denn wir werden ab der Grundschule vom Leistungsgedanken bestimmt: Schule schaffen, Job bekommen, Karriere machen etc. Plötzlich aber geht es nicht mehr um Leistung. Eine Konstante, die das Leben 60 Jahre lang bestimmt hat, bricht weg. Ist das ein Glücksfall, weil leidige Pflichten und Zwänge endlich wegfallen? Oder bedeutet es den Absturz in die Bedeutungslosigkeit und den Verlust des Lebenssinns?

  6. Jörg Zittlau:„Langweiler leben länger – über die wahren Ursachen eines langen Lebens“,
    Güterloher Verlagshaus, 17,99 Euro

    Ein Mann ist keine Altersvorsorge Helma Sick

    Langweiler haben ein schlechtes Image, aber gute Chancen alt zu werden, das hat Jörg Zittlau in seinem Buch „Langweiler leben länger – über die wahren Ursachen eines langen Lebens“. So ein  bisschen spielt das Erbgut natürlich eine Rolle, denn wer aus einer Familie mit Hundertjährigen kommt, hat gut Chance, selbst die Hundert zu erreichen. Darüber hinaus kommt es auf einen regelmäßigen Tagesablauf, einen pragmatisch-gelassenenen Pessimismus und Berechenbarkeit an. Zittlau plädiert deswegen für einen Lebensstil der unangestrengten Askese – neurotische Selbstüberschätzung und Aktionismus sind schlecht für ein langes Leben.

  7. Die Kraft der Kriegsenkel“ von Ingrid Meyer-Legrand. Erschienen 2016 im Europa Verlag, München.

    Ingrid Meyer-Legrand Die Kraft der Kriegsenkel

    Ganz ehrlich, das Wort „Kriegsenkel“ ist für viele immer noch neu – für mich auch. Wir, die wir Mitte der 50er und Anfang der 60er-Jahre geboren wurden, sind genau diese Kriegsenkel, die Ingrid Meyer-Legrand in ihrem Buch „Die Kraft der Kriegsenkel“ zu Wort kommen lässt.
    Es regt uns an, darüber nachzudenken, wie wir geworden sind was wir sind – und das ist mehr, als viele denken.

  8. Wenn das Wochenende 7 Tage hat von Herb Stumpf (Books on Demand), 19,95 Euro

    Wenn das Wochenende 7 Tage hat von Herb Stumpf

    Es geht beim Übergang vom Beruf ins Rentnerleben darum, sich am besten schon vor Rentenbeginn selbst zu erkunden, sich auf die eigene Persönlichkeit einzulassen, denn, nur sie nehmen wir mit in die Rente oder Pension „Das, was Sie aus sich selbst in dieser langen Zeit Ihres Berufslebens gemacht haben, unabhängig vom Nimbus und Status ihrer ehemaligen Position“, wie es Herb Stumpf, Autor des Buchs „Wenn das Wochenende 7 Tage hat“  so schön formuliert.

  9. Kester Schlenz: „Alter Sack, was nun?“, 8,99 Euro Taschenbuch, Goldmann, 2014

    Ein Mut-Mach-Buch für alle alten Säcke. Kein Thema wird ausgelassen: Sex im Alter, Fitness-Probleme, Tränensäcke, nörgelnde Kinder, Männer und Mode, junge Rotzlöffel im Job, die wachsende Wampe, die erste Vorsorgeuntersuchung, die „Fiftytät“ als Wiederholung der Pubertät oder der ewige Kampf mit dem inneren Schweinehund. Alles Probleme, aber unterm Strich bleibt die Erkenntnis: wir sind zwar nicht mehr jung, aber wir können es immer noch krachen lassen.

  10. Christine Werner: Große Reise mit kleiner Rente – als Großmutter allein um die Welt, BoD, 16,99 Euro

    Eine Rentnerin erfüllt sich ihren Lebenstraum – einmal allein um die Welt! Mit sehr knappem Budget hat sie in fast 15 Monaten fünf Erdteile bereist. Fünfzehn Länder, Unterbringung und Transport, überraschende Begegnungen unterwegs und vieles mehr werden mit erfrischender Begeisterung vermittelt.
    Das Buch ist kein Reiseführer! Aber geeignet, Reiseleidenschaft zu wecken, um Ungeahntes zu entdecken.

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Der Garten – Energie-Tankstelle für Körper und Geist

Wo ließe sich besser Energie tanken als im eigenen Garten? Gärtnern – oder garteln, wie Süddeutsche und Österreich sagen – ist zwar Arbeit, aber Arbeit, die Spaß macht. Garteln hält uns geistig und körperlich fit – vor allem im Alter.

Ob Gemüse anbauen, Unkraut jäten oder Zaun streichen – Gärtnern tut gut. Was für eine Freude, oder besser noch ein stilles Glück, am Abend zu sehen, was wir alles geschafft haben. Das stärkt unser Selbstbewusstsein. Wir sind unbewusst stolz auf uns. Ein gepflegter Garten lädt ein, den Tag auf der Terrasse bei einem Glas Wein oder selbst gepresstem Saft ausklingen zu lassen. Gern erinnern wir uns an den langen sonnigen Sommer, als wir uns unter unserer rustikalen Pergola aus Holz, die vielleicht ähnlich wie diese von Unopiu aussieht, ausgebreitet haben, um vor der Sonne Schutz zu suchen. Im Schatten ließ sich so auch die Hitze ertragen. Im Herbst freuen wir uns über die Farbenpracht der Bäume, im Winter über die Raureif überzuckerten Zweige. Der Garten ist Inspiration und Rückzugsort; der Garten liefert uns darüber hinaus selbst gezogene Tomaten, Erdbeeren, Schnittlauch aus dem Gewürzbeet und Zwetschgen für den Datschi. Der Garten ist unsere kleine Oase im hektischen Alltag, wo wir Energie tanken können.

Garteln senkt den Blutdruck

Garteln hebt die Laune, entspannt und dämpft sogar Schmerzen. Wer viel in Natur und Garten verbringt, kann wissenschaftlichen Studien zufolge sogar seinen Blutdruck senken. Gartenarbeit entspannt und macht uns zufriedener. Ganz abgesehen davon, dass Bewegung in frischer Luft Gelenkschmerzen vorbeugt oder sie mildert. Garteln stärkt unsere Psyche, hilft Stress abzubauen und setzt Glückshormone frei. Beim Gärtnern ist das Hier und Jetzt wichtig, für Grübeln bleibt keine Zeit. Mediziner haben sogar herausgefunden, dass die Konzentrationsfähigkeit gefördert wird und die Motorik, schließlich nimmt uns Garteln ganz in Anspruch. Ganz abgesehen davon, ist Umstechen, Heckenschneiden und Jäten ideal beim Abnehmen. Und noch eines – wer viel in der frischen Luft ist und Sonne tankt, hilft seinem Hormon- und Kalziumstoffwechsel, was gut für Knochen und Muskulatur ist.

Alles mit Maßen

Gärtnern ist ideal, um auch im Alter agil zu bleiben. Allerdings sollten wir uns nicht überschätzen und stets auf die richtige Haltung beim Gärtnern achten, um Verletzungen oder Unfällen vorzubeugen. Wir Alten müssen niemand mehr etwas beweisen – also warum nicht für wirklich schwere körperliche Arbeit einen Profi beauftragen? Garten soll eine Oase der Ruhe und der Erholung bleiben.

Garten als Treffpunkt

Garteln als Therapie? In Österreich ist das schon längst Praxis. Das Buddeln in der Erde, das Säen und Ernten erhöht die Selbstwahrnehmung und erdet uns im wahrsten Sinn des Wortes. Das Beobachten einer Kohlmeise an der Vogeltränke entschleunigt und lässt uns dankbar werden für das, was uns die Natur zu bieten hat. Der Garten kann aber auch ein Ort der Begegnung sein, denn beim Garteln kommen wir leichter mit dem Nachbarn ins Gespräch. Und schließlich lassen sich im Garten wunderbare Feste feiern, die ein anderes Ambiente haben als in geschlossenen Räumen.

Wo Garten ist, ist Leben!

Foto: Pexels/Binyamin Mellish 




Was ist Autosuggestion und was bringt sie?

Schon mal von Autosuggestion gehört oder von Coué? Autosuggestion vielleicht, Coué vermutlich eher nein. Was ist das? Was bringt das? Und wer ist überhaupt Coué? Das Fragen lohnt sich – hier die Antworten.

Ist es möglich, sich gesund zu denken? Dieser Frage ist der französische Apotheker Emile Coué im ausgehenden 19. Jahrhundert nachgegangen, nach dem er feststellte, dass einem Kranken nicht nur Medizin hilft, sondern auch der Glaube daran – der Glaube spielt sogar eine entscheidende Rolle bei der Heilung. Wenn er seinen Klientel eine Medikament verkaufte mit positiven Empfehlung, dass ihnen das Medikament sicher helfen werde und es ihnen bald besser gehen werde, so ging es ihnen auch schon bald besser.

Erfahrungen eines Apothekers

Ausgehend von seiner Erfahrung als Apotheker entwickelte Coué die Lehre von der Autosuggestion. Seine Lehre fand nicht nur in Frankreich Tausende von Anhängern, sondern auch in anderen Ländern, darunter Russland, die USA und Deutschland. Das ist allerdings lange her.

1905 formulierte er seine Methode und ging damit an die Öffentlichkeit – und wurde schon bald gefeiert. Er ist der Vater des positiven Denkens, autogenes Training wäre ohne seine Ideen nicht vorstellbar, ebenso die Neurolinguistische Programmierung (NLP).

Und doch ist er in den vergangenen Jahrzehnten in Vergessenheit geraten, obwohl er einer der ersten großen Visionäre der Psychotherapie war. Viele Bücher über Coué sind schon etwas vergilbt, andere schon längst vergriffen, darunter das von Alfred Brauchle „Hypnose und Autosuggestion“.

Wir brauchen Coué wieder

Ob sich das ändert? Könnte sein. Zumindest organisierte sich 2017 – zum 160. Geburtstag von Coué – der immerhin zweite internationale Kongress zur Methode Coués und seiner zeitgenössischen Anwendung. Die Zeit scheint wieder reif zu sein für Coué, den Lehrer, der die Menschen zum Glauben an sich, zum Selbstvertrauen, zum Optimismus in punkto Krankheit erziehen wollte. Denn viele fühlen sich heute überfordert, ausgelaugt, gehetzt und reagieren mit Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Rückenproblemen.

In den 20er war Coué  populärer als heute – Couplet von Otto Reutter (1927)

Was ist dran an Coués Lehre. Der französische Apotheker aus Nancy, der in den USA auch mal als „Kaufmann des Glücks“ genannt wurde, erkannte, dass jeder von uns über Selbstheilungskräfte verfügt, die wir gezielt im positiven Sinn einsetzen können – durch Autosuggestion, sprich unsere Einbildung, oder sagen wir Vorstellungskraft, denn Einbildung klingt einen Tick zu negativ.

Coué entwickelte eine einfache Autosuggestionsformel:

„Es geht mir von Tag zu Tag in jeder Hinsicht besser und besser“

oder auf Französisch: „Tous les jours et à tous points de vue, je vais de mieux en mieux“. Coué war davon überzeugt, dass jeder die Chance hat, seine Gesundheit zu erhalten und sich selbst zu heilen. Welcher Einfluss unsere Vorstellungskraft hat, lässt sich an der Wirkung von Placebo ablesen.

Autosuggestionsformel bei Youtube – als kleine Starthilfe

So viel zu Coué und der Geschichte der Autosuggestion, worum aber geht es genau? Coués Grundgedanken – oder auch Grundgesetze – sind, so berichtet Alfred Brauchle in seinem Buch „Hypnose und Autosuggestion“:

Coués Grundgedanken

  1. Jeder Gedanke in uns ist bestrebt, Wirklichkeit zu werden – und er nimmt dabei den Umweg über das Unterbewusstsein. „Solange der Gedanke sich nur im Bewusstsein befindet und keine Beziehungen zum Unterbewusstsein gewonnen hat, wirkt er genau so wenig wie das Pulver in der Schachtel“, schmückt Brauchle Coués Lehre aus.
  2. Nicht der Wille ist die bedeutsamste Eigenschaft in uns, sondern die Einbildungskraft, die Fähigkeit, sich etwas glauben zu machen. Und kommen Wille und Einbildungskraft in Konflikt, dann ist es immer der Wille, der unterliegt, die Einbildung welche siegt. Das klingt paradox und scheint in krassem Gegensatz zu unseren praktischen Erfahrungen. Das „Gesetz der das Gegenteil bewirkenden Anstrengung“ ließe sich auch so formulieren: „Was man mit einer leichten Anstrengung erreicht, verdirbt man sich mit einer großen Anstrenung“, so Brauchle.

Die beiden Grundgedanken Coués lassen sich in dem Satz zusammenfassen:

Jeder Gedanke will sich auf dem Weg über das Unterbewusstsein verwirklichen, sofern wir ihm das nicht durch übermäßiges Wollen verwehren.

Das klingt banal, Coué und der französisch-schweizerische Psychoanalyst Charles Baudoin, der mit Coué zusammengearbeitet hat, haben das „Gesetz der das Gegenteil bewirkenden Anstrengung“ aber mühsam erarbeitet und formuliert.

Die Stimme von Coué

Aber Coué war es, der erkannte, „dass sich durch eine systematische Beschäftigung mit wünschenswerten Gedanken und Gefühlen vor dem Einschlafen – und nach dem Aufwachen – sich seelische und körperliche Funktions- und Strukturveränderungen herbeiführen lassen“, erinnert sich Brauchle. Um es etwas abstrakter zu umschreiben: Die vom Bewusstsein erregte Welle triggert das Unterbewusstsein an und wirkt auf das Organisch-Unbewusste – oder das vegetative Nervensystem – mit dem Effekt, den Körper (oder Geist) zu heilen.


Coué für jeden Tag

Wie funktioniert das in der Praxis? Brauchle rät, bei der Anwendung der Autosuggestion einen solchen Entspannungszustand bei sich auszulösen:

Man bringt sich selbst in die geschilderte Lage – Rückenlage, Arme parallel zum Körper, Beine leicht geöffnet – und schließt ruhig die Augen, streicht zunächst leicht mit der Hand über das Gesicht, um es zu einer Lösung aufzufordern, denkt dann mit seiner Einbildungskraft, indem man hauchartig mit seinen Gedanken durch den Körper hindurchgeht – meine Arme werden ganz bleiern schwer und müd, meine Beine werden ganz bleiern schwer und müd, mein Herz schlägt ganz ruhig und langsam, meine Atmung geht ganz leicht und frei, mein Leib löst und lockert sich vollkommen. Dabei wird man sich ganz plump und schwerfällig auf seiner Unterlage aufliegen lassen, indem man den höchsten Grad der Passivität und der Hingegebenheit anstrebt.

Wer trotzdem nicht zur Ruhe kommen, der konzentriert sich auf seine Atmung und achtet auf das Eindringen und Ausströmen der Luft. Ein Tröpfchen Parfum auf der Oberlippe lässt die Konzentration auf die Nasenatmung leichter fallen.

Morgens und abends 20-mal

In dieser Ruhe- und Entspannungslage flüstere ich mir 20- bis 30-mal in aller Gelassenheit die allgemeine Formel von Coué zu:

„Es geht mir von Tag zu Tag in jeder Hinsicht besser und besser.“

Das sollte zur Routine werden – am besten zwei- bis dreimal pro Tag, vier Wochen lang.

Autosuggestion im Entspannungszustand – so funktioniert’s

Und noch eines empfiehlt Coué: „Sobald sich im Laufe des Tages körperliche oder seelische Schmerzen oder Beschwerden einstellen, fährt der Patient mit seiner Hand über die körperlich schmerzende Stelle oder im Falle eines seelischen Leidens über die Stirn, dabei so schnell wie nur möglich flüsternd vorsagen: „Es geht vorbei, vorbei, vorbei …“ (O-Ton Brauchle).

Das Portal Psychotipps empfiehlt ganz konkret:

  1. Wer Medikamente nimmt, sollte sich bei der Einnahme sagen: „Dieses Medikament wird mir bestimmt helfen – ich werde gesund.““
  2. Sich in Gedanken als genauso fit und gesund zu sehen wie zuvor.
  3. Nie über Krankheiten zu sprechen oder darüber zu denken.
  4. Wer gesund ist, dann zu glauben, gesund zu bleiben. Sich einzuflüstern: Ich bin gesund und bleibe es auch.“
  5. Eine positive Grundeinstellung zu sich, den Menschen und dem Leben zu entwickeln.
    Denn, „positive Gedanken stärken die Abwehr des Körpers und aktivieren Selbstheilungskräfte.“

Welt der Wunder – Spezial über Autosuggestion

 

10-Punkte-Anleitung

Das Hypnose-Institut Deutschland hat sogar einen 10-Punkte-Bauplan. Hier nur ganz kurz die zehn Punkte:

  1. Ziele und Wünsche überlegen
  2. Kategorien und Prioritäten bilden
  3. Ökocheck und Bauchgefühl – was fühlt sich gut an
  4. Kreative Formulierungshilfen
    Formuliere einen vollständigen Satz pro Wunschgruppe
    der im Präsens oder Präteritum steht
    der idealerweise beginnt mit “Ich bin dankbar für...”
    der positiv formuliert ist und keine Verneinungen enthält
    der genau dein Ziel beschreibt, ohne Redewendungen oder gestelzte Ausdrücke
    der deinem Sprach- und Sprechstil entspricht
  5. Alles richtig gemacht?
  6. AffOrmationen als Form der Autosuggestion
  7. Gefühl, Gefühl, Gefühl – Druck und Zwang ist kontraproduktiv
  8. Autosuggestionen wiederholen – die Wiederholung macht’s
    mindestens 2 bis 3 mal pro Tag für die Dauer von mindestens vier Wochen
  9. Verbal, auditiv, bildlich … ganz egal, Hauptsache Gefühl und Wiederholung
  10. Nachkontrolle und Anekdoten
    bei Erfolglosigkeit, ist es sinnvoll seine Affirmation zu überprüfen

Deutsches Coué-Institut

Wer mehr zu Coué wissen will und Autosuggestion selbst ausprobieren will, kann sich beispielsweise von Franz Josef Neffe in die Lehre von Coué einführen lassen. Leffe erforscht, praktiziert, publiziert und lehrt die Autosuggestion in Coué-Qualität seit bald 40 Jahren. Er reist vor allem durch Bayern und stellt den Teilnehmern seiner Vorträge Émile Coué und seine Lehren vor. Es werden praktische Übungen gemacht, und die Teilnehmer/innen erhalten einzelne Blätter mit praktischen Beispielen: Termine für den Winter 2017/18. Leffe hat auf seiner Homepage einige andere Adresse aufgelistet für alle, die sich für Coué und seine Methode interessieren. In einem Interview mit Querdenken-TV erklärt Leffe, warum die Coué-Methode in Deutschland so einen schweren Stand hat. 

Ausbildung zum Autosuggestionsberater

In Südtirol gibt es mittlerweile eine Ausbildung zum Autosuggestrionsberater – und zwar beim Mentaltrainer Klaus Dieter Ritter. Ausbildungsgebiet: Die Selbstbemeisterung durch die bewusste Autosuggestion mit praktischer Anwendung für Erwachsene und Kinder, für Alleinstehende und Eheleute, um eine gesunde und entspannte Lebensqualität „in jeder Hinsicht“ zu erlangen.

Auf Autosuggestionsberater habe sich Raphaela und Manfred Gufler aus Südtirol spezialisiert. Sie sind Ansprechpartner für die Autosuggestionsmethode nach Emil Coué in Italien und Autoren des Buchs „Mut-Geschichten für Klein und Groß. Auf Anfrage halten wir Vorträge, Seminare, Workshops, Coachings und Einzelberatungen, sowie Buchvorstellungen – mehr steht auf ihrer Homepage coue.it.

150 Sätze für positives Denken

Elisabeth Grimaud hat sich auf Gehirntraining spezialisiert … und 150 positive Sätze formuliert, 150 Sätze des Gelingens, der Ressourcen, 150 Sätze, die jemandem die Stimmung aufgehellt haben, wenn es ihm schlecht ging. „Lest, pickt euch das Passende heraus, nehmt sie euch, absorbiert sie, macht sie euch zu eigen“, fordert Grimaud auf. Und hier einige dieser 150 Sätze – wer mehr will, sollte Grimauds Newsletter abonnieren. Leider sind die 150 Sätze auf französisch, deswegen hier die Übersetzung zumindest einiger:

  1. Beunruhige dich dich, es wird schon. Fasse Vertrauen, es gibt immer eine Lösung
  2. Ich bin fast fertig. Ich höre jetzt nicht auf
  3. Mal schau’n, was alles möglich ist. Ich Vertrauen ist besser als verzagen
  4. Wo es Probleme gibt, gibt es auch eine Lösung
  5. Prüfungen lassen uns über uns hinauswachsen
  6. Auf, jetzt aber los
  7. Ich habe das nicht für nichts gemacht
  8. In allem steckt etwas Positive, es reicht, die Menschen und Ereignis mit Liebe zu betrachten
  9. Ich blicke zurück, betrachte meine gelösten Probleme und die Befriedigung daraus
  10. Das wird mir die Lust am Leben nicht vermiesen
  11. ……
  12. ……

Psychotherapeuten, die auf Autosuggestion setzen

Es gibt mittlerweile einige heilkundliche Psychotherapeuten, die sich mit Hypnose und Autosuggestion auseinandersetzen.
Hier nur einige Beispiele:

Wer noch andere kennt, bitte mich zu informieren – einfache eine Mail an info@vorunruhestand.de oder als Kommentar unter diesen Blogpost. Danke

 




Die zehn besten Anti-Aging-Tipps

Pro-Aging, Anti-Aging – wie lässt sich das Altern hinauszögern? Eine der Leitfiguren für Pro-Aging ist die amerikanische Schauspielerin Jane Fonda. Sie wird am 21. Dezember 2017 immerhin 80 Jahre alt und sieht immer noch umwerfend aus. Jane Fonda ist ein echtes Phänomen und das beste Beispiel dafür, wie sich das Altern erfolgreich hinauszögern lässt.

Die amerikanische Schauspielerin avancierte in den 60er- und 70er-Jahren zum Sexidol. Später mutierte sie zur Aerobic-Queen und sieht für ihr Alter immer noch blendend aus. Wie schafft sie es, so lange, so fit zu sein? Pro-Aging oder Anti-Aging, was ist das Geheimnis der jungen Alten? Wie lässt sich das Altern verlangsamen und die Gesundheit im Altern fördern? Gibt es eine wirksame Altersbremse? Jane Fonda meint, Sex spiele sicher eine Rolle – für sie zumindest. Deswegen bedauere sie, dass ältere Schauspieler in Filmen nur selten Liebende und Sex-Szenen darstellen dürfen. „So was sollte heute doch längst natürlich sein“, wurde sie von der „Welt am Sonntag“ zitiert. Natürlich kam ihr auch Sport und Disziplin zugute sowie gute medizinische Versorgung.

Hilfe vom Schönheitschirurgen

Sie freilich auch ein bisschen nachgeholfen und sich nicht nur einmal unters Messer des Schönheitschirurgen gelegt. Die Schauspielerin bedauert auf ihre alten Tage allerdings, dass die hätte mutiger sein sollen, „mich nicht operieren zu lassen“, wie T-Online schreibt.

„Der Begriff Anti-Aging, auch Altershemmung, ist eine Bezeichnung für Maßnahmen, die zum Ziel haben, das biologische Altern des Menschen hinauszuzögern, die Lebensqualität im Alter möglichst lange auf hohem Niveau zu erhalten und auch das Leben insgesamt zu verlängern. Verwendet wird dieser Begriff in der Medizin, von Ernährungswissenschaftlern, der Nahrungsergänzungsmittelindustrie und von Kosmetikherstellern“, schreibt Wikipedia

Gene spielen wichtige Rolle

So viel vorweg: Das Altern und damit auch die Lebenserwartung hängen zu einem gewissen Teil von den Genen ab – wie viel, darüber streiten sich die Gelehrten. Die einen sagen 20 bis 30 Prozent, andere kommen auf einen geringeren Wert. Wer Eltern oder Großeltern hat, die steinalt wurden, hat gut Chancen, selbst alt zu werden. Tests wie der von FOCUS-Online fragen deswegen ab, wie alt die Eltern wurden.

Auch auf den Lebensstil kommt es an

Aber, „am Altern sind nicht nur die Gene schuld, sondern auch der Lebensstil“, sagt Sportmediziner und Buchautor Martin Halle. Der persönliche Lebensstil, körperliche Aktivität, Ernährung, Rauchen, Alkohol sowie Stress- und Umweltfaktoren spielen seiner Meinung nach ein wichtige Rolle für das biologische Alter.

Die zehn besten Anti-Aging-Tipps

Wer bei Wikipedia nachschlägt, findet einige Anti-Aging-Tipps, die sich freilich noch ergänzen lassen

  1. Ernähre dich ausgewogen
  2. Vermeide Übergewicht und „hungere“ gelegentlich
  3. Bewege dich regelmäßig
  4. Verzichte aufs Rauchen
  5. Verzichte auf ausgiebige Sonnenbäder
  6. Vermeide negativen Stress
  7. Nimm das Rad statt des Autos
  8. Führe Rituale ein
  9. Sei nachsichtig mit dir und Anderen
  10. Behalte deinen Humor

Auf diese Weise ist Panayiotis Mallis, Vice Chairman der Cyprus Adult Education Association (CAEA) so alt geworden. Er hat zehn Denk- und Verhaltensweisen gefunden, die einem helfen, mental und körperlich möglichst lang fit zu bleiben.

Ein Fastentag pro Woche

Gerade gemäßigtes Hungern hilft anscheinend, das Altern zu verlangsamen. Nicht von ungefähr werden Bewohner der japanischen Insel Okinawa älter als die meisten anderen. Sie haben sich eine spezielle Regel auferlegt, das so genannte „Hara hachi Bu“: „Der Magen soll bestenfalls zu 80 Prozent gefüllt werden – ein sublimes Hungergefühl gehört also auf Okinawa zur Esstradition“, schreibt FOCUS-Online.

Hara Hachi Bu – nur drei Viertel satt

Nicht immer satt essen – das Geheimnis der Bewohner von Okinawa

In seinem Buch „Zellen fahren gerne Fahrrad“ gibt Halle ein paar brauchbare Tipps. Darunter den, zumindest einen Fastentag pro Woche einzulegen – oder mal nur Obst zu essen, vielleicht auch eine Suppe.

Fahr Rad statt Auto

Neben der Ernährung spielt die Bewegung eine wichtige Rolle: Er empfiehlt, „Risikofaktoren einfach weg zu strampeln“. Warum denn immer das Auto benutzen – lieber mal mit dem Rad zum Bahnhof oder zum Einkaufen. Das Rezept: möglichst viel Bewegung in den Alltag einbauen. Das heißt, statt mit dem Aufzug zu fahren, besser Treppen steigen.

Stress kostet Lebenszeit

Nicht zu vergessen, das Thema Stress. Negativer Stress und Hetze kosten Lebenszeit. Deswegen gilt es, seine Stressresistenz zu verbessern. Helfen kann dabei eine Studie der Techniker Krankenkasse. Es lohnt sich in die Studie „Bleib locker Deutschland!“ der Techniker Krankenkasse einmal reinzuschauen. Ich denke, der eine oder andere nimmt brauchbare Erkenntnisse mit. Darüber hinaus hat  die TK einige brauchbare Tipps als Broschüre heraus gebracht zum Thema „Stressbewältigung.

Gesundheit ist ein Prozess

Wie lässt sich gegensteuern? Wer bis ins Rentenalter gesund bleiben will, muss Risiko- und Schutzfaktoren ausbalancieren. Dabei ist „Gesundheit kein Zustand, sondern ein Prozess“. Es gilt, die Stressspirale „umzudrehen“. Das heißt für den Einzelnen, seine Resilienz zu stärken, sprich seine psychische Widerstandskraft.

Wer noch mehr handfeste Regeln sucht, schaut am besten beim „Anti Aging Magazin“ vorbei. Das bietet 15 Regeln für gesundes Älterwerden.

Weiterführende Links:

Bild: Andrea Raffin / Shutterstock.com




Fit bleiben – auch mental. So funktioniert’s

Fitness ist einer der Trends, die tatsächlich sinnvoll sind – wer fit ist und in Bewegung bleibt, lebt nachweislich gesünder. Oft wird bei aller körperlichen Ertüchtigung aber die mentale Komponente vernachlässigt. Das ist mehr als fahrlässig, denn schließlich ist die geistige Gesundheit mindestens genauso wertvoll.

Körper und Geist

Gehirntraining unterscheidet sich dabei im Grunde gar nicht so sehr von körperlichem Training; so wie bei einem untrainierten und wenig beanspruchten Körper Muskelkraft und Ausdauer immer mehr nachlassen, verliert das Gehirn an Leistungsfähigkeit, wenn es nicht genügend gefordert wird. Hinzu kommt, dass mit zunehmendem Alter die allgemeine Gehirn- und Gedächtnisperformance sowieso nachlässt – ein ganz normaler Vorgang, ähnlich dem altersbedingten körperlichen „Verschleiß“. Was viele nicht wissen: Der Gipfel der geistigen Leistungsfähigkeit ist mit spätestens 25 Jahren erreicht, danach lässt sie langsam, aber stetig nach.

Abhilfe schaffen Maßnahmen wie eine gesunde Lebensweise – genauso wichtig ist es aber, auch im fortgeschrittenen Alter weiterhin soziale Kontakte zu pflegen und intellektuell aktiv zu sein. Das Schöne an letzteren Anforderungen ist, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes spielend erfüllt werden können.

Spielend fit

Geistige Fitness kann man sehr effizient beim Spielen trainieren. Gerade komplexe Spiele wie Schach, die ein hohes Abstraktionsvermögen verlangen, sind hervorragend geeignet. Kartenspiele wie Skat oder Doppelkopf regen die grauen Zellen mit ihrem Anforderungsmix aus Regelkenntnis, Aufmerksamkeit und Taktik ebenfalls gut an und sind außerdem noch gesellig. Und auch simple Spiele wie Memory haben einen positiven Effekt.

Gehirntraining funktioniert aber auch als Solist(in): Kreuzworträtsel und Sudoku halten den Kopf auf Trab. Damit sich ein nachhaltiger Trainingseffekt erzielen lässt, ist aber Abwechslung das höchste Gebot. Denn wer zum Beispiel ausschließlich Sudokus löst, wird darin zwar immer besser, fordert sich aber auch immer weniger, und gerade dieses „gefordert sein“ ist essenziell. Wer nach neuen und unbekannten Spielen sucht, findet im Netz ein großes Angebot an kostenfrei spielbaren Denkspielen, bei denen vermutlich viele immer neuen Herausforderungen begegnen – für Abwechslung ist also gesorgt.

Auf diese Weise tut auch die 60plus-Generation spielend etwas für ihre geistige Gesundheit, und ganz nebenbei sie einem eventuell drohenden Bore-Out ein Schnippchen – denn wer sich mental anstrengt und mit anderen misst, hat gar keine Zeit, sich zu langweilen.

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Wie die Autobranche unsere Gesundheit ruiniert

Offensichtlich nimmt es die Autobranche nicht sonderlich ernst mit dem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, die in Artikel zwei des Grundgesetzes verankert ist. Wie anders ließe sich sonst erklären, dass ihre Dieselfahrzeuge ein Vielfaches an Stickoxide hinauspusten wie erlaubt? Und wenn sich die Geschädigten wehren, werden sie hingehalten oder gar noch angefeindet. Und so ruiniert die Autobranche unsere Gesundheit.

Diesel-Gipfel am 2. August

Aber der Reihe nach: Am Mittwoch, den 2. August treffen sich in Berlin mehrere Minister, darunter Verkehrsminister Alexander Dobrindt und Umweltministerin Barbara Hendricks mit den Chefs von VW, Audi, Porsche, BMW, Ford und Opel sowie dem Verband der Automobilindustrie (VDA). Teilnehmer des „Nationalen Forums Diesel“ sind ferner der Deutsche Städtetag, die IG Metall und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Eingeladen sind die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Es fehlen Verbraucherschützer wie die Bundes Umwelthilfe oder der Bund Naturschutz.

Kein Verbraucherschützer beim Diesel-Gipfel

Die Teilnehmerliste sagt schon alles – die Mehrheit vertrat und vertritt die Meinung, das Eigentumsrecht der Autofahrer hat Vorrang vor dem Recht auf saubere Luft. Dabei müsste es genau umgekehrt sein, wie im Grundgesetz verankert. Warum reden wir nicht über „Rad statt Auto“. Der britische „The Guardian“ hat das Thema angestoßen und titelt „Swapping cars for bikes, not diesel for electric, is the best route to clean air“ (Der Tausch von Autos gegen Fahrräder ist der beste Weg zu sauberer Luft – nicht Diesel gegen Elektro). Wie wenig Räder im Alltag genutzt werden, lasse sich an Zahlen ablesen. So seien 2015 nur zwei Prozent der Wege in England mit dem Rad zurückgelegt worden, obwohl die durchschnittliche Länge jeder Fahrt lediglich sieben Meilen betragen habe. Der Wechsel zum Rad könnte nicht nur die Luftverschmutzung reduzieren, sondern auch andere Probleme wie Staus lösen.

Was sich die Kritiker einfielen ließen

 

Eben, weil dieser Diesel-Gipfel mehrheitlich von Vertretern der Industrie dominiert wird, sollte keiner allzu viel erwarten. Die Belange der belasteten Bürger wurden schon jahrelang hintangestellt, Klagen abgewiesen oder verschleppt.

Diesel dreckiger als erlaubt

Dabei ist mittlerweile längst bewiesen, dass Diesel-Fahrzeuge im Alltag deutlich mehr Stickoxide und Feinstaub emittieren als die vorgeschrieben. Der Diesel ist eine Mogelpackung. Die Folgen müssen alles tragen – nein, einatmen. Die Luft in den Ballungsräumen ist weit stärker belastet als zulässig. Wenn denn die Diesel so sauber wären, dürfte das nicht sein – es ist aber so.

Warum kocht das Thema gerade jetzt hoch? Die Grenzwerte für die gesundheitsgefährdenden Stickoxide werden schon seit Jahren regelmäßig überschritten. Der Druck kommt von außen, denn die Europäische Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Zudem hat der Druck der Umweltschutzverbände vor Verwaltungsgerichten zugenommen. Fahrverbote liegen nach jahrelangen Gerichtsverfahren jetzt in greifbarer Nähe. Fahrverbote drohen in Stuttgart, München und Hamburg.

Jetzt führt Ford auch noch die deutsche Autoindustrie vor“, wie die „Welt“ schreibt. Wer ein Fahrzeug mit Dieselmotoren der Euro-Normen 1 bis 3, die bis zum Jahr 2006 zugelassen worden sind, abgebe, solle je nach Modell zwischen 2000 und 8000 Euro „Umweltbonus“ erhalten. Der Kunde müsse jedoch einen neuen Ford kaufen. Pfiffig und werbewirksam. „Wir atmen alle die gleiche Luft, deshalb teilen wir die Bedenken bezüglich der Luftqualität in den Stadtgebieten und glauben, dass das Paket, das wir heute ankündigen, einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten kann“, so der Deutschland-Vize von Ford Wolfgang Kopplin über die Aktion. „Über die Weiterentwicklung unserer Fahrzeuge hinaus sind wir davon überzeugt, dass die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen und echte Innovationen die Luftqualität entscheidend verbessern können – auch kurzfristig“, so Kopplin.

Jetzt zwingt der Markt auch VW und seine Töchter zu Zugeständnissen. „Volkswagen bietet Besitzern von älteren Diesel-Autos einen Rabatt“, so das „Handelsblatt“. Die so genannte Umweltprämie solle beim Kauf eines neuen Golf 5000 Euro betragen. Das kommt einer Abwrackprämie für Diesel-Fahrzeuge gleicht. Das „Handelsblatt“ rät jedoch, das Kleingedruckte zu lesen.

Die Autohersteller haben getrickst und getäuscht und betrogen – und sie haben damit nicht aufgehört. Sie hoffen, auch in Zukunft die Lungen der Menschen weiter ungestraft belasten zu dürfen. Vielleicht hilft die Aktion von Ford, dass einige umdenken. Bei BMW hat der Vorstoß der Konkurrenz offensichtlich schon gewirkt: „BMW kündigte eine ‚Umweltprämie‘ von bis zu 2000 Euro an für Kunden mit einem Dieselfahrzeug mit Euro-4-Abgasnorm oder älter; Bedingung ist demnach der Erwerb eines BMW-Elektroautos i3, eines Plug-in-Hybrids oder eines Dieselwagens mit der Euro 6-Norm; die Aktion soll bis Ende 2017 laufen“, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“.

Der Staat als oberster Kontrolleur hat jahrzehntelang weggeschaut und die Autohersteller in ihrem Unrecht bestärkt. Erst Messungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ließen die Betrügereien auffliegen – und natürlich die USA: Im September 2015 deckte die US-Umweltbehörde EPA die illegalen Abschalteinrichtungen in Motorsteuerungen bei Diesel-Fahrzeugen von Volkswagen auf. VW hatte per Software den Motor so gesteuert, dass er im Labor die Abgasnormen erfüllt, aber nicht auf der Straße. Diese VW-Modelle wurden – und werden – aber nicht nur in den USA verkauft, sondern auch hierzulande. Amerika hat sich gegen diesen Betrug gewehrt, Deutschland nimmt ihn hin.

Kontrolleure schauen weg

Das Kraftfahrtbundesamt hat einfach weggesehen, statt seine Pflicht zu erfüllen und die Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen. Selbst moderne Diesel-Fahrzeuge, die der Euro-6-Norm sind Dreckschleudern, wie die DUH in Tests belegt. Im Sommer lagen die Stickoxidemissionen bei mobilen Messungen teils neunfach über dem Grenzwert von Euro 6, im Winter sogar 17,2-fach darüber. Aber dieses Abgas atmen wir alle ein – und das wird in der Diskussion um Euronorm und Grenzwerte geflissentlich übergangen.

Der Protest wird lauter und ist nicht mehr so leicht zu überhören. Stefan Stahl von der „Augsburger Allgemeinen“ bringt es auf den Punkt:

Eigentlich ist das eine Selbstverständlichkeit: Die Luft sollte in einer Stadt so sauber sein, wie es der Gesetzgeber vorschreibt. Doch in Stuttgart und München ist dies an bestimmten Straßen nicht der Fall. Die Politiker wissen das seit Jahren – und schauen weg. Der Glaube muss vorgeherrscht haben, es werde alles so weitergehen in der Auto-Republik Deutschland. Doch dann fühlte sich VW unverwundbar und glaubte sich mit manipulierten Dieselfahrzeugen selbst in den USA durchmogeln zu können. Was für eine unglaubliche Dummheit!

Die DUH formuliert es etwas härter: „Diesel-Abgase töten!“ Alle Verkehrsminister in dieser Zeit haben nur die Schultern gehoben und der Autobranche ansonsten freie Hand gelassen. Erst als der Skandal 2015 von der amerikanischen Umweltbehörde aufgedeckt wurde, wurde auch Dobrindt aus seinem Schlaf gerissen.

Gewinn wichtiger als Gesundheit

Ohne auf die Details einzugehen, lässt sich doch sagen, dass den Autokonzernen der Gewinn wichtiger war als die Gesundheit von Menschen. Die Branche wiegelt ab und verharmlost. Auf Dauer wird das aber nicht funktionieren. Es braucht jedoch eine andere Verkehrspolitik. Wann begreifen die Automanager, dass sie umdenken müssen – falls nicht, werden sie dazu gezwungen. Die Folgen des Einfach-weiter-so wären weit schlimmer.

Aber, der Diesel-Gipfel am Mittwoch dürfte vermutlich kaum einen Wendepunkt markieren, darauf lässt schon allein die Liste der Eingeladenen schließen. Die Runde wird vor allem versuchen, Fahrverbote zu vermeiden. Also, Augen zu und durch – auf Kosten der Bürger. Tatsächlich haben sich die Beteiligten auf ein Software-Update geeinigt. Das ist der kleinster gemeinsame Nenner und hilft der Umwelt nicht weiter. Diesel-Fahrzeuge werden also weiter unsere Atemluft verpesten. „Die 5,3 Millionen Dieselautos in Deutschland sollen mit einer neuen Software weniger Schadstoffe ausstoßen“, schreibt die „Welt“. Umweltschützer und Experten halten das, so die „Süddeutsche Zeitung“ allerdings für Augenwischerei. „Ein Software-Update bringt gar nichts“, zitiert sie etwa Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen.

Was die Diesel-Gipfel-Besteiger versprechen – das Video zum Gipfel

Foto: Rueter/DUH




Warum Wandern das ideale Hobby ist

55 ist einfach das beste Alter, oder? Die meisten sind mit 55 Jahren – und darüber – noch gesund und fit, beruflich läuft es rund, die Kinder sind aus dem Haus. Es bleibt mehr freie Zeit für sich und seine Interessen. Viele müssen auch nicht mehr jeden Euro zweimal umdrehen.

Was damit anstellen? Briefmarken sammeln war gestern, heute rückt das Thema Gesundheit in den Vordergrund.

Wandern als ideales Hobby

Der Generation 55plus geht es nicht mehr um den Nervenkitzel oder darum zu testen, wer der Beste und der Stärkste ist, sondern Entspannung, gesundheitsbewusste Erholung und auch Genuss stehen im Vordergrund. Dafür ist kaum etwas anderes besser geeignet als Wandern.

Wandern als Volkssport?

Die richtige Wanderausrüstung

Ganz ohne Equipment, wie Ausrüstung auf neudeutsch so schön heißt, geht es auch beim Wandern nicht. Trotzdem hält sich die Zahl der Gegenstände in Grenzen – außer jemand will über die Alpen zu Fuß wandern.

Wer zu Fuß unterwegs ist, merkt schnell, das viel Gepäck hinderlich ist – es verbietet sich von selbst, viel Gepäck mitzunehmen. Unbedingt notwendig sind eigentlich nur:

  • bequemes, festes Schuhwerk
  • geeignete Kleidung
  • Regenschutz
  • Rucksack
  • Trinkflasche
  • Handy für Notfälle
  • eventuell Wanderstock

Deutschlands schönsten Wanderstrecken

Deutschland ist für das Wandern wie geschaffen. Es gibt kaum ein anderes Land mit so einer Vielfalt von Landschaften, Sitten, Kulturen und Traditionen auf so engem Raum. Von Friesland im Norden zu den Alpen im Süden, dem Rheintal im Westen bis zum Spreewald im Osten, Deutschland hat Wanderern viele Landschaften zu bieten.

  1. Der Goldsteig

Der Wanderweg ist mit mehr als 650 Kilometern Länge der längste zertifizierte Qualitätswanderweg Deutschlands. Er führt von Marktredwitz bis Passau und verbindet den Oberpfälzer mit dem Bayerischen Wald. Der Weg führt streckenweise auf mehr als 1.000 Metern Höhe entlang. Teilstrecken des Goldsteigs sind auch für Anfänger geeignet.

  1. Der Heidschnuckenweg

Der Wanderweg nimmt seinen Anfang in Hamburg-Fischbeck und schlängelt sich in vielen Windungen mitten durch die Lüneburger Heide. Die Endstation ist die Residenzstadt Celle. Der Heidschnuckenweg ist über 200 Kilometer lang und eignet sich auch für Anfänger. Der höchste Punkt liegt gerade einmal 169 Meter über dem Meeresspiegel.

  1. Harzer Hexenstieg

Der Harzer Hexenstieg ist zwar „nur“ hundert Kilometer lang, führt aber durch die herrliche Landschaft des Harzes, Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge. Der höchste Punkt führt über den 1141 Meter hohen Brocken, den höchsten Berg Mitteldeutschlands. Beim Wandern durchquert der Naturliebhaber auch den Nationalpark Harz.

  1. Rennsteig

Der Rennsteig ist Deutschlands ältester und bekanntester Fernwanderweg. Er gehört auch zu den meist frequentierten und wird jährlich von etwa 100 000 Wanderern begangen. Der Rennsteig erstreckt sich über 170 Kilometer und nimmt seinen Anfang in Eisenach, wo sich auf der Wartburg der Reformator Martin Luther einige Zeit aufhielt. Er führt über den Kamm des Thüringer Walds, des Thüringer Schiefergebirges und des Frankenwalds und endet in Blankenstein an der Saale. Der Rennsteig ist ein historischer Grenzweg, der bereits im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde.

In der Ruhe liegt die Kraft

Wandern ist kein Leistungssport, sondern eine schöne und gesunde Freizeitbeschäftigung. Zum Wandern eignen sich nicht nur die bekannten Fernwanderwege. In und um fast jeden Ort finden sich gut markierte Wege, die zur Erkundung der Umgebung einladen. Sogar im Ruhrgebiet oder in Berlin gibt es schöne Fleckchen Natur oder geschichtlich interessante Wanderwege. Wichtig ist, dass Wandern Spaß macht. Am besten wandert es sich übrigens in Gesellschaft, mit der Familie, dem Ehepartner oder Freunden und Kollegen.


Max und Tanja berichten mit einem Augenzwinkern auf Ihrem Blog SurvivalMesserGuide.de über die Freuden des Outdoorlebensstils und ihre Leidenschaft für Outdoormesser. Von ihnen stammt auch dieser Gastbeitrag.




Was wirklich in die Hausapotheke gehört

Eine Hausapotheke darf in keinem Haushalt fehlen. Was gehört hinein? Wo sollte sie hängen oder stehen? Was ist sonst noch zu beachten? Die besten Tipps – plus Checkliste für den Hausgebrauch.

Schnittwunden, Halskratzen, Kopfschmerzen – mit einer gut sortierten Hausapotheke lassen sich kleine Wehwehchen selbst behandeln. Manchmal muss es zudem schnell gehen. Wer will schon mit einer blutenden Wunde erst zur Apotheke laufen, ganz abgesehen davon, dass die ja nicht immer offen hat. Auch bei Kopfschmerzen oder Halskratzen ist jeder froh, einfach in seinen Fundus an Medikamenten greifen zu können, um diese Malaisen zu behandeln.

Die meisten Deutschen haben vermutlich eine Hausapotheke. Aber mal ehrlich, wie viele wissen schon, ab das wichtigste enthalten ist. Oft fristet die Hausapotheke ein trauriges Dasein – versteckt in einer Ecke im Bad oder in der Abstellkammer. Nicht selten sammeln sich längst abgelaufene Pillen, Tropfen und Salben an oder Medikamente, von denen keiner mehr weiß, wofür sie einmal verschrieben wurden.

Wohin gehört die Hausapotheke?

Aber der Reihe nach. Wo sollte die Hausapotheke stehen oder hängen sein? Ideal ist natürlich ein kühler, trockener Raum. Das kann das Home-Office sein, die Diele oder das Schlafzimmer. Küche oder Bad taugen nicht als Ort für Hausapotheken. Medikamente mögen keine hohe Luftfeuchtigkeit.

Wie sieht die Hausapotheke aus?

Wie sollte die Hausapotheke aussehen? Ideal ist ein eigenes Schränkchen – warum denn nicht mal etwas investieren. Mit weißem Korpus und Milchglasscheibe kann sogar eine Hausapotheke etwas hermachen. Wenn das Schränkchen dann noch in Augenhöhe hängt, erleichtert das die Orientierung.

Was gehört hinein?

Jetzt zur Frage, was wirklich in eine Hausapotheke gehört. Natürlich unbedingt Verbandmaterial – und Arzneimittel sowie ein Fieberthermometer. Aber der Reihe nach:

Checkliste

  • Wundpflaster
  • Mull-Kompressen
  • Verbandspäckchen
  • Heftpflaster
  • Blasenpflaster
  • Dreiecktuch
  • Einweghandschuhe
  • Verbandsschere – und klammern
  • Pinzette
  • Fieberthermometer
  • Kühlpacks (die gehören ins Gefrierfach)
  • Schmerzmittel (Ibuprofen, Acetylsalicylsäure beispielsweise)
  • Erkältungsmittel
  • Halstabletten oder -lutschpastillen
  • Durchfallmedikamente
  • Wunddesinfektionsmittel (Spray und Salbe)
  • Mittel gegen Mückenstiche
  • Mittel gegen Lippenherpes
  • Rheuma- und Schmerzsalbe
  • Augentropfen
  • Hirschtalgstift
  • Erste-Hilfe-Anleitung

Wer auf Homöopathie schwört, legt sich am besten ein Set mit wichtigsten Mittel zurecht – am besten in Form von Kügelchen (Globuli). Es gibt Etui mit den 50 oder 60 wichtigsten Mitteln plus eines Führers „Homöopathie für den Hausgebrauch“.

Wer das Thema Hausapotheke ernst nimmt, überprüft auch deren Inhalt regelmäßig – mindestens einmal im Jahr. Also, einmal kurz auf das Verfallsdatum schauen – was abgelaufen ist, gehört ersetzt. Wenn Verpackungen angebrochen sind, gehören sie ebenfalls entsorgt. Wenn Salben und Cremes geöffnet wurden, gilt es ebenfalls, sie zu ersetzen. Gerade eine Salbe gegen Lippenherpes schadet dann mehr als sie nützt, weil sich Bakterien ansiedeln. Wie sieht es mit den Beipackzetteln aus? Liegen sie der Verpackung bei? Medikamente sollten in der Originalverpackung aufbewahrt werden. Wer seine verschreibungspflichtigen Arzneimittel in der Hausapotheke lagert, sollte sie nach der akuten Behandlung wieder entfernen.

Aber selbst Verbandsmaterial hält nicht ewig. Wenn Binden und Kompressen schon seit Jahren in der Hausapotheke schlummern, ist es besser, sie auszutauschen. Funktioniert das Fieberthermometer noch? Wenn nein, besser Batterie ersetzen.

Ist alles noch komplett?

Ganz wichtig, ist die Hausapotheke noch komplett? Wenn nein, dann besser möglichst bald auffüllen. Schließlich soll die Hausapotheke ja parat sein, wenn wir sie nötig haben.

… und wenn mal gerade das richtige Medikament fehlt und es ist Not am Mann, dann hilft die Notdienst-Apotheke.  Zu finden ist die beispielsweise in Bayern auf der Seite der Bayerischen Landesapothekerkammer oder der „Apotheken-Umschau“.

Was in den Urlaub mitnehmen?

Was gehört ins Reisegepäck? Klar, wer in exotische Länder fliegt, denkt sicher an die nötigen Impfungen, aber denkt er auch an seine Reiseapotheke? Was gehört in die Reiseapotheke?

  • Schmerzmittel
  • etwas gegen Juckreiz
  • Mückenschutz
  • Sonnenschutz
  • Durchfallmittel
  • Mittel gegen Reisekrankheit
  • Verbandsmaterial
  • Desinfektionsmittel

… und natürlich die Medikamente gegen akute und chronische Krankheiten

 

 




Um wie viel die Erwerbsminderungsrente ab 2018 steigt

Die Erwerbsminderungsrente soll ab 2018 steigen. Was kommt für die Betroffenen heraus? Um wie viel steigt die Erwerbsminderungsrente ab 2018 tatsächlich? 2016 bekamen Rentner mit voller Erwerbsminderung im Schnitt 697 Euro pro Monat. Ab 2018 wird die Erwerbsminderungsrente für neue Rentner steigen. Sie wird aber für Rentner steigen, die schon bisher eine Erwerbsminderungsrente bezogen. Die Verbesserungen kommen jedoch nicht sofort, sondern nur schrittweise.

Erwerbsminderungsrente reicht oft nicht

Das ist indes nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn, die bis zur Erwerbsminderung angesammelten Rentenpunkte reichen meist nicht, um einigermaßen auskömmlich leben zu können. Was Erwerbsminderungsrente berücksichtigt. Sie berücksichtit, „wie sich bei gleichbleibender Berufstätigkeit bis zum gesetzlichen Rentenalter die Rentenansprüche entwickelt hätten“, so die Bundesregierung.

Nur 4,50 Euro mehr Rente

Klingt theoretisch gut, in der Praxis allerdings kommt beim Betroffenen wenig an. Der Linken-Rentenexperte Matthias Birkwald hat es für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) einmal ausgerechnet: „2018 liegt das Plus bei gerade einmal 4,50 Euro im Monat, 2025 sind es 50 Euro.“ Die Zurechnungszeit wird dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales nicht am 1. Januar 2018 mit einem Schlag von 62 auf 65 Jahre erhöht. Das passiert stufenweise. 2018 kommen zu den 62 Jahren drei Monate dazu. 2019 kommen sechs Monate dazu. 2020 kommen dann zwölf Monate dazu, 2021 schließlich 18 Monate, 2022 dann 24 Monate, 2023 letztlich 30 Monate.

Auf Grundsicherung angewiesen

Die große Mehrheit der künftig kranken Rentner werde weiter auf Grundsicherung angewiesen sein. Das ist so, auch wenn Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles meint, für sie sei die angemessene Sicherung der Erwerbsgeminderten „ein Gebot des Anstandes, der Solidarität, aber auch des Respekts für die, die sich in ihrer Arbeit aufgerieben haben“. Die Verbesserung werde 1,5 Milliarden Euro mehr pro Jahr kosten.

Wie viel EM-Rentner im Schnitt bekommen

2016 bekamen EM-Rentner im Schnitt 697 Euro. Das ist in der Regel weniger als die Höhe der Grundsicherung im Alter. Wobei sich die Grundsicherung aus dem Regelbedarf zusammensetzt plus Kosten der Unterkunft und Heizkosten. Der Regelbedarf eines Erwerbsminderungsrentners (alleinstehend) liegt 2017 bei 409 Euro. Ab 1. Januar 2018 liegt er bei 416 Euro. Wie sieht es nun aus mit der Entwicklung der durchschnittlichen Erwerbsminderungsrente? Die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Die EM-Rente liegt aber immer noch unter dem Niveau der früheren (bis 2000) Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrenten. Die Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente lag damals bei durchschnittlich 706 Euro monatlich. Wie hat sich durchschnittliche Erwerbsminderungsrente entwickelt?

Durchschnittliche Erwerbsminderungsrente pro Monat

  • 2016: 697 Euro
  • 2015: 672 Euro
  • 2014: 628 Euro
  • 2013: 623 Euro
  • 2012: 607 Euro
  • 2011: 596 Euro
  • 2010: 600 Euro
  • 2009: 600 Euro
  • 2008: 599 Euro
  • 2007: 611 Euro
  • 2006: 623 Euro
  • 2005: 627 Euro
  • 2000: 706 Euro

Quelle: Deutsche Rentenversicherung

Wo gibt’s Wohngeld?

Wie und wo Erwerbsminderungsrentner Wohngeld und Grundsicherung beantragen, schildert ausführlich die Facebook-Gruppe „Schwerbehinderte, Rente, EM Rente“. Wer Grundsicherung beantragt, muss sich bei den Behörden in punkto Finanzen nackt ausziehen. Wie „Finanztip“ schreibt, liegt die „Rente oft deutlich unter einem Drittel des letzten Bruttogehalts“. Der Deutschen Rentenversicherung zufolge lag die durchschnittliche Rentenhöhe bei voller Erwerbsminderung 2014 bei etwa 719 Euro im Monat, so „Finanztip“. Ach ja, wer vorzeitig in Rente geht, muss natürlich mit Abschlägen rechnen – jeder Monat früher kostet 0,3 Prozentpunkte.

Gesetz erst ab 2018

Kern des Gesetzes ist: Künftige Rentner mit Erwerbsminderung sollen besser gestellt werden. Ihre Renten sollen so berechnet werden, als ob sie bis 65 Jahre gearbeitet hätten, nicht wie heute bis 62. Das Gesetz soll allerdings erst ab 2018 greifen. Schlecht für heutige EM-Rentner. Heutige EM-Rentner schauen in die Röhre. Nach Schätzungen beziehen zurzeit etwa 1,8 Millionen Menschen eine Erwerbsminderungsrente. Jedes Jahr kommen schätzungsweise 170 000 neu hinzu. Die Zurechnungszeit wurde mit dem Rentenpaket 2014 vom 60. auf das 62. Lebensjahr angehoben. Damals wurde von der Bundesregierung auch beschlossen, beim Berechnen der Zurechnungszeit seit 1. Juli 2014 die letzten vier Jahre vor der Erwerbsminderung außen vor zu lassen, falls der Verdienst – eben wegen der nur eingeschränkten Arbeitsfähigkeit – bereits geringer ausgefallen war. Diese Regelung half den Erwerbsgeminderten, die ab 2014 eine entsprechende Rente bezogen.

Nur Neu-Rentner profitieren

Auch dieses Mal profitieren wieder nur die Neu-Rentner von der Neuregelung. Nahles sieht zumindest, dass die bisherigen Erwerbsminderungsrentner die Ausgeschmierten sind. Das bedauert sie. Eine rückwirkende Verbesserung im Rentenrecht führe schnell zu Mehrausgaben in Milliardenhöhe. Mehrausgaben seien nicht mehr finanzierbar.

Viele sind erst 50

Häufig trifft es Menschen mitten im Leben. Aus einer akuten, wird eine chronische Krankheit und sie müssen vorzeitig in den Ruhestand gehen. Im Schnitt sind Erwerbsminderungsrentner erst 50 Jahre alt. Es versteht sich von selbst, dass ihre Rentenansprüche häufig dürftig sind. Nach einer Berechnung der Deutschen Rentenversicherung betrug die durchschnittliche Rente wegen voller Erwerbsminderung 2015 im Westen für Männer bei 763 Euro monatlich, für Frauen bei 729 Euro. Der Deutschen Rentenversicherung zufolge bekommt jeder Siebte nur so Erwerbsminderungsrentner, dass es zum Leben nicht reicht. Diese Gruppe ist somit auf  staatliche Grundsicherung angewiesen.

Erwerbsminderungsrente – Rente, die in die Armut führt?

„Nur“ 10,8 Prozent Abschläge

Wer vorzeitig in Rente geht, muss Abschläge von der Rente in Kauf nehmen – das gilt auch für „normale“ Rentner, die zwischen 63 Jahren und der gesetzlichen Altersrente in den Ruhestand gleiten. Für jeden Monat, den ein Beschäftigter früher in Rente geht, muss er einen Abschlag von 0,3 Prozent akzeptieren. Das kann sich im schlechtesten bis auf 14,4 Prozent summieren. Bei Erwerbsgeminderte sind die Abschläge bei 10,8 Prozent gedeckelt. Aber mit Abschlägen gehen fast alle in die Frührente – im Schnitt sind es In 85,20 Euro pro Monat.

Übrigens, wurden laut einer dpa vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken 2016 viele Anträge auf eine Erwerbsminderungsrente abgelehnt. 150 752 von 355 572 erledigten Neuanträgen wurden abgelehnt. Das sind immerhin 42 Prozent. Die durchschnittliche Höhe bei Erwerbsminderungsrenten lag 2015 bei 672 Euro


Und das schrieb Angela Merkel auf einen Brief der Erwerbsgeminderten Elvira Palkowski, die sich als „die ewige Benachteiligte“ betrachtet:

Sehr geehrter Frau Palkowski,
vielen Dank für Ihre Frage, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten. Es sind unvorhersehbare Ereignisse, die Erwerbsminderung nach sich ziehen. Natürlich hat ein Versicherter nicht selber in der Hand, ob er eines Tages gezwungen ist, vorzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden. Passiert das leider doch, hilft in diesem Fall die Erwerbsminderungsrente, das vorher erzielte Einkommen zu ersetzen.
Wer nach einem Unfall oder einer Krankheit nichts mehr an seiner Erwerbssituation ändern kann, ist in besonderem Maße auf die Solidarität der Versichertengemeinschaft angewiesen. Deswegen wurden Rentenansprüche von Erwerbsgeminderten spürbar verbessert. Dafür hat die Bundesregierung mit dem Rentenpaket gesorgt.
So wurde die Zurechnungszeit ab dem 1. Juli 2014 um zwei Jahre vom 60. auf das 62. Lebensjahr angehoben. Wer krank ist, nicht mehr arbeiten kann und in Erwerbsminderungsrente gehen muss, bekommt danach aktuell eine Rente, als hätte er bis zum vollendeten 62. Lebensjahr weitergearbeitet.
Außerdem ist für die Höhe der Erwerbsminderungsrente der bisherige Verdienst entscheidend. Er wird im Durchschnitt für die Zurechnungszeit zugrunde gelegt. Auch hier sind die Regeln seit Juli 2014 spürbar verbessert worden. Seither wird geprüft, ob die letzten vier Jahre bis zum Eintritt der Erwerbsminderung möglicherweise den durchschnittlichen Verdienst negativ beeinflussen – etwa weil bereits Einkommenseinbußen zu verzeichnen waren. Das ist häufig der Fall, da manche Menschen krankheitsbedingt weniger oder gar nicht mehr arbeiten konnten. Mindern die letzten vier Jahre bis zum Eintritt der Erwerbsminderung die Ansprüche, fallen sie künftig aus der Berechnung heraus. Diese sogenannte „Günstigerprüfung“ führt die Deutsche Rentenversicherung durch. Für die Berechnung der Erwerbsminderungsrente zählt immer das Ergebnis, das für den Rentner besser ist.
Abschläge für erwerbsgeminderte Menschen gelten, wenn die Rentenleistung vor der regulären Altersrente beginnt. Sie tragen aber der besonderen Situation der Erwerbsminderung Rechnung und sind auf maximal 10,8 Prozent begrenzt. Für Versicherte, die freiwillig früher in Rente gehen, beträgt der Abschlag maximal 18 Prozent.
Die Grundversorgung garantiert jedem Bürger ein Leben in Würde. Sollten Rentenleistungen nicht ausreichen, ist es möglich, soziale Unterstützung zu beantragen. Jeder hat das Recht, seinen Anspruch auf weitere Hilfen bei der zuständigen Sozialbehörde prüfen zu lassen.
Weitere Informationen in der Broschüre der Deutschen Rentenversicherung: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/In…
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

 Hier ein paar Erklärungen und Tipps zur Erwerbminderungsrente vom VdK

Mehr dazu unter: