Wem was schenken? Ein Plädoyer für originell-praktische Geschenke

Ein runder Geburtstag steht an, eine Abschiedsfeier, ein Grünkohl-mit-Pinkel-Essen oder ein Grillabend – was mitbringen? Mal ehrlich, wer kennt schon den Geschmack des Gastgebers oder der Gastgeberin so ganz genau? Warum nicht etwas Praktisches mitbringen? Klingt vielleicht einfallslos, muss es aber nicht sein. Originell-praktische Geschenke haben völlig zu unrecht nicht den besten Ruf. Ein Körbchen mit verschiedenen Senf-Sorten, ein Marmeladen-Bukettt ist originell und nützlich. Umso besser, wenn es dazu noch kreativ eingepackt. Also, warum nicht mal alltagstaugliche Geschenke?

Geschenke für den Haushalt

Edelstahlseiher, Kochlöffel, Küchenscheren, Teigschaber – also, wer da als Hobbykoch nicht ins Schwärmen kommt! Dekorativ verpackt und mit einem sinnigen Spruch garniert kommt bei vielen Freude auf. Wer nicht genau weiß, was er dem Anderen unbedingt schenken kann, ist mit einem Utensilien-Körbchen gut beraten. Dafür taugen im Grunde genommen sämtliche Küchen-Utensilien. Originelle Geschenkideen & Geschenkkörbe für die Küche schließen auch Zutaten wie Essig und Öl, Estragon und Muskat, Tee und Kaffee, Käse und Wein ein. Wie gesagt, nett präsentiert, macht das immer etwas her. Klar, dass bei der Auswahl der Geschmack des Beschenkten im Vordergrund stehen sollte. Passend zu den Zutaten kann ja jeder das Geschenk durch passendes Zubehör ergänzen. Das kann eine Käsereibe sein, Flaschenöffner oder Teekanne – in Kombination mit edlen Delikatessen sind diese Utensilien perfekte Geschenke für begeisterte Hobbyköche. Und nebenbei dekorative Elemente auf dem Esstisch. Wer gerne den Kochlöffel schwingt, freut sich bestimmt über eine originelle Schürze, die viel Platz für eine kreative Gestaltung bietet. Wer es besonders persönlich gestalten will, näht sie selbst oder lässt sie mit dem Namen des Beschenkten besticken. Mal ehrlich, wer jetzt noch nicht weiß, was er schenken soll, ist selber schuld.

Für passionierte Bastler – wie wär’s mit selbst gefertigten Topfuntersetzer, Tischsets und Frühstücksbrettchen, oder mit einer selbst gebauten Käseplatte im Loch-Design? Auf dieser Seite gibt es die Bauanleitung für dieses originelle Küchenutensil.

Was nur Männern schenken?

Bei Männern wird’s vielleicht etwas schwieriger. Was wünschen sie sich? Praktisches Zubehör fürs Auto macht sich als Geschenk ganz gut. Wie lässt sich ein Auto aufhübschen? Das können Radkappen sein, allerdings muss der Schenkende schon wissen, welches Auto der Beschenke fährt. Im Zweifel eignen sich:

  • Autoreiniger und Scheibenschwamm
  • Navigationssystem
  • Eiskratzer mit integriertem Handschuh
  • eine Plane zum Schutz oder bei Frost
  • Überzüge oder Kissen für die Sitze
  • Einparkhilfe mit Farb-Display

Auto-Liebhaber freuen sich sicher auch über ein aufregendes „Erlebnis-Geschenk“. Das kann eine Spritztour mit einem Cabrio sein oder ein rasanter Besuch auf einer Rennstrecke – alles bequem online zu buchen. Ach ja, an der Stelle darf der ADAC nicht vergessen werden: Warum nicht mal einen Gutschein für ein ADAC-Fahrtraining verschenken? Der ADAC bietet diverse Kurse zur Fahrsicherheit an.

Bild: © istock.com/caracterdesign




Welche Communities für Best Ager gibt es?

Best Ager, Silver Surfer – ältere Menschen, sprich 50+ und 60+, entdecken das Internet und damit die Chancen, die es bietet. Sie finden sich in Gemeinschaften zusammen, Communities wie das so schon neudeutsch heißt. Die größeren dieser virtuellen Zusammenkünfte zählen einige Hunderttausend Mitglieder.

Natürlich fällt mir bei Community zuerst Facebook ein. Aber mal ehrlich, Fazebuk wie es oft verballhornend genannt wird, ist schon ziemlich beliebig – irgendwie nett, aber ab einem bestimmten Alter vielleicht nicht das Nonplusultra in punkto Kommunikationsplattform.

Feierabend & Seniorbook als Platzhirsche

Bei meiner Suche im Netz nach anderen Plattformen bin ich auf Feierabend.de und wize.life (vormals seniorbook) gestoßen. Angemeldet bin ich bei beiden. Was Feierabend.de betrifft, so bin ich auch bereits zum Stammtisch nach Fürstenfeldbruck gefahren.

Wir haben übrigens angeregt geplaudert im kleinen Kreis, sprich wir Sechs passten locker an einen Tisch. Vielfalt sieht anders aus. Nun gut, immerhin gibt es eine Regionalgruppe. Die Altersstruktur dürfte mindestens 60+ sein – nach oben offen. Natürlich interessiert diese Gruppe andere Themen als Angehörige der Generation 50+.

250 000 Mitglieder

Jetzt zur zweiten großen Community: wize.life (vormals seniorbook). Ich bin Mitglied Nummer 235 165. Mittlerweile liegt ihre Zahl schon weit über 250 000. Aktueller Stand am heutigen 16. Juni um 16 Uhr: 250 408. Mein Ex-Kollege bei der Tomorrow-Focus AG, Alexander Schiechel, war von Anfang an dabei und ist heute bei Seniorbook Leiter Portalentwicklung und Product Owner. Die Community wächst rasant, wie jeder schnell feststellt, der sich hier anmeldet.

Mitte Juni haben die Seniorbook-Macher Gruppen eingeführt. Jeder SBler kann seine eigene Gruppe gründen (ich bin mit den beiden Gruppen „Anlegen“ und „Fürstenfeld“ präsent) und/oder anderen Gruppe beitreten.

Wize.life wirkt lebendig und könnte den anderen den Rang ablaufen. Mal schau’n.

Konkurrenten von Wize.life und Feierabend:

  • Senioren-Ratgeber: Gehört zur Apotheken-Umschau 
  • Platinnetz.de – wobei das Portal 2013 von Feierabend übernommen wurde. Eigenen Angaben zufolge hat Platinnetz mehr als 130 000 Mitglieder.
  • Fiftiesnet.de – gehörte, denn die Betreiber mussten Konkurs anmelden. Jetzt landen Nutzer bei Elternchecker, wenn sie die URL eingeben
  • Seniorentreff.de – das nach eigenen Angaben älteste soziale Netz „in Deutschland und Europa“ für Senioren. Die Macher setzen auf user-generated content, sprich, die Mitglieder gestalten die Inhalte weitgehend. „Redaktionell addieren wir Text, die einen Mehrwert für unsere Besucher haben“, ergäntz Seniorentreff
  • Lebensfreude50.de – versteht sich als Partnerbörse „für Männer und Frauen über 50“ (O-Ton Betreiber). Nach eigenen Angaben hat das Portal mehr als 80 000 Mitglieder
  • Bestager.org – eine Plattform mit Community und Service, die auch schon mal thematisch in die Tiefe gehen und über den demographischen Wandel schreibt
  • Romantik-50plus.de – eine Partnerbörse für die Generation 50+
  • Vivemus.de – „alt werden wir später“, so das Motto der Plattform. Die Macher beackern Themen wie Gesundheit, Finanzen, Kultur, Reisen, Shopping und Technik. Zurzeit befinde sich Vivemus noch im Aufbau, räumen sie selbst ein
  • Herbst50plus.de – irgendwie scheint dieses Onlineportal eher eine Ruine zu sein, ein Klick auf das Impressum ergibt eine Fehlermeldung, das gleiche Spiel bei anderen Seiten
  • Silbernetzwerk.de – hat seinen Betrieb eingestellt
  • 50plus-Treff – eine Community mit mehr als 280 000 Mitgliedern, die sich vor allem als Partnerbörse versteht

Das Angebot von Plattformen hat sich schon deutlich ausgedünnt – und wird sich vermutlich noch weiter ausdünnen. Die Erwartungen der Best Ager sind hoch, sind doch die meisten bereits mit Computer und Internet aufgewachsen.

Es  bleibt spannend




Best-Ager-Magazin vom „Spiegel“ am Start

Der ‚“Spiegel“ hat mit „Spiegel Classic ein Magazin für die Generation 50plus herausgebracht. Das Magazin „für Menschen mit Erfahrung und Entdeckergeist“ soll sich dem „Lebensgefühl und der Lebenswirklichkeit der Generation 50plus widmen“, so das Credo der Magazinmacher.

Titelthema des Erstlings ist die Zukunftsangst älterer Menschen („Strategien für ein angstfreies Leben“). Es geht in der Ausgabe laut „Spiegel“-Verlag um Fragen wie „Wie wohne ich?“, „Wie verbringe ich meine Freizeit?“, „Wie halte ich mich gesund und fit?“ und „Welche Ziele habe ich?“. Ressortleiterin Susanne Weingarten will allerdings nicht das Alter der Leser in den Vordergrund stellen, sondern vielmehr ein Heft produzieren mit all den „Themen, die für sie (die Zielgruppe) relevant sind“.

Lebenswirklichkeit der 50plus-Generation

„Das neue Magazin Spiegel Classic bietet anspruchsvolle und unterhaltsame Beiträge, in denen sich die Interessen und Lebenswirklichkeit dieser Zielgruppe widerspiegeln“, sagt Weingarten. Reportagen und Ratgeberstücke zu Themen wie Reisen, Sport, Gesundheit, Kultur und Kulinarik dürfen natürlich nicht fehlen.

Zum Auftakt einer Serie über Wohnformen im Ruhestand widme sich Spiegel Classic den Chancen und Risiken, die im Zusammenleben mit Kindern und Enkeln liegen. Das Best-Ager-Magazin stellt verschiedene Wohnformen vor, darunter auch das Mehrgenerationenhaus. Die Ausgabe enthalte eine Reportage aus Namibia über den 68-jährigen Hamburger Unternehmer Michael Hoppe, der in der ehemaligen deutschen Afrika-Kolonie eine zweite Heimat gefunden hat und Hilfsprojekte für Kinder organisiert. Das Thema Fitness im Kopf kommt ebenso vor wie der Schauspielstar Mario Adorf, der über erste Verliebtheit und sein Verhältnis zu den Frauen („Mein erster Schwarm“) plaudert.

Umfang von Spiegel Classic: 140 Seiten, in einer Druckauflage von 165 000 Exemplaren. Der Preis: 4,90 Euro.

Der erste Eindruck – eher enttäuschend

Wie versprochen: der erste Eindruck von Spiegel Classic. Das fängt schon mit dem Cover an. Wer meint, die Zielgruppe 50plus wieder zu finden, wird ziemlich enttäuscht. Da schaut den Best-Agern ein Mit-Dreißiger entgegen. Der soll als Testimonial für „Erfahrung und Entdeckergeist“ herhalten. Zumindest komisch. Dann das Logo, das keines ist. Und was bitte schön soll „Classic“ heißen? Das ist irreführend und irritierend. Der Mann am Kiosk schaut Käufer verdutzt an, die nach „Spiegel Classic“ fragen. „Was soll das sein?“. Das Editorial muss ohne Front-Frau oder -Mann auskommen – niemand, der seinen Kopf hinhält. Offensichtlich wollte keiner der Redakteure sein Konterfei dafür hergeben. „Wer schreibt hier eigentlich – Persönliches ohne Persönlichkeit“, wirft das Medienmagazin „Meedia“ ein.

Spiegel Classic sei erkennbar bemüht, durch Handwerk und Professionalität zu punkten, notiert Meedia. Wer das Magazin aufmerksam durchblättert, fühlt sich kaum angesprochen. Mich beschleicht das Gefühl, dass da einiges aus dem großen Spiegel-Fundus stammt, darunter beispielsweise die Reportage aus Nambia über den 68-jährigen Hamburger Unternehmer Michael Hoppe.

Wat is’n Dampfmaschin?

Die Bilder wirken eher wie beiläufig und etwas verschämt, einfach eingestreut und beliebig, dazu viele Strichzeichnungen, wo es unnötig ist. Das Recycling-Papier lädt nicht gerade zum Schwelgen ein. A propos Strichzeichnungen: Die Kolumne des Finanzexperten Hermann-Josef Tenhagen lässt den interessierten Leser doch eher ratlos zurück. Da kommt keine ISIN vor, keine Erklärung, was sich denn hinter dem Kürzel BGH und MSCI verbirgt. ISIN steht übrigens für International Securities Identification Number und ist eine zwölfstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination, sowas wie die Postleitzahl für einen Ort, nur in dem Fall für ein Wertpapier; BGH steht für Bundesgerichtshof und MSCI für Morgan Stanley Capital International, einem Macher von Aktienindizes, darunter der globale Aktienindex MSCI World. Mittlerweile gibt es einige Indexfonds auf den MSCI World, darunter beispielsweise den Comstage MSCI World mit der ISIN: LU0392494562. Die Verwaltungsgebühren sind mit 0,2 Prozent gering, ferner ist der Indexfonds sparplanfähig, das heißt, wenn ein Opa wirklich etwas für seinen Enkel tun will, kann er einen Sparplan einrichten, so dass jeden Monat oder alle drei Monate vielleicht für einen bestimmten Betrag Fondsanteile gekauft werden. Gleichzeitig erklärt die Kolumne, was ein Depot ist. Als wenn das nicht jeder Opa längst wüsste. Und warum bitte schön, muss Tenhagen als Strichmännchen erscheinen? Ihn kennt doch mittlerweile fast jeder aus dem Fernsehen.

Mühsame Annäherung an 50plus

Zugegeben, Verlage mühen sich ab mit der Zielgruppe 50plus. Mittlerweile tummeln sich einige 50plus-Magazine am Markt, darunter „Victoria“ und „meins – Frauen wie wir. Gruner+Jahr probiert es mit „Brigitte Wir –  und hat immerhin schon einige Ausgaben Erfahrung. Auch „Brigitte Wir“ hatte Anlaufschwierigkeiten, nicht zuletzt mit den Anzeigenkunden, die sich noch nicht ganz auf die Zielgruppe 50plus eingestellt haben. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Übrigens, „Viva“ ist bereits wieder vom Markt verschwunden. Schon Weihnachten 2015 kam das Aus für das Best-Ager-Magazin aus dem Gruner+Jahr-Verlag.

 




Was geht uns eigentlich die Demografie an?

Deutschland schrumpft nicht. Ist das eine gute Nachricht? Deutschland schrumpft zwar nicht, aber Deutschland wird älter. Deutschland verändert sich strukturell, insofern geht uns die Demografie sehr wohl etwas an – und was geht uns die Demografie an?

Wer sich das Video bei Youtube von Rosemarie Konirsch bis zum Ende anschaut, begreift in 4:42 Minuten, was uns Demografie angeht. Zwar bleibt die Bevölkerungszahl in Deutschland vergleichsweise stabil, trotz Zuwanderung vergreist Deutschland langsam. In zehn Jahren, sprich so gegen 2027 geht die Babyboomer-Generation endgültig in Rente. Dann sei der Peak erreicht.

Ist der demografische Wandel wirklich so schlimm? Ein Video von Rosemarie Konirsch

https://www.youtube.com/watch?v=NKaFEaAkojU

Und es ist ja nicht so, dass entsprechend viele Junge nachrücken. Die Basis ist deutlich schmäler – aus dem Tannenbaum wird, na, sagen wir mal, so etwas wie eine Artischocke, mit einer schmalen Basis und einem dickeren Oberteil. Den Erwerbstätigen stehen mehr ältere Menschen gegenüber. Dieser Prozess sei eine riesige Herausforderung für Personaler, so die Demografie-Exertin Konirsch. Dabei sei auch der Know-how-Verlust nicht zu vernachlässigen.

Mehr tun für altersgerechte Arbeit

Es gilt also für Unternehmen, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Bundeskanzlerin Angela Merkel dringt auf eine altersgerechte Ausgestaltung der Arbeitswelt. Dazu gehört sicher auch, die Arbeit flexibler zu gestalten, dazu gehört ferner Weiterbildung für Ältere, was bislang in vielen Unternehmen vernachlässigt wird. Beim „Demografiegipfel 2017“ am 16. März 2017 – und auch schon davor – wurde zwar viel diskutiert, meist blieb es aber bei Sonntagsreden. In der Praxis sieht es doch so aus, dass die Arbeit generell nicht so gestaltet wird, „dass sie zunehmend älter werdenden Beschäftigten gerecht wird“, von Ausnahmen einmal abgesehen.

Spanien, Italien und Deutschland sind die „ältesten“ Bevölkerungen

2020 ist Deutschland im Schnitt 47 Jahre alt Quelle: oecd

2020 ist Deutschland im Schnitt 47 Jahre alt
Quelle: oecd

Investition in Weiterbildung

Die Kanzlerin mahnte Investitionen in Bildung und Forschung an, den Kommunen fehlt dafür aber meist das Geld. Innenminister Thomas de Maizière sagte, die Vitalität der sogenannten „jungen Alten“ sei eine Riesenchance für Deutschland. Klingt gut, kostet ja nichts. Doris Wagner von den Grünen kritisierte den „Demografiegipfel“ als Schaufensterveranstaltung, womit sich sicher nicht ganz unrecht hatte.

Dieses Jahr finden noch zwei weitere Demografie-Veranstaltungen statt:

Auf dem 7. Demografiekongress in Frankfurt treffen „Jungunternehmer der Generation Y treffen auf etablierte Führungskräfte aus Generationen, für die gar keine Buchstaben erfunden wurde“, so die Veranstalter. Auf dem Demografiekongress stellt sich auch das Demografienetzwerk vor. Das Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain besteht zurzeit aus 13 Partnern, darunter die IHK Frankfurt am Main, die Stadt Eschborn, die Stadt Frankfurt am Main, der Regionalverband FrankfurtRheinMain, das Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain und die ING-DiBa, das Demographie Netzwerk (ddn), die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, das IHK-Forum Rhein-Main, die Kreisstadt Dietzenbach, die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, der Verein zur Förderung der Standortentwicklung e.V. und die Frankfurt University of Applied Sciences.

Der Demografie Kongress im August versteht sich als der Leitkongress zur Gestaltung des demografischen Wandels hierzulande.




Wie wichtig es ist, im Alter mit der Mode zu gehen?

Mode hat nichts mit Größe oder Alter zu tun – oder doch? Letztlich kommt es drauf an, sich wohl zu fühlen. Mode ist also auch Maß für die eigenen Ansprüche – und die sollten im Alter nicht verflachen, denn Andere beurteilen einen, bewusst oder unbewusst, an der Kleidung. Das gilt für Frauen wohl noch mehr als für Männer. Allein deswegen ist es wichtig, auch im Alter mit der Mode zu gehen. Wobei Mode für die Generation 50plus sicher anders aussehen wird als für Jüngere.

Kann Mode Spaß machen?

„Wer älter wird, braucht a besser’s Gwand“, lautet ein gängiger Spruch älterer Herren in Bayern. Gepflegt auszusehen, hebt das Selbstvertrauen. Mode ist Haltung und keine Frage des Alters. Ein gut sitzendes Sakko samt Einstecktuch plus kombinationsstarker Bundfaltenhose – dazu vielleicht mal ein Stehkragenhemd im Comfort-Fit ist schnell zusammengestellt und schindet Eindruck. Es macht sogar Spaß, mal einiges auszuprobieren und es lohnt sich, auch die Trends zu verfolgen – ohne ihnen hinterher zu jagen. Wer ein gewisses Alter erreicht hat, der darf eine gesunde Lässigkeit entwickeln – Zeit, den eigenen Stil zu finden und gelegentlich zu experimentieren, dabei dennoch authentisch zu bleiben. Für Männer gibt’s leider noch wenige Blogs, die sie inspirieren könnten. „House of Majd“ vom Fotograf Ken Browar und dem Autor Hooman Majd gehört dazu, sicher auch „What Ali Wore“, Einen Überblick über Mode-Männer-Blogs gibt’s auf der Seite stylebook.

Stilvolles Altern als Kunst

Der eigene Stil kollidiert vielleicht manchmal mit der aktuellen Mode. Ältere, die versuchen, den Jungen nachzueifern, wirken gelinde gesagt „daneben“. Wer als reife Dame partout hipp sein will, muss sich nicht wundern, belächelt zu werden. Nun, keine Regel ohne Ausnahme, wie Dorrie Jacobson, ein pensioniertes Playboy Bunny und heute Quasi-Expertin für stilvolles Altern beweist – die sich aber auch gern selbst auf den Arm nimmt auf ihrer Seite „Senior Style Bible“. Es gibt nun einmal Trends, die für die Ältere überhaupt nicht tragbar sind, aber durchaus auch solche, die sich für den Alltag von Onkel Heinz und Tante Lisbeth eignen. Was bei dem Ex-Model gerade noch so durchgeht, wirkt bei anderen zumindest komisch. Dorrie beweist gleichzeitig, dass es Spaß macht, modische Trends zu beobachten, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben.

Für Dorrie steht fest, dass es nie zu spät ist, seine Anziehungskraft und seinen Charme wieder zu beleben. „Viele Frauen haben Angst, alt zu werden, deswegen will ich ihnen Bilder von Frauen zeichnen, die auch im Alter schön aussehen und sich auch so fühlen“, schreibt sie auf ihrer Seite „Senior Style Bible“. Schönheit sei alterslos, wenn sie mit dem nötigen Selbstvertrauen getragen werde.

Welche Rolle Farben spielen

Das Leben ist bunt – und nicht beige. „Über 50 ist nicht beige“, betitelt die Modebloggerin Sanne Fiege deswegen ihren Blog. Übrigens, auf dem Portal „Blogs50plus“ gibt es einen hilfreichen Überblick über Mode-Blogs für 40plus und 50plus. Bunte, fröhliche Farben heben die Stimmung. Besonders intensiv ist dieser Effekt bei leuchtendem Gelb oder Orange. Schwarz, Grau und Braun hingegen sollten immer mit mindestens einem bunten Stück kombiniert werden – als Stimmungsaufheller sozusagen.

Die Frühjahrs- und Sommertrends 2017

Was liegt dieses Jahr im Trend? Auf den Catwalks, sprich den Laufstegen, war viel Pink zu sehen – oder Fuchsia, wie diese auffällige Farbe auch heißt. Das ist allerdings schon etwas für Mutige. Angeblich dürfen das sogar Herren tragen. Aber wie gesagt: nichts muss, alles kann. Ein schickes Fuchsia-Hemd zur schwarzen Hose – warum nicht. Weitere Trends sind Tüll, T-Shirts mit großen Schriftzügen, Sportkleidung und typische 80er-Jahre-Mode (zu der etwa schwarze oder hautfarbene Schulterpolster wie man sie bei Sieh an! findet und Neon-Farben gehören). Ja, richtig gehört, die 80er-Jahre kommen wieder. Das war die Zeit von Glanz und Glitter, von Leggings und Rüschen. Wer damals damit aufgewachsen ist, dürfte sich zumindest wundern.

Klassiker für jede Gelegenheit

Von der aktuellen Mode und vergänglichen Trends einmal abgesehen, gibt es auch Stücke, die sich jeder irgendwann einmal geleistet haben sollte. Dabei handelt es sich um zeitlose Klassiker – was wäre das Leben ohne ein bisschen Luxus? Für Damen gehört das Designer-Kostüm dazu, das sich zu allen festlichen Anlässen tragen lässt. Kostüme sind zeitlos und trendy – mit Charme-Garantie. Diese Eigenschaft hat zum Beispiel ein Kostüm von Chanel, Valentino oder Karl Lagerfeld. Für Herren ist es der hochwertige Anzug für besondere Lebenslagen – einer von Hugo Boss oder Armani.




Wie eine Küche funktional und gemütlich wird

Die Küche ist für viele ein zentraler Ort. Dort spielt sich das Leben ab. Deswegen soll sie gemütlich sein und gleichzeitig funktional, damit die Arbeit leicht von der Hand geht. Zugegeben, ein Spagat – eine ganz besondere Herausforderung für Planer.

Wie wird eine Küche funktional und gemütlich – und nicht zuletzt ergonomisch, um den eigenen Rücken zu schonen?

Was bedeutet Ergonomie?

Ergonomisch? Die Begriffe hat sicher jeder schon mal gehört. Aber woher kommen sie und was bedeuten sie? Das Wort kommt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus „ergon“ und „nomos“ Arbeit und Regel. Letztlich geht es darum, sich die Arbeit so leicht wie möglich zu machen und das Umfeld entsprechend zu gestalten, so dass die Gesundheit nicht darunter leidet. Das gilt für Büro und Fabrik, genau so wie für den Privatbereich. Ergonomie bezieht sich dabei auch nicht nur auf die Physis, sprich das körperliche Wohlbefinden („ergonomisch geformter Bürostuhl“), sondern auch auf die Psyche – und das schließt die Arbeitsatmosphäre ein.

Auch in der Küche – und gerade für die Generation 50plus – spielt die Ergonomie eine wichtige Rolle, schließlich wird dort regelmäßig gearbeitet. Es lohnt sich, darüber nachzudenken, wie sich Aufgaben so effizient wie möglich erledigen zu können.

Die fünf Zonen der Küchenarbeit

Gerade beim Planen einer Küche sollte jeder auch an die Ergonomie denken. Es geht beispielsweise darum, die einzelnen Komponenten so anzuordnen, dass sich alle Küchentätigkeiten ohne viel Hin- und Herlaufen erledigen lassen. Die Küchenprofis unterteilen diese Tätigkeiten in fünf Zonen:

  • Vorbereiten
  • Zubereiten
  • Reinigen und Entsorgen
  • Aufbewahren von Geräten
  • Bevorraten von Speisen

Rechtshänder planen ihre Küche im Idealfall so, dass diese Zonen von links nach rechts in der Reihenfolge Bevorraten, Aufbewahren, Reinigen, Vorbereiten und Zubereiten angeordnet sind. Das spart Zeit und Aufwand; unnötige Handgriffe und Wege entfallen. Stimmt diese Reihenfolge nicht, dauert einfach vieles länger.

Ganz wichtig: die Arbeitshöhe

Ein ganz wichtiger Punkt, neben der Aufteilung, ist, dass sich die Höhe der Arbeitsplatte an den Menschen anpasst – und nicht umgekehrt. Ist sie zu niedrig, zwingt das, vornübergebeugt zu arbeiten. Das kann auf Dauer zu Verspannungen und Rückenschmerzen führen. Ist die Arbeitsplatte dagegen zu hoch, sind die Arme beim Arbeiten in einer unnatürlichen Position.

Wie lässt sich die ideale Höhe ermitteln? Einfach gerade hinstellen, die Arme seitlich nach unten hängen lassen und so weit anwinkeln, bis der Winkel zwischen Ober- und Unterarmen etwa 90 Grad beträgt. Jetzt den Abstand zwischen Unterarmen und Boden messen. Von diesem Werte sind zehn Zentimeter abzuziehen. Bei durchschnittlich großen Menschen liegt die Höhe in der Regel zwischen 100 und 90 Zentimetern. Arbeiten mehrere unterschiedlich große Bewohner regelmäßig in der Küche, läuft das auf einen Kompromiss hinaus.

Hilfe bei der Küchenplanung

Im Fachhandel oder in speziellen Online-Portalen findet jeder, der eine Küche plant, zahlreiche Tipps und Tricks zur ergonomischen Gestaltung. Wer will, kann sich seine Traumküche auch mit Hilfe von Tools virtuell zusammenstellen – angepasst an die Raummaße. Damit lässt sich so lange experimentieren, bis der vorhandenen Platz perfekt ausgenutzt ist.

Foto: Jeanette Dietl shutterstock




Wie am besten auf das „Danach“ vorbereiten?

Ruheständler sind irgendwann einmal in der Situation, sich über das „Danach“ Gedanken zu machen. Wichtige Fragen drehen sich ums Erbe, aber auch darum wie das Sterben an sich „abgewickelt“ – sorry, für das Wort – werden kann und zwar so, dass für die Hinterbliebenen möglichst wenig Stress entsteht. Also, wie am besten auf das „Danach“ vorbereiten?

Meist kommt der Tod in unserer Gesellschaft nicht unverhofft, ein nicht unerheblicher Teil der alten Menschen liegt vor dem Tod eine Weile im Krankenhaus oder ist ein Pflegefall. Bevor es jedoch soweit ist, bleibt Ihnen selbst noch einiges an Zeit, um die eigenen Angelegenheiten zu regeln. Um Angehörige zumindest finanziell zu entlasten, gibt es mehrere Möglichkeiten: eine Sterbegeldversicherung abschließen oder die Kosten für die Bestattung auf einem separaten Konto ansparen.

Wissenswertes zu Versicherungen

Für die Kinder und Enkel kommen zu dieser Zeit viele Fragen auf, unter anderem auch diese: Worauf kommt es bei der Bestattungsplanung an? Im Todesfall stehen für die Hinterbliebenen einige Aufgaben an, die nicht aufgeschoben werden dürfen. Einige davon drehen sich rund um die bestehenden Versicherungen. Insbesondere die Versicherungen, die im Todesfall Leistungen ausschütten oder mit dem Tod des Versicherten enden, müssen so früh wie möglich benachrichtig werden. Dazu gehören:

  • Unfallversicherungen innerhalb von 2 Tagen
  • Lebensversicherungen innerhalb von 2 Tagen
  • Information der Auslandsversicherung bei Tod im Ausland

In den Versicherungsbedingungen sind in der Regel die Fristen genannt, die im Sterbefall des Versicherten eingehalten werden müssen, um eine reibungslose und zeitnahe Abwicklung der Versicherung zu gewährleisten. Zu beachten ist dabei, dass nicht alle Versicherungen mit dem Todesfall automatisch enden. Das gilt zum Beispiel bei Familienversicherungen. Diese laufen in der Regel bis zur nächsten Beitragsfälligkeit weiter. Auch Wohngebäude- oder Autoversicherungen bestehen fort, da der Versicherungsgegenstand auch nach dem Tod des Versicherungsnehmers bestehen bleibt.

Alle relevanten Daten sollten gesammelt an einem gut zugänglichen Ort aufbewahrt werden, damit Angehörige sie im Ernstfall sofort finden. Dies gilt übrigens nicht nur für Versicherungsunterlagen, sondern auch für Verträge mit Telefonanbietern, Grundversorgern und Gaswerken, die nach dem Tod gekündigt werden müssen.

Wann wird es Zeit für die Vorsorge?

Der richtige Zeitpunkt, sich um die Zeit nach dem Tod zu kümmern ist dann, wenn es einem selbst noch leicht fällt, Entscheidungen zu treffen und eigene Angelegenheiten zu regeln. Wer geistig fit ist und es auch bleibt, findet auch für kompliziertere Probleme leicht eine Lösung und kann sich jederzeit mit Fachleuten wie Anwälten oder Versicherungsmaklern beraten. Auch Angehörige sollten in die Pläne einbezogen und eingeweiht werden, damit sie im Fall des Ablebens wissen, wie weiter zu verfahren ist.

Eine Patientenverfügung sollte selbstverständlich sein. Zugegeben, viele scheuen sich, über diese Themen nachzudenken und zu agieren. Das macht es allerdings nicht besser.

Bild 1: © istock.com/kzenon




Wie wär’s mit einer Weinreise? Die schönsten Routen

Genuss und Erholung – warum nicht mal beides verbinden? Eine Weinreise spricht alle Sinne an. Und dafür müssen Lebenskünstler gar nicht weit fahren, denn in Deutschland warten viele interessante Weinbauregionen nur darauf, entdeckt zu werden – und dann lockt ja auch noch Südtirol. Zeit, die Entdeckungstour zu starten.

Entlang der deutschen Weinstraße

Wer den deutschen Wein liebt, der sollte wenigstens einmal die deutsche Weinstraße in der Pfalz besucht haben. Sie ist die älteste touristische Straße des Landes. Durch das Deutsche Weintor in Schweigen-Rechtenbach hindurch erstreckt sich die Weinstraße über 85 Kilometer und verbindet 130 Weinorte miteinander. Sie führt dabei durch malerische Landschaften, über Weinberge und vorbei an Flüssen. Im Sommer dürfen sich Besucher über sonnige Tage und mediterranes Klima freuen. Nicht umsonst gilt die Pfalz als „Toskana Deutschlands“. Unbedingt einen Besuch wert ist das größte Weinfest der Welt in Bad Dürkheim. Wer durch die Pfalz tourt, den erwarten vor allem die klassischen deutschen Weinsorten, darunter Riesling, ferner Silvaner, Müller-Thurgau und Kerner. Sie gehören zum vielfältigen Weinangebot der Pfalz. Wer sich inspirieren lassen will, schaut vielleicht bei rewe-reisen.de vorbei.

Durchs schöne Frankenland

Bei Weinkennern im In- und Ausland gleichermaßen beliebt ist der Frankenwein. Der aromatische Müller-Thurgau ist der Wein, der in Franken am meisten gekeltert wird. Daneben erfreut sich vor allem der Bacchus als Spezialität der Region großer Beliebtheit. Würzburg ist das Zentrum des fränkischen Weinlandes. Mit der Residenz, der Festung Marienberg und ihren zahlreichen Kirchen hat die Stadt viel zu bieten. Nach der Besichtigung laden die vielen Weingüter zum Entspannen und Genießen ein. Eine Besonderheit kommt aus Franken: der Bocksbeutel, die kleine Flasche mit dem gewölbten Bauch – dafür ist Franken bekannt. Weiter führt die Reise entlang des Mains. Die vielen Weinberge der Gegend tauchen die Hügel und Berge in ein eindrucksvolles Grün. Am Mainufer reiht sich ein Weinstädtchen ans andere. Wer da nicht einkehrt, ist selbst schuld – um ein Glas Wein zu genießen und das romantische Flair Frankens kennen zu lernen. Mehr Informationen zum fränkischen Weinland ist hier zu finden.

Zum Törggelen nach Südtirol

Gerade für die Bayern liegt der Süden ja so nah. In dreieinhalb Stunden sind Münchner in Meran – ein Ortswechsel, der auch einen Klimawechsel bedeutet. In Südtirol ist der Wein vermutlich schon seit tausend Jahren vor Christus heimisch. Südtirol wird stark vom Mittelmeerklima geprägt – ideal für rote und weiße Weine. Bei den Weißen dominieren Grau- und Weißburgunder, während sich bei den roten Sorten Blauburgunder, Merlot und Cabernet Sauvignon hervortun. Landschaftlich ist Südtirol geprägt von den Alpen, grünen Wiesen, Burgen und romantischen Almhütten. Vor allem Wanderer kommen hier voll auf ihre Kosten. Überall sie auf kleine Weingüter, die zum Verweilen und Kosten einladen. Zwar lockt Südtirol das ganze Jahr, sicher am schönsten ist es im Herbst, wenn die Hof- und Buschenschänken zum Törggelen einladen – das ist Weinurlaub vom feinsten.

Jede Weinregion in Europa beeindruckt mit ihren Besonderheiten und Spezialitäten. Deutschland kann da locker mithalten – mit herrlichen Landschaften und außergewöhnlichen Weinen.

 

© Owen Weber/ Shutterstock




Wie sich der Garten in eine Oase verwandeln lässt

Trautes Heim, Glück allein – in diesen Worten steckt ein Quäntchen Wahrheit. Denn, ein eigenes Grundstück mit Garten bietet Chancen, die anderen Menschen verwehrt bleiben. Wie sich so ein Garten in eine Oase verwandeln lässt? Hecken, Bänke, Rosenbeete – und ein eigener Pool werten einen Garten. Vor allem mit einem Pool erfüllen sich Gartenbesitzer einen Traum, der erholsame Momente abseits überfüllter Strände verspricht.

Ein Pool kann vieles sein, auch das aufblasbare Planschbecken, wer allerdings mehr will, sollte sich mit dem Thema Naturpool beschäftigen.

Was ist ein Naturpool?

Was ist ein Naturpool? Anders herum, was ist ein Naturpool nicht? Jedes Planschbecken muss irgendwann einmal entleert werden, weil das Wasser verdreckt und sich Keime bilden. Das gilt auch für ein Schwimmbecken. Natürlich ist es toll, sich im Sommer zu erfrischen und fit zu halten. Weniger toll ist die Pflege – Wassers ohne Zugabe von Chemikalien ist nicht möglich, weil sonst das Infektionsrisiko wächst, was den Badespaß trübt.

 

Geht’s auch anders? Ja, wer auf Natürlichkeit Wert legt, ist mit einem Naturpool gut beraten. Denn der Naturpool ist zwar optisch mit einem Swimmingpool im klassischen Design vergleichbar, wirkt aber dennoch alles andere als steril. Im Gegensatz zur weiß-bläulichen Farbgebung normaler Pools fügt sich die Badeoase von Anbietern wie Pool for Nature mit ihrem grünen Farbton harmonisch in die Umgebung ein.

Vorteile von Naturpools

Ein Naturpool bietet einige Vorteile. So wird das Wasser in Naturpools biologisch durch Wasserpflanzen oder Mikroorganismen gereinigt wird. Die Badeparadiese bleibt somit frei von Chemikalien. Das Wasser wird über ein Nachbarbecken gereinigt, was den Naturpool selbst von Fischen oder Pflanzen befreit. Vorteil: Pflegebedarf sowie damit verbundene finanzielle Aufwendungen halten sich in Grenzen, anders als bei herkömmlichen Pools oder Planschbecken.

Ein weiterer Pluspunkt von Naturpools: Das Wasser erwärmt sich dank überschaubarer Größe und verhältnismäßig geringen Tiefe von allein. Und niemand muss Angst haben vor Hautreaktionen, ausgelöst durch Chemikalien.

Pflege von Naturpools

Wie gesagt, ein einmal professionell angelegter Naturpool braucht keine große Pflege. Gartenexperten gehen von etwa zwei Stunden Pflegeaufwand aus. Und so lässt sich das Wasser im Naturpool lange sauber und frisch halten:

  • kleine Filteranlage zur Säuberung des Schmutzwassers einsetzen
  • regelmäßige Überprüfung des Nährstoffgehalts
  • bei Wahl des Naturpools bewusst Naturstein auswählen

Naturpool versus Schwimmteich

Was unterscheiden Naturpools und Schwimmteiche? Gemeinsam ist ihnen, dass sie das Wasser ohne Zusatz von Chemikalien biologisch aufbereiten. Im Gegensatz zum Naturpool sind Pflanzen – und Planktonsedimentation – für die Reinigung des Wassers verantwortlich und halten es klar.

Beim Naturpool wird das Wasser täglich durch einen biofilmaufbauenden Filter gepumpt wird. Im Filter werden Nährstoffe und Schwebeteilchen von Mikroorganismen gebunden und abgebaut. Das Wasser im Naturpool bleibt klar – auch ohne Wasserpflanzen, womit für Schwimmer mehr Platz bleibt.

Bild: © istock.com/wundervisuals




Warum Blumen immer noch gut ankommen

Blumen als Mitbringsel oder Geschenk sind zwar längst nichts aufregendes mehr, aber darüber freuen sich immer noch die meisten – Klassiker eben, die sich für viele Gelegenheiten anbieten. Das gilt auch nicht nur für Junge, sondern auch Ältere. Übrigens, müssen das auch nicht immer Schnittblumen sein, Topfpflanzen oder Gewächse für den Garten kommen ebenfalls bestens an. Und warum kommen Blumen immer noch gut an?

Freundschaft braucht Pflege

Geschenke, so klein sie auch sein mögen, zeigen dem Beschenkten immer „Ich denk an Dich“. Das wissen Großeltern häufig besonders zu schätzen, vor allem dann, wenn die Kinder und Enkelkinder weit weg wohnen. Wenn sie die Großeltern beschenken wollen, müssen sich halt etwas einfallen lassen. Aber wozu gibt es den Blumen-Service! Blumen verschicken mit Bloomy Days ist beispielsweise so eine besonders unkomplizierten Methoden für persönliche Geschenke, die immer gut ankommen. Mit der Auswahl der richtigen Sorten wird auch ein kleiner bunter Strauß zum sehr persönlichen Geschenk.

Was passt wann?

Es gibt viele verschiedene Sorten, die als Schnittblumen verschenkt werden können – und jede hat eine andere Bedeutung. Damit der Schenker mit den Blumen für die Großeltern auch den „richtigen Ton“ trifft, sollte der Schenkende folgendes beachten:

  • Rote Rosen stehen für Liebe und Leidenschaft
  • Die Farbe Rosa steht für Jugend
  • Die weiße Rose als klassische Hochzeitsblume repräsentiert die Unschuld
  • Die Nelke, früher Symbol der Arbeiterbewegung, steht heute in Rot für Leidenschaft,
  • in Weiß für ewige Treue
  • Vorsicht bei gelben Nelken: Sie zeigen eine Abneigung gegen den Beschenkten!
  • Auch die Tulpe steht für Liebe und Zuneigung; dabei gilt, je dunkler die Farbe, umso stärker das Gefühl.
  • Rote Tulpen sind eine einzige Liebeserklärung,
  • in Orange symbolisieren sie Faszination.
  • Chrysanthemen strahlen Frische und Fröhlichkeit, aber auch Beständigkeit aus
  • In Rot stehen sie, wie so viele Blumen, für die Liebe.

Mit einem bunten Strauß machen Enkel und Kinder bestimmt keinen Fehler. Noch mehr zur Blumensprache gibt es hier

Topfpflanzen verschenken

Gelegenheiten, Blumen zu verschenken, gibt es viele – so zum Muttertag, zum Geburtstag, zu Weihnachten, zum Ehejubiläum der Eltern oder Großeltern. Wer der Vergänglichkeit – die Schnittblumen bei aller Schönheit und Aussagekraft mit sich bringen – nichts abgewinnen kann, kann statt Blumen auch Topfpflanzen verschenken. Das können Blüh- oder Grünpflanzen für Fensterbank und Balkon sein, aber auch Kräutertöpfe oder Setzlinge für den Garten. In jedem Fall ist es wichtig, Pflanzen auszuwählen, die zum Beschenkten, aber auch zu dessen Umfeld passen. Wer weder Balkon noch Garten hat, kann mit einer Tomatenpflanze nicht so viel anfangen, wer ständig unterwegs ist und deshalb auf Zimmerpflanzen verzichtet, kann vielleicht höchstens einem Kaktus etwas abgewinnen.

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