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Rente ab 63, der Weg zum Schwerbehindertenausweis – das sind nur zwei der Themen beim Aktionstag des Sozialverbands VdK Bayern am heutigen Freitag, 24. Juni, in München, genauer gesagt in der Grillparzerstraße 16. Bei dieser Veranstaltung dürften sich sicher Gelegenheiten zu interessanten Gesprächen bieten.

Los geht’s am Freitag um 10 Uhr – bis 16 Uhr. Natürlich ist das eine Werbeveranstaltung des VdK, der mittlerweile mehr als 645 000 Mitglieder hat. Niemand muss ja Mitglied werden, aber einmal reinschauen, dürfte sich lohnen. Mitarbeiter der Sozialrechtsberatung sind übrigens auch da – und die stehen Rede und Antwort auf Fragen.

Zum Programm: Ab 11 Uhr referieren verschiedene Experten des VdK und der Polizei über wichtige Themen aus den Bereichen altersgerechtes Wohnen, Kriminalität, Pflege, Rente und Schwerbehinderung. Den Anfang macht Yvonne Knobloch, die beim Sozialverband VdK Bayern das Ressort “Leben im Alter” leitet. In ihrem Vortrag “So lange wie möglich zu Hause leben. Mit durchdachten Lösungen – kein Problem” gibt sie Tipps, wie eine Wohnung barrierefrei umgestaltet werden kann. Anton Köhler, Kontaktbeamter der Polizei Bayern, referiert um 12 Uhr über “Enkeltrick – Vorsicht an der Haustür”. Er gibt Tipps, wie sich gerade ältere Menschen vor Trickbetrügern und Kriminellen schützen können. Um 13 Uhr erläutert die Leiterin der VdK-Abteilung Sozialpolitik, Claudia Spiegel, die Neuregelungen, die ab dem kommenden Jahr in der Pflegeversicherung gelten. Sie erläutert, was sich bei den Pflegestufen und den Leistungen ändert. Viele Berufstätige können oder wollen nicht bis zur Regelaltersgrenze arbeiten. Rainer Strauch, Leiter der VdK-Abteilung Sozialrecht, referiert ab 14 Uhr über die Themen Erwerbsminderungsrente und Rente mit 63. Zum Abschluss um 15 Uhr erklärt Danny Machne, Regionalgeschäftsführer des VdK-Kreisverbands München, den Weg zum Schwerbehindertenausweis.

Im bunten Rahmenprogramm geht es um weitere wichtige Themen, die beim Sozialverband VdK Bayern eine große Rolle spielen: Inklusion und Barrierefreiheit. Im Rolli-Parcours können die Besucher ausprobieren, wie schwierig es ist, mit einem Rollstuhl über Hindernisse zu fahren. Im “Café Handicap” werden Sinneseinschränkungen simuliert. So geht es beispielsweise darum, Gegenstände nur durch Ertasten zu erkennen. Außerdem können die Besucher an einem Hörtest teilnehmen und erfahren, wie ein Defibrillator funktioniert.

Und hier der Link zum Programm des Aktionstags

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

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