Wie ein original ungarisches Kesselgulasch am besten gelingt

Wie gelingt ein original ungarisches Kesselgulasch am besten? Eigentlich ist das ganz einfach. Wobei es auf das „eigentlich“ ankommt. Beim Kesselgulasch kommt es auf den Kessel an und das Dreibein – und natürlich auf die Feuerstelle. Das Rezept ist vergleichsweise simpel. Ein bisschen Geduld sollte der Koch freilich mitbringen.

Kesselgulasch ist Männersache

Ein normales Gulasch kann ja jede kochen, aber ein Kesselgulasch ist Männersache. Das hat damit zu tun, dass ein Kesselgulasch im Kessel über offenem Feuer zubereitet wird. Das kann eine Kuhle im Boden sein oder ein Feuertopf. Neben Kessel und Feuertopf braucht der Koch noch ein Dreibein – gibt’s online zu bestellen. Gekocht wird im Freien. Die ideale Jahreszeit gibt’s nicht für Kesselgulasch. Es schmeckt im Sommer ebenso gut wie im Winter.

Kesselgulasch so was wie Grillen

Was sagt Wikipedia dazu: Auf ungarisch heißt Kesselgulasch Bográcsgulyás. Kesselgulasch hat in Ungarn „eine ähnliche Tradition wie in anderen europäischen Ländern das Grillen“. Das stimmt, Kesselgulasch hat viel mit Geselligkeit zu tun, weil jeder mal ein Holzscheit nachlegen kann und sich selbst bedient, wenn der Teller leer ist.

Ok, genug der Vorrede – hier das Rezept für zehn Personen. Wer will, kann auch gern mehr als zwei Kilo Rindfleisch nehmen. Es macht auch nichts, wenn etwas übrig bleibt. Reste schmecken auch aufgewärmt. Guten Appetit!

Das beste Rezept für Kesselgulasch

Zum Kesselgulasch passen sowohl Bier wie Wein.




Wie Männer in den Wechseljahren Symptome der Andropause erkennen

Männer in den Wechseljahren? Ja, nicht nur Frauen kommen in die Wechseljahre. Die sogenannte Andropause betrifft statistisch etwa jeden zehnten Mann mittleren Alters. Nicht von ungefähr heißt es Wechseljahre – es geht dabei um einen schleichenden Prozess, der etwa ab dem 45 beginnt. Wobei das von Mann zu Mann anders verlaufen kann.

„Männer sind so … verletzlich“, singt Herbert Grönemeyer. „Männer können alles, Männer kriegen ’n Herzinfarkt“, weil sie zu wenig auf sich achten, ließe sich sein Songtext ergänzen. Sie ignorieren auch die Symptome der Andropause, nehmen die Wechseljahre einfach nicht ernst – mit Folgen wie Grönemeyer singt.

„Oh Männer sind so verletzlich“ – Herbert Grönemeyer im Youtube-Video

Zeichen der Andropause erkennen

Es gehört zum natürlichen Alterungsprozess, dass der Testosteronspiegel von Männern ab dem 35. Lebensjahr jährlich um ein Prozent sinkt – wenn Männer auf die 60 zugehen, hat der Körper bereits 25 Prozent des Sexualhormons verloren. Ob und wann ein Mann in die Wechseljahre kommt, lässt sich nicht pauschal sagen. Denn jeder Mann hat einen individuellen Testosteron-Basisspiegel. Wann er eine Veränderung spürt, ist davon abhängig, wie schnell der Spiegel absinkt. Und auch Faktoren wie die sportliche und berufliche Auslastung haben einen Einfluss auf die Hormone, wie Dr. Wolfgang Bühmann, Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e. V., an einem Beispiel verdeutlicht: „Ein Bauarbeiter merkt schneller, dass er weniger belastbar wird als jemand, der eine Bürotätigkeit ausführt. Meist werden die Beschwerden zwischen dem 50. und dem 60. Lebensjahr bemerkt“.

Dass die Menge der Geschlechtshormone im Körper abnimmt, kann sich in unterschiedlichen körperlichen Symptomen äußern:

  • Hitzewallungen, Schweißausbrüche
  • Erschöpfung, Antriebslosigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Nervosität, depressive Verstimmungen
  • Rückenschmerzen
  • Abnahme der Libido
  • Haarausfall
  • höherer Anteil an Fettgewebe, weniger Muskelmasse
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen

Für sich genommen, können diese Indikatoren auch auf etwas Anderes hindeuten als auf die Andropause. Wer jedoch mehrere oder alle Symptome bei sich bemerkt, dem wird angeraten, einen Urologen oder Endokrinologen aufzusuchen. Spezialisierte Fachärzte können anhand des Testosteronwertes im Blut ermitteln, ob Wechseljahre oder Stress für die körperliche und psychische Abgeschlagenheit verantwortlich sind.

Wie bei Wechseljahren behandeln?

Braucht es bei Testosteronmangel überhaupt eine Therapie? In der Regel nicht. Nehmen die Beschwerden zu, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Mann ein positives Körper- und Lebensgefühl wiedererlangen kann. Dazu zählen zum einen von Medizinern durchgeführte Hormontherapien mithilfe von Gels, Spritzen, Tabletten oder Pflastern. Zum anderen lassen sich Nebenwirkungen wie eine Blasenschwäche und der Verlust der Libido auch auf natürlichem Wege mit einfachen Übungen in den Griff bekommen. Wer sich beispielsweise die App von TENA MEN herunterlädt, erfährt von Sportmediziner Prof. Dr. Thomas Kurscheid, wie sich die PC-Muskeln und die Beckenbodenmuskulatur gezielt trainieren und stärken lassen. Ein starker PC-Muskel steigert die sexuelle Energie und Lust beim Mann. Der Beckenboden wiederum spielt im männlichen Blasen-Prostata-System eine buchstäblich tragende Rolle: Wie eine Hängematte aus Muskeln, Sehnen und Bindegewebe stützt er die Organe im Unterleib und unterstützt die gesunde Funktion der Blase. Diese beiden Körperregionen zu festigen, verstärkt die Kontrolle beim Wasserlassen und wirkt einer Vergrößerung der Prostata entgegen. So kann Mann den Ruhestand vital und gesund genießen – ob alleine oder gemeinsam mit seiner Partnerin. Junge Männer lächeln sicher noch darüber, aber wer die 60 überschritten hat, dem ist oft nicht mehr zum Lächeln zumute.

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Wie Ordnung Klarheit ins Leben bringt – und was das mit Aufräumen zu tun hat?

„Denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck“, singt Stefanie Kloß von „Silbermond“. Ja, es reist sich leichter und es lebt sich leichter. Das erkennen immer mehr. Minimalismus und Downsizing liegen voll im Trend. Vor dem Minimalismus aber kommt das Aufräumen. Wie das geht und warum Ordnung mehr Klarheit ins Leben bringt, verrät Beth Penn in „Das kleine Buch vom Aufräumen“.

Penns Buch hat 95 Seiten. Die „Professional Organizer“ nimmt ernst, was sie selbst propagiert und hält sich kurz. Aufräumen ist ihr Thema. In ihrem Taschenbüchlein – ja, auch vom Format ist ihr Buch eher klein – beschreibt sie, wie sich Ordnung und Klarheit ins Leben bringen lässt. So übersichtlich wie auf dem Cover ist auch das Buch, begleitet von vielen Zeichnungen und Zitaten.

Warum sich Aufräumen lohnt

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Das kleine Buch vom Aufräumen

Trotz der Kürze wird schnell klar, dass hier ein Profi schreibt, der weiß, wovon er spricht. „Ordnung zu schaffen, ist kein einmaliger Akt, sondern Gewohnheit, tägliche Praxis und bewusste Absicht – also eine Lebenseinstellung“, so Penn. Und sie sagt auch, warum sich das Aufräumen lohnt. Es gehe beim Aufräumen nicht nur im erspartes Geld, sondern um den inneren Frieden. „Ein aufgeräumtes Leben zu führen heißt, sich von allem zu befreien, was nur belastet – und das hat einen Zugewinn an Zeit, Raum und Freude zur Folge“, kürzer lässt es sich kaum beschreiben.

Sie geht in ihrem Buch auch auf den Konsumismus ein. „Warum haben wir überhaupt so viel ‚Zeug‘?“, fragt sie. Ja, mal ehrlich, macht Materielles glücklich? Eben nicht. Selbst über Neues freuen wir uns nur kurz. Also, warum dann immer wieder Neues kaufen? Genau darum geht es in ihrem Buch. Weg mit dem Krempel, denn „letztlich hat alles, was Sie besitzen, Sie in der Hand“.

Kampf dem Krempel

Ihr Büchlein ist Ansporn, dem Krempel den Kampf anzusagen. Krempel hindert uns am selbstbestimmten Leben. Leider ist es nicht so leicht, Krempel wieder loszuwerden. Teilweise empfinden wir Schuldgefühle, dieses Zeug zu verschenken oder wegzuwerfen. Auch auf diesen Aspekt geht Beth Penn ein.

Die Ordnungsverfechterin lässt Chaoten und Messis nicht allein. Sie gibt Tipps, wo jeder ansetzen kann. Ordnung ins Leben bringen ist einfacher als gedacht. Dabei helfen ganz einfache Fragen:

  • Wie oft benutze ich etwas?
  • Ist es erforderlich?
  • Wie wäre es, wenn der Gegenstand weg wäre?

Das klingt einfacher als es ist. Deswegen hilft es, Pausen einzulegen, Tagebuch zu führen und sich zu belohnen. Möglichst wenig „Sollte“ und „Müsste“.

Wenn einmal aufgeräumt ist, soll es auch so bleiben. Dabei könnte ihr einfacher Satz zum Motto werden: „Behalten Sie nur Nötiges und Dinge, die Sie verwenden und lieben.“

Hilfe zur Selbsthilfe

Wer das allein nicht schafft, kann sich ja Hilfe holen. Es gibt Gruppen, Bücher und professionelle Ordnungshelfer. So ein Stups wirkt manchmal Wunder.

Übrigens, warum nicht lieber in Erlebnisse investieren als in Sachen? Von den Erlebnissen einer Reise lässt sich lange zehren – und sie vermüllen nicht die Wohnung.

Ordnung auch bei der Zeit

Beth Penn beschäftig sich in ihrem Buch auch mit dem Thema Zeitverschwendung. Sie rät, den Terminplan zu entrümpeln. Jeder sollte, so ihr Tipp, sicherstellen, für die Dinge genügend Zeit zu haben, die einem am Herzen liegen. Wie schreibt der römische Philosoph und Staatsmann Seneca so schön: „Nicht gering ist die Zeit, die uns zu Gebote steht – wir lassen nur viel davon verloren gehen. Nicht das Leben, das wir empfangen, ist kurz, nein, wir machen es dazu – wir sind nicht zu kurz gekommen; wir sind vielmehr zu verschwenderisch.“

Müll hat seinen Preis

Und auf noch einen Aspekt geht Penn ein – auf den Preis des Mülls. Wir schaden unserem Planeten mit allem dem Krempel, weil er produziert, transportiert und entsorgt werden muss. Also, „besser – nicht mehr“. Sage niemand, es betreffe ihn nicht. „In fast 20 Jahren hat sich die Menge der in den USA weggeworfenen Kleidung verdoppelt“, zitiert Penn die „Newsweek“. Wir Deutschen kaufen und werfen vielleicht nicht ganz so viel weg, aber so viel nachhaltiger sind wir vermutlich auch nicht – oder? Penn nennt es „Fast Fashion“. Was dagegen zu tun ist? Ihr Rezept: eine sorgfältig gewählte Grundgarderobe, die vielseitig kombinierbar ist.

Vorsicht vor Ködern der Marketiers

Penn räumt ein, dass es schwer ist, auf die Köder der Marketiers nicht hereinzufallen. Sie empfiehlt deswegen, sich nicht mit anderen zu vergleichen. „Ganz Sie selbst zu sein, ist das schönste Geschenk, das Sie sich machen können“, propagiert sie. „Vergleiche rauben die Lebensfreude“, sagt Theodore Roosevelt, der 26. Präsident der USA – und hat er nicht Recht?

Aufräumen ist ein Prozess

Allerdings ist ein aufgeräumtes Leben nicht eine einmalige Sache, sondern ein Prozess. Es gehe darum, seine Einstellung zu ändern. Ja, damit hat Penn sicher Recht. „Gehen Sie Ihren Weg“, gibt Penn allen mit, die sich um ein aufgeräumtes Leben bemühen.

Natürlich kann Penn auf diesen 95 Seiten nicht alle Aspekte des Aufräumens beleuchten. Ich Buch ist aber ein Weckruf, der ermutigt. Allein schon deswegen lohnt die Lektüre ihres Buchs.

Und hier noch mal das Video von „Silbermond“ zum Thema „leichtes Gepäck“




Die beliebtesten Fernreiseziele im Winter

Nebel, Kälte, Nieselwetter, Matsch und Schneeregen – und dazu noch die kürzer werdenden Tage. Wenn der Winter in Deutschland Einzug hält, wollen viele von uns dem Grau-in-Grau entfliehen und planen einen Winterurlaub in sonnigen Gefilden. Was sind die beliebtesten Fernreiseziele im Winter? Wohin zieht es die Deutschen? Was ist dabei zu beachten?

Sri Lanka – Teeplantagen und Elefantenwaisenhaus

Viele verbinden mit der im indischen Ozean gelegenen Insel nur eines: das dramatische Tsunami-Unglück vor 14 Jahren. Auch wenn hier und da die Folgen des Unglücks noch zu sehen sind, beeindruckt Sri Lanka – eines der beliebtesten Fernreiseziele – mit exotischer Flora und Fauna und kulinarischen Köstlichkeiten. Neben Reis und Gewürzen wird vor allem Tee angebaut. Touristen können sich übrigens selbst als Pflücker versuchen, um hautnah zu erleben, wie Tee kultiviert, geerntet und fermentiert wird. Im Hochland gedeiht der Tee am besten, rund um Nuwara Eliya. Besonders reizvoll ist eine Fahrt mit der Bahn durch die grün leuchtende Landschaft. Von Geckos über Schildkröten bis hin zu Elefanten – auch die Tierwelt der Insel beeindruckt. Ein Besuch eines Elefantenwaisenhauses oder einer Schildkrötenaufzucht lohnt sich auf jeden Fall und schenkt tolle Urlaubserinnerungen.

Reiseapotheke für Fernreiseziele

Gerade in den südostasiatischen Ländern ist es immer von Vorteil, sich vor der Reise über benötigte Impfungen schlau zu machen und die Reiseapotheke mit Hilfsmitteln zu füllen. Auf das Erscheinen folgender Beschwerden sollten Fernreisende vorbereitet sein:

• Magen-Darm-Erkrankungen
• Kopfschmerzen
• Halsschmerzen
• Erkältung

Auch ist es nie verkehrt, einen Schutz gegen Mücken in den Koffer zu packen, um die lästigen Insekten im Urlaub fernzuhalten.

Thailand – tropische Strände und beeindruckende Tempel

Ob Entspannung an traumhaften Sandstränden oder turbulentes Großstadtleben in der Metropole Bangkok: Thailand ist ebenfalls eines der beliebtesten   Fernreiseziele und besonders bei deutschen Urlaubern beliebt. Das südostasiatische Land hat außerdem noch einiges an Kultur zu bieten. Am beliebtesten sind hier die prachtvollen Tempel und Königspaläste, in denen Touristen ein Stück der buddhistischen Kultur kennenlernen können. Auch in Thailand ist es, wie in allen tropischen Ländern, wichtig, sich vorher über benötigte Impfungen und die richtige Zusammenstellung der Reiseapotheke zu informieren. Aufgrund der für uns fremden Küche und der geringeren Hygienestandards, sollten Mittel gegen Durchfall oder Sodbrennen Teil des Gepäcks sein.

Übrigens, mittlerweile verbringen viele Rentner auch ihren Ruhestand in Thailand und fühlen sich dort ganz wohl.

Florida – Karibik-Feeling im Sonnenschein-Staat

Florida überzeugt vor allem durch das ganzjährige warme Klima und der Kombination aus traumhaften Stränden und amerikanischer Lebensart. Nicht von ungefähr ist Florida ebenfalls eines der beliebtesten Fernreiseziele. In den Großstädten Miami und Orlando sorgen ausgiebige Shoppingtouren und die lateinamerikanische Kultur für einen abwechslungsreichen Urlaub. Die berühmten Florida Keys, eine Inselgruppe an der Südspitze des Bundesstaates, schenken Tauch- und Schnorchel-Begeisterten durch die lebenden Korallenriffe atemberaubende Erlebnisse. Auch Kinder können durch den Besuch der in Orlando gelegenen Themen- und Vergnügungsparks einen unvergesslichen Urlaub erleben.

Außer den Standardimpfungen sind für dieses Fernreiseziel keine weiteren Schutzimpfungen vorgesehen. Die ärztliche Versorgung und die Verfügbarkeit von Medikamenten sollte ebenfalls kein Problem darstellen, dennoch ist es mit Sicherheit sinnvoll, auch hier Hilfsmittel wie den geeigneten Mückenschutz einzupacken.

Kuba – heiße Rhythmen und karibische Lebensfreude

Südlich von Florida gelegen, überzeugt die karibische Insel mit weißen Sandstränden und der besonderen Lebensfreude der Einheimischen. Durch die amerikanischen Oldtimer schafft das zum Weltkulturerbe ernannte Kuba einen ganz besonderen Flair, den es wahrscheinlich in dieser Form sonst nirgends gibt. Ob ein Abendprogramm mit Salsa-Tanzkursen oder mit Rum-Cocktails wie einem Cuba Libre in der Hand: Die Einzigartigkeit Kubas bleibt wohl den meisten Urlaubern unvergesslich. Kuba ist eines der Fernreiseziele, die gerade in den vergangenen Jahren immer beliebter wurden.




Wie jede auch mit 60plus noch umwerfend aussehen kann

Stil ist keine Frage des Alters. Auch mit 60plus noch umwerfend aussehen – ist durchaus möglich. Schauspielerinnen wie Helen Mirren, Meryl Streep, Catherine Deneuve und Iris Berben beweisen, dass Frauen ab 60 Stilikonen und sogar modische Vorbilder für jüngere Generationen sein können.

Natürlich steht hinter dem perfekten Aussehen der Stars eine ganze Entourage an Stylisten, ließe sich einwenden. Doch auch „normale“ Frauen im reifen Alter können ganz ohne persönliche Mode-Assistenten, Schönheits-OPs und Bildbearbeitung attraktiv aussehen. Wie geht das, mit 60plus noch umwerfend aussehen?

Seinen Typ kennen und Vorzüge betonen

Für viele sind Schönheit und Jugend ein unzertrennliches Paar. Doch guter Stil und ein attraktives Äußeres kennen kein Alter. Der Psychologe Frieder Lang erklärt sogar: „Wir wissen aus zahlreichen Studien: Wer mit 20 oder 30 mit dem eigenen Aussehen unzufrieden war, kann sich mit 50 oder 60 dann auf einmal doch sehr attraktiv fühlen“. Mit 60plus noch umwerfend auszusehen, ist längst kein Problem.

Mit 60plus noch umwerfend aussehen

Dazu ist es weder nötig, in den Kleiderschrank der Tochter zu greifen, noch tagein tagaus das klassische Twinset in Beige mit blickdichten Strumpfhosen und Pumps zu tragen. Älterwerden hat schließlich den Vorteil, sich selbst zu kennen. In dem Alter wissen die meisten Frauen, was ihnen steht und welche Vorzüge es gilt zu unterstreichen. Warum nicht auch mal etwas Neues ausprobieren? Wer hindert einen daran? Die Kategorien „altersgemäß“ oder „nicht-altersgemäß“ haben ausgedient.

Wer sich inspirieren lassen will – die Zeitschrift Bild der Frau hat Vorschläge für vier verschiedene Mode-Typen zusammengestellt, speziell für die Frau ab 50. Vermutlich erkennt sich jede Frau dieses Alters selbst wieder:

  • die Klassische fällt mit schlichter Eleganz auf und folgt nicht jedem Trend;
  • die Farbenfrohe weiß, wie man Farben und Muster richtig kombiniert;
  • die Entspannte liebt Bequemlichkeit, verzichtet dabei aber nicht auf gutes Aussehen;
  • und die Vintage-Liebhaberin experimentiert gern und kombiniert gekonnt neue Trends mit Klassikern zu einem einzigartigen Look.

Styling-Tipps für reife Frauen

Viele Frauen ab 60 trauen sich nicht, Neues und Ausgefallenes auszuprobieren, um nicht krampfhaft jugendlich zu wirken. Doch heutzutage gibt es kein Verfallsdatum für Jeans, kurze Röcke und mutige Farben. Auch im Alter ist Zurückhaltung kein Muss. Also, warum nicht einfach mal in den Farbtopf greifen und damit Akzente setzen in Kombination mit klassischen Kleidungsstücken in gedeckten Farben? Das heißt nicht, sich ausschließlich mit Basics zu kleiden. Warum nicht die eigenen Lieblings-Mode-Klassiker kombinieren mit aktuellen Mode-Trends? Wer sich nicht traut, nimmt im Zweifelsfall die Enkelin als Beraterin zum Einkaufen mit.

Im Alter haben nur die wenigsten Frauen noch Kleidergröße 36/38. Zugegeben, das schränkt die Auswahl an passender modischer Kleidung ein. Aber dafür gibt’s ja das Internet. Wie wäre es mit einer der eleganten, klassischen Jacken aus dem Sortiment spezialisierter Anbieter für große Größen und sie mit einer modernen Jeans kombinieren?

Die Zeiten von obligatorischen Kurzhaarschnitten und Dauerwellen für Frauen ab 60 sind vorbei. Der Friseur darf ruhig mal eine Frisur vorschlagen, die den eigenen Gesichtszüge schmeichelt. Wer sagt überhaupt, dass lange Haare nicht altersgemäß sein können? Wichtig ist nur, sich damit wohl zu fühlen.

Wohlbefinden verleiht Attraktivität

So ein bisschen kann jede Frau etwas für sich tun, unabhängig von Modetrends und Stilfragen. Anti-Aging ist mehr als nur ein Wort. Wer sich gesund ernährt, sich viel bewegt, Stress aus seinem Leben so weit wie möglich verbannt und sich selbst nicht allzu ernst nimmt, fördert das seelische und körperliche Wohlbefinden. Das wirkt sich auf die Ausstrahlung aus. Auch Elke Krüsmann, Modeberaterin und Autorin des Buches „Endlich Lady! Älterwerden muss nicht beige sein“, ist der Meinung, dass Humor und Selbstironie wichtiger sind als ein ideales Outfit. Schließlich helfen sie gegen die „unangenehmste Begleiterscheinung des Älterwerdens“, nämlich die Verbitterung. Es ginge im Alter nicht mehr darum, modisch zu sein, sondern zu wissen, was einem steht und ob die Kleidung dem inneren Esprit entspricht.

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Reise-Quiz Europa – Was wisst ihr über Europa?

Welche Stadt in Europa hat die meisten Brücken? Und durch wie viele Länder fließt die Donau? Wo wird links gefahren? Testet euer Wissen im vertrackten Reise-Quiz Europa!

Teste dein Wissen beim Reise-Quiz

Ihr glaubt, ihr kennt euch aus in Europa. Mal schauen. Island, Slowakei, Zypern oder London? Wirklich? Im Reise-Quiz Europa könnt ihr euch testen. Europa hat mehr zu bieten als viele denken und hält noch einige Besonderheit parat. Viel Vergnügen.

Die Deutschen sind Reise-Weltmeister. Kennen sie sich aber auch in Europa aus? Was weißt du über Europa – seine Sehenswürdigkeiten, seine Besonderheiten, seine Küchen?

Bestenliste: Reise-Quiz

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Jahresrückblick 2017 – die wichtigsten Themen und Köpfe

Wie war 2017? Ein Jahresrückblick. Höchste Zeit, so kurz vor Silvester mit den besten Bildern und Beiträgen das Jahr Revue passieren zu lassen. Es war spannend, manchmal frustrierend und inspirierend. 2017 war sicher, so viel vorweg, ein Jahr des Umbruchs.

Der Jahresrückblick

Januar

Rente ist komplex, das haben viele, aber längst nicht alle begriffen. Deswegen startet 2017 mit einem Quiz. Reden wir über Demografie und Nachhaltigkeit …

Wie gut kennt ihr euch mit Rente aus? Das ultimative Renten-Quiz

 

Zum 1. Januar 2017 ist die Riester-Rente 15 Jahre alt geworden. Aber so jung sie auch ist, hat sie bereits ausgedient. Die ersten Versicherer steigen aus dem Riester-Geschäft aus – und die Zahl der Riester-Verträge stagniert schon seit 2013.

Die Riester-Rente hat ausgedient – Versicherer steigen aus

Der Chef der Europäischen Zentralban (EZB), Mario Draghi, enteignet die Deutschen – und die können nur wütende die Faust ballen. Draghi zuckt nur mit den Schultern: “selber schuld”, so sein Kommentar. Zinsen sind abgeschafft, wer’s nicht begreift, spart sich arm.

Wie Draghi die Deutschen systematisch enteignet

Das Buch von Ingrid Meyer-Legrand in ihrem Buch „Die Kraft der Kriegsenkel“ lässt eine ganze Generation aufhorchen. Wir, die wir Mitte der 50er und Anfang der 60er-Jahre geboren wurden, werden uns und unserer Geschichte bewusst. Wie sind wir geworden, was wir sind?

Kriegsenkel, Babyboomer, Generation X – wer sind wir und was steckt in uns?

Februar

SolidarrenteRentenniveauMindestlohn – der designierte Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, dreht am Sozialrad und will die Agenda 2010 von Ex-Kanzler Gerhard Schröder ein großes Stück zurückdrehen. Er wird – noch – gefeiert von seinen Genossen und der Presse.

Wie Kanzlerkandidat Schulz die Agenda 2010 zurückdrehen will

Forderungen nach einem Kinderbonus bei der Rente werden laut? Die CSU will einen „Kinderbonus“ erstreiten. Es wird wieder über die Erziehungsleistung von Eltern gesprochen.

Warum ein Kinderbonus für Eltern bei der Rente nötig ist

März

Die Babyboomer kommen langsam ins Rentenalter – und können sich schon mal mit ihrer jährlichen Renteninformation einstimmen. Was steht da drin und was bedeutet das?

Wie lese ich meinen Rentenbescheid und was bedeutet das?

Der Staat plündert die Rentner aus – das wird vielen so langsam bewusst. Besonders schlimm trifft es die Besitzer einer Direktversicherung und Mitglieder von Pensionskassen, denn ihnen nehmen Staat und Sozialversicherung annähernd ein Fünftel weg.

Wie der Staat Rentner um einen Teil der eigenen Altersvorsorge bringt

April

Finanzminister Wolfgang Schäuble will eine Grenze von 5000 Euro bei Barzahlungen einzuführen. Bürger empfinden das als Gängelung und Einschränkung ihrer Freiheit.

Fiskus will Bürger beim Bargeld gängeln

Die Renten steigen, weswegen immer mehr Rentner Steuern zahlen müssen. Viele fühlen sich damit überfordert und verstehen die Welt nicht mehr.

Was Rentner bei der Steuererklärung beachten sollten

Mai

Superfood ist derzeit im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde – von exotischen Goji-Beeren, Noni-Saft, Chia-Samen, Matcha, Quinoa bis zu Chia-Samen. Dabei können es heimische Früchte und Samen durchaus mit den Exoten aufnehmen. Was ist dran an Super-Food?

Was so super am Superfood Ingwer ist

Das war’s dann! Nach 37 Berufsjahren als Journalist endet mein Leben als angestellter Redakteur. 37 Jahre, die geprägt waren von Umbrüchen und Verwerfungen. Sie haben eine die Branche umgetrieben und treiben sie immer noch um. Keine Themenkonferenzen mehr, kein Scribbeln, kein Redaktionsschluss, kein Termindruck. Um dem Rentenschock zu entkommen, habe ich für mich beschlossen, die neue Phase mit einem Tapetenwechsel einzuleiten und zu verreisen. Das wird nicht irgendeine Reise – keine Weltreise, kein Segeltörn, kein Abtauchen in Südindien oder das Abmühen mit dem Jakobsweg, sondern eine ganz besondere: meine persönliche Tour de France. Am 20. Mai ging’s los.

Tapetenwechsel zum Abschied – Neubeginn zur Rente

Juni

Grenoble, Gap, Digne, Canne, Marseille, Aix-en-Provence, Avignon – über die Seealpen, an die Côte d’Azur, weiter Richtung Provence. Jeden Tag 70 bis hundert Kilometer radln. Hitze, Durst, Wadenkrämpfe, Hexenschuss – und die Suche nach einer Unterkunft. Mai und Juni sind geprägt von meiner persönlichen Tour de France, die mich auch ans Limit gebracht hat.

Tag 12 meiner Tour de France

Ich treffe mich mit meiner Ältesten und Schwiegersohn Moritz in Avignon. Wir radln gemeinsam am Mittelmeer entlang Richtung Barcarès nahe Perpignan. Es ist heiß, aber es macht ungemein Spaß. Freiheit auf zwei Rädern.

Tag 19 meiner Tour de France

Tag 22 meiner Tour de France Rund 1300 Kilometer liegen zwischen dem Col de La Faucille und Barcarès, ein verbogener Gepäckträger, zwei neue Fahrradmäntel, zwei neue Trinkflaschen, ein Hexenschuss, Lippenherpes und eine Magen-Darm-Infektion. Nicht zu vergessen ein Platten, viele Tausende verbrauchter Kalorien sowie ein wundgescheuerter Hintern.

Tag 22 meiner Tour de France

Letzter Tag meiner Tour de France – mein Rad-Navi zeigt 1752 Kilometer an, 19 574 Meter Steigung, 147 Stunden total, maximale Höhe 1351 Meter, 87 897 verbrauchte Kalorien und 87 Stunden im Sattel – und weil ich das Navi versehentlich aus- statt abgeschaltet habe, darf ich noch 98 Kilometer addieren. Das heißt, ich habe insgesamt 1848 Kilometer zurückgelegt – in vier Wochen, mit zwei Pausen. Ja, das alles war dann in Bordeaux vorbei. Schon Tage vorher ereilte mich die Nachricht, dass meine Schwiegermutter im Krankenhaus liegt und wohl dringend Hilfe braucht. Innerlich wehrte ich mich noch dagegen, meine Tour abzubrechen, unterbewusst dämmerte mir jedoch, dass von mir erwartet wird, mich darum zu kümmern. Ich überlegte hin und her, wie ich von Bordeaux nach Straßburg komme. Mit dem Zug, mit dem Bus – oder mit dem Flieger? Glücklicherweise war noch ein Platz im Radabteil des TGV frei, so dass ich den Zug um 7.23 Uhr nahm. Ein bisschen Wehmut beschlich mich doch. Soweit gekommen – und jetzt einfach aufhören. Adieu – und vielleicht gibt’s ja eine Fortsetzung der Tour

Ende meiner Tour de France

Juli

Nach der satten Rentenerhöhung 2016 können sich die Rentner auch in diesem Jahr auf eine spürbare Erhöhung ihrer Ruhestandsgelder freuen. Um wie viel die Renten 2017 steigen? Im Osten steigen die Renten zum 1. Juli 2017 um 3,59 Prozent, im Westen um 1,90 Prozent.

Um wie viel die Renten zum 1. Juli 2017 steigen

Der Wahlkampf kommt langsam in Fahrt. Die Wahlprogramme liegen auf dem Tisch. Was bringen die Wahlprogramme für Rentner? Was kosten sie Rentnern? Was darf der erwarten, der fürs Alter vorsorgt? Ein Vergleich bringt Licht ins Dunkel.

Was Wahlprogramme der Parteien für Rentner bedeuten

August

Die Diesel-Diskussion kocht hoch. Viele fühlen sich von der Autobranche verschaukelt. Offensichtlich nimmt es die Autobranche nicht sonderlich ernst mit dem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, die in Artikel zwei des Grundgesetzes verankert ist. Wie anders ließe sich sonst erklären, dass ihre Dieselfahrzeuge ein Vielfaches an Stickoxide hinauspusten wie erlaubt?

Wie die Autobranche unsere Gesundheit ruiniert

Die Sozialabgaben steigen und steigen und steigen … rund 30 Prozent dessen, was die Deutschen jährlich erwirtschaften, wurde im vergangenen Jahr für Soziales ausgegeben. Das sind mittlerweile 918 Milliarden Euro – 30 Milliarden Euro oder 3,4 Prozent mehr Sozialabgaben als im Jahr davor. Wann ist die Billionen-Marke überschritten?

918 Milliarden Euro für Sozialausgaben

September

Immer mehr Menschen verarmen im Alter und sind auf Grundsicherung angewiesen. Mittlerweile beziehen mehr als eine halbe Million über 65-Jährige Grundsicherung – ein Anstieg von mehr als 36 Prozent.

Halbe Million Rentner auf Grundsicherung angewiesen, Armutsrisiko steigt

Wer sein ganzes Berufsleben gesetzlich krankenversichert war, hat im Alter kein Problem. Dumm nur, wer zwischenzeitlich privat krankenversichert war – der blutet in der Rente. Seit August 2017 dürfen einige Rentner allerdings auf niedrigere Krankenkassenbeiträge hoffen, denn eine Gesetzesänderung entschärft die sogenannte 9/10-Regelung.

Wie sich Rentner doch noch günstiger versichern können

Ach ja, am 24.September war ja noch Bundestagwahl. CDU/CSU und SPD könnten zwar wieder eine große Koalition bilden, sie erreichten 53,4 Prozent der Stimmen. Die SPD will aber nicht mehr. Das Tauziehen um eine neue Regierung beginnt – und ist, wie wir alle wissen, noch immer nicht beendet.

Oktober

Kennen Sie die Höhe Ihrer Rente? Wenn nein, sind Sie in guter Gesellschaft, denn laut Bankenverband kennen zwei von drei Deutschen ihre Rente nicht. Da wäre es doch toll, wenn es ein „Rentenkonto“ für jeden Bürger gäbe. Aber wie realistisch ist ein solches Rentenkonto für alle? In so einem Rentenkonto sollte detailliert drinstehen, wie viel jeder an Altersvorsorgeansprüche zu erwarten hat.

Ist ein Rentenkonto für alle die Lösung?

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles verkauft doch tatsächlich alle, die fürs Alter vorsorgen für dumm. Viele investieren Monat für Monat Geld in die betriebliche Altersvorsorge, aber am Ende rechnet sich diese Investition nicht, weil Staat und Sozialversicherung den Altersvorsorger schröpfen. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) soll die Betriebsrenten stärken, tatsächlich ist es eine Mogelpackung. Denn, Andrea Nahles unterscheidet dabei zwischen „guten“ Riesterern und „schlechten“ Direktversicherten. Jeder, der eine Riester-Rente abschließt oder abgeschlossen hat, muss in der Auszahlungsphase künftig keine doppelten Beiträge mehr zur Krankenversicherung zahlen, alle anderen, die per Entgeltumwandlung in eine Direktversicherung einzahlen, müssen aber doppelte Beiträge zahlen.

Wie Andrea Nahles Altersvorsorger für dumm verkauft

Hat der Weltspartag ausgedient? Sparen bei Nullzinsen – lohnt sich das noch? Wie geht Sparen heute?

Hat der Weltspartag ausgedient? Wie geht Geldanlegen im Zinstief

Brauchen bloggende Männer eine eigene Plattform? Ja! Bloggende Frauen netzwerken schon längst, Männer sind da eher im Hintertreffen. Das muss ja nicht so bleiben, deswegen gibt es seit kurzem mit menbloggers eine Plattform für bloggende Männer und Männerthemen. Menbloggers geht an den Start.

Warum bloggende Männer eine eigene Plattform brauchen

November

Zeitweise sah so aus, dass die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren entweder ganz oder teilweise vor dem Aus steht. Schwarz-Gelb-Grün, sprich die künftige Jamaika-Koalition plante, diese Regelung zu beschneiden. Noch folgt Dementi auf Dementi, aber Rentenanwärter sollten sich schon mal darauf einstellen, dass dieses Gesetz geändert wird.

Abschlagsfreie Rente mit 63 vor dem Aus?

Sparen und selbst enteignen – wie passt das zusammen? Ganz einfach, wenn die Inflation höher ist als die Zinsen, dann schrumpft das Realvermögen. Nominal hat der Sparer zwar morgen noch genau so viel auf dem Konto wie heute, nur kann er sich damit immer weniger kaufen. Also wird er immer ärmer.

Wie sich deutsche Sparer systematisch selbst enteignen

Bei der Altersvorsorge ist Dänemark Spitze, gefolgt von den Niederlanden, Deutschland ist nur Mittelmaß und rangiert auf dem 13. Platz. Im Vergleich der Altersvorsorgesysteme in 30 ausgesuchten Ländern kommt Deutschland nur auf einen mittelmäßigen 13. Platz.

Dänen haben beste Altersvorsorge – Deutschland nur Mittelmaß

Dezember

Wie die Europäische Zentralbank (EZB) unter ihrem Chef Mario Draghi deutsche Rentner und Krankenversicherte abzockt. Seine  Negativzinsen zehren an den Rücklagen der Deutschen Rentenversicherung und kostet Rentner Kaufkraft. Draghis lässt auch die Krankenkassen bluten und damit die Versicherten.

Wie Draghi deutsche Rentner und Krankenversicherte abzockt

Recht haben und Recht bekommen, sind zwei Paar Stiefel – das müssen alle Direktversicherungsgeschädigte wieder einmal schmerzlich erfahren. Wer gegen das Unrecht der Doppelverbeitragung seiner Direktversicherung klagt, wird von den Richtern mit Mutwillgebühren geblockt.

Richter blocken mit Mutwillgebühren Klagen ab


Tote des Jahres

Mal ganz abgesehen von Rente, Niedrigzins und Gebühren sind 2017 einige Ikonen, Künstler, Politiker, Denker und Schauspieler unserer Jugend gegangen

Januar

Bereits am 10. Januar starb Roman Herzog mit 82 Jahren, der ehemalige Bundespräsident bleibt mit seinem Satz „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“ im Gedächtnis.

Februar

Am 12. Februar stirbt Jazz-Sänger Al Jarreau

März

am 18. März legt Chuck Berry seine Gitarre für immer zur Seite

April

am 12. April legt Michael Ballhaus die Kamera zur Seite

Mai

Am 3. Mai geht Schauspielerin und Sängerin Daliah Lavi
am 23. Mai stirbt „James-Bond“-Schauspieler Roger Moore

Juni

am 10. Juni stirbt der Sänger Gunter Gabriel
am 16. Juni geht Ex-Kanzler Helmut Kohl für immer
am 20. Juni verlässt Christel Sembach-Krone die Manege
am 22. Juni hört Gunter Gabriel endgültig auf

Juli

am 2. Juli verstummt der Gesang von Chris Roberts

August

am 20. August starb der Komiker Jerry Lewis mit 91 Jahren

September

Am 12. September starb Heiner Geißler
am 27. September starb Gründer des „Playboy“ Hugh Hefner

 

Oktober

am 24. Oktober starb die Rock-Legende Fats Domino

November

am 6. November verlässt Bond-Girl Karin Dor die Leinwand

Dezember

am 6. Dezember stirbt Rockstar Johnny Hallyday

 




Wenn Senioren die Lust am Pokern packt

Pokern nur was für Midlifers? Von wegen. Die Senioren entdecken den Reiz des Pokerns und machen jüngeren Spielern sogar noch etwas vor. Vor allem in den USA ist Poker bei Senioren auf dem Vormarsch.

Schafkopf in Bayern, Skat im Norden – die Deutschen stehen eher auf diese beiden Kartenspiele. Skat ist sicher neben Poker besonders beliebt hierzulande. Um das Spiel herum ist eine richtige Vereinskultur gewachsen – mit lokalen, regionalen und deutschlandweiten Meisterschaften. Poker hat’s da etwas schwerer, aber auch für Poker gibt es eine Bundesliga.

Pokern in den USA populär

In den USA und Kanada ist das Verhältnis umgekehrt – da ist Poker das Spiel schlechthin. Gerade Ältere entdecken Pokern neu oder bekommen wieder Lust drauf. Anders als die Jungen oder Midlifers, sprich die Generation der 40- bis 50jährigen, die gern auch online zockt, da sie mit Online-Zahlsystemen aufgewachsen ist, treffen sich die Älteren lieber offline, sprich in kleiner Runde.

Senior Poker Tour am Start

Viele würden staunen, wie Rentner in den USA aufs Pokern abfahren. Mittlerweile hat sich eine eigene Alten-Poker-Kultur entwickelt. Ergebnis dieses Trends ist die  Senior Poker Tour (SPT). Auf einigen Poker-Seiten wird die SPT schon in einem Satz mit der World Series of Poker (WSOP) genannt, der größten Poker-Serie der Welt. Ob sich die SPT zu einem gleichrangigen Event entwickeln kann, muss sich erst noch zeigen. Die Zahl der potenziellen Spieler wird in den kommenden Jahren auf jeden Fall deutlich steigen, wenn die geburtenstarken Jahrgänge nach und nach in Rente gehen. Vielleicht entwickelt sich so etwas Ähnliches wie im Golf, wo es neben der normalen Tour auch eine Senior Tour gibt.

Ausgetragen wurde die SPT in Tunica, Mississippi in den USA. Gespielt wurde in der Variante No-Limits Hold’em mit Buy-Ins zwischen 50 und 350 Dollar. Das Main Event gewann Barry Schultz, der neben einem Geldgewinn auch das Startrecht für die WSOP Senior’s Championships in Las Vegas erhielt. Um seinen Start dort zu erleichtern, bekam er zusätzlich ein Starter-Paket im Wert von 2500 Dollar.

Spielen verbindet Senioren

Was reizt gerade Ältere an Skat, Schafkopf und Poker? Eine gesellige Runde mit Kartenspielen ist ein guter Aufhänger, um alte Freunde und Bekannte wieder an den Tisch zu bekommen. So fördert Schafkopf, Skat und Pokern den Gemeinschaftssinn; die Menschen reden wieder miteinander. Social Updating passiert beim Spielen so ganz nebenbei.

Ganz abgesehen davon, ist Kartenspielen Gehirntraining, denn bei Schafkopf, Skat und Poker müssen die Spieler mitdenken. Zum einen sind da die eigenen Karten. Das gedankliche Sortieren der Handkarten in die Gemeinschaftskarten und die daraus resultierenden Chancen verlangen Mitdenken. Dazu kommt, den Gegner richtig einzuschätzen.




Wie Spiele das Gedächtnis trainieren und Spaß machen

Alter, älter, Demenz – muss nicht sein. Dass unser Gedächtnis beim Älterwerden nachlässt, ist leider so. Wir können es aber trainieren. Wir können eine neue Sprache lernen oder neue Spiele. Schon als Kind haben wir spielend die Welt erlernt. Warum nicht im Alter spielend das Gedächtnis schulen?

Auch das Gehirn will trainiert werden. Mit Training bleibt es fit. Mit Training können wir den Alterungsprozess entgegenwirken. Denn, schon früh im Erwachsenenalter beginnt der Abbau. Seine Fähigkeiten lassen mit 30 Jahren bereits ab. Aber keine Sorge!

Keine Demenz, oft Depression

Manchmal ist Gedächtnisverlust allerdings ein Zeichen von Demenz oder kann durch seelische Belastung entstehen. Wer sich sorgt, dement zu werden, sollte sich schon ab 50 Jahren untersuchen zu lassen, erklärt Oliver Peters, Leiter der Gedächtnissprechstunde der Charité. 42 Prozent der Untersuchten in seiner Sprechstunde hätten tatsächlich Demenz. Bei 33 Prozent sei der Grund allerdings eine Depression.

Spiele gegen die Demenz

Wie dem entgegenwirken? Unser Gehirn will beschäftigt werden. Ok, Sprachen sind das eine, aber warum nicht auch unseren natürlichen Spieltrieb nachgeben. Spiele eignen sich, um das Gedächtnis zu trainieren und dabei auch etwas Spaß zu haben. Beim Spielen vergessen wir für eine Zeitlang unsere Sorgen. Zum Spielen braucht es übrigens nicht immer einen oder mehrere Mitspieler. Es gibt auch Spiele, die jeder alleine spielen kann. Beispiele gefällig?

Spiele – allein oder in der Gruppe

Bridge

Bridge ist eines der beliebtesten Spiele – besonders in Europa. In Polen gilt das Spiel sogar als Nationalspiel. Bridgespielen macht Spaß und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Bridge trainiert Konzentration, Gedächtnis und Geduld. Bridge schult im Umgang mit anderen. Bridge ist gut fürs Immunsystem, denn es soll angeblich die Anzahl der weißen Blutkörperchen erhöhen. Bridge ist ein Kartenspiel für vier Personen. Die Regeln scheinen auf den ersten Blick etwas kompliziert. Bridge ist aber erlernbar. Bridge trainiert das Gedächtnis. Bridge-Spieler müssen sich den Spielablauf so gut wie möglich einprägen – das schult das Gedächtnis. Es lohnt, auf die Karten, die der Partner im Spiel abgibt (Gebote) zu achten, um eine Idee davon zu bekommen, welche Karten er oder sie in der Hand hält. Profi-Bridge-Spieler raten daher, sich beim Spielen Zeit zu nehmen. Bei zu viel innerer Unruhe oder Zeitdruck ist es schwer, sich etwas zu merken.

Buchstaben streichen

Wie Spiele das Gedächtnis trainieren und Spaß machen. . Fürs Buchstaben streichen braucht jeder nur eine alte Zeitung oder ein Magazin. Wir nehmen uns eine Seite vor uns streichen dann mit einem Stift einen bestimmten Buchstaben auf der gesamten Seite oder in einem Absatz durch.

Wie Spiele das Gedächtnis trainieren und Spaß machen

Buchstaben streichen? Auch eines der Spiele, das Gedächtnis zu trainieren. Das ist eine simple Übung, die aber die Konzentration schult.  Wir müssen uns dabei konzentrieren, was das Gedächtnis schult. Fürs Buchstaben streichen braucht jeder nur eine alte Zeitung oder ein Magazin. Wir nehmen uns eine Seite vor uns streichen dann mit einem Stift einen bestimmten Buchstaben auf der gesamten Seite oder in einem Absatz durch. Das kann ein „e“ sein oder ein „s“ – egal. Wer will, kann seine Zeit messen – und beobachtet aller Voraussicht nach Verbesserungen. Ideal für diese Übung ist eine Uhr mit Sekundenanzeige.  Wer will, setzt sich ein Limit oder Ziel – beispielsweise bis Ende der Woche eine bestimmte Zeit zu erreichen. Wir sollten dabei aber realistisch bleiben. Unter Druck gelingt die Aufgabe schlechter als ohne.

Roulette

Roulette? Positive Auswirkungen aufs Gehirn? Ja! Wie das? Roulette ist ein altes Spiel. Roulette gibt es schon seit dem 17. Jahrhundert. Ein Grund ist vermutlich der Kick, den wir beim Kreisen der Kugel spüren. In diesen Momenten entscheidet sich, welche Zahl und Farbe gewinnt. Der Kick, das ist das Gefühl, das Schicksal erraten zu können. Genau dieser Kick ist es, der viele Spieler reizt. Da kommt freilich noch etwas Anderes dazu. Manche Spieler glauben, sie könnten errechnen, wo die Kugel liegen bleibt. Sie erarbeiten sich eine Strategie. Sie nutzen die Wahrscheinlichkeitsrechnung – auch ein gutes Training fürs Gehirn. Wer den ganz besonderen Kick sucht, platziert eine Wette. Es gibt eine Reihe von Strategien beim Roulette, aber eine beliebte ist die D’Alembert-Methode. Dabei wird auf Farbe, Gerade/Ungerade Zahlen oder auf 1-18/19-36 gesetzt und bei jedem Verlust der Einsatz um 1 erhöht. Der Sinn dabei ist es, eine Balance zwischen Verlusten und Gewinnen herzustellen und dadurch am Ende einen Gewinn einzustreichen. Da sich der Einsatz erhöht, erhöht sich auch die Gewinnsumme und vorausgegangene Verluste werden ausgeglichen. Es macht natürlich genauso viel Spaß, Roulette mit Spielgeld zu Hause mit Freunden oder im Internet zu spielen.

Solitaire

Solitaire ist ein Kartenspiel, das jeder für sich auch alleine spielen kann. Solitaire ist auch als “Patiencen legen” bekannt. Ein Solitaire-Spiel entspannt und trainiert das Gedächtnis. Wer entspannt ist, kann sich besser konzentrieren und Dinge leichter aus dem Gedächtnis abrufen. Beim Solitaire werden jeweils entweder eine Karte und drei Karten vom Stapel gezogen. Diese müssen dann in die richtige Reihenfolge (von 2 bis Ass) auf den Tisch gelegt werden. Es ist also eines dieser Spiele, in denen Karten organisiert werden. Organisieren und andere Aufgaben, bei denen nicht viel Nachdenken erforderlich ist (wie Geschirrspülen oder auch das Arbeiten im Garten zum Beispiel) können entspannend wirken und eine “Auszeit” bieten.

Spielen trainiert das Gehirn – so viel dürfte klargeworden sein. Das wirkt sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus.

Was spielt ihr? Wie haltet ihr euer Gehirn auf Trab? Bin gespannt auf eure Antworten.




Zehn Bücher, die Babyboomer und Bestager lieben werden

Babyboomer, Bestager – wir alten Knacker und alten Schachteln sind noch jung geblieben. Höchste Zeit, sich dessen wieder bewusst zu werden. Wenn uns das schon die Anderen nicht zugestehen, dann braucht’s Selbstmotivation. Warum nicht per Buch. Zehn Bücher, die Babyboomer und Bestager lieben werden.

Übrigens, diese Bücher sind auch prima Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke. Ideal zum Verschenken. Zu Weihnachten empfiehlt vorunruhestand zehn Bücher für die 60plus-Generation – von Opoczinski bis Prosinger.

Top-Ten Bücher für Babyboomer und Bestager

  1. Michael Opoczinski: „Aussortiert und Abkassiert, Altwerden in Deutschland“,
    19,99 Gütersloher Verlagshaus, 2016

    Michael Opoczynski Aussortiert und Abkassiert

    Was heißt es, in Deutschland alt zu werden? Dieser Frage ist Michael Opoczynski in seinem Buch „Aussortiert und Abkassiert“ nachgegangen und kommt zu erstaunlichen Erkenntnissen. Was passiert heute mit den Alten? Werden sie von „skrupellosen Finanzberatern ausgenommen, in unzumutbaren Pflegeheimen entsorgt, ausgegrenzt bei der Arbeitssuche, diskriminiert wegen ihres Alters“? Ist das wirklich so? Der Blick fällt auf die anderen Alten, die ihr Leben aktiv leben, reisen, studieren, ihren Enkeln helfen, sich in der Integration von Flüchtlingen engagieren und ein Ehrenamt mit Elan ausfüllen. Wie fühlt sich Altwerden in Deutschland an?

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  2. Christiane Northrup:„Göttinnen altern nicht“, Arkana, 24,99 Euro

    Älterwerden ist nicht gleichbedeutend mit dem Verlust der Gesundheit, Schönheit oder dem Abgleiten in kulturelle Bedeutungslosigkeit. Niemand könnte das eindringlicher, überzeugender und leidenschaftlicher postulieren als die weltweit renommierte Gynäkologin und Bestsellerautorin Christiane Northrup.

  3. Holger BalodisDagmar Hühne:„Die Vorsorgelüge – Altersarmut durch private Vorsorge“, Ullstein Verlag, 7,99 Euro

    [amazon asin=B00885SDH6&template=iframe image]Private Altersvorsorge muss sein, so das Mantra der Politik. Doch schützen
    die Versicherungen wirklich vor Altersarmut? Holger Balodis und Dagmar
    Hühne decken auf, dass Riester, Rürup und Co. für mehr als 80 Prozent
    der Beitragszahler ein Verlustgeschäft ist – und womöglich der erste Schritt
    in die Altersarmut. Die großen Profiteure sind Versicherungen
    und der Staat. Ein Buch, das alle künftigen Rentner dieses Landes
    interessieren muss.

  4. Rainer Hellstern:Das Handbuch zur Rente im Ausland“, Books on Demand, 12,99 Euro als E-Book, 19,99 Euro als Taschenbuch

    [amazon asin=B013SSRR9C&template=iframe image1]Hellsterns Buch ist fast so eine Art Bibel für auswanderungswillige Rentner.
    Deswegen lohnt sich mehr als nur ein Blick in das 204-Seiten starke Werk,
    das übrigens von seinem Blog Auswandern-Handbuch begleitet wird.
    Er geht auf die Gründe ein, warum manche Rentner auswandern wollen.
    Er dringt bis zu den Feinheiten des deutschen Sozialversicherungsrechts
    vor und klärt über den Geldtransfer ins Ausland auf

  5. Wolfgang Prosinger: In Rente – der größte Einschnitt unseres Lebens, 9,99 Euro,

    Walter Prosinger - "In Rente"

    Nichts bedeutet eine größere Veränderung für unser Leben als der Renteneintritt. Denn wir werden ab der Grundschule vom Leistungsgedanken bestimmt: Schule schaffen, Job bekommen, Karriere machen etc. Plötzlich aber geht es nicht mehr um Leistung. Eine Konstante, die das Leben 60 Jahre lang bestimmt hat, bricht weg. Ist das ein Glücksfall, weil leidige Pflichten und Zwänge endlich wegfallen? Oder bedeutet es den Absturz in die Bedeutungslosigkeit und den Verlust des Lebenssinns?

  6. Jörg Zittlau:„Langweiler leben länger – über die wahren Ursachen eines langen Lebens“,
    Güterloher Verlagshaus, 17,99 Euro

    Ein Mann ist keine Altersvorsorge Helma Sick

    Langweiler haben ein schlechtes Image, aber gute Chancen alt zu werden, das hat Jörg Zittlau in seinem Buch „Langweiler leben länger – über die wahren Ursachen eines langen Lebens“. So ein  bisschen spielt das Erbgut natürlich eine Rolle, denn wer aus einer Familie mit Hundertjährigen kommt, hat gut Chance, selbst die Hundert zu erreichen. Darüber hinaus kommt es auf einen regelmäßigen Tagesablauf, einen pragmatisch-gelassenenen Pessimismus und Berechenbarkeit an. Zittlau plädiert deswegen für einen Lebensstil der unangestrengten Askese – neurotische Selbstüberschätzung und Aktionismus sind schlecht für ein langes Leben.

  7. Die Kraft der Kriegsenkel“ von Ingrid Meyer-Legrand. Erschienen 2016 im Europa Verlag, München.

    Ingrid Meyer-Legrand Die Kraft der Kriegsenkel

    Ganz ehrlich, das Wort „Kriegsenkel“ ist für viele immer noch neu – für mich auch. Wir, die wir Mitte der 50er und Anfang der 60er-Jahre geboren wurden, sind genau diese Kriegsenkel, die Ingrid Meyer-Legrand in ihrem Buch „Die Kraft der Kriegsenkel“ zu Wort kommen lässt.
    Es regt uns an, darüber nachzudenken, wie wir geworden sind was wir sind – und das ist mehr, als viele denken.

  8. Wenn das Wochenende 7 Tage hat von Herb Stumpf (Books on Demand), 19,95 Euro

    Wenn das Wochenende 7 Tage hat von Herb Stumpf

    Es geht beim Übergang vom Beruf ins Rentnerleben darum, sich am besten schon vor Rentenbeginn selbst zu erkunden, sich auf die eigene Persönlichkeit einzulassen, denn, nur sie nehmen wir mit in die Rente oder Pension „Das, was Sie aus sich selbst in dieser langen Zeit Ihres Berufslebens gemacht haben, unabhängig vom Nimbus und Status ihrer ehemaligen Position“, wie es Herb Stumpf, Autor des Buchs „Wenn das Wochenende 7 Tage hat“  so schön formuliert.

  9. Kester Schlenz: „Alter Sack, was nun?“, 8,99 Euro Taschenbuch, Goldmann, 2014

    Ein Mut-Mach-Buch für alle alten Säcke. Kein Thema wird ausgelassen: Sex im Alter, Fitness-Probleme, Tränensäcke, nörgelnde Kinder, Männer und Mode, junge Rotzlöffel im Job, die wachsende Wampe, die erste Vorsorgeuntersuchung, die „Fiftytät“ als Wiederholung der Pubertät oder der ewige Kampf mit dem inneren Schweinehund. Alles Probleme, aber unterm Strich bleibt die Erkenntnis: wir sind zwar nicht mehr jung, aber wir können es immer noch krachen lassen.

  10. Christine Werner: Große Reise mit kleiner Rente – als Großmutter allein um die Welt, BoD, 16,99 Euro

    Eine Rentnerin erfüllt sich ihren Lebenstraum – einmal allein um die Welt! Mit sehr knappem Budget hat sie in fast 15 Monaten fünf Erdteile bereist. Fünfzehn Länder, Unterbringung und Transport, überraschende Begegnungen unterwegs und vieles mehr werden mit erfrischender Begeisterung vermittelt.
    Das Buch ist kein Reiseführer! Aber geeignet, Reiseleidenschaft zu wecken, um Ungeahntes zu entdecken.

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