Der Renten-Angriff der Jungen Union

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Die JU will das Rentenalter erhöhen, die Rentenanpassung drosseln und Kinderlose zur Kasse bitten – ein Reformvorschlag mit Konfliktpotenzial.

Die Junge Union (JU) 📯 bläst zum Halali auf die Rente. Pünktlich zum CDU-Parteitag am 21. und 22. Februar 2026 in Stuttgart präsentieren die Jungpolitiker um Johannes Winkel ein Forderungspaket, das viele als Frontalangriff auf die Lebensplanung der 👵 👴 Generation 60+ bezeichnen werden.

Jung gegen Alt in der Rente?

Die Kernpunkte klingen wie ein 👻 Gruselkabinett für alle, die demnächst in Rente gehen wollen:

  • Rente mit 68 und später: Durch die Koppelung an die Lebenserwartung wird der Ruhestand zum beweglichen Ziel. Wer länger lebt, schuftet länger – so einfach (und unfair) ist die Rechnung.
  • Strafsteuern für Kinderlose: Wer keine Kinder hat, soll 🩸 bluten: Ein Prozentpunkt mehr Rentenbeitrag ist gefordert.
  • Abschaffung der „Rente mit 63“: Ein 🤦‍♂️Schlag ins Gesicht für alle, die 45 Jahre lang geschuftet haben und auf die vereinbarten Regeln vertrauen.
    Zudem fordert die JU, die Abschläge bei vorzeitigem Rentenbeginn zu verdoppeln – von aktuell 0,3 % auf 0,6 % pro Monat, um Anreize für Frühverrentung massiv zu senken.
  • Abkoppelung von den Löhnen: Die Rente soll nur noch der Inflation folgen. Das bedeutet faktisch: Die Rentner werden vom allgemeinen Wohlstandswachstum einfach abgehängt.

Wer Kinder erzieht, sichert maßgeblich den Fortbestand des Generationenvertrages. Deshalb setzen wir uns dafür ein, die Beitragssätze in der gesetzlichen Rentenversicherung künftig nach der Anzahl der Kinder zu differenzieren. Der Beitragssatz für kinderlose Erwerbstätige soll dabei um einen Prozentpunkt und für Erwerbstätige mit einem Kind um 0,5 Prozentpunkte höher liegen als der Beitragssatz für Erwerbstätige mit zwei oder mehr Kindern.“

Aus dem Antrag der JU

Finanzierbarkeit vor Solidarität?

Unter dem Deckmantel der „Finanzierbarkeit“ und der Schuldenbremse wird hier ein Generationenvertrag aufgekündigt, der auf Vertrauen basierte. Die JU will nicht nur die Jungen in die Pflicht nehmen, sondern auch die Rentner von morgen.

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Was ist auch anderes zu erwarten von Leuten, die noch keinen Tag in ihrem Leben richtig gearbeitet haben und von den Regelungen nicht betroffen sind. Traurig…..

    Antworten
  • Ludger Thölking
    18. Februar 2026 13:09

    Die Junge Union ist merkwürdig marktliberal und unsozial geworden. Allein wie sie schon gegen die Haltelinie beim eh schon mickrigen Rentenniveau von 48 % opponierte zeigt ihre soziale Kälte. Junge gegen Alt, ist wohl ihr Programm. Die Führungscrew der CDU mit Kanzler Merz und Fraktionschef Jens Spahn haben die Truppe auch nicht im Griff. Ängstliche Sorgen um den eigenen Posten und wenig Reformeifer treiben diese beiden wohl um. Ich bin mal gespannt, wie auf dem Parteitag Parteitag der CDU ab Freitag über die Reformvorschläge der JU diskutiert wird.

    Antworten

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Helmut Achatz

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