Wie praktisch sind Elektromobile im Alter?

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Der medizinische Fortschritt lässt uns älter werden. Nach Rentenbeginn können wir noch viele Jahre genießen – leider manchmal mit eingeschränkter Mobilität. Aber glücklicherweise kann uns Technik helfen.

Nach Rentenbeginn können die meisten von uns noch viel Jahre ihres Lebens genießen. Zugegeben, der demographische Wandel ist für die Gesellschaft als Ganzes eine Herausforderung, vor allem, was Pflege und Mobilität betrifft. Zum Glück hilft uns die Technik bei eingeschränkter Mobilität und körperliche Unzulänglichkeiten. Die Rede ist von Hörgeräten, Senioren-Smartphones und Elektromobilen. Wie sieht es mit der Praktikabilität aus?

Elektromobile fördern Eigenständigkeit

Wenn Senioren durch Krankheiten, Unfälle oder einfach nur wegen des Alters in ihrer Mobilität eingeschränkt werden, so bietet sich ein Elektromobil an.  Dank Elektromobil werden sie wieder mobil und behalten ihre  Eigenständigkeit. Das bedeutet ein Stück Freiheit – wer will schon von Anderen abhängig sein. Das erleichtert auch Familie und Pflegekräften das Leben, wenn Ältere Technik im Alltag nützen.

Elektromobile gibt es in den verschiedensten Arten – solche für lange, unebene Strecken, für Reisen oder nur für die Fortbewegung innerhalb des Wohnsitzes. So gibt es Elektromobile mit drei oder vier Rädern, für zwei Personen oder zusammenklappbare, die jeweils für einen unterschiedlichen Zweck am besten geeignet sind – ideal auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt. Bei den meisten E-Scooter kann der Sitz gedreht werden für leichteres Einsteigen oder um Einkäufe zu transportieren. So können auch simple, alltägliche Dinge noch von den mobilitätseingeschränkten Senioren selbst übernommen werden. Die kleinen Fahrzeuge taugen selbst für längere Spaziergänge, denn die Batterien haben Reichweiten je nach Modell von bis zu 50 Kilometer. Die Batterie kann wie bei elektrischen Fahrrädern ganz einfach mit den passenden Ladegeräten an normalen Steckdosen aufgeladen werden.

Kein Führerschein nötig

Dadurch, dass die Elektrofahrzeuge generell nicht sehr schnell fahren, etwa maximal bis zu 15 Stundenkilometern, braucht es keinen eigenen Führerschein oder eine spezielle Berechtigung. Die meisten Modelle lassen sich einfach bedienen, ein Vorteil, somit kann sich jeder Senior dann auch alleine mit seinem Elektromobil fortbewegen. Eine Haftpflichtversicherung ist nur für solche E-Mobile notwendig, die schneller als sechs Stundenkilometer fahren, aber sie ist in jedem Fall zu empfehlen, um bei Unfällen oder Schäden am Roller versichert zu sein. Bei vielen Elektromobilhändlern besteht die Möglichkeit, direkt eine Versicherung mit dem Ankauf abzuschließen oder das Gefährt in die jeweilige private Haftpflichtversicherung aufzunehmen.

Elektromobile sind nicht nur etwas für Senioren, sondern auch für andere mobilitätseingeschränkten Personen. Sie stellen eine große Hilfe für Menschen dar, die etwa nach einem Unfall bleibende Schäden davongetragen haben, an Gelenks- oder Muskelerkrankungen leiden oder durch eine Herz-Kreislauf-Belastung keine weiten Strecken zurücklegen können. Gefahren werden dürfen die Elektromobile auf Fußwegen und Bürgersteigen sowie auf Fahrradwegen. Die jeweilige Geschwindigkeit sollte dabei der der anderen Straßenbenützer angepasst werden. Sollte kein Fahrradweg oder Bürgersteig vorhanden sein, ist es auch erlaubt, mit dem E-Scooter auf der Straße zu fahren. Dort sollte das Tempo erhöht werden, um damit keine Gefahr für andere Straßenbenützer und für sich selbst darzustellen.

Elektromobile sind ein Stück Freiheit

Im Großen und Ganzen sind Elektromobile also eine gute Möglichkeit, um Senioren und mobilitätseingeschränkten Personen ein Stück ihrer Freiheit wiederzugeben.

Welches E-Mobil passt für wen? So sollten individuelle Bedürfnisse zuvor geklärt werden, beispielsweise die Frage nach den Strecken, die mit dem Mobil gefahren werden. Auch nach dem Kauf eines Elektromobils gibt es aber die Möglichkeit, spezielles Zubehör dafür zu kaufen, um es noch genauer auf persönliche Wünsche auszurüsten.

Bild: voittomeili via pixabay.com.

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Helmut Achatz

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