Was der Zinseszins mit der Rente zu tun hat

Was hat der Zinseszins mit der Rente zu tun? Gute Frage. Was ist Zinseszins überhaupt? Nichts zu essen, so viel vorweg. Spaß beseite, das ist der Zins auf den Zins, wenn Geld mehr als nur ein Jahr verliehen wird. Dumm nur, wenn der Zins nahe null ist – dann wird’s auch nichts mit dem Zinseszins. Da hilft auch das frühe Anfangen nichts. Doppelt dumm, dass dann im Alter kein Geld da ist ohne Zinseszins.

Null Ahnung, null Bock

Irgendwie wissen das wohl die meisten, folgern aber nicht, dass sie über ihre Geldanlage gründlich nachdenken müssen. Denn, die Rente ist zwar sicher, wie Norbert Blüm vor langer Zeit proklamierte, von der Höhe hat der damals wohlweislich nichts gesagt. Dass sie nicht reichen wird für ein auskömmliches Alter, dürfte mittlerweile jedem klar sein.

Morgen, morgen … nur nicht heute

Diesen Zusammenhang hat jüngst das Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der Gesellschaft Deutscher Versicherer (GDV) ermittelt. Danach glauben 84 Prozent der Deutschen, ohne private Vorsorge im Alter zu verarmen. Aber nur annähernd die Hälfte der Befragten sorgen auch wirklich privat vor – ganz nach dem Motto „dafür ist ja noch später Zeit“. Das sei allerdings der falsche Weg, so Peter Härtling, Kopf des Bundesverbandes der Ruhestandsplaner Deutschland (BDRD). „Die Deutschen kennen offenbar den Zinseszinseffekt nicht”, wird Härtling vom Versicherungsboten zitiert. Aber nur, wer schon früh anfängt und durchhält, kann vom Zinseszinseffekt profitieren. Wobei Härtling vergaß zu erwähnen, dass es auch auf die richtige Anlageklasse ankommt, denn mit Tagesgeld lässt sich kein Vermögen aufbauen.

Härtling rechnet vor: „Möchte man sich im Alter von 67 Jahren in den Ruhestand begeben und benötigt dann zusätzlich zur gesetzlichen Rente monatlich weitere 1000 Euro, um seinen gewohnten Lebensstandard zu halten, der braucht er bei einer angenommenen Infaltion von drei Prozent finanzielle Rücklagen von rund 230 000 Euro“, so Härtling zum „Versicherungsboten“

Viele, gerade Junge, glauben, irgendwer wird es schon richten. Wie ahnungslos sie offensichtlich sind, belegt eine aktuelle Studie der Bank ING-DiBA, die die gegenwärtige Situation düster malt. Jeder zweite Deutschen habe in einer Umfrage angegeben, keinerlei Finanzbildung erhalten zu haben. „Finanzielle Analphabeten“ seien viele Deutschen sogar. Damit liege Deutschland europaweit nur vor Großbritannien, das mit 56 Prozent den letzten Platz belege. Besserung ist leider nicht in Sicht, wie der Vergleich zur gleichen Umfrage aus dem Jahr 2013 belege, bei der Deutschland mit 53 Prozent zusammen mit Spanien den letzten Platz teilte. „Über die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist beim Thema Finanzen immer noch ungebildet; obwohl mehr als 90 Prozent der Deutschen der Ansicht sind, dass Finanzbildung heutzutage ein Must-have ist, scheint es ein grundlegendes Problem bei der Wissensvermittlung zu geben“, so die Autoren der Studie. Vor allem an Schulen werde das Thema noch viel zu sehr vernachlässigt“, so Nick Jue, Chef der ING-DiBa.

Studie Finanzwissen der ING Diba

Studie Finanzwissen der ING Diba

Schulen müssten mehr tun

Vor allem die junge Generation habe wenig Bezug zu Finanzthemen: „Im Vergleich zu 2013 schnitten junge Menschen zwischen 18 und 34 Jahren noch schlechter ab“, so die Studie. Viele der Befragten sahen die Schulen in der Pflicht.  „Die Wirklichkeit hingegen sieht düster aus: Nur für 15 Prozent der Deutschen war Finanzbildung fester Bestandteil des Stundenplans.“ Daran dürfte sich auch 2017 nicht viel geändert haben. Ein Schulfach Finanzen oder Geld gibt es nur an den wenigsten Schulen. Vergleichende Gedichtinterpretation ist vielen Schulen wichtiger als Themen wie Aktien, Altersvorsorge oder Zinseszins.




Wie legen die Deutschen ihr Geld an? Die Top-Ten-Geldanlagen

Wie legen die Deutschen ihr Geld an? Eigentlich immer weniger. Das heißt, sie sparen immer weniger und geben es lieber aus. Die Sparquote ist auf dem niedrigsten Stand seit 2015. Kein Wunder, es gibt ja auch keine Zinsen mehr.

Die Online-Bank Comdirect ermittelt regelmäßig das Spar- und Anlageverhalten der Deutschen und hat gerade die Ergebnisse für September 2017 veröffentlicht. Das Ergebnis ist ziemlich eindeutig. Von Sparen halten die Deutschen zurzeit wenig. Sie stecken ihr Geld lieber in den Konsum – oder investieren in Immobilien. Der Spar- und Anlageindex ist danach zum sechsten Mal in Folge gesunken – und zwar auf 93,8 Prozent. Schon seit Juni 2017 ist er unter hundert Prozent gefallen.

Spar- und Anlageindex der comdirect

Spar- und Anlageindex der comdirect

40 Prozent sparen nichts oder wenig

Comdirect zufolge sparen 40 Prozent der Deutschen nichts oder weniger als 50 Euro im Monat. Die Sparquote geht auf 6,9 Prozent zurück. Im Schnitt, wohl gemerkt im Schnitt, spart jeder Deutsche 105,62 Euro pro Monat – nicht besonders viel. Dabei legen die Süddeutsche mit 121,26 Euro im Mittel mehr zurück als die Nord- und Ostdeutschen mit 91,96 Euro.

Viel Geld auf dem Girokonto

Und wie legen die Deutschen ihr Geld an? Eigentlich nicht, denn sie deponieren es auf dem Girokonto, zumindest einen großen Teil. Damit lässt sich das Vermögen allerdings nicht erhalten, denn die Inflationsrate liegt mittlerweile bei (Stand September) 1,8 Prozent.

Das Verharrungsverhalten ist ziemlich starr, denn laut comdirect wollen die Befragten nicht mehr auf die hohe Kante legen, sondern eher weniger, viele belassen es allerdings dabei.

Top Ten Geldanlage: So legten die Deutschen ihre Ersparnisse an

  1. Girokonto (55 %)
  2. Sparbuch (51 %)
  3. Tagesgeld (34 %)
  4. Bargeld (31 %)
  5. Bausparvertrag (30 %)
  6. Lebensversicherung (29 %)
  7. Altersvorsorge (26 %)
  8. Fonds (19 %)
  9. Festgeld (19 %)
  10. Aktien (14 %)

Quelle: comdirect, Stand September 2017

Geld auf dem Girokonto bunkern

„Tagesgeldvergleich.net“ hat ein sehr interessante Zusammenstellung über die Struktur des Vermögens der Deutschen zusammengestellt. Rückblickend zeige sich, dass

  • Der Anteil von Bargeld und Sichteinlagen hat sich seit 1999 um 157 Prozent erhöht.
  • Der Anteil des auf Sparbüchern angelegten Geldes ist seit 1999 um 49 Prozent gesunken.
  • Der Anteil des in Aktien angelegten Geldes ist seit 1999 um 33 Prozent gesunken aber vom Tiefpunkt aus 2009 bereits um 24 Prozent gestiegen.
  • In Lebens- und Rentenversicherungen steckt 33 Prozent mehr Geld als 1999. Mit knapp 38 Prozent stellen die Versicherungen den größten Bestandteil des Geldvermögens dar.



Warum bloggende Männer eine eigene Plattform brauchen

Brauchen bloggende Männer eine eigene Plattform? Ja! Bloggende Frauen netzwerken schon längst, Männer sind da eher im Hintertreffen. Das muss ja nicht so bleiben, deswegen gibt es seit kurzem mit menbloggers eine Plattform für bloggende Männer und Männerthemen.

Wer sich in der Blogosphäre umsieht, entdeckt so viele einfühlsame, intelligente, interessante und animierende Blogs von Frauen, aber nur wenige von Männern. Da fällt mir Unruhewerk von Maria Al-Mana ein. Uschi Ronnenberg hat das Verzeichnis Blogs50plus aufgebaut, mit Unterstützung von Maria. Karin Hertzer hat den Münchner Blogger Stammtisch ins Leben gerufen. Dann natürlich die Lady Bloggers, darunter Susanne Ackstaller, Conny Doll, Anja Frankenhäuser, Stepanie Gruppe, Valérie Müller und Claudia Steinlein. Ferner sind da ja noch die Lifestyle-Bloggerinnen auf Youtube wie Nilam Farooq oder Lisa Banholzer und Tanja Trutschnig mit ihrem Blogger Bazaar. Nicht zu vergessen Ronja Pfuhl mit ihrem Blog FoodnPhoto.

Menbloggers für bloggende Männer

Da stellt sich doch die Frage, warum es offensichtlich so wenige bloggende Männer gibt. Kein Interesse fürs Bloggen? Oder haben sie schlicht keine Zeit und schreien sich stattdessen im Fußballstadion die Lunge aus dem Leib? Sind ihnen Biergarten und Pornos lieber? Vielleicht sind sie ja so mit ihrer Karriere beschäftigt, dass fürs Bloggen die Muße fehlt. Kann es sein, dass seichte Konversation nichts für harte Männer ist?

Natürlich gibt es bloggende Männer und Männerblogs, die sind nicht immer leicht zu finden. Das war der Beweggrund für mich, eine entsprechende Plattform für bloggende Männer zu bauen – menbloggers will diese Lücke schließen. men bloggers ist die Bühne für Männer-Blogger und bloggende Männer – und seit 25. Oktober 2017 so richtig online.

men bloggers wird eine Sammlung von Männer-Blogs und soll die ganze Bandbreite von Themen widerspiegeln. men bloggers will nicht werten, sondern nur sammeln und helfen, sich zu orientieren. Nicht mehr und nicht weniger.

Bitte liebe bloggenden Männer tragt euch bei menbloggers sein, damit möglichst viele erfahren, was Männer so machen.




Hat der Weltspartag ausgedient? Wie geht Geldanlegen im Zinstief

Sparen bei Nullzinsen – lohnt sich das noch? Hat der Weltspartag damit ausgedient? Wie geht Sparen heute? Und wann ist Weltspartag überhaupt? Am einfachsten zu beantworten ist noch die Fragen, wann Weltspartag ist. Weltspartag ist am letzten Werktag im Oktober – und zwar am 30. Oktober 2017.

Ärmer dank Sparen

Der Slogan „dein Sparschwein – ein wertvoller Schatz. Mach mehr daraus“ der Sparkasse Kraichgau klingt wie Hohn. Für Guthaben auf dem Jugendsparkassenbuch zahlt die Sparkasse Kraichgau (Stand 23. Oktober 2017) 0,25 Prozent, ab 2500 Euro Guthaben allerdings nur noch 0,025 Prozent. Die Stadtsparkasse München beispielsweise zahlt sogar nur 0,01 Prozent Zinsen pro Jahr – immerhin nicht „0“, das traut sie sich nicht, noch nicht. Damit lässt sich nicht „mehr aus seinem Geld machen“, wie die Sparkassen propagieren.

Was sind Realzinsen?

Der Sparkassenverband hat anlässlich des Weltspartags 2017 einiges zum Thema Sparen zusammengetragen. Allerdings steht da nichts über Realzinsen. Realzinsen? Realzinsen sind die nominalen Zinsen minus Inflationsrate – und die sind zurzeit negativ. Wie das? Na, wenn die Stadtsparkasse München 0,01 Prozent Zinsen bietet und die Inflation (Stand September 2017) bei 1,8 Prozent liegt, dann schrumpft mein reales Vermögen um -1,79 Prozent. Das heißt, ich vernichte mit Sparen mein reales Vermögen. Das klingt unlogisch, ist aber so. Kinder zum Sparen anzuhalten, ist eine … ja, was? Kinder zum Sparen anzuhalten ist eine dreiste Frechheit. Wie wäre es denn, wenn der Sparkassenmensch den Kindern einmal vor Augen führt, was reale Zinsen sind. Da helfen auch die Kugelschreiber und Schlüsselanhänger nichts, die Sparkassen und Banken am Weltspartag Kindern schenken.

Weltspartag besser begraben

Eigentlich sollten die Sparkassen und Volksbanken – auch bei den Volks- und Raiffeisenbanken gibt’s meist nur 0,01 Prozent – diesen Tag still und heimlich begraben. Denn seinen Zweck, Kinder fürs Sparen zu begeistern, erfüllt er angesichts dieser Zinssätze sicher nicht. Wenn an dem Tag beim Leeren gefüllter Spardosen kleine Geschenke verteilt werden, dann tun Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken ihren kleinen Kunden damit einen Bärendienst.

Früher gab’s höhere Zinsen

Das war schon mal anders, wie wir Alten uns sicher erinnern können. Da war das Spar-Büchse-Leeren ein freudiges Ritual. Wer kann sich noch an die alten Sparbüchsen erinnern? Da kam der Mann von der Sparkasse mit seinem Schlüssel, leerte die Büchse, zählte das Geld und trug die Zahl ins Sparbuch ein. Lang ist’s her.

Dank Gespartem plus Zins konnten sich die Kinder dann ein Rad leisten oder etwas Anderes. Finanzprofi Robert Halver sagte vor einiger Zeit, der

„Weltspartag ist kein Freudentag mehr, er ist ein Volkstrauertag“.

Schuld daran ist die Europäische Zentralbank (EZB). Ihr Chef Mario Draghi hat die Zinsen auf 0 gedrückt – in Worten: null: Er verlangt von Banken und Sparkassen Strafzinsen, wenn sie ihr Geld bei der EZB parken. Das heißt, die Finanzinstitute wollen gar kein Geld mehr, weil sie für Überschüssiges ja Strafgebühren zahlen müssen.

Sparen ist kontraproduktiv

Sparen ist sogar kontraproduktiv bei einem Zins von 0,01 Prozent, denn gleichzeitig verliert das Geld an Wert wegen der Inflation, die mittlerweile bei 1,8 Prozent liegt. Das heißt, wer sein Geld zur Sparkasse bringt, verliert pro Jahr 1,79 Prozent. Vor einem Jahr lag der Verlust „nur“ bei 0,69 (0,7 Inflation minus 0,01) Prozent. Je länger die Nullzins-Phase dauert, desto höher wird der Schaden für den Sparer. Der Inflationscheck von Ypos veranschaulicht das sehr bildlich.

Wer wirklich noch Zinsen für sein Geld bekommen will, muss schon anderswo suchen – beispielsweise bei Zinsplattformen wie Zinspilot, Weltsparen und Savedo, die Einlagen bei Banken im europäischen Ausland ermöglichen und mittlerweile Milliarden eingesammelt haben. Aber selbst dort, bekommen Sparer zwar ein paar Zehntel Prozent mehr, das reicht aber immer noch nicht, um die Inflation auszugleichen.

Draghi zwingt Anleger ins Risiko

Oder er muss etwas mehr Risiko eingehen und beispielsweise auf Indexfonds (ETF) setzen. Das Frankfurter Fintech-Unternehmen Ginmon hat dafür einen interessanten Ansatz gewählt – mit digital verwalteten ETFs. Lars Reiner, Gründer und Geschäftsführer von Ginmon erinnert sich zwar noch gern daran, wie er mit seinem Großvater vor 20 Jahren am Weltspartag die Sparkasse besucht hat:

„Feierlich wurden 100 Mark auf mein Konto eingezahlt; die Verzinsung betrug zwei Prozent“. Sein Opa habe sich sogar noch an Zeiten von deutlich über vier Prozent erinnern können. Am 91. Weltspartag stelle sich Reiner mittlerweile die Sinnfrage, ob sich der Weltspartag durch die niedrigen Zinsen nicht selbst abgeschafft hat. „Dass die Geldinstitute am Weltspartag auch heute noch gut besucht sind, liegt an den Werbegeschenken“, vermutet Reiner.

Weiterführende Links:

Fidelity: Über Geld spricht man nicht 
Finanzwelt: Wie viel Rendite ist realistisch 
Versicherungsbote: Geldanlegen als Schulfach – Sparwissen der Familie unzeitgemäß

 

 

 




Wie dem Knochenschwund vorbeugen, um auch im Alter fit zu bleiben?

Knochenschwund? Ich doch nicht. So denken viele, dabei ist Knochenschwund weiter verbreitet, als die meisten denken. Am diesjährigen Welt-Osteoporosetag am 20. Oktober 2017 haben Experten erneut auf die Krankheit aufmerksam gemacht, von der nicht nur ältere, sondern auch immer mehr jüngere Menschen betroffen sind. Schätzungen zufolge leiden mehr als sechs Millionen Deutsche an porösen Knochen, die aufgrund einer zurückgehenden Dichte anfällig für Brüche sind. Dabei kann der Knochenabbau mit vorbeugenden Maßnahmen verzögert und teilweise sogar ganz verhindert werden.

Osteoporose betrifft viele

Bei Osteoporose nimmt die Stabilität der Knochen aufgrund einer Störung des Gleichgewichtes zwischen der Produktion knochenaufbauender und knochenabbauender Zellen langsam ab, sodass diese porös werden und leichter brechen können. Wer häufiger ein Bierchen mehr trinkt oder ein Gläschen Wein sowie vielleicht noch kortisonhaltige Medikamente oder Säureblocker nimmt, hat ein höheres Risiko, an Osteoporose zu erkranken.

Eine Studie der kon.med in Zusammenarbeit mit Spectaris (PDF) zum Bedarf medizinischer Hilfsmittel untersucht den Versorgungsbedarf schwerbehinderter Menschen und gibt eine Prognose zur Entwicklung bestimmter Krankheitsbilder für das Jahr 2050 ab. Osteoporose gehört zu den Krankheiten, die deutlich stärker zunehmen. Für die kommenden Jahrzehnte wird erwartet, dass 2,1 Millionen Menschen mehr darunter leiden werden; nur die Schwerhörigkeit verzeichnet mit 2,4 Millionen Patienten einen noch größeren Anstieg. Betroffen von Osteoporose sind vor allem Frauen über 50 Jahre aufgrund des sinkenden Östrogenspiegels während der Wechseljahre.

Was tun gegen Osteoporose?

Vorbeugen ist besser als heilen, das gilt auch für die Osteoporose. Als effizient haben sich erwiesen:

  1. Vitamin D: Damit die Prozesse im Körper einwandfrei funktionieren, benötigt der Körper viele Vitamine. Eine Blutuntersuchung bringt hier Licht ins Dunkel und zeigt, ob jemand unter einer Vitalstoff-Unterversorgung leidet. Vor allem eine Unterversorgung mit Vitamin D oder gar ein Vitamin-D-Mangel kann Auswirkungen auf die Knochenstabilität haben. Das sogenannte Sonnenvitamin wird nicht nur über die Nahrung aufgenommen, sondern auch vom eigenen Körper produziert. Da der Körper das Vitamin bei ausreichender Sonneneinstrahlung selbst produziert, sollte jedeer vor allem im Winter darauf achten, das Gesicht und die Hände der Sonne auszusetzen. Wer über die Nahrung genügend Vitamin D aufnimmt, sind Nahrungsergänzungsmittel nicht unbedingt nötig. Fetter Seefisch wie Hering, Lachs und Makrele sowie Champignons und Avocado sind ausreichende Vitamin-D-Lieferanten.
  2. Bewegung: Ausreichende körperliche Betätigung ist das A und O für einen gesunden Lebensabend. So hat eine klinische Studie ergeben, dass 10 000 Schritte täglich dafür sorgen, den Energiehaushalt im Gleichgewicht zu halten und Krankheiten wie Adipositas, Krebs und Osteoporose vorzubeugen. Die Bewegung fördert den Knochenstoffwechsel, sodass mehr Kalzium in das Skelettsystem transportiert wird. Eine gestärkte Muskulatur entlastet zudem gefährdeter Knochen.
  3. Kalzium: Für die Stabilität der Knochen ist Kalzium zuständig, das der Körper in den Knochen und Zähnen speichert. Vitamin D unterstützt die Kalziumaufnahme im Darm und verringert zudem die Ausscheidung des Mineralstoffes über die Nieren. Während Kalzium als Nahrungsergänzungsmittel früher noch Teil der Therapie bei Osteoporose war, wissen Mediziner heute, dass Kalziumpräparate Entzündungen im Körper begünstigen und das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen können. Wer an Osteoporose leidet, sollte auf Nahrungsergänzungsmittel mit Kalzium verzichten und es stattdessen über eine ausgewogene Ernährung zu sich nehmen. Milchprodukte, Gemüse wie Grünkohl und Fenchel sowie Nüsse gelten als gute Kalzium-Lieferanten.

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Welche Vor- und Nachteile haben gesetzliche und private Pflegeversicherung?

Mittlerweile zahlen kinderlose gesetzlich Krankenversicherte 2,8 Prozent in die Pflegeversicherung, Versicherte mit Kindern 2,55 Prozent. Die Pflegeversicherung ist in Deutschland Pflicht. Wer allerdings nicht gesetzlich krankenversichert ist, muss eine private Pflege-Pflichtversicherung abschließen. Welche Vor- und Nachteile haben nun gesetzliche und private Pflegeversicherung?

Welche Leistungen sind zu erwarten?

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist wichtig, keine Frage. Doch allein auf sich gestellt bietet sie nur einen Basisschutz gegen die Kosten, die im Falle einer Pflegebedürftigkeit im Alter entstehen können. Zudem ist die Höhe der Auszahlungen vom tatsächlichen Pflegegrad abhängig. Seit Anfang 2017 gibt es infolge der Pflegereform fünf Pflegegrade. Die Einstufung wird durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen vorgenommen.

Um im Alter eine angemessene Versorgung sicherstellen zu können, ist der Abschluss einer privaten Pflege-Zusatzversicherung empfehlenswert. Diese gibt es derzeit in den Formen Pflegetagegeld-, Pflegekosten- und Pflege-Rentenversicherung. Damit lässt sich die Versorgungslücke schließen, die sich in vielen Fällen auftut und bei welcher der Staat erst dann einspringt, wenn die Ersparnisse aufgebraucht sind und auch der Elternunterhalte vonseiten der Kinder nicht mehr ausreicht. Wer sich einen umfassenden Überblick in möglichen Versorgungslücken bei Pflegebedürftigkeit verschaffen möchte, kann auf die Veröffentlichung „Pflegeversicherung 2017“ von Haufe zurückgreifen. Die private Pflegeversicherung ist gesetzlich dazu verpflichtet, die vereinbarten Aufwendungen vollumfänglich zu erstatten. Tritt hingegen keine Pflegebedürftigkeit ein, werden die eingezahlten Beiträge nicht zurückerstattet.

Welche Pflegeversicherung für wen?

Welche Versicherung für wen am ehesten in Frage kommt, hängt in erster Linie davon ab, wie die betreffende Person krankenversichert ist. Bei Kassenpatienten kommt die gesetzliche Pflege-Pflichtversicherung automatisch hinzu und muss nicht erst gesondert beantragt werden. Das gilt sowohl für Pflichtversicherte als auch für freiwillig Versicherte und Familienversicherte. Eine private Pflege-Zusatzversicherung kann zusätzlich abgeschlossen werden.

Von dieser ist jedoch die private Pflegeversicherung zu unterscheiden. Der Anbieter privater Krankenversicherungen übernimmt zwar in den meisten Fällen auch die Pflegeversicherung. Kunden können binnen der ersten sechs Monate aber auch einen anderen Anbieter für die Pflegeversicherung auswählen.

Wie werden Beiträge zur Pflegeversicherung berechnet?

Bei der gesetzlichen Pflegeversicherung sind die Beiträge klar definiert: Im Jahr 2017 betragen sie 2,8 Prozent des Einkommens bei kinderlosen und 2,55 Prozent bei Versicherten mit Kindern. Bei der privaten Pflegeversicherung richtet sich die Höhe der Beiträge in erster Linie nach Alter und Gesundheitszustand. Je jünger und gesünder der Versicherungsnehmer ist, desto günstiger fallen folglich auch die Beiträge aus.




Wohin mit dem Wohnmobil im Winter? Drei Optionen im Check

Der Urlaub mit dem Wohnmobil ist ganz groß im Trend: In den letzten fünf Jahren stieg die Zahl der Zulassungen laut ADAC um ganze 46 Prozent an. Doch im Herbst geht die Wohnmobil-Saison zu Ende. Wohin also mit dem Wohnmobil? Auf der Straße stehen lassen? Keine gute Idee. Aber wohin mit dem Wohnmobil?

1. Campen geht auch im Winter!

Warum das Wohnmobil nicht weiter nutzen?  Die Branche hat sich einiges einfallen lassen, so dass moderne Fahrzeuge häufig auch für nasskalte und frostige Temperaturen gewappnet sind. Marc Dreckmeier vom Caravaning Industrie Verband (CIVD) erklärt gegenüber der Nordwest-Zeitung: „Viele Fahrzeuge sind für einen Ganzjahresbetrieb ausgerüstet, verfügen also über eine gute Heiztechnik und sind auch entsprechend isoliert.“ Allerdings trifft das nicht auf jedes Modell zu – Schwachpunkte sind oftmals die Fenster, die bei vielen Fahrzeugen nur unzureichend isoliert seien. Dementsprechend muss der Wohnmobilist einen höheren Gasverbrauch für das Beheizen einplanen. Der CIVD empfiehlt ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik und schätzt den täglichen Verbrauch auf etwa drei Kilo Gas pro Tag. Zudem ist die Art des Gases wichtig: Unter fünf Grad sollte man Propan- statt Butangas verwenden. Zusätzliche Heiz- und Isolierlösungen wie Thermo- und Heizmatten sind ebenfalls hilfreich. Neben der Temperatur muss man den Wagen auch im Allgemeinen wintertauglich machen: Winterreifen, gegebenenfalls Schneekette, Frostschutz und das Überprüfen der Batterie sollte auf der To-Do-List eines jeden Wintercampers stehen.

2. Vermieten – und Stillstand vermeiden

Wie gesagt, das Wohnmobil einfach abzustellen, ist keine Option. Warum nicht das Wohnmobil einfach vermieten? Vielleicht möchte jemand im Bekanntenkreis den Winter über im warmen Italien oder an der Côte d’Azur verbringen und sucht ein passendes Reisemobil? Falls nicht, kann der Wohnmobilist das Fahrzeug auch im Netz zum Mieten anbieten. Dass sich das lohnen kann, zeigt schon ein beispielhafter Blick in das Angebot von Campanda: Die aufgeführten Wohnmobile sind von den Vermietern kostenlos auf der Plattform gelistet worden und liegen preislich zwischen 20 und über 100 Euro pro Nacht – je nach Ausstattung und Zustand. Ein Vermieter zahlt erst eine anteilige Gebühr, wenn er Einnahmen durch die Vermietung generiert.

3. Was beachten beim Einwintern?

Wer sein Wohnmobil nicht vermieten kann und auch nichts von Wintercamping hält, der sollte es am besten einwintern. Doch das ist leichter gesagt als getan: Zu beachten ist neben einer gründlichen Reinigung auch das regelmäßige Lüften, das fachgerechte Einwintern der Bordbatterie, das Leeren der Wasseranlage wie auch das Schließen von allen Gashähnen und -flaschen und dem Kamin. Das Magazin „Caravaning“ empfiehlt darüber hinaus, die Handbremse zu lösen, den Lack mit Wachs zu konservieren und die Reifen durch einen um 0,5 Bar erhöhten Luftdruck sowie durch das Anheben mittels Kurbelstützen zu entlasten.

Das beste Winterquartier sind Carports oder Garagen. Wer aber kein geeignetes Winterquartier hat, fragt beim Händler nach: Viele Anbieter geben Tipps für gute Stellmöglichkeiten oder bieten sogar selbst entsprechende Plätze an. Eines ist absolut tabu: Sein abgemeldetes Wohnmobil auf der Straße zu parken! Auch ein angemeldetes Fahrzeug darf nur maximal zwei Wochen an einem Ort stehen. Alternativ kann der Wohnmobilist auch den Garten nutzen. Aus versicherungstechnischen Gründen ist ein umfriedetes Gelände mit einem Zaun die beste Wahl. Notfalls reicht laut „Caravaning“-Magazin aber auch eine Kette mit Schloss.

 

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Warum jetzt die Zeit ist für ein Bœuf Bourgouignon

Die Tage werden kürzer, die Temperatur fällt – Zeit, sich wieder mit Freunden zu treffen. Und was ist besser geeignet als ein gemütliches Essen. Warum nicht mal ein Bœuf Bourgouignon? Bœuf Bourgouignon zu deutsch Burgunderfleisch. Bereits das Kochen macht Spaß. Allerdings sollte jeder dafür etwas Zeit mitbringen, denn das Rindfleisch köchelt Stunden vor sich. Genau das ist das Geheimnis des Bœuf Bourgouignon – und natürlich gute Zutaten.

Das vorgestellte Rezept lässt sich nach persönlichem Gusto abändern. Warum nicht etwas Trockenobst beifügen und einen Schuss Likör? Bœuf Bourgouignon ist ein Schmortopf, wobei die Betonung auf „schmoren“ liegt. Wer will, kann das Fleisch – zusammen mit Rotwein und Trockenobst marinieren – oder eben entsprechend lang köcheln lassen. Marinieren heißt einlegen: über Nacht vielleicht.

A propos Wein, es muss nicht unbedingt ein Châteauneuf-du-Pape sein, auch jeder andere Rotwein tut’s, vielleicht aus der Languedoc oder der Provence. Was das Fleisch betrifft, es sollte Rind sein, Gulasch vielleicht oder Oberschale.

Wer Bœuf Bourgouignon kochen will, sollte etwas Zeit mitbringen, denn das Fleisch braucht Zeit zum Köcheln.

Bœuf Bourgouignon – das ideale Herbstessen

Vielleicht gibt es ja noch andere Ideen. Wie kocht ihr euer Bœuf Bourgouignon? Anregungen erwünscht.

 

Anne Webert hat auf ihrem Blog „Annes Topgeflüster“ ebenfalls ein Rezept für Bœuf Bourgouignon vorgestellt. Vielleicht lässt sich der eine oder andere ja inspirieren, das Rezept einmal nachzukochen.




Wie Andrea Nahles Altersvorsorger für dumm verkauft

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles verkauft doch tatsächlich alle, die fürs Alter vorsorgen für dumm. Viele investieren Monat für Monat Geld in die betriebliche Altersvorsorge, aber am Ende rechnet sich diese Investition nicht, weil Staat und Sozialversicherung den Altersvorsorger schröpfen.

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) – was für ein Unwort – soll die Betriebsrenten stärken, tatsächlich ist es eine Mogelpackung. Denn, Andrea Nahles unterscheidet dabei zwischen „guten“ Riesterern und „schlechten“ Direktversicherten. Jeder, der eine Riester-Rente abschließt oder abgeschlossen hat, muss in der Auszahlungsphase künftig keine doppelten Beiträge mehr zur Krankenversicherung zahlen, alle anderen, die per Entgeltumwandlung in eine Direktversicherung einzahlen, müssen aber doppelte Beiträge zahlen. Doppelt heißt, jeder, der während der Einzahlphase einen Teil seines Gehalts per Entgeltumwandlung in eine Direktversicherung einzahlt, wird durch Krankenversicherungsbeiträge belastet – und in der Auszahlphase noch einmal. Er zahlt dann sogar den vollen Beitragssatz in der Kranken- und Pflegeversicherung, sprich den Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil.

Nahles will Riester-Sparer ködern

Ab Januar 2018 nun müssen Riester-Renten-Sparer in der Auszahlphase nicht mehr den doppelten Beitrag zahlen, „sofern Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht“, wie Haufe schreibt. Riester-Renten-Sparer bekommen sogar noch eine mit 175 Euro statt wie bisher 154 Euro.

Zukünftig seien, so Haufe, betriebliche Riester-Renten in der Auszahlungsphase nicht mehr zu verbeitragen, sofern Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht. „Die steuer- und beitragsrechtlichen Regelungen bleiben damit in der Anspar- und Auszahlungsphase aber weiter konträr gegenüber den Bestimmungen der anderen Formen der betrieblichen Altersversorgung“, wie Haufe diplomatisch schreibt. Riester-Renten-Sparer und Direktversicherten werden unterschiedlich behandelt. Das ist gelinde gesagt, eine Unverschämtheit, die bislang nur den wenigsten aufgefallen ist.

Unverschämte Ungleichbehandlung

Auf diese Weise lassen sich Betriebsrenten bestimmt nicht stärker. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz ist eher ein Betriebsrentenschwächungsgesetz. Tausende von Direktversicherungsgeschädigten wehren sich gegen diese Enteignung. Angesichts des Betriebsrentenstärkungsgesetzes und seiner einseitigen Bevorzugung von Riester-Sparern erscheint die Doppelverbeitragung von Direktversicherungen noch ungerechter.

Das ist auch Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (ABA) sauer aufgestoßen. Stiefermann kritisiert, „dass die Doppelverbeitragung nur für die Riester-bAV gilt.

Chef muss schon mehr zuschießen

Merten Larisch, Altersvorsorgeexperte der Verbraucherzentralen Bayern hat vorgerechnet, dass die „Betriebsrente erst bei 40 Prozent Arbeitgeberanteil lohnenswert“ sei, wie er von der „Welt“ zitiert wird.

Beim ersten Hinsehen, so die „Welt“ scheine die Direktversicherung attraktiv. Aber eben nur beim ersten Hinsehen. Der Haken kommt in der Auszahlphase. Wie die Direktversicherung funktioniert? Der Arbeitnehmer verzichtet auf einen Teil seines Bruttogehalts; dieser Teil fließt in eine Lebensversicherung – und zwar vor Steuern und Sozialabgaben. „Beträge bis monatlich maximal 404 Euro sind steuerfrei“, rechnet die „Welt“ vor. „Es fallen bis zur Höchstgrenze von 254 Euro im Monat auch keine Beiträge zur Renten-, Kranken- Pflege- und Arbeitslosenversicherung an“, so das Blatt.

Privat vorsorgen heißt weniger Rente

In der Ansparphase spart der Beschäftigte zwar Steuern und Sozialabgaben, womit sich freilich auch beispielsweise seine Rentenansprüche mindern. Der Beitragszahler bekommt am Ende zwar eine Betriebsrente, dafür weniger gesetzliche Rente – und nicht nur das, auch weniger Kranken-, Eltern- oder Arbeitslosengeld.

Der dicke Hammer kommt allerdings zu Beginn der Auszahlphase. So müssen die Direktversicherten zu Rentenbeginn volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zahlen – alles in allem, einschließlich Zusatzbeitrag und Pflegeversicherung sind das mehr als 18 Prozent. Diese mehr als 18 Prozent zahlt der Direktversicherte zehn Jahre lang – Monat für Monat. Da kommen schnell zigtausend Euro zusammen, je nachdem wie lang jemand eingezahlt hat.

Minimum 40 Prozent vom Arbeitgeber

Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bunds der Versicherten (BdV) legt den Finger in die Wunde. Wer, so sein Argument, privat vorsorgt, bekommt zwar keinen Zuschuss vom Arbeitgeber, dafür zahlt er auch bei Rentenbeginn keine Sozialabgaben. Auch wer privat krankenversichert ist, zahlt nichts an die gesetzliche Krankenversicherung.

Kurzum, wenn der Arbeitgeber nicht wenigsten 40 Prozent zur Direktversicherung zuzahlt, lohnt sich das für den Arbeitnehmer nicht. Dann lieber privat vorsorgen und die Direktversicherung ausschlagen. Was nützen die paar Euro des Arbeitgebers, wenn am Ende die Krankenversicherung mehr abzweigt, als eingezahlt wurde.

Abzocke von Rot-Grün-Schwarz

Übrigens, das ist das Werk der damaligen rot-grüner Koalition unter Gerhard Schröder – mit Hilfe der Union. Federführend waren Ulla Schmidt von der SPD und Horst Seehofer von der CSU.

„Nach neuesten Berechnungen von Finanztest bleiben einem ledigen Gutverdiener (Jahresbrutto 58.000 Euro) von 107 Euro Monatsrente, die er für monatlich 100 Euro Einzahlung nach 27 Jahren garantiert bekommt, gerade mal 67 Euro netto übrig“, schreibt die „Welt“. Diese Bilanz sei ernüchternd, so das Fazit der Tester.

15 Prozent reichen nicht

Zwar müssen Arbeitgeber ab 2018 bei Neuverträgen 15 Prozent zu einer Direktversicherung zuzahlen, das reicht indes nicht, um die Nachteile bei der Auszahlung auszugleichen. Also, genau hinschauen vor dem Abschluss einer Direktversicherung. Wenn der Chef zu wenig zuschießt, lohnt sie sich nicht.

Für privat versicherte Beschäftigte kann sich eine Direktversicherung durchaus lohnen, da sich keine 18 Prozent an die gesetzliche Krankenversicherung abdrücken müssen.

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Die zehn besten Anti-Aging-Tipps

Pro-Aging, Anti-Aging – wie lässt sich das Altern hinauszögern? Eine der Leitfiguren für Pro-Aging ist die amerikanische Schauspielerin Jane Fonda. Sie wird am 21. Dezember 2017 immerhin 80 Jahre alt und sieht immer noch umwerfend aus. Jane Fonda ist ein echtes Phänomen und das beste Beispiel dafür, wie sich das Altern erfolgreich hinauszögern lässt.

Die amerikanische Schauspielerin avancierte in den 60er- und 70er-Jahren zum Sexidol. Später mutierte sie zur Aerobic-Queen und sieht für ihr Alter immer noch blendend aus. Wie schafft sie es, so lange, so fit zu sein? Pro-Aging oder Anti-Aging, was ist das Geheimnis der jungen Alten? Wie lässt sich das Altern verlangsamen und die Gesundheit im Altern fördern? Gibt es eine wirksame Altersbremse? Jane Fonda meint, Sex spiele sicher eine Rolle – für sie zumindest. Deswegen bedauere sie, dass ältere Schauspieler in Filmen nur selten Liebende und Sex-Szenen darstellen dürfen. „So was sollte heute doch längst natürlich sein“, wurde sie von der „Welt am Sonntag“ zitiert. Natürlich kam ihr auch Sport und Disziplin zugute sowie gute medizinische Versorgung.

Hilfe vom Schönheitschirurgen

Sie freilich auch ein bisschen nachgeholfen und sich nicht nur einmal unters Messer des Schönheitschirurgen gelegt. Die Schauspielerin bedauert auf ihre alten Tage allerdings, dass die hätte mutiger sein sollen, „mich nicht operieren zu lassen“, wie T-Online schreibt.

„Der Begriff Anti-Aging, auch Altershemmung, ist eine Bezeichnung für Maßnahmen, die zum Ziel haben, das biologische Altern des Menschen hinauszuzögern, die Lebensqualität im Alter möglichst lange auf hohem Niveau zu erhalten und auch das Leben insgesamt zu verlängern. Verwendet wird dieser Begriff in der Medizin, von Ernährungswissenschaftlern, der Nahrungsergänzungsmittelindustrie und von Kosmetikherstellern“, schreibt Wikipedia

Gene spielen wichtige Rolle

So viel vorweg: Das Altern und damit auch die Lebenserwartung hängen zu einem gewissen Teil von den Genen ab – wie viel, darüber streiten sich die Gelehrten. Die einen sagen 20 bis 30 Prozent, andere kommen auf einen geringeren Wert. Wer Eltern oder Großeltern hat, die steinalt wurden, hat gut Chancen, selbst alt zu werden. Tests wie der von FOCUS-Online fragen deswegen ab, wie alt die Eltern wurden.

Auch auf den Lebensstil kommt es an

Aber, „am Altern sind nicht nur die Gene schuld, sondern auch der Lebensstil“, sagt Sportmediziner und Buchautor Martin Halle. Der persönliche Lebensstil, körperliche Aktivität, Ernährung, Rauchen, Alkohol sowie Stress- und Umweltfaktoren spielen seiner Meinung nach ein wichtige Rolle für das biologische Alter.

Die zehn besten Anti-Aging-Tipps

Wer bei Wikipedia nachschlägt, findet einige Anti-Aging-Tipps, die sich freilich noch ergänzen lassen

  1. Ernähre dich ausgewogen
  2. Vermeide Übergewicht und „hungere“ gelegentlich
  3. Bewege dich regelmäßig
  4. Verzichte aufs Rauchen
  5. Verzichte auf ausgiebige Sonnenbäder
  6. Vermeide negativen Stress
  7. Nimm das Rad statt des Autos
  8. Führe Rituale ein
  9. Sei nachsichtig mit dir und Anderen
  10. Behalte deinen Humor

Auf diese Weise ist Panayiotis Mallis, Vice Chairman der Cyprus Adult Education Association (CAEA) so alt geworden. Er hat zehn Denk- und Verhaltensweisen gefunden, die einem helfen, mental und körperlich möglichst lang fit zu bleiben.

Ein Fastentag pro Woche

Gerade gemäßigtes Hungern hilft anscheinend, das Altern zu verlangsamen. Nicht von ungefähr werden Bewohner der japanischen Insel Okinawa älter als die meisten anderen. Sie haben sich eine spezielle Regel auferlegt, das so genannte „Hara hachi Bu“: „Der Magen soll bestenfalls zu 80 Prozent gefüllt werden – ein sublimes Hungergefühl gehört also auf Okinawa zur Esstradition“, schreibt FOCUS-Online.

Hara Hachi Bu – nur drei Viertel satt

Nicht immer satt essen – das Geheimnis der Bewohner von Okinawa

In seinem Buch „Zellen fahren gerne Fahrrad“ gibt Halle ein paar brauchbare Tipps. Darunter den, zumindest einen Fastentag pro Woche einzulegen – oder mal nur Obst zu essen, vielleicht auch eine Suppe.

Fahr Rad statt Auto

Neben der Ernährung spielt die Bewegung eine wichtige Rolle: Er empfiehlt, „Risikofaktoren einfach weg zu strampeln“. Warum denn immer das Auto benutzen – lieber mal mit dem Rad zum Bahnhof oder zum Einkaufen. Das Rezept: möglichst viel Bewegung in den Alltag einbauen. Das heißt, statt mit dem Aufzug zu fahren, besser Treppen steigen.

Stress kostet Lebenszeit

Nicht zu vergessen, das Thema Stress. Negativer Stress und Hetze kosten Lebenszeit. Deswegen gilt es, seine Stressresistenz zu verbessern. Helfen kann dabei eine Studie der Techniker Krankenkasse. Es lohnt sich in die Studie „Bleib locker Deutschland!“ der Techniker Krankenkasse einmal reinzuschauen. Ich denke, der eine oder andere nimmt brauchbare Erkenntnisse mit. Darüber hinaus hat  die TK einige brauchbare Tipps als Broschüre heraus gebracht zum Thema „Stressbewältigung.

Gesundheit ist ein Prozess

Wie lässt sich gegensteuern? Wer bis ins Rentenalter gesund bleiben will, muss Risiko- und Schutzfaktoren ausbalancieren. Dabei ist „Gesundheit kein Zustand, sondern ein Prozess“. Es gilt, die Stressspirale „umzudrehen“. Das heißt für den Einzelnen, seine Resilienz zu stärken, sprich seine psychische Widerstandskraft.

Wer noch mehr handfeste Regeln sucht, schaut am besten beim „Anti Aging Magazin“ vorbei. Das bietet 15 Regeln für gesundes Älterwerden.

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Bild: Andrea Raffin / Shutterstock.com