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Der durchschnittliche Rentenbeginn ist bei 64,7 Jahren. Frauen arbeiten etwas länger als Männer. Das ist deutlich später als in den 00er-Jahren.
Im Schnitt gehen die Deutschen mit 64,7 Jahren in Rente, das heißt, umgekehrt, nur die wenigsten arbeiten bis 65 oder gar noch länger. In den vergangenen Jahren hat sich der Rentenbeginn insgesamt nach hinten verschoben, denn noch im Jahr 1999 lag das durchschnittliche Renteneintrittsalter, wie der Rentenbeginn offiziell heißt, bei 62,2 Jahren bei Frauen und 62,1 Jahren bei Männern, 2020 lag es bei 64,24 Jahren bei Frauen und 64,07 Jahren bei Männern – und 2021 ist es bei Männern leicht gesunken auf 64,05 und bei Frauen auf 64,18 Jahre. Insgesamt verharrt das Renteneintrittsalter aber bei etwas mehr als 64 Jahren – und das schon seit 2014.
Rentenbeginn bei 64 Jahren
Dass das Renteneintrittsalter bei Frauen kurzfristig auf 64,5 Jahre gestiegen war, hat etwas mit der Einführung der Mütterrente II, durch die viele Frauen in höherem Alter erstmalig einen Rentenanspruch erlangten, zu tun. Und was bekommen Frauen und Männer in diesem Alter an Rente? 2021 lag die Altersrente von Männern im Schnitt bei 1204 Euro (2020: 1171) netto und von Frauen bei 856 Euro (2020: 827).
Der Rentenbeginn pendelt sich bei 64 Jahren ein Quelle: Deutsche Rentenversicherung
Rentenbeginn immer später
| Jahr |
Durchschnittliches Renteneintrittsalter
|
| 2024 | 64,7 Jahre |
| 2023 | 64,4 Jahre |
| 2022 | 64,4 Jahre |
| 2010 | 63,5 Jahre |
| 2000 | 62,3 Jahre |
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