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Die Jugend wählt ihr Boomer-Wort 2026 – und kürt „Chat Tschibidi“. Na ja, ob wir Boomer wirklich so oft die KI namens ChatGPT verwenden?
Eigentlich müsste es ja „Tschäd Tschibidi“ heißen – aber seien wir großzügig. Die Wahl des Boomer-Worts des Jahres ist ja eher Klamauk.
Der 25-jährige Content-Creator Levi Penell hat erneut zur Wahl des „Boomer-Worts des Jahres“ aufgerufen. Nachdem in den Vorjahren Begriffe wie „Sportsfreund“ und „Baujahr“ das Rennen machten, hat die Community für 2026 einen Sieger gekürt, der die Herausforderungen der Digitalisierung charmant auf die Schippe nimmt. Mit 26,64 Prozent der Stimmen landete „Chat Tschibidi“ auf Platz eins – eine köstliche lautmalerische Verballhornung von „ChatGPT“.
Junge Leute wählen aus, was wir „Boomer“ wohl früher gesagt haben könnten und was damals zu unserer Zeit in Mode gewesen hätte sein können, „also so Retro-Worte, wo man sich ‚vintage‘ fühlt, wenn man sie benutzt“. Chat Tschibidi passt da freilich nicht ganz ins Schema.
Sprache verbindet
Die Aktion ist längst mehr als nur ein Netz-Trend. Sie ist eine satirische Antwort auf die offizielle Wahl zum „Jugendwort des Jahres“. Penell kritisiert seit langem, dass bei Letzterer oft Begriffe dominierten, die an der Realität der Jugendlichen vorbeigehen. Nun zeigt die Jugend den Boomern eben, wie ihre Sicht auf die „Boomersprache“ aussieht.
Dabei geht es keineswegs um böse Absichten. Vielmehr ist es ein liebevolles Augenzwinkern gegenüber einer Generation, die mit Begriffen wie „Reklame“ oder „Sonnabend“ aufgewachsen ist und bei moderner Technik manchmal ihre ganz eigene, charmante Aussprache findet.
Die Top-Platzierungen 2026 im Überblick:
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Platz 1: Chat Tschibidi (statt ChatGPT)
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Platz 2: Hope (Wal)
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Platz 3: Juno / Julei (statt Juni / Juli)
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Platz 4: Drückeberger
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Platz 5: Sonnabend (statt Samstag)
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Platz 6: Reklame (statt Werbung)
Ob „Chat Tschibidi“ nun in den allgemeinen Sprachgebrauch übergeht oder einfach ein herrlich ironisches Souvenir des Jahres 2026 bleibt – die Aktion beweist einmal mehr, dass Humor die beste Brücke zwischen den Generationen ist. Und übrigens: Auch der Initiator Levi Penell selbst greift gerne auf „Boomer-Vokabular“ zurück. Sein Favorit, wenn es mal wieder besonders schlimm läuft: „Das ist ja ausgemachter hanebüchener Unfug“.
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