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Mit dem Tankgesetz wollte Schwarz-Rot Tanken billiger machen – passiert ist genau das Gegenteil, wie ein Blick auf die Preistafel an der Tanke zeigt.
In der Mittagspause zu ⛽️ tanken, ist keine gute 💡 Idee, denn dann sind die 💶 Preise am höchsten.
Schuss nach hinten losgegangen
Die Bundesregierung hatte wohl geglaubt, dass sie die Marktkräfte außer Kraft setzen kann, und erließ das „Kraftstoffpreisanpassungsgesetz“. Die Erwartungen waren hoch, doch die Realität an den ⛽️ Zapfsäulen ist ernüchternd. Seit Inkrafttreten der neuen 💶 Preisregel der ⚫️🔴 schwarz-roten Koalition zeigt der Blick auf die Preistafeln: ⛽️ Tanken ist nicht billiger geworden. Das Gesetz sieht vor, dass Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich – um 🕛12 Uhr – erhöhen 📈 dürfen. Was als Schutz vor Preissprüngen gedacht war, entwickelt sich für viele zum Ärgernis.
Screenshot clever-tanken vom 2. April 2026 um 12.20 Uhr Quelle: clever-tanken
Das Problem mit der Mittagszeit
Verbraucherschützer beobachten ein klares Muster: Um 12 Uhr schnellen die Preise massiv nach oben, um danach nur sehr langsam wieder zu sinken. Ramona Pop, Chefin des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, findet deutliche Worte:
Aktuell sieht es nicht danach aus, dass die neue Regel Tanken wirklich günstiger macht.“
Zwar gibt es ein schmales Zeitfenster für Schnäppchenjäger – den späten Vormittag –, doch für die meisten Menschen im Berufsleben oder mit festem Alltag ist dieser Zeitpunkt schlicht nicht praktikabel – ideal für Rentner und alle anderen ohne feste Arbeitszeiten. Sie sollten dieses Zeitfenster von 11 bis 11.59 Uhr nutzen, um günstiger zu tanken.
Hintergrund der Regelung
Eingeführt wurde das Gesetz als Reaktion auf die massiven Preissteigerungen infolge des Iran-Kriegs. Ziel war es, Transparenz zu schaffen und den täglichen Preiskampf zu bündeln. Doch die Anbieter nutzen den fixen Zeitpunkt bisher eher für kräftige Aufschläge.
Tipp:
Wer flexibel ist, sollte den Vormittag nutzen. Wer jedoch erst nach dem Mittagessen oder auf dem Heimweg tankt, zahlt derzeit kräftig drauf. Es bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung hier nachbessert oder ob die Marktkräfte das Gesetz endgültig ins Leere laufen lassen.
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Bild: Pexels
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