Krise oder Chance: Wie sicher ist unsere Rente noch?

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Die MDR-Sendung „Fakt ist!“ zeigt: Das Rentensystem wankt. Zwischen Generationenkonflikt und Reformstau stellt sich die Frage: Was bleibt für alle am Ende übrig?

Die jüngste Diskussion in der MDR-Sendung „Fakt ist!“ am 14. Januar 2026 hat es einmal mehr deutlich gemacht: Das Thema Rente ist hochemotional und brennt sowohl der jungen Generation als auch den heutigen Ruheständlern unter den Nägeln. Während die einen um ihre zukünftige Absicherung bangen, fürchten die anderen um die Stabilität eines Systems, in das sie Jahrzehnte eingezahlt haben.

Der Generationen-Spagat

In der Talkrunde wurde klar, dass die Kluft wächst. Auf der einen Seite stehen die Babyboomer, die nun massenhaft in den Ruhestand gehen, auf der anderen Seite immer weniger junge Beitragszahler. Experten wie der Finanzwissenschaftler Prof. Andreas Knabe warnten in der Sendung vor einer „gefährlichen Schieflage“. Die Politik versucht mit Rentenpaketen gegenzusteuern, doch oft wirken diese Maßnahmen wie ein Tropfen auf dem heißen Stein – zulasten der Beitragszahler und des Bundeshaushalts. Sein Resümee: „Die Renten müssen langsamer steigen.“

Altersarmut ist bereits Realität

Besonders erschreckend: Fast jeder zweite Rentner in Sachsen-Anhalt muss mit weniger als 1.200 Euro im Monat auskommen. Das zeigt, dass die „auskömmliche Rente“ für viele schon heute ein Mythos ist. Wenn das Rentenniveau sinkt und die Beiträge steigen, wird die Luft für alle dünner. Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag von Sachsen-Anhalt, meint: „Alle Menschen verdienen ein würdevolles Altern.“

Welche Lösungen gibt es?

In der Sendung wurden die üblichen Verdächtigen der Reformvorschläge diskutiert:

  • Ein späterer Renteneintritt (Rente mit 70?).
  • Die Einbeziehung aller Erwerbstätigen – inklusive Beamten und Selbstständiger – in die gesetzliche Kasse.
  • Ein stärkerer Fokus auf private Vorsorge (trotz aller Skepsis gegenüber dem Markt).

Eigeninitiative ist das A&O

Was bedeutet das für die jetzigen Rentenbeitragszahler?  Eigeninitiative bleibt das A&O. Wer sich allein auf den Staat verlässt, steht im Alter oft vor einer finanziellen Lücke. Die Sendung hat gezeigt, dass wir eine ehrliche Debatte brauchen, die nicht nur Löcher stopft, sondern das System zukunftssicher macht. Wer sich allein auf die gesetzliche Rente verlässt, riskiert Versorgungslücken. Jetzt ist die Zeit, die eigene finanzielle Zukunft aktiv zu planen – durch kluge Vorsorge, Weiterbildung und Austausch.

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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