Walchensee – ein Ziel für aktive Senioren

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Türkisblaues Wasser und flache Wanderwege: Der Walchensee ist das ideale Ziel für Senioren, die Natur ohne Bergstress genießen und stilvoll entschleunigen wollen.

Wer das Arbeitsleben hinter sich lässt, sehnt sich oft nach Orten, die den Körper beleben, ohne ihn zu überfordern. Der Walchensee, südlich von München auf 800 Metern Höhe gelegen, ist genauso ein Kraftort. Mit seinem leuchtend türkisfarbenen Wasser, das ihm den Beinamen „Bayerische Karibik“ eingebracht hat, bietet er eine Kulisse, die sofort für Urlaubsstimmung sorgt: Mit 16,4 Quadratkilometern Wasserfläche gehört er zu den größten Alpenseen Deutschlands und liegt wunderschön eingebettet auf etwa 800 Metern Höhe. Bewunderer nennen den Walchensee gern die „Bayerische Karibik“, weil das Wasser bei Sonnenschein so intensiv türkis leuchtet wie das Meer. Der magische Effekt entsteht durch den besonders hohen Kalkgehalt im See.

Entschleunigung am Wasser

Gerade für Urlauber, die nicht mehr darauf aus sind, die bayerischen Berggipfel im Laufschritt zu erklimmen, bietet ein Aufenthalt am Walchensee ideale Bedingungen. Während die jungen Leute sich hier beim Windsurfen oder Kite Surfing verausgaben, können die älteren Generationen an diesem Ort wunderbar entschleunigen. Das Wasser ist glasklar und hat sogar Trinkwasserqualität. Und wer vor Ort in ein Hotel am Walchensee einkehrt und gleich ein paar Tage da bleibt, erlebt die friedliche Stille am frühen Morgen, wenn der See noch ganz ruhig daliegt.

Entspannte Spaziergänge in der Natur

Der Walchensee ist auch etwas für weniger geübte Wanderer, um die Natur hier zu genießen. Es gibt viele Abschnitte, die fast eben verlaufen:

  • Halbinsel Zwergern: Das ist ein echter Klassiker für Senioren. Man spaziert fast ohne jegliche Steigung auf festen Wegen durch schattige Wälder und hat immer wieder kleine Buchten zum Ausruhen.
  • Ostufer nach Sachenbach: Der Weg von Urfeld aus ist autofrei und führt direkt am Wasser entlang. Man kann dort die Ruhe genießen, ohne auf Radfahrer oder Autos achten zu müssen.
  • Wikingerdorf Flake: Wer Enkelkinder hat oder sich einfach für Filmgeschichte interessiert, kann die Kulissen des Wickie-Films von „Bully“ Herbig besichtigen. Ein wunderbares Ziel für einen leichten Spaziergang.

Eine Frage der Planung

Wenn man den Walchensee wirklich erleben will, sollte man nicht nur für ein paar Stunden als Tagestourist kommen. Der frühe Morgen mit all seiner Stille gehört zu den schönsten Momenten des Tages, darum lohnt es sich, mindestens ein langes Wochenende einzuplanen. Praktisch: Rund um den See gibt es viele familiengeführte Gasthöfe, die sich auch auf das Thema Barrierefreiheit eingerichtet haben.

Unser Tipp: Bei der Suche nach einem passenden Quartier kann man sich online ein gutes Bild von dem Angebot machen. Es empfiehlt sich, Portale wie CozyCozy zu nutzen, weil man dort die Unterkünfte nach den eigenen Bedürfnissen filtern kann.

Technikgeschichte und kulinarische Tradition

Wer sich neben der Natur auch für Technik interessiert, sollte einen Abstecher zum Walchenseekraftwerk einplanen. Es wurde bereits 1924 in Betrieb genommen und gilt heute als eines der größten Speicherkraftwerke Deutschlands. Ein Besuch im Informationszentrum ist sehr kurzweilig und lässt sich wunderbar mit einer Einkehr am benachbarten Kochelsee verbinden.

Auch kulinarisch kommt man am Walchensee voll auf seine Kosten. Wer gerne Fisch isst, kann gezielt nach der heimischen Renke oder dem Saibling fragen. Die Fischerei hat hier eine Tradition, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht.

Die beste Reisezeit

Nach Möglichkeit meidet man die bayerischen Schulferien und die begehrten Wochenenden im Hochsommer, wenn die Tagestouristen aus München die Uferstraßen füllen. Für alle, die sich keine Gedanken um die Schulferien machen müssen, bieten sich der September oder der goldene Oktober an. Dann ist die Luft herrlich klar, die Fernsicht auf das Karwendelgebirge am besten und man findet in den Cafés immer einen gemütlichen Platz mit Blick auf das Wasser.

 

Bild: iStock | FooTToo

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Helmut Achatz

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