Rentenkommission: DGB bläst zum Gegenangriff!

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Schluss mit dem Krisengejammer! Während die Regierung auf Verzicht drängt, gründet der DGB eine eigene Rentenkommission. Was bedeutet das für Rentner und Beitragszahler?

Nanu? Kaum hat die schwarz-rote Regierung ihre Rentenkommission für das „Reformjahr 2026“ in Stellung gebracht, serviert DGB-Chefin Yasmin Fahimi die Quittung. Ein eigenes Gremium soll her. Der Grund? Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die Nase voll von der „permanenten Krisen- und Verzichtserzählung“.

Experten-Schlacht: Wer rettet wirklich unsere Rente?

Es ist eine Kampfansage an alle, die glauben, dass wir den Gürtel immer enger schnallen müssen, während die Wirtschaft schwächelt. Der DGB fordert: „Die Rente muss rauf!“

Arbeitszeit hoch, Rente runter? Nicht mit uns!

Der DGB stellt klar: Längere Arbeitszeiten oder ein höheres Rentenalter füllen keine Auftragsbücher. Es ist eine mutige Ansage in Zeiten, in denen die Union bereits laut über Einschnitte nachdenkt. Während in Berlin über Lohnfortzahlung im Krankheitsfall debattiert wird, erinnert die Gewerkschaft an das Wesentliche: Ohne sichere Jobs gibt es keine Akzeptanz für den Wandel.

Schluss mit der „Reichenpflege“

Besonders brisant wird es beim Geld. Während die Rentenkasse angeblich leer ist, erinnert Vorstandsmitglied Stefan Körzell an eine beeindruckende Zahl: 79 Milliarden Euro an Steuerausnahmen für vererbtes Betriebsvermögen seit 2016. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt, wenn die Union hier jede Reform blockiert. Der DGB verliert allerdings kein Wort darüber, wie diese Rente finanziert werden soll und was das für die Beitragszahler, viele davon Mitglieder des DGB, bedeutet.

Problem der Gesamtgesellschaft

Es sei ein „Problem der Gesamtgesellschaft“, dass die sogenannte Boomer-Generation größer ist als die jüngeren Generationen X, Y und Z, sodass das Verhältnis von Beitragszahler zu Rentner in den kommenden Jahren deutlich sinkt, schreibt das „Handelsblatt“. Dies müsse über einen „Demografie-Zuschuss“ an die Rentenversicherung aus dem Bundeshaushalt aufgefangen werden.

Echte Reformen statt Behörden-Irrsinn

Neben den großen Zahlen geht es auch um unseren Alltag. Wer kennt sie nicht, die „Behörden-Odyssee“? Der DGB fordert das „One-Stop-Prinzip“: Daten einmal angeben statt zehnmal. Das klingt fast zu schön, um in Deutschland wahr zu sein.

Ein Sommer der Entscheidung

Bis zum Sommer wollen beide Kommissionen ihre Konzepte vorlegen. Es ist ein offener Schlagabtausch um die Frage: Werden wir im Alter nur noch verwaltet oder endlich wertgeschätzt? Eines ist sicher: Die Rente ist keine Gnade des Staates, sondern sie ist hart erarbeitet.

Bild: Kollage aus KI-generiertem Bild (Nightcafé) und DGB-Logo

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3 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Christa Frenzel
    1. Februar 2026 18:46

    Als es 2004 in Deutschland ca. 5 Mio Arbeitslose gab und die Kassen etwas „knapp“ waren, kam damals ROT/GRÜN auf die tolle Idee, das Geld bei der Altersvorsorge
    der Rentner zu „holen“ mit dem „Gesundheitsmodernisierungsgesetz“. Die damalige rentenpolitische Sprecherin der GRÜNEN, Frau Katrin Göring-Eckart, gab damals eine interessante „Rechtfertigung“ zum Löcherstopfen der Krankenkassen mit folgenden Worten ab: „Mit der einfachen Überlegung, die Großmutter sagt schon, ich gebe gerne was an meinen Enkel. Die Rentengeneration sagt schon, wir wollen Investitionen in Bildung und in Kinder haben, haben wir damals gesagt, das ist möglich, weil´s der Rentnergeneration ziemlich gut geht!“ siehe ZDF- DOKU – ZDF ZOOM „Das Rentendebakel“ ab ca. 4:40 min.

    Antworten
  • der DGB ist an der gesamten innerpolitischen Misere durch seine jahrelange Passivität doch Mitschuld. Ich traue diesem daher in keinster Weise zu, hier etwas für uns Rentner etwas zu bewegen. Das sind nur leere Versprechungen wie in der Politik, da der DGB genauso bereits linksgrün versifft ist wie diese Bundespolitik

    Antworten
  • Ernst Wempe
    2. Februar 2026 14:52

    Der DGB ist doch Mitschuld an der Misere und hat ihre Mitglieder im Rentenalter verraten. Es sollte eine Rentengerechtigkeit einkehren, wobei alle gleich gut oder schlecht behandelt werden. Beamte sollten auch für ihr Alter vorsorgen und nicht vom Staat in Watte gepackt werden. Rentner haben ihr Leben lang in die Rentenkasse mit ihren Arbeitgebern in die Rentenkasse eingezahlt und bekommen 48 %, Beamte 72 % vom durchschn. Einkommen. Rentner sind keine Bittsteller, werden aber so behandelt!

    Antworten

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Helmut Achatz

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