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Wer an Neugründungen oder Startups denkt, assoziiert meistens junge Menschen. Dabei sind annähernd zehn Prozent aller Gründer über 50 Jahre alt. Warum das Gründen im Alter eine gute Idee sein kann und was es bei der Selbstständigkeit zu beachten gilt.
Die Erfahrung macht’s
Viele junge Unternehmen scheitern an mangelnder Erfahrung der Gründer. Riskante Entscheidungen, schlechte Strukturen oder Fehler in der Personalführung bedeuten in vielen Fällen das Aus. Hier haben ältere Menschen die Nase vorn. Sie haben in ihrem Berufsleben schon eine ganze Menge mitgemacht und können auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Das gilt besonders für Personalführung und finanzielle Kalkulationen. Zu einer Gründung gehört aber auch immer der Mut zu riskanten Entscheidungen. Daher sollte man auch im Alter einfach mal auf sein Bauchgefühl hören.
Selbstständigkeit – ein hartes Pflaster…
Die Selbstständigkeit ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Das sollte jedem bewusst sein, der mit der Überlegung spielt, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Unregelmäßige Arbeitszeiten, Stress und Rückschläge – damit muss sich jeder Gründer herumschlagen. Im jüngeren Alter steckt man solche Dinge oft besser weg. Daher sollten sich ältere Menschen, die sich selbstständig machen wollen, genau überlegen, ob Sie mit den Strapazen einer Unternehmensgründung zurechtkommen werden. Freunde und Familie können dabei eine wichtige Stütze sein.
Geschäftsidee und Businessplan müssen stimmen
Für eine Gründung entscheidend ist immer die richtige Geschäftsidee. Ein Gründer muss das passende Produkt zum richtigen Zeitpunkt für eine bestimmte Zielgruppe auf den Markt bringen, um erfolgreich wirtschaften zu können. Diese Überlegungen sollten im Businessplan festgehalten werden. Er sollte folgende Punkte beinhalten:
- Unternehmensziele
- Management und Gründer
- Rechtsform des Unternehmens
- Produkt/Dienstleistung
- Zielgruppe
- Produktion
- Personalplanung
- Marketing- und Vertriebsstrategie
Der Businessplan ist ein wichtiges Werkzeug. Er dient nicht nur der persönlichen Struktur, sondern auch als Referenz für die Gewährung von Krediten und für künftige Geschäftspartner und Lieferanten.
Software hilft bei täglicher Arbeit
Im Alter fällt es oft schwerer, neue Dinge zu erlernen. Das gilt auch für Dinge wie Buchhaltung und andere unternehmerische Tätigkeiten. Dabei können Softwarelösungen, die es von verschiedenen Anbietern gibt, unterstützen. Mit der Buchhaltungsapp von lexoffice beispielsweise, können Selbstständige problemlos auch von unterwegs aus arbeiten. Daneben gibt es zahlreiche weitere Softwarelösungen, die Unternehmern die Arbeit erleichtert.
Fazit
Auch ältere Menschen können sich selbständig machen. Wie bei jeder Gründung bedarf es dabei aber einer gründlichen Planung. Geschäftsidee und Businessplan sollten ausreichend strukturiert und durchgerechnet werden. Softwarelösungen können dabei helfen, die täglich anfallenden Verwaltungsarbeiten eines Unternehmers zu bewältigen.
Foto: pixabay; Creative Commons CC0
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3 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort
Lieber Helmut Achatz,
vielen Dank für diesen und die vielen anderen lesenswerten Artikel. Ich wünsche Ihnen ein frohes Fest im Kreise Ihrer Lieben und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2019.
Vielen Dank,
das wünsche ich Ihnen auch. Glück, Gesundheit und Gelassenheit ist wohl das Wichtigste. Vergnügte und stressfreie Feiertage.
[…] Umfang des Arbeitseinsatzes sowie Auftraggeber suchen wir uns selbst aus. Aber Vorsicht, in punkto Selbstständigkeit im Ruhestand gilt es einiges zu beachten. Die Rente gibt zwar die finanzielle Sicherheit, endlich in die Selbständigkeit zu starten, aber […]